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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, inoculator, Bernd Schlueter, Kaiser4

16 Jahre altes Windrad legt sich auf den Acker

Startbeitrag von Manfred aus ObB am 12.12.2016 12:01

Das ist erstmal garnicht Gut




Bildquelle: [www.ndr.de]

So wie das Aussieht keine Schraube locker aber etliche durchgerostet :rolleyes:

Es war zu den Zeitpunkt eher Schwachwindig

Antworten:

"...Ein Polizist sagte NDR 1 Radio MV, es müsse geklärt werden, ob die Anlage durch einen technischen Defekt wie Materialermüdung umgestürzt ist oder ob sie manipuliert wurde....

Wenigstens geht man nüchtern mit der Sache um und macht keinen Reißer daraus!

von inoculator - am 12.12.2016 14:29
Zitat
inoculator
..... oder ob sie manipuliert wurde....

Wenigstens geht man nüchtern mit der Sache um und macht keinen Reißer daraus!


Muß man Vorsichtig sein, weil die Frage wäre dann Wer:confused:

Windkraftgegner oder die welche es nicht erwarten können den Reporingwindpark aufzustellen,
da drängt die Zeit etwas und Behörden habens nie Eilig, es sei denn es liegt eine Gefahr vor, die
der Betreiber gerne Abwenden möchte und die Behörden pennen, sowas wird gern .............

von Manfred aus ObB - am 12.12.2016 16:42
Ich lese, Du hast mich verstanden ;-)

von inoculator - am 12.12.2016 21:51
Nach ersten Ermittlungen

[www.br.de]

Windrad-Sturz: Keine Manipulation festgestellt

von Manfred aus ObB - am 13.12.2016 22:31
Nicht der erste, der sich abgeseilt hat. In Brandenburg passiert das auch schon mal

von Kaiser4 - am 18.12.2016 16:19

Evntuell Ursache geklärt

Da von diesen Typ mehre Umgefallen:

10.12.2014 Koßdorf/ Elbe-Elster-Kreis [www.youtube.com] Zeitindex 1:35
12.12.2016 Grischow/ Grimmen
03.01.2017 NeuWulmstorf/ LK Harburg

wurde der letzte Fall ( der Thread begann mit dem Fall ( in diesen Fall etwas mehrdeutig die Verwndung des Wortes Fall) von Grimmen 12.12.2016 )

Bildquelle und anschließende Textquelle: [www.ndr.de]

Zu diesen Fall, sind die Wetterbedingungen sehr ähnlich des Falls in Grimmen

Ab Dienstagnacht gilt Sturmwarnung

Das Wetter allein kann das Unglück kaum ausgelöst haben: Zum Zeitpunkt des Umknickens habe die nächstgelegene Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg-Fuhlsbüttel schwachen bis mäßigen Wind mit der maximalen Stärke 4 gemessen, sagte ein DWD-Sprecher NDR.de. Teilweise habe es zwar Böen bis Stärke 6 gegeben, was einer maximalen Geschwindigkeit von 50 km/h entspricht. "Das muss eine solche Anlage aber definitiv aushalten. Wir haben keine ungewöhnlichen Windsignale gemessen, die ein solches Unglück erklären könnten."


Also auch da, ähnliches Schadensbild und fasr gleiche Windgeschwindigkeit, weiter im Text


Nachdem am Dienstagmorgen ein 94 Meter hohes Windrad in einer Windkraftanlage in Neu Wulmstorf (Landkreis Harburg) umgeknickt ist, hat am Mittwoch ein Gutachter die Unfallstelle geprüft. Das sagte ein Sprecher der Hamburger Stadteinigung, die die Anlage betreibt. Auch ein Mitarbeiter der Wartungsfirma, die die Anlage alle drei Monate überprüft habe, sei vor Ort. Der Gutachter nehme Materialproben des Windrads, um die Unfallursache zu ermitteln. Mit Ergebnissen sei frühestens Mitte bis Ende kommender Woche zu rechnen. Bis die beiden anderen Windräder an der Unfallstelle wieder in Betrieb genommen werden könnten, werde es wohl Wochen dauern. Sie waren vorsorglich abgeschaltet worden.

Also alles Zertifiziert und Protokolliert und in 4 Facher Ausfertigung im Aktenschrank
Brandsicher Abgeheftet, was will der mündige Bürokrat von Heute mehr :confused:

Eine App um das entsprechende Protokoll auf dem Wischiwaschihandy zu Zeigen :rolleyes:


Nun ist dazu diese Meldung zu Lesen

[www.sueddeutsche.de]

Neu Wulmstorf (dpa) - Defekte Blattlager haben das Umknicken eines knapp 100 Meter hohen Windrads im Landkreis Harburg Anfang Januar verursacht. Das ergab ein Gutachten von Sachverständigen, wie die Stadtreinigung Hamburg am Donnerstag mitteilte. Die Blattlager sind den Angaben zufolge für die Verstellung der Rotorblätter zuständig und müssen sich bei höheren Windgeschwindigkeiten zuverlässig bewegen lassen, um die Rotorblätter schnell aus dem Wind heraus zu drehen und damit die Rotationsgeschwindigkeit zu vermindern. Das habe am Tag der Havarie aber aufgrund der Materialschäden nicht funktioniert, hieß es. Es kam zu einer so hohen Belastung des Turms, dass er abbrach.

Das umgeknickte Windrad ist eines von drei der Stadtreinigung auf einer ehemaligen Deponie in Neu Wulmstorf. Die anderen beiden wurden nach dem Vorfall stillgelegt. Das Gutachten listet auch Maßnahmen auf, die ergriffen werden müssen, um sie wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu gehöre auch eine genaue Kontrolle der Blattlager. Bei dem umgeknickten Windrad war die Kontrolle dieser Lager nicht Bestandteil der regelmäßigen Wartungen.


von Manfred aus ObB - am 31.05.2017 07:22
Dann werde ich mal den "Umfall"vorgang nachzuvollziehen versuchen:
Die blockierten Flügellager sorgten dafür, dass die Blattverstellung und damit die Schnelllaufzahl nicht verändert werden konnte. Jedes Windrad , vor allem solche aus Stahl besitzen Schwingungszustände ,die unbedingt vermieden werden müssen, weil sie bei diesen Resonanzfrequenzen auseinanderbrechen. Die stärksten Schwingungen treten bei hoher Schnelllaufzahl und damit mittleren Windgeschwindigkeiten auf.
Viele größere Windradmasten werden heute aus Stahlbeton gefertigt, der weniger anfällig für Resonanzen ist.
Auch Autos gehen durch Motorrappelei kaputt. Elektroautos sind da ungleich unanfälliger gegen. Uralt-Enten besitzen an den Vorderrädern Antiresonatoren aus Blei gegen Radschwingungen.

von Bernd Schlueter - am 31.05.2017 08:48
Zitat
Bernd Schlueter
Dann werde ich mal den "Umfall"vorgang nachzuvollziehen versuchen:
Die blockierten Flügellager sorgten dafür, dass die Blattverstellung und damit die Schnelllaufzahl nicht verändert werden konnte.



Messerscharf Gedacht, aber der Typ ist ohne Drehzahlverstellung, die Blattverstellung
ist in dem Fall dafür den Wiederstand gegen den Wind zu verringern, daß der Wert nicht
die Festigkeit der Statik überschreitet, was wie inzwischen Bewiesen ansonsten zum
Bruch des Mastens führt. Tja mit einer Windmühle wie sie in China als Latein noch Englisch war nicht Passiert :rp:

von Manfred aus ObB - am 31.05.2017 09:13
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