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Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 10 Monaten, 1 Woche
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Sven Salbach, Bernd Schlueter, wchriss, Twiker76, Christian s, Andreas106, Norbert Kern, Kaiser4, hallootto, omitreligion, ... und 3 weitere

Langsamfahrer schaden der Umwelt!

Startbeitrag von Sven Salbach am 15.11.2016 14:35

[www.heise.de]

jaja, wie gut das das EL WIRKLICH sparsam ist..ich sags ja immer wieder..für mich das einzig wirklich lohnende Fahrzeug..

Antworten:

Wenn ich mit meinem KEWET durch eine Tempo-30-Zone fahre, dann ist der Stromverbrauch der Heizung größer, als der Stromverbrauch des Motors. Zumindest im Winter...
Und das auch kein einziger Verbrenner seine Reichweite (sprich Verbrauch) erreicht, die laut Prospekt möglich wäre ist doch wohl ebenso unstrittig. Auch hier sind die 40-50% keine Ausnahme, sondern normal. Jeder, der einen Verbrenner fährt, weis von vorne herein, dass die Angaben im Prospekt nicht stimmen, aber keiner stört sich daran, es gibt ja genügend Tankstellen, und wenn man statt 1000 km dann "nur" 600 schafft ist das dann kein Problem. Wird halt zwei Mal im Monat getankt.
Aber alle diese Diskussionen hatten wir ja schon... (never-ending-story)

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 15.11.2016 15:22
ich hab da mal was rauskopiert aus der studie

Volle Batterie = mehr Verbrauch
Schließlich machten sie eine auf den ersten Blick absurde Beobachtung: Der Energieverbrauch war stark abhängig vom Ladezustand zu Beginn einer Fahrt. Der höchste Energieverbrauch (und damit die geringste Reichweite) zeigte sich, wenn der Akku zu Beginn der Fahrt voll oder fast voll geladen war.

Kurve dritten Grades
Der Stromverbrauch im Verhältnis zum Ladezustand bei Fahrtbeginn Vergrößern
Bild: Fetene, Kaplan, Mabit, Jensen, Prato Umgekehrt war der Verbrauch besonders gering, wenn der Akku beim Losfahren zu 77 Prozent geladen war. Unter 60 Prozent Ladung stieg der Verbrauch dann wieder an. Mathematisch betrachtet stellt das Verhältnis von Energieverbrauch zu Akkuladung eine Funktion dritten Grades dar. Die Forscher konnten sich das nicht schlüssig erklären.

is das nicht beim benziner irgendwie GENAUSO:eek: tank voll = mehr verbrauch (gewicht:confused:
die herren forscher werden jetzt bestimmt das reltive gewicht von einem kilo strom:rolleyes: nee von einem kilowatt ausrechennen können:joke::rp::joke:

von wolfgang dwuzet - am 15.11.2016 21:09
Was so alles geschrieben wird...

Mit dem höheren Verbrauch bei vollem Akku ist es ev. so wie beim Stinker - mit den letzten Tropfen an die Tanke geschlichen um nach dem Zapfen wieder voll drauf drücken zu können.

Gebe zu dass ich das ab und an auch habe, mit leeren Batterien ist halt nicht gut Vollstrom fahren - bei 4,2 Volt/Zelle fällt das schon leichter und da soll die Spannung ja nicht lange bleiben;-)

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 16.11.2016 06:41
abgesehen davon belasten Schnellfahrer die Umwelt viel kürzer :joke::joke::joke:
Als die Schleicher, die für die Strecke die Umwelt doppelt so lange belasten:cheers:

von Sven Salbach - am 16.11.2016 07:15
Der Verbrauch laut Hersteller stimmt sehr exakt. Die 125 Wh/km sind ab Akku.
Ab Steckdose wären das ca. 150 Wh/km. Und das ist mein Langzeitschnitt seit über 65000 km!
Und wenn man will, kann man im Sommer ohne Probleme auch 125 Wh/km ab Steckdose verbrauchen.

von Andreas106 - am 16.11.2016 08:17
Zitat
Andreas106
Und wenn man will, kann man im Sommer ohne Probleme auch 125 Wh/km ab Steckdose verbrauchen.


Du sagts es, wenn man will !!!
Beim Stinker ist das genauso, ich bin meist Normverbrauch oder auch darunter gefahren, geht ohne große Probleme, wie gesagt wenn man will.
Von daher bin ich diese Diskusionen und vor allem Artikel in den Medien leid.

Es müsste eigentlich mal ein Artikel erscheinen mit der Überschrift
" Fahrer mit eingeschaltetem Licht am Tag schaden der Umwelt "
Ich werde regelmäßig per Lichthupe aufmerksam gemacht das ich ohne Licht fahre, wohlgemerkt am Tag nur weil es bewölkt ist. :confused:

von wchriss - am 16.11.2016 09:12
LOL, ja das mit dem Licht finde ich sowieso zum Schreien komisch :-)
Seit es die Diskussion um Tagfahrlichpflicht gibt, finden das alle ganz toll und fahren mit Licht durch die gegend..nur damls als es nie zur Diskussion stand aber es hätte jeder FREIWILLIG tun könnne, da hat es NIEMAND!! getan und heute meinen die gleichen Pappnasen einen belehren zu wollen.
Witzig auch, das oft gerade schwarze oder silberne Autos das Licht eher später als die weißen, gelben und roten Autos einschalten...schräg....

Und daheim sparen sie jedes Watt ziehen jedes popelige Steckernetzteil raus mit 0.1W Ruhestromverbrauch..aber beim Auto machen die sich gar keinen Kopf das die 150W ja auch irgendwo herkommen müssen.

Was soll man dazu noch sagen...klar wenn Sie dann wieder mit dem Arguemnt kommen, die Sicherheit ist es ihnen wert...aber ganz ehrlich..dieser Gedanke kommt erst nachdem ihnen auffällt das sie sich um den Stromverbrauch tatsächlich noch keine Gedanken gemacht haben und das man dan auch 0.xl vehr verbraucht..sind ja nur 0.xL..ach aber 0.x Cent Strom durch das 0,1W Steckernetzteil sind ein Weltuntergang?!?
Die Logic mancher Leute raff ich nicht :-)
Ich gebe wenigstens zu das ich nicht in allem vorbidlich bin oder auch gar nciht sein will, belehre aber da auch andere nicht, nur weil sie schnell fahren, einen Spritfresser fahren, das Licht anlasse, keine Sparbrause haben, viel heizen etc pp..mein Gott jeder legt nun mal auch Wert auf Lebensqualität und man hat auch andere Sorgen als sich nur um so was den Kopf zu amchen..
Daher einfach mal leben und leben lassen ist da meine Devise :-) :xcool:

Dafür fahre ich eine fahrende Badewanne und kaum PKW....das nen ich mal vorbildlich :xcool::cheers:

von Sven Salbach - am 16.11.2016 09:33

Re: Taglicht

in österreich hat man die Taglichtpflicht aus Energiegründen wieder abgeschafft ... natürlich erst nachdem ich mir ein Tagfahrlicht fürs El gekauft habe .. aber dem schadet es eh nicht.

von Christian s - am 16.11.2016 15:08

Re: Taglicht

Ja am Tag mit Licht fahren sollte bei uns verboten werden.
Ich mach mal eine Rechnung auf welche Menge an Sprit hier Stündlich vergeudet wird.

Belechtung am Fahrzeug 150W * Wirkungsgrad Lichtmaschine ( 70%) 0,15kw/0,7= 0,214kw * Wirkungsgrad Motor (30%) 0,214kW/0,3= 0,713Kw/h das sind dann rund 0,07l/h.
Bei einem Fahrzeugbestand von 42 Mio in D sind rund 5 % davon sind immer unterwegs, also 2,1 Mio.
Wenn ich dann mal Rechne 0,07 l/h mal 2.100.000 Fahrzeuge ergibt 147.000 Liter / Std. die sinnlos verschwendet werden !!

von wchriss - am 16.11.2016 16:39

Re: Taglicht

Als das Tagfahrlicht damals auf der Agenda stand, machte ich auch eine Überschlagsrechnung.
Ich kam auf ca. eine halbe Milliarde Euro an Mehreinnahmen bei der Mineralölsteuer. Der ADAC kam auf ein ähnliches Ergebnis.
Da sieht man schon für wen es sich lohnt. ;-)

von Andreas106 - am 17.11.2016 08:04

Re: Taglicht

Umso erstaunlicher daß die Österreicher auf solche Rechnungen reagiert haben und sich nicht wie sonst im vorauseilenden Gehorsam an die Deutschen angekoppelt haben

von Christian s - am 17.11.2016 10:12
Fazit:
große Autos, viel Sprit verbrauchen ist gut für alle !
Wie bei den Rauchern die Steuereinnahmen generieren...

Nur die Gesundheit ist bei Raucher stärker belastet und bei den Anderen (passiv)

Bei den Fahrzeugen wird das Problem auf mehr Allgemeinheit verteilt.

Allein schon wenn ein Diesel nach dem Scheibenkratzen bei mir in der Straße vorbeifährt stinkt es schrecklich ! Das ist wohl der Dieselruß der wohl auch den Lungenkrebs verursacht ?

Schnell fahren heizt schneller den Motor und bei Temperatur funktioniert die Abgasreinigung erst...leider hat man in der Kaltstartphase durch schnelles Fahren einen erhöhten Motorverschleiß
und ein schlechter Motor stößt auch mehr Schadstoffe aus...

und nun ?

Motor Vorwärmung an der Steckdose ? Damit man die Kaltstartphase überbrückt ?
Standheizung ? mit Motor Vorwärmung ?

Wenn man nicht fährt ist es am umweltfreundlichsten...aber kein Verdienst und somit auch keine Steuereinnahmen generiert ? Lassen wir aber mal den Spaß beiseite...

Wenn ich jetzt weitergehe: Grundeinkommen. Dann muss man nicht oder nicht mehr viel arbeiten. Dann wird weniger Verkehr erzeugt und auch weniger Steuereinnahmen...
somit sch... ? Die Umwelt wird aber entlastet...vom Verkehr.
Mit der nun gewonnenen Zeit wird aber uu eine neue Umweltschädlichkeit verursacht...

von Twiker76 - am 17.11.2016 10:58
Hallo, es gibt doch eine Erklärung für den "komischen" Energieverbrauch. Nun weiß ich nicht ob die das Nutzerverhalten berücksichtigt haben.....

Umgekehrt war der Verbrauch besonders gering, wenn der Akku beim Losfahren zu 77 Prozent geladen war. Unter 60 Prozent Ladung stieg der Verbrauch dann wieder an. Mathematisch betrachtet stellt das Verhältnis von Energieverbrauch zu Akkuladung eine Funktion dritten Grades dar. Die Forscher konnten sich das nicht schlüssig erklären.


Also, ist der Akku voll aufgeladen und die Fahrer der Elektroautos waren "neu" mit den E-Autos unterwegs. Dann werden die Fahrer - wenn der Akku noch sehr voll ist - dynamischer gefahren sein, schließlich ist ja noch viel Strom drin und die "Reichweitenangst" noch fern.

Ist der Akku nicht ganz vollgeladen, fuhren die Faher vorsichtiger los um genügend Reichweite zu haben, mache ich auch so!

Ist der Akku wiederum noch leerer, etwa halb voll, dann hatten die Fahrer eher eine kurze Strecke zu bewältigen (sonst hätten sie vorher vollgeladen) und traten wieder aufs Gas, denn für die kurze Strecke reicht der "Sprit" ja sowieso.

So einfach ist das. Falls sie also nicht das Fahrprofil geprüft haben (Energieverbrauch für jede Strecke) könnte das eine schlüssige Erklärung sein.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 17.11.2016 12:39
So einfach kann man das nicht sehen, ist vermutlich die Antwort auf Deine äußerst plausibele Hypothese. Hört man zumindest meist an dieserStelle. Ich habe mich da aber auch wiedererkannt. Sind wir wohl beide nicht repräsentativ, weil zu einfach. Für die mutmasslichen Reichweitenangst und das Laden bei ca. 50% habe ich auch eine (zu) einfache Erklärung. Wenn man abends läd und die Karre ist noch nicht leer, dann ist das halt so. Aber vermutlich fehlt mir da der tiefere Einblick. :-)

von Richard - am 17.11.2016 15:04
Demnach ist mein Diesel deutlich sparsamer bei Langsamfahrt als mein Elektroauto. In dem Bereich, in dem ich fahre, bis maximal 85km/h , ist der Verbrauch im Wesentlichen immer gleich, auch im dichten Stadtverkehr, 15kWh/100km. Macht ca 5 Liter Benzin auf 100km.
Fahre ich mit meiner 1,4 Tonnen schweren Dieselkutsche Tempo 60 auf der Landstraße, komme ich auf unter 3 Liter. Mein Durchschnittsverbrauchliegt jedoch bei 6,5 Liter, Diesel.

von Bernd Schlueter - am 18.11.2016 10:54
beim Diesel ist ja bekanntermaßen nicht der Verbrauch das Problem..sondern was hinten rauskommt ;-)
Mit Schweröl sähe Deine Bilanz noch besser aus..nur für die der Umwelt nicht :-)

von Sven Salbach - am 18.11.2016 11:05
Manche haben es wegen Alters- oder des Gesundheitszustand bald hinter sich...
Die Umwelt gibt dann den Rest !

Viel Glück ?

von Twiker76 - am 18.11.2016 12:00
Ich bin noch im Zweifel, ob die Diesel für die Wetterverschlechterung im Rheinland verantwortlich sind. Für mich sind es die Braunkohlenkraftwerke. Vor 160 Jahren hatte das Rheinland die höchste Sternwartendichte der Welt. Heute läuft keine einzige mehr. Für mich ist ganz klar, wer mehr verschmutzt.

von Bernd Schlueter - am 19.11.2016 11:19
Der CO2-Ausstoß meines Saxo über die Schlote der mich beliefernden Braunkohlenkraftwerke beträgt ca 165 Gramm/km. Tanke ich in Düsseldorf, etwa 1/4 davon, wenn das Gasheizkraftwerk läuft, und das läuft. Den Winter über heize ich den Saxo mit durchschnittlich 0,3 Liter Benzin pro Stunde. Im Stau mehr. Das sind ca 10 Gramm CO2 pro km mehr.
Kurzstrecken: Mütze und Pullover. Wenns mir dann zu kalt wird, schiebe ich, der Umwelt zuliebe.

Mein Kraftstofftank fasst 23,3kg CO2 (verbrannt). Ich vermute mal, dass ich pro Tag 1,3 kg CO2 ausatme. Das Schieben lohnt sich also nicht wirklich. Mein eingebauter Motor hat auch nur rund 20% Wirkungsgrad und nach einer Stunde Schieben bin ich ganz schön groggy und dürfte CO2 mäßig Weltmeister sein. Mein Futter ist aber glücklicherweise regenerierbar. Marzipan. Diesel schmeckt mir auch nicht.
Wo ich gerade beim Rechnen bin: Matterhorn besteigen kostet mich energiemäßig 3 Tafeln Schokolade auf 2000 Meter Höhendifferenz, eine halbe kWh in mechanischer Energie gemessen.
Also das Fünffache an chemischer Energie in den Kohlenhydraten.
Aus Umweltschutzgründen pflege ich meinen Saxo unten stehen zu lassen. Der benötigt für die gleiche Höhendifferenz ca 7kWh elektrisch ab Steckdose. Die Schokolade und das Marzipan sind teurer. Wer rechnen kann, fährt also lieber elektrisch hinauf.

Schokoladenauto

Weizen kostet weniger als 20 Cent pro kg. Energiegehalt: 4,2 kWh. Da wisst Ihr, was die Energiequelle der Zukunft sein wird. Man züchtet noch. In Bochum Algen. Theoretisch ist da noch sehr viel Effektivitätsverbesserung drin.

von Bernd Schlueter - am 16.12.2016 10:06
@ Bernd
noch umweltfreundlicher ist es Du lässt das überhaupt mit dem Matterhorn besteigen. Hast Du die Fahrt dort hin berücksichtigt oder wohnst Du direkt am Fuße ? oki Spaß aus Dein Rechnen gefällt mir und das Du Mazipan magst.
Ja, wer kann es dem Bauer übel nehmen wen er den Weizen in die Boigas kippt statt ......
Gruß Norbert

von Norbert Kern - am 16.12.2016 12:05
das macht Auto fahren an sich schon...daher müssen wir alle wieder auf Pferde umsatteln

von Kaiser4 - am 18.12.2016 16:19
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