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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Berlingo-98, Christian s, schachtelhalm

Geheime öffentliche Ladesäulen

Startbeitrag von schachtelhalm am 02.03.2017 20:00

Gibt es noch mehr von der Sorte - und wie kann man die nutzen?

Heppenheim hat derzeit 3 Stück, getrieben von der GGEW. Das passende Kabel soll es bei der Stadtverwaltung geben.

Im Kreis Bergstrasse gibt es noch mehr, die sind aber ausgeschildert.

[www.youtube.com]

Antworten:

Geheime öffentliche Solarpaneele

Viele würden gerne, dürfen aber nicht. Dann schlagen Finanzamt und EEG-Gema zu.
Es lohnt nicht, überschüssige Solarenergie einzuspeisen, für 3 Cent pro kWh. Verschenken darf man aber auch nicht, dann fallen in voller Höhe Schenkungssteuer, EEG und allem . was dazu gehört an. Da es ein Monpolgibt, zumindest Wegelagerergebühr für den Sprung des Solarstrom aus den Solarzellen auf dem Baum ins Fahrzeug darunter. Noch gibt es die Bagatell-Ausnahmegenehmigung...aber wie lange noch. Schaut Euch doch an, wie die Politiker wirtschaften. Also, an jedem Baum eine Schukosteckdose, hätte ich mir schon einmal gewümscht, ist aber nicht. Warum der Johannes in Bochum die direkte Umwandlung der Sonnenstrahlung in elektrische Energie studiert, weiß ich nicht. Politiker will der bestimmt nicht reich machen. Wir leben zwar im Schlaraffenland, aber allenfalls die Schlarländer Affen haben mit dem Diebstahl durch unsere Politiker nichts am Hut.
Die Odenwälder sind schlau, die verstecken ihre Schukosteckdosen unauffällig , unter Schachtelhalmen und Lotusblumen. Also, bitte nichts verraten!

von Bernd Schlueter - am 04.03.2017 12:43

Re: Geheime öffentliche Solarpaneele

Zitat
Bernd Schlueter
Viele würden gerne, dürfen aber nicht. Dann schlagen Finanzamt und EEG-Gema zu.
Es lohnt nicht, überschüssige Solarenergie einzuspeisen, für 3 Cent pro kWh.


Bei allem Respekt für Deine vorgefassten Meinungen: Ich halte Deine ständigen Anmerkungen zur Vermarktung von Solarstrom für unrichtig.

Ich habe daher nachgeschaut, wie und zu welchen Preisen heute vermarktet wird, also außerhalb des EEG, hier nur mal zwei Veröffentlichungen dazu:

Was ist die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien?

Wieder tolle Renditen bei Photovoltaik: Stromverkauf ohne EEG.

Nimm mir diese Stellungnahme bitte nicht übel. Ich weiß von der Direktvermarktung von Strom aus den Geschäftsberichten (m)einer Windkraftanlagen. Hatte da einen kleinen Anteil als Kommanditist. Das wurde die letzten Jahre der gesamte Strom direkt und ohne EEG verkauft, weil die Erträge (geringfügig) besser waren.
Ist aber vorbei mit meinen Windkraftanteil. Ist jetzt nach 20 Jahren verkauft.
Meine 5 kW Photovoltaik hat die EEG Vergütung noch bis August 2020. Dann wird direkt vermarktet bzw. direkt verbraucht. Eigenverbrauch plus Rest in die Akkus, Heimspeicher und E-Autos.

In Bezug auf das "Zuschlagen des Finanzamtes" wünsche ich mir mehr Kreativität von Dir statt Geschimpfe. Stichwort: Gestaltungsspielraum. Aber bitte nicht zu öffentlich. Wozu braucht man einen Zähler? Und wer kann den schon ablesen? Wen interessiert das auch schon so genau...

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 04.03.2017 13:01

Re: Strom ist Schnaps

Ist halt so wie wenn man seinen selbstgebrannten Zwetschgenschnaps trinkt und den Nachbarn auch mal nippen läßt

von Christian s - am 04.03.2017 17:21
Dass man problemlos seinen Strom direkt vermarkten kann, ist mir neu und wurde hier auch nicht zugelassen. Es hatte, ganz in der Anfangszeit der Photovoltaik, in der Nähe von Neuss ganz heftige Betrügereien mit Solardächern gegeben, die überhaupt nicht existierten. Deshalb hatte man das damals gar nicht mehr zugelassen., zumal die Gesetze, was die Überleitung über fremde Grundstücke angeht, noch nicht aufgehoben wurden. Minderspannungsleitungen von Schachtelhalm zu Schachtelhalm, das mag angehen, und, dass man im odenbewaldeten alle Augen zudrückt, wenn da ein Bürger untersträßlich seinen Schukostecker auf den Parkplatz auf der anderen Straßenseite verlegt...
Peter, ist das Euer Ladegeröhr?
Nein, da muss noch einiges geschehen mit den Energiewendeverhinderungsgesetzen, aber die Informationen, die Du gibtst, stimmen mich sehr hoffnungsvoll und hätte ich hier wohl kaum bekommen. Hier in der Gegend gibt es fast nur Mietwohnungen in Häusern mit wenigen Parteien oder Einfamilienhäuser. Da besteht ja wohl die Bremse von 1935 noch?
Da fehlt uns eben ein Tayyip Erdogan, der mit der Axt im Gesetzeswald um sich schlägt.
Da säßen die ganzen Lobbyisten im Gefängnis und müssten um ein wenig Solarstrom betteln.

von Bernd Schlueter - am 04.03.2017 17:32
Zitat
Bernd Schlueter
... aber die Informationen, die Du gibtst, stimmen mich sehr hoffnungsvoll und hätte ich hier wohl kaum bekommen.


Suche doch mal im Netz mit den Suchwörtern "Solarstrom direkt vermarkten".

Unter den Ergebnissen fand ich dann diese Anleitung zum "wie mans macht": Direktvermarktung von Solarstrom und Vermarktungsmöglichkeiten nach EEG

Da steht dann z.B. sowas:
"Eine Möglichkeit der Direktvermarktung stellt die sogenannte Vor-Ort-Vermarktung dar. Dabei verkaufen, Betreiber von PV-Anlagen ihren überschüssigen Solarstrom an z. B. Nachbarn, die Kommune oder in der Nähe befindliche Betriebe. Diese Vor-Ort-Vermarktung hat den Vorteil, dass der Anlagenbetreiber vom Abnehmer einen höheren Preis als die Einspeisevergütung erhält und der Abnehmer selbst weniger für den Solarstrom zahlt als beim Bezug vom Stromanbieter."

Das entspricht ja nun ganz und gar nicht den Infos, die Du hier immer wieder verbreitest. Darum meine Bitte: Mach Dir doch mal die Mühe und gib mir die links zu den Vorschriften, die Du immer wieder erwähnst. Ich möchte gerne wissen, ob das, was Du da immer kritisierst, wirklich noch so gültig ist, oder ob das nur mal in der Vergangenheit so war.

Sehr gut wird die Sache auch erklärt vom Geräteanbieter SMA, der natürlich gleich die passenden Wechselrichter und so anbietet. "Direktvermarktung von Solarstrom mit SMA Systemtechnik"

Und hier gibts sogar eine 12-seitige Broschüre "Direktvermarktung von Solarstrom - Markt- und Anbieterübersicht". Ausführlicher gehts nun nicht mehr.

Langsam bekomme ich den Eindruck, die Realität hat Deine Forderungen gehört und lange erfüllt. Nur Du hast es irgendwie nicht richtig mitbekommen. Ging es zu schnell?

Gruss, Roland
Nu is aber genug.

von Berlingo-98 - am 04.03.2017 22:17
Tatsächlich, ich hatte das nie mitbekommen, dass es für die Direktvermarktung Vergünstigungen gibt, denn das ist der wesentliche Punkt.
Naturstrom in Düsseldorf betreibt schon lange Selbstvermarktung. Ich hatte immer nur verstanden, dass es dabei um nur einen Cent pro kWh geht. Bei kooperativen Stadtwerken dürfte da noch mehr bei der Wegegebühr drin sein und, wenn man, wie die Schönauer, ein eigenes Netz betreiben darf, ist noch viel mehr drin.
Das Hin und Her mit der EEG und KWK-Umlage lässt sich sicherlich auch bald einstellen und schließlich ganz streichen, wenn die dezentralen Netze allgemein zugelassen werden.
Das geheime Schachtelhalmnetz ist nur ein bescheidener Anfang und ausbaufähig. Zu überlegen ist dabei vielleicht, ob man mit der Spannung unter 48 Volt oder 60 Volt bleibt, damit jeder sein Netz selbst verlegen darf. Ihr wisst ja, ich benötige weit weniger Netzleistung, weil die Fahrzeuge im Schnitt nur weniger als 10% der Zeit unterwegs sind
und die übrigen 90% Zeit steckerbereit parken.
Laden während der Fahrt halte ich inzwischen , außer in Sonderfällen, wie Hafenzufahrten oder 2 oder 3 Hauptlinien durch die Stadt, für kontraproduktiv.
Stecken wir weit weniger Geld lieber in Ladeparkpätze.

Erst jetzt habe ich Hotzis Beitrag entdeckt, der mich darüber aufklärt, dass ich mit meinen Versuchen zur Induktion nicht mehr alleine bin:

Induktionsversuchsprojekte, nicht nur von Bernd

Ich sehe schon das Weihnachtskind auf seinem Indukionsschlitten vor der Tür stehen und mir das dezentrale Netz vor der Haustür abladen. Ich muss ihm unbedingt mal schreiben, vielleicht auch was für die Zeitschrift vom Reifenberg

von Bernd Schlueter - am 05.03.2017 08:41
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