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elweb Stammtisch
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Erster Beitrag:
vor 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Normungen

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 22.09.2017 05:18

Gut, dass es noch nicht so viele Elektroautos gibt. Sonst gäbe es viel zu viele Normungen für Sackgassen in der Entwicklung.
Meiner Meinung lässt der Elektroantrieb bisher unbekannte Freiräume für die Entwicklung, und man hat sich viel zu früh festgelegt auf meiner Meinung unzweckmäßige Einengungen.

So halte ich die 50 HzTechnik für unzweckmäßig, die sollte irgendwann aus der Elektromobilität verschwinden. Unzweckmäßig sind auch die hohen Spannungen, die für Hochspannungsleitungen, -zig km lange elektrische Bahn-Obus- und Schwebebahntrassen sinnvoll sind, aber doch nicht für nur vier Meter lange Fahrzeuge. Gleich, welche Art von Batterien , die kann man auch anders, beliebig, anordnen. Statt IGBTs für einige 1000 Volt Mosfets, es müssen nicht mehr die überholten Normmotoren aus der 50 Hz-Technik sein.
Genießen wir die Freiheit , lassen die teilweise überflüssigen zu ESP und anderen Firlefanz da, wo sie herkommen und machen wir uns das Leben nicht unnötig schwer. Elektroautos dürfen auch etwas langsamer werden und müssen nicht mehr alle 2 Jahre zum TÜV. das Wichtigste, die Bremse, hält ewig und rostanfällige Teile verschwinden ganz.

Verzichten wir auf alle überflüssigen Normungen wie 48 Volt Einheitsspannung. Bleiben wir so variabel, wie es die Elektromobilität ermöglicht. Gut, so lange wir noch mit Steckern laden, sollte die Stromstärke 350 Ampere nicht überschreiten, das will ich vorübergehend gerne zugestehen, und da sind eben 1000 Volt bei 350 kW Ladeleistung unverzichtbar. Aber auch das will ich abschaffen und ich möchte bei Spannungen bleiben, die leichter beherrschbar sind. Jetzt fehlt nur noch, dass ein Ladessäulenmaximalabstand in den Städten vorgeschrieben wird, dann steige ich jedenfalls auf Helikopter auf meinem Hausdach um und sage dem sich anbahnenden Chaos Ade.

Antworten:

Das Chaos ist normiert

Damit es klar ist: Alle Stecker des Steckerwaldes sind normiert: Es ist vorprogrammiert worden, dass nichts zueinander passte.
Man muss sich nur auf zueinander passende Systeme einigen.

Meine Meinung: Wechselstrom passt nicht zu Gleichstrom. Am Combostecker ist das sogar äußerlich sichtbar.

Mit der Abschaffung der Verbrenner sollten wir auch den jährlichen Modellwechsel abschaffen und einheitliche Komponenten verwenden. Die müssen nicht genormt sein. Hauptsache, die Ersatzteile passen auf alle Fahrzeuge, möglichst auch noch in 20 Jahren.
Gibt es eigentlich noch Zoll-Schrauben? Immerhin kann man die Pfund pro Quadratfüsse noch umrechnen , um alte Traditionen zu bewahren. Nur die Elektriker haben offensichtlich Nägel mit Köpfen gemacht , und, wenn ich mich nicht irre, sind überall die gleichen elektrischen Einheiten im Gebrauch.
Was man vielleicht auch noch normen sollte: das Dieselöl sollte noch schwefelfreier werden, als es heute ist. Nur dann bleiben die Katalysatoren über ein Autoleben wirksam.

Auf Sortentreinheit unserer Elektronen brauchen wir nicht mehr achten: seit wir alle Wasserstrom tanken, gelangen praktisch keine radioaktiven Elektronen mehr in unsere Fahrzeuge. Sie sind nicht nur genormt, sondern sogar vom TÜV und anderen zweifelhaften Organisationen zertifiziert.

von Bernd Schlueter - am 22.09.2017 22:11
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