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Informationen zum Thema:
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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
20
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Emil, inoculator, Manfred aus ObB, Berlingo-98, H.Hobbie, Bernd Schlueter, Ralf Wagner, weiss

The Boring Company

Startbeitrag von Emil am 29.04.2017 11:22

Antworten:

***gelöscht wegen Sinnlosigkeit
Ralf Admin

von Manfred aus ObB - am 30.04.2017 09:22
Ich finde das Projekt gar nicht so langweilig, wie der Name sich anhört.
Auf der Hannovermesse waren mehrere der Kabinen ausgestellt, die durch die Wettbewerbsröhre geschickt worden sind.
Feststellen konnte ich, dass die meisten Beteiligten davon ausgehen, dass sich das Projekt dem der ursprünglichen Schweizer Swissmetro annähern wird. Sprich höherer Druck, nicht mehr 0,1 bis 1 mbar, sondern 10mbar oder mehr. Damit Verzicht auf die Pumpvorrichtung , geringere Geschwindigkeit und stetige Stromzuführung, Magnetkissen bevorzugen wohl die meisten. Falls stetige Stromzufuhr, nach dem verlustreicheren Prinzip der Sandia-Laboratorien mit bloßen Permanentmagneten auf Aluschienen.
Ich selbst glaube noch an Elons ursprünglicheres Prinzip mit dem besseren Vakuum.

Da die Vakuumhersteller reichlich vertreten waren, konnte ich Einiges dazu erfahren.
Roman hatte mir eine große Enttäuschung bereitet, indem er mich darauf aufmerksam machte, dass die Luft entsetzlich träge im feineren Vakuum wird. Ich hatte mich um den Faktor 50 bezüglich der freien Weglänge der Luftmoleküle geirrt.
Ein wenig konnten die Vakuumhersteller meine Enttäuschung dämpfen. Ganz so viele , teure Vakuumpumpen sind für das bessere Vakuum doch nicht erforderlich.

Dass Elon die Röhren in unterirdischen Tunneln unterbringen will, ist nur konsequent.
Tut man es nicht, hat man mit den Wärmedehnungen zu kämpfen, die vakuumundichte Faltenbälge erforderlich machen. Im Erdreich mit seinen gleichmäßigen Temperaturen können diese entfallen und zusammen mit Romans Bemerkung wegen des übermäßigen Aufwandes an Vakuumpumpen ist es wohl die einzig sinnvolle Lösung, unter der Erde zu bohren.

Oha, das wäre die zweite Antwort an nur einem Tag. Ob das durchgeht?

von Bernd Schlueter - am 01.05.2017 11:18
Hier geht es nicht um den Hyperloop sondern um ein neues unterirdisches Verkehrskonzept für Megacities.

von Emil - am 01.05.2017 11:30
wenn das hier so abgehen soll wie in anderen Foren , dann bin wahrscheinlich nicht nur ich hier bald weg... was soll das ?
schreibt wenigstens eine vernünftige Erklärung oder sagt denjenigen dann erst vernünftig was ist,,,, ohne einem gleich ein Brett vorm Kopp zu hauen ...
oder habe ich was nicht mit bekommen ???

von H.Hobbie - am 01.05.2017 16:28
Zitat
H.Hobbie
wenn das hier so abgehen soll wie in anderen Foren , dann bin wahrscheinlich nicht nur ich hier bald weg...
oder habe ich was nicht mit bekommen ???


Ja ja, so ging es mir auch schon mal. Bin bei den Foren praktisch von Anfang an dabei, war aber mal einige Jahre weg. Nicht wegen dem Admin, der immer mal wieder sinnloses rausgelöscht hatte. Sondern genau wegem dem vielen sinnlosen Zeug hier.

Gut, dass Du das nicht mitbekommen hast. Tunnelbohren mit Nasebohren vergleichen war nicht sehr appetitlich und ganz und gar unnötig. Ganz ok, das das weg kam. Wie Ralf schrieb: .... wegen Sinnlosigkeit.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 01.05.2017 20:16
ah, es sah für mich zuerst so aus als ob die links von Emil gelöscht wurden.
Jetzt habe ich gesehen von welchem Forums Teilnehmer was gelöscht wurde und vertshe es nun und es ist ok.

von H.Hobbie - am 02.05.2017 06:01
Was soll das denn, Ralf?!

"wegen Sinnlosigkeit" ????
Dann darfst Du die Hälfte meiner Beiträge rückwirkend auf die letzten fast 10 Jahre auch löschen.

Ausgerechnet MoB löscht Du?

Ich habe seinen Beitrag nicht mehr lesen können, aber bin sehr erstaunt über Dih an dieser Stelle.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 02.05.2017 09:02

Langweiliges in der Nase Bohren ;-)

Hi,

ich bin ja immer noch erstaunt darüber, wie gut meine Hintergrundkontakte arbeiten.
Zum einen Danke für die Mühe der Aufklärung, zum Anderen auch immer mal wieder ein Danke über das Vertrauen, welches solche Nachrichten ebenso umfasst.

Ok... zum Thema:

Mittlerweile habe ich mehrere Versionen des orginalen Textes vorliegen.
Alle in etwa zu 95% identisch.

Aber auch nach der Lektüre aller dieser Texte und dem redlichen Bemühen, etwas Löschbares darin zu finden, muss ich sagen, daß ich persönlich schon weit schlimmeren Unsinn fabriziert habe.
Wer MoB kennt, der weiß, daß er genauso wie diverse andere Forenmitglieder, seine Texte gerne "auflockert" (Stichwort: Nasenbohren im Stau).
Der Kern seiner Aussage war vor allem der Hinweis auf die geologischen Herausforderungen eines solchen Projektes, und der "dezente" Hinweis darauf, daß auch ein Elon Musk kein Träger des "Weiße Weste Ordens" ist (Stichwort: Eifel).
Daß momentan alles, was aus dem ThinkTank Musk heraus kommt, in einen Steve Jobs würdigen epischen Kontext gesetzt wird, kann wohl auch der tiefdunkelste Biobauer im Niederwettertal (wo auch immer das liegt) mittlerweile nachvollziehen.
Die Meldung über seinen ersten militärischen Start hofieren ja gerade die Medien.
Immerhin hat er 2014 die Regierung wegen Monopolverträgen verklagt.

Und ich denke, daß man in diesem Zusammenhang den Beitrag einfach lesen muss.
1. Tunnelbohren ist kein Kinderspiel
Wie war das noch: Eine Rakete in den Weltraum schießen und zurück zu holen, ist einfacher, als mit einem U-Boot den Mariane Graben zu erkunden -vom Weltraumspaziergang und einem Aussteigen in über 6km Tiefe wollen wir jetzt mal gar nicht anfangen.
2. Elon Musk ist nicht Gandhi -oder vielleicht doch?!
Selbst der (Gandhi) hat mit Gewalt nur so um sich geschmissen, um seine vornehmlich friedlichen Ansichten durchzusetzen. Nur wird das heute mehr oder minder wenig bis gar nicht thematisiert. Auch ein Elon Musk ist ein gewinnorientierter Unternehmer und nichts anders. Er hat nur das Geld und das Charisma (und die Lust) sich mit großen Dingen auseinander zu setzen -was ich völlig ok finde, wenn er dadurch nicht stilisiert wird.

Fazit: Ich empfinde die Löschung als Überreaktion.
Grundsätzlich halte ich die Löschung als absolut letztes Mittel, wenn es um Verletzung von Gesetzen geht. Wenn jemand nachhaltig über die Stränge schlägt, dann kann man ihn reglementieren (Stichwort: Bernd).
Beiträge zu Löschen bringt für den unbedarften Leser immer einen zusammenhanglosen Brei, was unter Umständen ein schlechteres Bild bringt , als ein moderierter Querschläger.

ok. JustMy2Cents.

Gruss
Carsten

von inoculator - am 02.05.2017 10:35
Will denn keiner das eigentliche Thema sachlich diskutieren? :rolleyes:

Hier ist noch das Transcript der ganzen Sitzung.

Wohl gemerkt, es geht hier in diesem Thread nur über das Verkehrskonzept mit den Tunnelröhren. Die anderen Punkte sollten in anderen Threads diskutiert werden. Einige gibt es ja schon dazu.

Ich halte das Ganze durchaus für eine Lösung, obwohl das ganze sicher keine Kinderspiel ist. Natürlich spielt die Geologie eine große Rolle. Aber wo man einen riesigen U-Bahntunnel durch die Erde bohren kann, ist es viel einfacher mehrere kleinere Röhren für den Skate-Tunnel zu bohren.

Wie groß der Durchmesser sein muss hängt davon ab was man alles durch schicken will. Wenn man sich auf PKWs und Vans beschränkt reicht wahrscheinlich ein Durchmesser von 5 m.

Ein interessanter Punkt ist dass man mit den Skates natürlich auch Verbrennerfahrzeuge abgasfrei durch die Stadt bewegen kann. Ob man tatsächlich Skates mit Gummireifen verwendet oder diese vielleicht doch besser auf Schienen packt muss man überlegen. Eine Stromversorgungsschiene ist ja schon vorhanden.

Wenn es wirklich zum Massentransport dienen soll dann braucht man leistungsfähigere Zugänge zum System als die Parkplatzlifte. Wartende Fahrzeuge vor den Eingängen würde schnell zusätzliche Staus verursachen.

Das ganze ist ja bisher nur eine vage Idee und muss sich erst konzeptionell im Detail ausgearbeitet werden.

Wenn so was kommt ist es aber wahrscheinlich eine erhebliche Konkurrenz zum öffentlichen Nahverkehr. Es ist viel bequemer vor seinem Haus in ein Robottaxi einzusteigen und dann über die Skate-Tunnels direkt zum Ziel zu fahren.

von Emil - am 02.05.2017 12:39
Hi zusammen,

ich halte die Grundidee, den Verkehr in den Untergrund zu legen, für keine falsche aber auch nicht für neue Idee.
Lassen wir die technischen Hürden, wie Geologie und Topologie mal völlig außer acht und beschränken uns damit, hypothetisch alles gelöst zu haben.

Betrachten wir zunächst unsere vorhandenen Großstädte und ihren Zustand.
Hier werden wir mit der harten Realität abseits von Wahrscheinlichkeiten und theoretischen Ansätzen konfrontiert.
Schauen wir uns die Infrastrukturobjekte an -seien es Bushaltestellen, Ampeln, Stromkästen oder, oder, oder; so fällt mir ein sehr unpfleglicher Umgang damit auf.
Die Minderheit der geistig beschränkten Menschen, die mit unseren Einrichtungen so umgehen, verursacht den größten Aufwand und die höchsten Kosten in der Erhaltung dieser.

Wenn ich mit jetzt vorstelle, daß solche filigranen Objekte, wie Stromschienen oder Aufzüge hinzukommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß eine solche Infrastruktur langfristig und kostenneutral betrieben werden kann.
Ich sehe dieses Vorhaben so, daß es den ÖPNV völlig übergeht und ein für alle teures Nah- und Fernverkehrsmittel aufzwingen würde.

Deswegen halte ich ein solches Projekt nicht für förderlich.
Einen Tunnel unter den Rhein zu bohren, um die A1 bei Köln zu entlasten, wäre mehr in meinem Sinne. Punktuell sinnvolle Tunnel können weit mehr helfen, als solche kompletten Transportkonzepte.

JustMy2Cents

Carsten

von inoculator - am 03.05.2017 06:23
Nachdem ich nun weiß, dass es sich hier nicht um hyperloop handelt, stelle ich mir vor, dass Tunnelbohren unter Großstädten eine teure Angelegenheit ist.
Sehr stark beschränken kann man diese Kosten, indem man diese Tunnel nur für mehr oder weniger genormte Fahrzeuge zulässt, die elektrisch und gleichzeitig autonom fahren können. 2,4 Meter Tunneldurchmesser sollten dann für die meisten Fahrzeuge ausreichen. Sollte durch Erdbewegung eine Kollision eintreten, ist noch genügend Platz für einen Rettungszugang.
Allerdings überlege ich, ob es nicht einfacher und kostengünstiger ist, die Fahrzeuge mit den entsprechenden Spurverfolgungseinrichtungen überirdisch oberhalb der schon vorhandenen Fahrbahnen zu befördern, ohne Plattformen, selbstfahrend. Auch die Bergung bei Defekten ist dann einfacher.
Zudem ein Anreiz zu weiterer Elektromobilität. Auch Busspuren lassen sich dann vermeiden, indem leichte, gekoppelte Personen-Auto-"Züge" autonom auf diesen Strecken verkehren.
In Essen verkehrten einst fremdgesteuerte Busse auf einer exrem engen Spur in der Mitte des "Ruhrschleichwegs".
Problemlos könnte man entsprechend ausgerüstete Elektro-PKWs mit 40 km/h kreuzungs- und staufrei durch unsere Städte schleusen. Dicht an dicht, mit 5 Metern Durchschnittsabstand, macht über 7000 Fahrzeuge pro Stunde und Richtung.
Diese Entlastung käme allen zugute und niemand benötigt den teuren Aufzug in die Unterwelt.

Die unterirdischen Trassen der boring company halte ich für vergleichsweise langweilig.

von Bernd Schlueter - am 03.05.2017 11:32
Die Rettungswege finde ich ein sehr gutes Argument.
Da habe ich so noch gar nicht drüber nachgedacht.
Tatsächlich sind Unfälle in Tunnelsystemen meistens mit großen Schwierigkeiten verbunden.

Allerdings muss man auch eingestehen, daß nach den letzten schweren Bränden, sich viel in den Vorschriften geändert hat, und daß man da mittlerweile mit sehr soliden Konzepten aufwarten kann.

Die Alternative, den Verkehr auf "Hochbahnen" zu legen, setzt zumindest keine komplexen Systeme bezüglich Geologie und andere tiefenrelevante Themen voraus.

Aber ich muss auch sagen, daß ich ein Zubauen "nach oben" auch nicht zwingend für den richtigen Weg halte. Unter jeder "Brücke" herrscht Schatten.
Psycholgisch und gesellschaftlich ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

Gruss
Carsten

von inoculator - am 03.05.2017 12:30
hallo :xcool:

ich sach nur:
stuttgarter HBH und den vielen untertagebergbautunnelsystemen
und mein kopfkino läuft an

auf so einem löchrigen käse auf solche gedanken kommen braucht schon etwas mut. :angry:

wobei mir pers. die karstlöcher auf der schönen welt schon reichen würden.

die lösung wird wahrscheinlich eh in der mitte liegen.
hauptwege unterirdisch nebenwegen auf den herkömmlichen strassen mit den einsatzkräften

von weiss - am 05.05.2017 06:22
Erste Fahrversuche

von Emil - am 12.05.2017 17:26
Zitat
Emil

Erste Fahrversuche


Nächster Halt Hypersprung, weil alles andere wäre nur Normal :rolleyes:

Was ich ja interessant fände wie viel Personal selbiges in der Zeit geschafft hat :eek:

In diesen Sinne Roland Manfred

von Manfred aus ObB - am 12.05.2017 18:18
Das Video ist schon stark. Es sind aber "nur" 200 km/h auf die hochbeschleunigt werden. Elon Musk war bei Fa Herrenknecht heißt es - von den besten lernen.

von Ralf Wagner - am 12.05.2017 23:35
Für mich sieht es auch als wenn hier die Hyperloop Testanlage verwendet wurde. Diese ist ja neben den Collidern eine der größten Vakuumtestanlagen.

Der Versuch zeigt aber auch auf dass es wegen der optischen Effekte erhebliche Probleme mit den Passagieren geben wird. Man braucht hier eine sehr gleichmäßige strukturlose Innenoberfläche damit den Leuten nicht schlecht wird oder sie epileptische Anfälle bekommen.

von Emil - am 13.05.2017 05:45
Zitat
Emil

Für mich sieht es auch als wenn hier die Hyperloop Testanlage verwendet wurde.


Insofern besteht Einigkeit, das der eine Praktikant der an dem Thema arbeitet keine Fahrverversuche
unternimmt, sondern nur Videobearbeitungsversuche, interessant von wem das Video entliehen
zum bearbeiten, wenn Vakuumanlage stimmt der Ton Nicht.

200 km/h sind 55m/sec in dem Tunnel ist der Abstand von Neoröhre ( nach dem Licht sind es keine LEDröhren also noch Energiesparpotential offen )
zur Nächsten etwa 10 m. Auch der der Tunnelquerschnitt [ nix Hyperloop da Beton ]
wird etwas über 2m in der Breite sein [ da Oben und unten Flächen eingefügt ] also
mehr als 200km/h in dem Video, aber es geht ja nicht um echte Fakten sondern gefühlte,
also was Soll's :D

In diesen Sinne Roland Manfred

von Manfred aus ObB - am 13.05.2017 08:59
Boring Company. Manfred. Sagt alles....

Danke für Deine vielen Beiträge, aber wegen Boring lese ich das nicht oder selten. Und lösche auch nix. Boring ebend...., very boring indeed.
Wegen Reinigung: Danke an andere.

Aber nu muss ich doch ran. Denn dass Manfred seine Beiträge unterschreibt mit
"In diesem Sinne Roland" ist klar ein Etikettenschwindel, jedenfalls wenn es als Unterschrift in Manfreds Beitrag steht. Was hast Du Dir nur gedacht dabei..
Daher habe ich es mal gelöscht, oder besser: Richtiggestellt.
Denn bei aller Liebe: Jeder sollte seine Beiträge mit seinem eigenem Namen unterzeichnen.

In diesem Sinne, Roland :cheers:

von Berlingo-98 - am 13.05.2017 16:02
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