Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 12 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Christian s, Bernd Schlueter, Kaiser4, Manfred aus ObB, wolfgang dwuzet, weiss

Mineralölsteuer

Startbeitrag von Christian s am 28.11.2016 19:38

Angeblich wird aus der Mineralölsteuer ein Großteil für die Straßenasphaltierung verwendet - diesen Asphalt brauchen Elektrofahrzeuge auch.

Nun sollen durch Ankaufssubventionierung in Österreich viele E Fahrzeuge auf die Straße kommen.
Ob es die Subvention auch für kleine Leichtfahrzeuge gibt ist unklar . Gefördert wird sicher was schwerer schneller fetter und platzfressender ist. ( Nestmaier konnte damals auch kein Geld aus der Abwrackprämie lukrieren weil ein Rad zu wenig am El war )

Wenn genug schnelle und schwere Fahrzeuge unterwegs sind wird man nach Ersatz für die Mineralölsteuer suchen . Die Gefahr ist dann daß man womöglich nur noch extrateuren Autostrom tanken darf und unsre schöne Schukodose illegal wird!

Viel besser wäre es ein Fahrstrecken Meßgerät zu installieren und darüber Steuer aber auch Versicherung abzurechen. Ein stehendes Fahrzeug braucht auch keine Haftpflichtversicherung ! Damit könnte man viel mehr Menschen zum Umstieg auf Öffis u. Fahrrad bringen da die Autofixkosten nicht weiterlaufen obwohl der Karren steht. das würde sich natürlich auch beim Verbrenner auszahlen .

Antworten:

hallo christian :xcool:
Zitat
Christian s
...
Viel besser wäre es ein Fahrstrecken Meßgerät zu installieren und darüber Steuer aber auch Versicherung abzurechen. Ein stehendes Fahrzeug braucht auch keine Haftpflichtversicherung ! Damit könnte man viel mehr Menschen zum Umstieg auf Öffis u. Fahrrad bringen da die Autofixkosten nicht weiterlaufen obwohl der Karren steht. das würde sich natürlich auch beim Verbrenner auszahlen .


wenn der herr meint
dass ein stehendes fahrzeug kein schaden anrichten kann...:eek:

von weiss - am 28.11.2016 20:06
na ja, mal abgesehen von evtl expolodierenden akkus,:angry: kann so ein standmodell doch wohl nix größeres anstellen oder:confused:

wozu im gegenzug ein stehendes verbrennermodell fähig ist,
weiß ich noch aus alten tagen, ....
da hat mir doch so ein mistvieh den halben garten mit diesel verseucht, mußte damals einiges an entsorgung zahlen, und bekam die auflage,
einen ölabscheider zu instalieren, den restlichen halben hof pflastern zu lassen, inkl ölundurchlässiger schicht:hot:

von wolfgang dwuzet - am 28.11.2016 20:31
ok Du hast recht es braucht schon eine Haftpflichtversicherung für nicht fahrende Autos aber wirklich keine motorbezogene Versicherungssteuer . Die Schadenskosten die österreichweit von stehenden Fahrzeugen verursacht werden zB Akkubrand ,auslaufendes Öl .. werden insges eine wesentl geringere Summe für die Versicherungen kosten als die der fahrenden . Es wäre daher angemessen die Versicherungsprämienkosten auch in diesem Verhältnis aufzuteilen .

Und sag nicht ein Tacho kann manipuliert werden . Es findet sich sicher eine technische Lösung dies zu erschweren . Auch Gas Wasser u Stromzähler können manipuliert werden . Die Leute würden sich aber bedanken wenn man sie deswegen abschaffen und durch eine Pauschale ersetzen würde.

von Christian s - am 29.11.2016 10:00
Nein, es muss nicht alles versichert werden. Schäden durch stehende Fahrzeuge kann man auch selbst tragen. Nicht einmal Terroristen werden haftpflichtvollversichert, obwohl das die Schäden deutlich reduzieren würde. Einfach, wie beim Auto, richtet sich die Versicherungssumme nach de Typenklasse. Die Versicherungen zahlen im Übrigen überhaupt nicht, wenn etwas mutwillig oder grob fahrlässig zerstört wird. Gerade Versicherungen werden manipuliert, wenn ich das richtig sehe und erhöhen die Schadenssummen. Die eingebaute Straßenpolizei halte ich für gar nicht schlecht, genau so in den öffentlichen Verkehrsmitteln, mit voller Personenkontrolle.
Das würde die Fahrpreise ganz gewaltig drücken und das Fahren sicherer machen.
Nein, die lückenlose Kontrolle sollte sofort eingeführt werden, dafür endlich der Briefgeheimnisschutz wiedereingeführt und Werbung strengsten Vorschriften unterzogen werden.
Natürlich könnte man das Stromtanken, genau wie bei der Mineralölsteuer, mit Umlagen belegen und das wird vermutlich auch geschehen und umgangen werden. Nein, der fahrende Verkehr lässt sich sehr bequem und vollständig kontrollieren. Das sieht man am mächtig zurückgegangenen LKW-Verkehr. Die fahrenden Materiallager sind verschwunden, weil zu teuer geworden.
Ein Problem wird sein, dass kein Erdöl mehr gebraucht wird, dann fehlt der giftige Asphalt und es muss wieder mit Schaufel und Split gearbeitet werden, die zulässige Geschwindigkeit auf 70km/h erniedrigt. Ich behaupte, die schwedischen und norwegischen Straßen sind in einem besseren Zustand als unsere und Beton ist schon ein Ersatzstoff und recyclierbar.
Auf jeden Fall sollte man sich endlich Gedanken machen und in direkter Volksabstimmung, von mir aus täglich, die Vorschriften ändern, sonst passiert überhaupt nichts. Ich sehe nur, dass das Schweizer Vorbild bestens funktioniert und dass man dort aus Fehlern lernt. Ihr sollt mal sehen, wenn das erste Atomkraftwerk, aus technischen, nicht aus Sabotagegründen, in die Luft geflogen ist. Dort wird reagiert und das beste Beispiel dafür ist für mich immer noch die aberwitzig nur anmutende Mühlebergklammer. Da war ein wirklich lebensgefährlicher Riss im Reaktor und der wurde nicht verheimlicht, sondern für alle sichtbar und kontrollierbar gemacht.
Im Übrigen meine ich, dass alternativ erzeugter Strom in dem Maße, wie er die Umwelt nicht belastet, von allen Steuern und Umlagen befreit und frei handelbar sein sollte.
Die Mineralölversteuerung kann erst mal weiterlaufen, wie sie ist. Besser natürlich ersetzt durch die CO2-abhängige Steuer, sodass auch Kohle versteuert wird.

von Bernd Schlueter - am 30.11.2016 03:10

Re: 5000 € Förderung

übrigens ab März 2017 wird der Ankauf v E Fahrzeugen mit 4000 € bzw in Niederösterreich
mit 5000 € subventioniert . Obs da das El gratis gibt ?

von Christian s - am 30.11.2016 07:05

Re: 5000 € Förderung

Zitat
Christian s

übrigens


ging es im ersten Beitrag um das Abrechnen nach gefahrenen Kilometer.

Da wir in eine Zeit kommen wo jedes Auto so wie ein Handy auf den Meter genau erfaßbar wird
( unfaßbar für die meisten einer Generation wo 1984 der blanke Horror war und nur in einer Diktatur denkbar
und nun erkennen das Kommerzdiktatur auch in einer Demokratie möglich, oder gerade in einer Demokratie :confused: )
wäre so ein Abrechnung als alternative zur Strombesteuerung durchaus denkbar :rolleyes:

Es ist im ersten Beitrag vielleicht etwas unglücklich Formuliert und in weiteren Beiträgen auch etwas
abgeschweift bezüglich der KFZ Versicherung, denn ein Auto ohne Nummerschild das über die Jahre
als Imobilie auf einem Grund steht bis der Tank durchrostet wird sicher nicht ein Haftpflichtfall für diese Versicherung,
sonder für die private oder gewerbliche Haftpflicht, sofern keine grobe Fahrläßigkeit vorliegt.

Ein Auto ( also eins wo gefahren wird und nicht als Kunstwerk der Vergänglichkeit ) wird also in diesen Fall
einen Grundbetrag für Steuer und Versicherung haben, so als Grundgebühr erfaßt zu sein ( und gegen
stehendes Risiko als Auto ) plus dann der gefahrenen Kilometer, man könnt ja um den Taxischreck und Elon
als Nachplaperer zu entlarfen, mal Andecken wie ein solches System aussehen müßte um Autos die
Aufgaben übernehmen die den öffentlichen Nahverkehr entlasten bzw. ergänzen und so diesen Nachhaltiger gestalten,
honnoriert werden, den viel Fahren und viel Fahren muß nicht das Selbe sein ;-)

von Manfred aus ObB - am 30.11.2016 07:45

Re: 5000 € Förderung

16.500 sollte der Peugeot Partner oder Berlingo kosten, plus Mehrwertsteuer, also 19800. Dann ging die Förderung herunter plus PSA-Sonderzulage von 1000 Euro. Macht 27.000. Also, so wird das nichts mit der geförderten Elektromobilität.

Unabdingbar ist, das Elektroautos umweltfreundlich werden und das geht nicht mit normalem Strom. Auch Solardachbesitzer tanken Atomstrom und nicht norwegischen Wasserstrom, wenn die Sonne irgendwann einmal untergehen sollte und an den Windstrom kommen sie eh nicht, weil der in der Aluminiumelektrolyse verballert wird.
Nein, das ändert sich alles erst mit dem dezentralen Netz, wo jeder jedem alternativen Strom frei und ohne Umlage und Wegegebühr verkaufen kann. Wegegebühr nur für den bisherigen fossil und atomar erzeugten Strom. Die Elektroautos werden eh zu Hause aufgeladen, mit Schukostecker, da lohnt sich die zentrale Erfassung nicht. Aber das bestehende LKW-Mauterfassungs-System lässt sich ausbauen. Die Maut lässt sich so anpassen und variabel gestalten, dass es Staus nicht mehr gibt.
So, wie bisher kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen. Dieser ganze kurzsichtige Förder-, Umlage- und Besteuerungskram für alternative Energie muss endlich ein Ende finden. Dass der selbst erzeugte und verbrauchte Strom vorübergehend in den Besitz der Monopole übergeht, setzt dem ganzen Übel noch die Krone auf.

von Bernd Schlueter - am 30.11.2016 09:25
Das hat in Deutschland nicht gefunkt und wird bei den Habsburgern auch nicht funktionieren.

von Kaiser4 - am 18.12.2016 16:21
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.