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Erster Beitrag:
vor 3 Monaten
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Bernd Schlueter

Es geht weiter in Deutschland mit der Fortentwicklung der Elektromobilität

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 07.09.2017 03:29

Ich bin weder verwandt noch verschwägert mit der Firma "Oswald" im unterfränkischen Miltenberg, aber ich möchte doch auf die Leistungen dieser Firma aufmerksam machen, die sich auf dem Gebiet der Elektromobiltät bereits einen Namen gemacht hat. Verlustarme, drehmomentstarke und niedertourige Elektromotoren sind ein Spezialgebiet der Firma Johannes Oswalds. Nachdem ich achtlos auf der diesjährigen Hannovermesse mehrfach an deren Stand in Halle 13 vorbeigelaufen bin, wurde ich jetzt erst durch die Verleihung des deutschen Umweltpreises an die Firma in Höhe von 245.000 Euro aufmerksam.
Die Firma verfolgt die gleichen Ziel wie ich im Bereich der Elektromotoren. So hoffte die Firma ebenfalls vergeblich auf die Weiterentwicklung neuer weichmagnetischer Materialien, fand aber neue Wege zur Verringerung der Verluste:
einmal durch Verringerung der Menge an dem verlustreichen Material, zum anderen durch eine sinnvolle Schlitzung statt nur Blechung, die ebenfalls Wirbelströme reduziert.
Als wichtigste Entwicklung der Firma erscheint mir aber der Einsatz von Supraleitern in Motoren und Generatoren, was leider in unseren Elektromotoren noch nicht von Belang ist. Allenfalls in sehr großen Schiffen und Kraftwerken wird man diese Technik anwenden können und sie wird bereits seit Längerem angewendet, denn dazu muss man Helium oder Wasserstoff verflüssigen. 99% Wirkungsgrad sind mit der Oswald-Technik normal, wovon wir in unseren Elektroautos nur träumen können, aber ein Teil unseres Betriebsstroms wird bereits mit der Technik erzeugt.
Klar, ist die Firma Siemens mit von der Partie, wenn es um die Nutzung der Patente geht und nicht zuletzt auch wir. Siemens-Werbung ist selbstverständlich ebenfalls in den Webauftritten von Oswald enthalten, denn diese Entwicklungen kommen allen zugute.
Denn ich vermute, dass Oswald Motoren bereits einige unserer Elektroautos schmücken.
Theoretisch könnten sie auch in Peter und Uli Senkowskys Corbin Sparrow oder in Entwicklungen von Gero Kleinert enthalten sein, aber das weiß ich nicht.
Jedenfalls können Getriebe dank Oswald immer entfallen.
Die gestern besichtigten Teslas besitzen alle noch größere Getriebe.
Allerdings auch, weil die mächtigen Motoren notgedrungen weit oberhalb der Achsen bleiben müssen, um die Bodenfreiheit, besonders des Modells SX (SUV,) nicht einzuschränken.

Ich bin begeistert, denn diese Entwicklungen kommen meinem Traum von rein elektrischen Getrieben entgegen, die ich eigentlich in allen Elektroautos und LKWs sehen möchte. Oft mit dem nichtssagenden Namen "serieller Hybrid" benannt, der meist von einer Batterie ergänzt wird. Rein elektrische Getriebe haben sich im Ausland einen Namen gemacht. Deutschland geriet auf diesem Gebiet in Rückstand, weil***** auf Verbrennertechnik mit hydraulischer Übertragung setzte. Einzig bei manchen Panzerentwicklungen setzte man auf das rein elektrische Getriebe.
Holen wir die Versäumnisse nach!
ZF beschäftigt sich endlich mit der Umrüstung.

Ganz vergessen:
Eine Sennwalder Firma hat sich auf dem gleichen Gebiet einen Namen gemacht!

Josef Brusa hätte ebenfalls einen Umweltpreis für seine kostenträchtigen Entwicklungen verdient.
Nur, wenn der Staat mithilft, sind solche Alleingänge zu finanzieren und werden die Produkte für alle erschwinglich.
Siemens und Daimler benötigen einer solchen Anschubfinanzierung nicht, sie genießen auch ohne den Nutzen.

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