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Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Kaiser4, Solarstrom

Konkurrenz für den Elektroantrieb

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 07.12.2016 06:38

Der neue Infinitimotor mit variabler Kompression und verändertem Kurbeltrieb könnte zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Elektroantrieb werden. Mächtiges Anzugsmoment, hohe Elastizität und Vielstofffähigkeit zeichnen ihn aus.
Für Heizkraftwerke, die in Zukunft unsere Elektroautos antreiben werden, weniger geeignet. Dafür reichen, nach Änderung der Gesetze von 1935, biedere herkömmliche Verbrennermotoren mit hohem Wirkungsgrad.

Infiniti-Motor

Antworten:

Das Bernd ist absolut nix Neus, was die Toyotaleit da Erfunden, den des ist ja Toyota unter teurerer Namen.

Aber es zeigt mal wieder schön warum sich der Normale Großerakkuhardcoreapostel den Verbrenner so überlegen Fühlt


Bildquelle: [www.motor-talk.de]

In den Kommentaren dort wird nicht zu unrecht auf den Mederer Knickpleuelmotor verwiesen

[de.wikipedia.org] ein ähnliches Ergebnis mit ähnlich vielen Bauteilen, leider wollte
oder konnte Mederer ( so nix gwiss weis man bei so esoterischen Erfindern nie ganz was Wahr ist ) trotz
vieler Gespräche die Steigerung der Effizenz nie nachweisen, die Angst das seine Erfindung gestohlen
wird war immer Größer als die Option eine wirkliche Verbesserung geleistet zu Haben, na ja nun ist
Er Tod Friede seiner Asche.

Zu dem Bild Oben da sieht man sehr schon den Widerspruch mehr Effizenz ( sehr hohe Verdichtung )
oder mehr Leistung für das Ampelrennen mit den Tesla S ( der hat aber da auf Kosten des Klimawandels
die Nase vorn ) ein sehr effizienter ist nie ein Leistungsstarker und schon garnicht wenn noch mit verschieden
Drehzahlen gefahren werden soll :rolleyes:

Deine Aussage zum BHKW ist so nicht ganz Richtig, im Vaillant Ecopower 1.0 ist eine ähnlich Mechanik verbaut,
da hat das 1 1kW elektrisch MicroBHKW etwas mehr Elektrischen Wirkungsgrad wie das größe MiniBHKW
ohne die aufwendiger Mechanik ( dort jedoch für einen unterschiedlichen Kolbenweg und nicht für eine variable Verdichtung ).

Solange aber ein Verbrenner mit Öl geschmiert und deshalb eine äußere Wasser oder Luftkühlung hat,
solannge können die Großerakkuhardcoreapostel relativ ruhig Schlafen ;-)

von Manfred aus ObB - am 07.12.2016 07:34
Jedenfalls ist da nichts elektrisches dran und den Mehraufwand hätte man lieber in die Entwicklung eines besseren elektrischen Getriebes stecken sollen. das Pleuellager muss hier fast die doppelte Last tragen. Die Lager sind dabei immer eine kritische Stelle. Die Turbos werden heute schon mit verstellbaren Leitschaufeln gebaut. Auch diesen Mehrauswand hätte man besser in einen Turbo mit Motor/Generator gesteckt, der die Überschüsse, die sonst ins Abblasventil geschickt werden , zu nutzt, um die Batterie zu laden oder andererseits bei niedriger Drehzahl, um dem Turbo auf die Sprünge zu helfen. Aber wahrscheinlich schreitet dann Minister Gabriel ein und kassiert Umlage und Steuern für vom Motor selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom. Energiesparen ist schließlich verboten in Deutschland. Siehe Ecopowers, die keiner mehr kauft, weil sie sich nicht lohnen. noch gilt allerdings die Bagatelleregelung (noch) für selbst erzeugten und genutzten Strom.
Infiniti ist Nissan, lese ich.

von Bernd Schlueter - am 07.12.2016 18:00
Zitat
Bernd Schlueter
. das Pleuellager muss hier fast die doppelte Last tragen.


Zu dieser Aussage machst Du mir mal den Erklärbär, oder willst Du mir nur einen Bären aufbinden :confused:

von Manfred aus ObB - am 07.12.2016 19:55
Zitat
Bernd Schlueter
Der neue Infinitimotor mit variabler Kompression und verändertem Kurbeltrieb könnte zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Elektroantrieb werden.


Toyota kapiert es einfach nicht! Es geht beim Elektroantrieb nicht nur darum den energetischen Wirkungsgrad zu verbessern, sondern insbesondere auch um fossile Treibstoffe durch CO2 neutrale, regenerative Energie zu ersetzen.

Ich denke intern bei Toyota haben immer noch die alten Motorentwickler das Sagen, die um ihre Besitzstände fürchten. Außerdem steht sich Toyota mit ihrer Hybridtechnik ohne Stecker in Sachen BEVs selbst im Weg.

Da müsste ähnlich wie bei den Stromversorgern eine Batterie-EV Tochter gegründet werden, wo die alten Herrschaften mit Benzin im Blut nix mehr zu sagen haben. Und die Benzin Fraktion auch in eine Tochter ausgelagert werden, die man dann im Laufe der Zeit mitsamt dem nicht wandlungsfähigen Personal sozial verträglich abwickeln kann.

von Solarstrom - am 08.12.2016 11:30
Zitat
Solarstrom
Zitat
Bernd Schlueter
Der neue Infinitimotor mit variabler Kompression und verändertem

Toyota kapiert es einfach nicht!


Ich muß Bernd Recht geben, mein Toyota war Falsch ( bei Japaneren denkt man halt zuierst an Die )
es sind Leit von Nissan welche da involviert.


p.s. bei CO2 reduzieren gehts darum untern Strich Emissionen einzusparen, nicht um Anzugeben ich Fahre Emissionsfrei ;-)


von Manfred aus ObB - am 08.12.2016 11:46
Da ist in der Mitte ein fast waagerecht stehender Hebel. Rechts steht der auf einem mit dem Gehäuse verbundenen Pleuel (Kompressionseinstellung). Am linken Ende drückt das Pleuel vom Kolben. In der Mitte die Exzenterwelle. Wieviel Kraft vom Kolben drückt demnach nach dem Mann von Eva auf die Kurbelwelle? Adam konnte nämlich schon zählen: 1+1=2. Nein , Bruno müssen wir dafür nicht bemühen.
Infiniti ist von Nissan.
Ich habe noch etwas Eleganteres, was das Gleiche, und noch mehr, leistet.

von Bernd Schlueter - am 08.12.2016 11:52
In 20 Jahren werden wie auf die einer oder andere Weise eh ohne Öl fahren müssen...daher spielt die derzeitige Konkurrent keine Rolle

von Kaiser4 - am 18.12.2016 16:20
Nein, vertue Dich nicht. Sollte der Herr Gabriel und seine Energielobby immer noch das Sagen haben, werden wir alle solch einen Alternativ-Treibstoffmotor in der Garage haben. Nein, auf fossil sind wir dann immer noch angewiesen. Ich erwarte einen hohen Wirkungsgrad im dezentralen Netz, genau mit diesen Motoren. Die besondere Stärke ist, dass dieser Motor extrem in der Leistung anpassbar ist, falls immer noch 1000% Steuer, Umlage und Wegegebühr an der Grundstücksgrenze abkassiert werden. Strom wird es dann im Überfluss geben, im Winter. Zu dessen Vernichtung besitzen wir dann alle eine Sromvernichtungsanlage. So will es (noch) das Gesetz von 1935.

Für die größeren Städte gibt es noch günstigere Lösungen. Düsseldorf hat damit angefangen. Stimmt nicht, die Flensburger waren die Ersten und die Schönauer haben andere , wichtige Verdienste. Die unterliefen einfach die Gesetze von 1935.

von Bernd Schlueter - am 19.12.2016 16:43
Habe gerade mal gerechnet. Bei 8cm Hub beträgt der Hubunterschied zwischen 14 und 8 Verdichtung 4,3 mm,
Eine noch höhere Verdichtung wäre eigentlich sinnvoll. Ich denke, es müsste eine weit günstigere Konstruktion finden, die das Gleiche leistet. Ich denke, ich habe so etwas gefunden, nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, aber doch stark variiert.

Ich halte die Lagerbelastung bei dem Infiniti für viel zu hoch. An den Aubau eines Schmierpolsters ist da kaum zu denken, denn das Ding soll ja auch extrem langsam drehen können.


Eigentlich ist dieser Motor völlig überflüssig. Einzig sinnvoll sind mehrere, wirkungsgradoptimierte normale Motoren mit fester Drehzahl und fester Gemischbildung, also nicht regelbar. Dafür eine Vielzahl, die alle im dezentralen Netz zusammengeschaltet und nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden.


An jeder Grundstücksgrenze steht aber der Minister Gabriel mit seinem Monopolgesetz und kassiert auf 2,5 Cent Erzeugerpreisl 1000Euro Aufschlag.

Für Kohle, Erdöl und Gas tut er das nicht. Warum nur? Im Krieg spielte Umweltschutz keine Rolle. Aber jetzt, immer nur von Umweltschutz und Energiewende reden, aber das Gegenteil tun-
Was soll das?

Wohl oder übel werden wir wohl diese überflüssigen Motoren bauen müssen, wie wir auch die ungewollten Atommeiler vor die Nase gesetzt bekommen.

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Die wichtigste Geldquelle der Betreiber kleiner Heizkraftwerke im Keller ist der elektrische Direktheizwiderstand. Schaut es Euch bitte an! Es ist tatsächlich so!
Auch, wenn der Energieengel Gabriel heißt, er beendet dieses Treiben nicht.

Meine Idee: chinesische Solarzellen ungebremst ins Land strömen lassen und die Solarentwicklungsabteilungen so unterstützen, mit CO2-Steuer, damit sie jederzeit wieder chinesischen Monopolbetrebungen regulativ entgegenwirken kann. Damit wir alle wieder an einem Strang ziehen. Ich unterstelle der chinesischen Regierung keine unlauteren Ziele. Aber uns!

Die Sachfragen müssen auf den Tisch. Ich sehe nur Blockaden für jede sinnvolle Weiterentwicklung. Die Zukunft ist elektrisch, aber das werden die Verantwortlichen nie errichen, wenn sie den Austauch der elektrischen Energie behindern.

Übrigens, bei den Gallium-Arsenid-LEDs hat die Umstellung voll hingehauen. Ein Bekannter hat mir vor 18 Jahren erklärt, woran sie in einem Duisburger Laboratorium forschten und was sie für wenig Geld herstellen konnten. Die Entwicklungsgelder waren weit mehr als gut angelegt. Der Siemenskonzern hatte dort allerdings das Sagen.

Die Aufgaben sind klar. Wenn man aber vernünftige Entwicklung abwürgt, wie soll es dann noch Expansion geben? Mit Expansion meine ich nicht etwa Quantität, sondern vor allem Qualität.
Nein nicht SUV, es darf auch schmaler, bequemer und umweltfreundlich werden.

Der neue Motor ist nicht die Lösung. Aber wir werden ihn bauen müssen. Weil das Gesetz den Unsinn will.

von Bernd Schlueter - am 20.12.2016 03:51
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