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elweb Stammtisch
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Wenn wir ganz viele sind...

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 28.09.2016 15:34

Tun wir uns zusammen und bauen überall in der Republik Heizkraftwerke mit Elektrotankstelle. Die Regierung hat dann zu tun, was die Bürger wollen und wer das nicht will, kann ja mitfliegen zum Mars. Die Capstone-Turbinen haben ja einen leidlich hohen Wirkungsgrad. Solch eine Turbine zweistufig, mindestens eines der Räder, weil wirkungsgradstärker, axial. Das könnte was werden. Weil wir die Wärme ja nutzen wollen, wird die Kompressionswärme auch zum Heizen verwendet, sprich, Turbinenkompressor mit Zwischenkühler. Ich rechne mit über 40% Wirkungsgrad und sehr langer Lebensdauer. Größe: einige 100kW sollten es schon sein, so dass eine Person etliche Kraftwerke und mindestens 50 Hausheizungen betreuen kann. Erfahrungen liegen inzwischen genug vor. Garret und Allison bauten so etwas bereits erfolgreich in den 50er Jahren in die Cadillacs und Fords ein, wo sie natürlich völlig fehl am Platz waren. Garret verwandte genau solch eine Radialturbine, gefolgt von einer axialen. Wesentlicher Bestandteil war der Rekuperator, der praktisch den gesamten Motorraum einnahm.
ZF - Ingenieure sind auch nicht ganz unerfahren und auch Japaner haben gelernt. Im Winter rechne ich mit extrem niedrigen Strompreisen, im Sommer lohnt es sich, auf die Sonne zurückzugreifen.
Stromnetz: überflüssig, dezentral, im kommunalen Rahmen. Gesamtenergieverbrauch der Republik: Ein Drittel. Jeder Ort ist dann Luftkurort. Kohle: die lassen wir erst mal ein paar tausend Jahre da liegen, wo sie ist und nein danke! haben wir auch schon irgendwo gesagt.

Wer ist bloß auf die blödsinnige Idee gekommen, überall hin einen weitgehend ungenutzten Verbrennungsmotor mitzuschleppen?

Nur eines: die dann weitgehende mobile Freiheit beruht auf der kostenfreien Weiterleitung von Strom. So, wie Nicola es plante. Steuern haben in unserem Paradies nichts zu suchen. Trotzdem werden wir den Energieverbrauch kontingentieren und gewisse Anwendungen für den elektrischen Strom nicht erlauben.

Damit es jeder weiß: Da ist nichts , aber auch gar nichts an neuer Technik dran, alles ist längst erprobt und gebaut. Nur unsere uns selbst auferlegten Gesetze hindern uns an der Verwirklichung.

Wie wäre es, wenn ich einmal bei den Düsseldorfer Stadtwerken vorspreche und nach einer Besichtigung und einem mit Düsselstrom aufgeschütteten Kaffee frage? Teetrinker könnten sich an dem ausgefallenen Geschmack der Düssel laben. Düsseldorf ist die hauptstadt des Landes und des ehemaligen größten deutschen Grafentums Berg, zusammen mit Jülich.

Die eigentlichen Koryphäen der Stadtwerke, die ich noch kennengelernt habe und die mitten in die Stadt den schnellen Brüter setzen wollten, da wo jetzt das große Heizkraftwerk steht, sind nicht mehr da, die hatte ich noch kennengelernt. Nun ja, Düsseldorf stände vielleicht heute nicht mehr...Das Projekt zog dann nach Karlsruhe und nach Kalkar, wofür ich mich noch 1974 in Bensberg beworben hatte...
Ihr merkt, mir geht es in erster Linie um die Energieversorgung der Zukunft und die Rahmenbedingungen, nur in zweiter Linie um die Elektromobilität, die untrennbar damit verbunden ist.

Antworten:

Verein der Elektrotankstellenbetreiber

Wie wäre es? Wir sind neue Stromverbraucher, also eigentlich keine Konkurrenz gegen die Stromerzeuger.
Wir investieren viel Zeit und Geld in unsere Elektroautos. Wäre da nicht auch ein tausender drin für den Bau eines nicht zu kleinen Heizkraftwerkes in unserer Siedlung? Ohne jede Verbindung zum öffentlichen Netz, damit wir nicht als Konkurrenz empfunden werden? Solardachbetreiber und Windanlagen haben freien Zugang und über unsere smartphones werden wir laufendüber den gerade gültigen Stromtarif informiert? Klar, Gleichstrom, damit können wir auch unterirdisch einige km überbrücken, wenn unsere Zahl angewachsen ist. Nein, ganz ohne EEG und Zuschüsse und ich sehe schon die große Zahl von Solar- und Windanlagenbetreiber, die uns dann zuströmen werden, wenn deren 20 Jahre Förderung abgelaufen ist und wir uns alle an den Früchten einer endlich sauber werdenden Umwelt erfreuen können.
Ja ,Batterien spielen dabei eine ganz besonders wichtige Rolle, und zwar in unseren Autos, nicht etwa bei den großen Energieversorgern. Auch dieses Geschäft (Wasserstofftechnik) wollen sie an sich ziehen und mit Steuergeldern finanzieren. Wir finanzieren selbst und bauen die Reichweite unserer Autos aus.

Wer macht mit bei der Planung?

Ich denke, dass manche Stadtwerke unser Vorhaben unterstützen werden und ich kann nur auf Schönau im Schwarzwald verweisen, deren Gründer ich damals kennengelernt habe. Auf Grüne in Krefeld können wir bereits zählen.
Den Staat möglichst heraushalten, könnte auch für manche liberal Denkende eine interessante Zielsetzung sein.

von Bernd Schlueter - am 29.09.2016 08:42
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