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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 4 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 4 Wochen
Beteiligte Autoren:
schachtelhalm, Richard, Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Michael Hu

Premiere Bananenstecker in Ladesäule

Startbeitrag von schachtelhalm am 24.05.2017 15:39

Den Adapter habe ich schon länger im Kofferraum liegen, nur für Notfälle. Heute war einer.

Normalerweise laden wir zuhause oder auf dem Caravanstellplatz, notfalls am Schuko. Aber heute hatten wir nur Mennekes.

Aus der dicken roten CEE 400V/32A haben wir drei von 4 Stiften genommen (6mm?), zu Bananensteckern (Schrumpfschlauch) gemacht und auf eine blaue CEE 240V/16A Kupplung gebracht. Mittlere Reihe, in der Mitte ist Erde, rechts und links davon Neutral und Phase. Finger weg von der unteren Reihe, wir haben prompt Neutral und Phase vertauscht, aber bei Schuko macht man das ja immer.

Die obere Reihe hat 3mm. Schweissdraht? Notfalls verbiegen, bis es passt. Da liegen Widerstand und Pilot. Die haben wir natürlich ebenfalls vertauscht. Danach hat es funktioniert. Unser i-MiEV hat geladen.

Bananenstecker pfui? Die Banane passt sowohl in die Dose auf der billigen Ladesäule, als auch in die fest angeschlossene Kupplung an der teueren. Mit einem Mennekes Stecker geht das nicht. Natürlich war die Säule zugeparkt, aber den CEE kann ich problemlos verlängern.

Es gibt einen Fehlguss, wie Mennekes nur eine Idee zu kurz. Der passt auch in die Kupplung. Und in der Dose greift das Rolltorschloss daneben, man kann ihn also notfalls ziehen und muss ihn nicht opfern, wenn die Software spinnt oder ein Gewitter die Säule lamlegt.

Google findet den Stecker wenn man nach "verkürzter Typ 2 Stecker" sucht, zum Beispiel bei ladesystemtechnik.de

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

Antworten:

Hallo ihr beiden,
wenn ihr unbedingt die Ladesteckdosen für die Nachfolger unbrauchbar machen wollt, dann weiter so.
Es gibt von der Fa, Bahls sehr schöne und preiswerte Type 2 Adapter. Wenn ich von denen die Freigabe habe ( hoffe Montag ) dann poste ich entsprechendes.

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 24.05.2017 18:48
Bei allem Verständniss für einen in diesen Kreisen sicher häufigen Spieltrieb, der auch bei mir mehr als manchmal gut war vorhanden ist, bitte ich Dich inständig solche Suizidanleitungen zurückhaltender zu verbreiten. Nicht jeder, der hier ließt hat den technischen Hintergrund so etwas sicher zu betreiben. Die Eskalationstufen des Sparens beim Nachbau werden wie ich fürchte zu immer windigeren Adaptern mit mangelhaftem Berührungsschutz und der Gefahr von Beschädigungen an der Säule führen. Und dann? Nur noch geprüfte Fertigadapter? Keine Adapter mehr? Restriktivere Regelungen rund um EV? Letzteres wird sicher kommen und passiert ja auch schon, aber das Tempo kann man beeinflussen. Zumindest in meiner Umgebung stehen Elektrofahrer ohnehin schon unter argwönischer Beobachtung, da muss man dann doppelt so korrekt sein wie die anderen oder wenigstens darauf achten, dass es keiner merkt.

von Richard - am 25.05.2017 06:10
Zitat
Richard
......zu immer windigeren Adaptern mit mangelhaftem Berührungsschutz und der Gefahr von Beschädigungen an der Säule führen. Und dann? ......


Und dann war schon [67183441.foren.mysnip.de]

von Manfred aus ObB - am 25.05.2017 06:40
Hatte ich gesehen, sehe aber keinen direkten Bezug. Dort geht es ja rein um Nennleistung und nicht um die Ausführungsqualität.

von Richard - am 25.05.2017 06:54
Jetzt aber mal Polemik vom Biertisch und Tatsachen her. Wer sind die grossen Steckdosenkiller?

Teslas mit originalem Ladekram sind gerade aus einem französischen Ladeclub geflogen, weil sie immer die Ladesäulen kaputt machen und an mancher Ladesäule an der ich mangels Mennekes nicht laden konnte hing ein Schild "nicht für ZOE geeignet", weil das serienmässige Chamäleon die Säulen gesprengt hat.

(youtube, Teslabjörn spricht wärend seiner Europatourne darüber)
(Die ZOE hat es sogar in die Bildzeitung geschaft)

Wenn tatsächlich Bastler mit Patentverweigerungsdrang reihenweise Selbstmord versuchen würden, dann wäre das ein Fressen für die Heizölmaffia und alle würden es aus Tageschau und Bildzeitung erfahren-

Wer einen CEE zerlegt um an die Teile zu kommen, der hat Ahnung, aber manch ein ZOE Fahrer war ahnungslos warum die ZOE plötzlich nicht mehr laden wollte. Es wär ja überall der Stempel vom TüV Rheinland drauf, am abgerauchten Lader und an der abgerauchten Säule.

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

von schachtelhalm - am 25.05.2017 07:49
Was uns von der sogenannten Sicherheitsindustrie angeboten wird, ist teilweise eine Katastrophe. Insbesondere den TÜV Rheinland hatte und habe ich immer noch auf dem "Kieker". Manche Geschäfte, die die machten, gefielen mir überhaupt nicht.

Für Elektroautos müssten meiner Meinung Stecker mit Schmelzsicherung vorgeschrieben werden, mit gut erkennbarer Farbe und Aufschrift für die maximale Stromstärke an allen Anschlüssen. Der Aufdruck vom TÜV Rheinland oder "China Export" reichen da nicht.
So lange das nicht so ist, sind wir nach wie vor gezwungen, zum Schraubenzieher und zur Kneifzange zu greifen. Elektrikermeister sind wir schließlich alle, bei sozialistischer Gesinnung genügen vielleicht auch Hammer und Meißel neben den unverzichbaren Bananensteckern.
Ein Problem sehe ich noch bei in der Leistungsaufnahme regelbarer Ladegeräte. Da ist weitere Standardisierung nötig, damit ich auch in der Schweiz oder Italien mit 6 Ampere laden kann

von Bernd Schlueter - am 25.05.2017 11:52
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