Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, wolfgang dwuzet, Berlingo-98, R.M, el El

Frage zum Betrieb eines Solardaches

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 14.02.2017 12:00

Einige meiner Bekannten besitzen ein Solardach und würden gerne den geernteten Strom abgeben. Die meisten, zumindest die, die sich die MWSt zurückerstatten ließen, trauen sich aber nicht, weil sie meinen, sie müssen das dem Finanzamt melden mit weiteren Verwicklungen, die sich daraus ergeben.
Wie ist das? Die haben sehr viel Geld für die Installation geopfert und sind auf die Umlage angewiesen. Verlieren die wirklich die Fördermittel, wenn sie den Solarstrom an Dritte abgeben? Für den Eigenbedarf gibt es ja eine Freigrenze. Wie ist das mit gewerblichen Betrieben? Wenn das nicht ganz klar, für jeden verständlich, geklärt wird, wird es nie zu einer Energiewende kommen. Auch ich würde mich hüten, bei meinen Hausplanungen ein Solardach mit einzuplanen. Geschweige denn, ein Blockheizkraftwerk.

Antworten:

[de.wikipedia.org]

hö, hö. Rechtlich müßts passen.

von el El - am 14.02.2017 21:49
Zitat
Bernd Schlueter
zumindest die, die sich die MWSt zurückerstatten ließen, .


mal wieder ne frage vom dummi
wie kriegt man denn als privatmann von wem, die mehrwertsteuer zurück:confused:

PS: da ich nur die erwerbsunfähigkeitsrente hab gibts keinen lohnsteuerausgleich oder sonstwas finanzielles mehr
zwischen vadder-staat und mir
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 15.02.2017 18:49
Hallo

Indem du nicht mehr Privat sondern als Firma arbeitest. die MWst. der Anlage gibts zurück und der Abnehmer des Stroms zahlt MWst. die du dann ans Finanzamt als Umsatzsteuer weiter leitest.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.02.2017 22:14
Ja, das haben irgendwelche Grünen versiebt, die partout den Strom teuer machen wollten. Man hätte alternativen Strom auch abgabenfrei machen können und vom Energiemonopol ausnehmen. Dafür hätte man sich den ganzen Förderkram eingespart und man hätte es viel einfacher, an Solarenergie zu kommen. Dafür wird demnächst die Braunkohle gefördert, obwohl die ohnehin schon kostenlos für die Betreiber ist. Woher das Geld dann kommt? Dreimal dürft Ihr raten.

von Bernd Schlueter - am 16.02.2017 08:00
Zitat
R.M
Hallo

Indem du nicht mehr Privat sondern als Firma arbeitest. die MWst. der Anlage gibts zurück und der Abnehmer des Stroms zahlt MWst. die du dann ans Finanzamt als Umsatzsteuer weiter leitest.

Gruß

Roman



nööö,
bin froh das ich mit denen nix mehr am hut hab

von wolfgang dwuzet - am 16.02.2017 08:27
Laut einer Veröffentlichung von Solarwatt vom 30.1.2017, dort findet man auch detailliert die aktuellen Vergütungssätze.

"Mit der EEG-Umlage werden den Stromverbrauchern in Deutschland anteilig die Kosten der Förderung Erneuerbarer Energien pro verbrauchter Kilowattstunde Strom in Rechnung gestellt. Bei Strombezug aus dem Netz sind dies aktuell 6,88 Cent/kWh. Für Strom aus eigener Produktion aus Anlagen größer 10 kW, die nach dem 01. Januar 2016 in Betrieb genommen werden, wird eine reduzierte EEG-Umlage von 40 Prozent in Rechnung gestellt. Kleinanlagen < 10 kW bleiben hiervon befreit.

Alle Eigenversorger mit Anlagen, die über eine Leistung größer als sieben Kilowattpeak verfügen, müssen diese künftig dem zuständigen Netzbetreiber melden. Dabei ist anzugeben, dass Solarstrom selbst genutzt wird, die Menge im Kalenderjahr, die Größe der Solarstromanlage und ob die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage aufgrund von Eigenverbrauch besteht. Zudem besteht bei dieser Anlagengröße ab 2017 die Pflicht zur Installation eines intelligenten Messsystems."


Und hier eine weitere Veröffentlichung zum Thema: "Wer vom EEG 2017 verschont bleibt – oder sogar profitiert"

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 16.02.2017 09:13
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.