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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, thegray, Christian s, Twiker76

Einigung im Poker um die atomaren Hinterlassenschaften

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 06.10.2016 16:14

Ratet mal, wer bei der Einigung von Regierungsvertretern und Vertretern der Energiemonopolverbände de Gewinner und wer der Verlierer ist.
Ganz besonders entsetzt bin ich über den Wahnsinn, dass man die Ruinen aufreißen will und Hunderttausende "Alis" der Radioaktivität ausgesetzt werden sollen. Der einzig sichere Lagerort ist das Containment, die Radioaktivität kann man nicht beseitigen, nur woanders verstecken, wo sie viel unsicherer lagert. Zum Beispiel in den Menschen oder im Baustahl.
Die Politiker, die das wissen und das tun, was gerade geschieht, sind Verbrecher. Das muss ich mal ganz laut sagen. Niemanden stören die kompakten Stahlbetonklötze, wenn sie unter Efeu versteckt werden. Es wird ein Verbrechen an der Menschheit begangen und damit Geld verdient. Etliche von uns hier im Forum fallen auch noch auf das Lügenmärchen "Entsorgung" herein und begrüßen auch noch das Ganze. Asse wird jetzt an die Oberfläche gebracht. Ein einziger Wahnsinn.

Antworten:

Lass sie mal machen - Die werden wie die Franzosen vor 30 Jahren noch sehen wie Teuer das wird.

Die haben es geschafft - ich weiß nicht mehr die genauen Zahlen aber da gab es mal vor 20 Jahren in öfferntlichrechtlichen eine Sendung - also die haben noch nicht mal das Containment angefasst und hatten die veranschlagte Summe um das 10 bis 20Fache überschritten. Und das man den Arbeitern die meer von Ungefährlichkeit immer weiter erzählen konnte Leute aus Nordafrika angestellt die konnten teilweise noch nicht mal lesen (natürlich über SubSubSub Firmen) damit man um Regreß wegen Gesundheitlicher Beeinträchtigung ......


Und was heißt Baustahl.....Wer macht die Castoren genau die in Essen machen nicht nur mit Kohle Kohle , die haben da Kohle-Kraftwerke deren Schlacke nicht mehr deponiert wird - mischt man das einfach mit Sand; Kalk und steckt das in einen Autoklaven .. Backe Backe Kuchen.
Was daraus kommt nennt man da oben "Grünstein" statt Kalksandstein - alles Wunderbar.

Nur das in dem konzentrieren Abfallsachlacke sich auch Aktive Substanzen aufkonzentrieren, man hat dann eben eine geringe "Hintergrundstrahlung" in den Wänden und etwas Radon das standig nicht aus dem Boden kommt sondern aus den Wänden - was solls, anders wo fahren Kranke auf Kur - hier bekommste das Radon umsonst Freihaus - den Rest des Lebens. Das wissen verantwortliche seit 30 Jahren ....

von thegray - am 08.10.2016 19:56

Keine Einigung im Poker um andere Hinterlassenschaften in Sicht.

Zitat
Bernd Schlueter
Lügenmärchen "Entsorgung" herein und begrüßen auch noch das Ganze.


So am Rande und nebenbei, für die Isolierungsfreaks, die meinen mit 2 m Styropor ums Huas und einer 80wp Solarpanelle
ist der Winter in Deutschland kein Thema mehr Heiztechnisch. Sehr ähnlich der Kernkraftgedacht
( so nebenbei :o des meint ein Japaner, der unweit des Donauturms in Wien wiedergewählt werden will
[www.heise.de] wer also Träumt die Kernkraft ist aus Multikultischicht zu Ende der Träumt )
auch hier gibts keine gesicherte Entsorgung außer so träumen manche die damit ein Geschäft machen
wollen ( bei dem meisten Glaubensbetrachtungen zur Umwelt, gehts letzlich nicht ums Klima, sonderm
von Wem das Geld zu Wem hin Zwischengelagert ( bis eine neue Sau durchs Dorf ) wird) und so
ist in diesen Link [www.lz.de] zu Lesen:

Zitat
Julia Gesemann
Denn die deutsche Umsetzung einer EU-Verordnung deklariert diese Dämmstoffe künftig als Sondermüll, der getrennt gesammelt und entsorgt werden muss. Dies liegt an dem Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan, kurz HBCD, das als langlebiger organischer Schadstoff identifiziert wurde und oft in den Polystyrol-Platten enthalten ist.

In der Praxis verursacht das Trennungsgebot derzeit große Probleme. „Die Gesetzesänderung hat Gutes im Sinn, aber sie ist nicht zu Ende gedacht", sagt Martin Lang, Obermeister der Dachdecker- und Zimmerer-Innung Bielefeld. Niemand sei darauf vorbereitet. Gewerbe und Handwerk wissen nicht, wie sie die Styropor-Platten ab dem 1. Oktober entsorgen können.


Meine Lieblingsworte * die deutsche Umsetzung einer EU-Verordnung * ein Blinder ließt die Verordnung eines Tauben :rolleyes:

Aber weiter in dem Text zum neuen weißen Gold der Entsorgunglobbyisten:

Zitat

„Wir wissen nicht, wohin damit"

Denn viele Entsorgungsbetriebe haben momentan einen Annahmestopp erteilt. Der Grund: „Auch wir wissen nicht, wohin damit", sagt ein Unternehmer aus dem Kreis Warendorf. In seinem Wirkungskreis nimmt die örtliche Kreisdeponie das Styropor nicht an. Wie so viele Anlagen bundesweit auch die Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld nicht. Geschäftsführer Rainer Müller erklärt, dass die MVA derartige Monochargen schon in der Vergangenheit nicht angenommen hat. Das leichte und großvolumige Material könne nicht gelagert und gehändelt werden. Und das Verbrennen selbst sei schwierig.

Die bisherige Entsorgung dagegen war einfach und unbedenklich: Der Styropor-Abfall von Baustellen wurde unter den sonstigen Bauabfall gemischt. Bei der Verbrennung wurde HBCD so zerstört. Nun sorgen die Monochargen für Probleme.



Was mich beruhigen könnte wen ich Grünwähler wär, es soll nicht der Steuerzahler Zahlen :hot:
sondern der Letztverbraucher, statt Ziegenmilch also Meerschweinchenmilch :confused:

Nein das Geld soll vom gleiche Rindvieh kommen der sich bisher Brav alles gefallen läßt und
wen nicht ist Er ein Wutbürger und das geht schon mal garnicht, der gehörte als erstes Entsorgt :rp:
Der stört beim aufteilen der Geldströme :mad:


Noch ein Link aus dem Ländle dazu [www.rnz.de] die Überschrift dort:

Wer mit Styropor dämmte, hat "Sondermüll an der Fassade"

von Manfred aus ObB - am 09.10.2016 06:04

Re: Keine Einigung im Poker um andere Hinterlassenschaften in Sicht.

Nun ja gefrorenes Öl an der Fassade könnte man auch schreiben.....
Es hat schon vor ein paar Jahren - brandschutztechnische Untersuchungen gegeben - bei der der Brand in der Testanlage so unerwartet schnell außer Kontrolle war das die Berufsfeuerwehr zur Hilfe kam - um den Versuch vorzeitig abzubrechen.

Damit wurde unfreiwillig das x-mal vbewiesen das der Brandschutz von dem Zeug - selbst bei der eher seltenen sachgerechten Einbau - in der Praxis ungeeignet ist.

Wohlgemerkt - in Einer Brandtestanlage !


Abhilfe nach dem nun fast 15 Jahre Spezialisten warnten das in dem Umfang zu verbauen - Millionen über Millionen Qm verbaut sind - Gibt es eine Neue Bauordnung nach dem Mögliche tech. Brandherde wie z.B. Mülleimer nicht an solchen Gebäuden mit Syroporfassade aufgestellt werden dürfen.
Bis zu einem Abstand von 3 müßen die in unbrennbaren Material Eigehaust werden.



Und die Sache ist so eminent das man nicht mehr deckeln kann und der Der Deutsche Dachverband der "Isolier"-Industrie also die die den ganzen Mist Forciert haben - nun man merkeauf - Sich selbst auflöst/abwickelt.

von thegray - am 09.10.2016 17:31

Re: Keine Einigung im Poker um andere Hinterlassenschaften in Sicht.

Zitat
thegray
- nun man merkeauf - Sich selbst auflöst/abwickelt.


Eventuell weil in Zukunft am Entsorgen mehr zu Verdienen am Bürger, der ein Lapp :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 09.10.2016 19:20
Schreibtischtäter:
Heute stieß ich auf ein ganz merkwürdiges Entsorgungshindernis:
Ich parkte mein Womo VOR dem Krefelder Entsorgungsbetrieb und ging mit drei Einkaufstüten voll Elektroschrott zum Eingang. Nein, das ging nicht. Ich müsse mein Fahrzeug holen und mich anstellen. Eine Schlange gab es nicht. Das sei Vorschrift. Fußgänger haben kein Nummernschild und können nicht registriert werden. Wenn die Götter es so wollen...
Noch etwas: die Carrerabahn in der einen Tüte ist kein Elektroschrott, ich musste sie zurücknehmen, Kinderspielzeug gehört in die graue Mülltonne.
Ich behaupte, wer solche Vorschriften erlässt, hat sich bereits für die Entsorgung unserer atomaren Hinterlassenschaften qualifiziert.
Initiator der Krefelder Entsorgungsunternehmen ist der Trienikens-Clan. In finanziellen Dingen eine überaus bewanderte Familie.

von Bernd Schlueter - am 14.10.2016 11:43
hatte ich auch schon erlebt bei dem versuch alu abzugeben.
es muss ein Fahrzeug sein mit deutschem Kennzeichen !!

und die "Bagasch" kümmert sich um Atommüll ?

Nicht verbuddeln ist die Lösung sondern einen Art Tempel oder sowas zu errichten wo niemand rein darf die nächsten 10 000 Jahre ? Man kann dann an die "Klagemauer" aber nur bis außen zur Wand...
Für den Glauben an eine sichere Entsorgung...und das niemand vergisst was hinter den Mauern lagert aber wie schon geschrieben die nächsten 10000+ Jahre

Und jeden Tag kommt mehr Müll dazu...

Wie groß muss solch ein Tempel werden ? Oder wie viele müssen Gebaut werden ?
Die neuen Atompyramiden...

von Twiker76 - am 20.10.2016 16:02
wie ich meine alten bleiakkus verkauft habe musste ich zuerst um eine geigerzähler säule fahren ob sie eh nicht verstrahlt sind

von Christian s - am 21.10.2016 06:32
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