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elweb Stammtisch
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Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Strom kommt aus der Steckdose

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 01.10.2017 10:58

Das ist zwar richtig. Aber man sollte vielleicht doch einmal überlegen, wo der Strom hinter der Steckdose herkommt, wenn einmal nicht mehr die Sonne scheint oder der Wind bläst und die Pfinz Niedrigwasser hat.
Gasturbinen ohne jeglichen NOx-Ausstoß und Gussheizkessel arbeiten bereits genau so, mit zunächst Sauerstoffmangelverbrennung und anschließender Beaufschlagung mit Sekundärluft-einblasung. Selbst in Holzkesseln habe ich so etwas schon gesehen.

Immerhin werden noch mindestens 30% unserer elektrischen Energie durch Verbrennung erzeugt. Wir sollten vielleicht einmal ein paar Tage ohne Verbrennung fossiler Energie einführen, dann seht Ihr, was Euch die 100% norwegischer Wasserstrom auf Eurer bezahlten Stromrechnung nützen!

Nein, richtig sparen können wir erst, wenn die Wärmemotoren aus unseren Fahrzeugen herausgenommen werden und mit der von mir dargestellten Technik dezentral in der Wohsiedlung betrieben werden. Zur Zeit steigt unsere CO2-Produktion, nicht zuletzt durch Elektroautos, noch. Das muss nicht so bleiben.

Billiger wird es natürlich, wenn man nur die Steckdosen umbaut.

Antworten:

Re: Strom kommt nicht immer aus der Steckdose

Im Moment beschäftige ich mich ununterbrochen damit, wo der Strom, wenn er nicht gerade aus der Steckdose kommt, sonst herkommen soll. Heute haben wir das 1000m² Hallendach abgedichtet und überlegt, ob wir es für die Elektromobilität nutzen sollen. Schließlich gibt es jetzt Förderprogramme. Mir geht es in erster Linie um das Induktionsladen, wo der Strom aus der Straße statt aus der Steckdose kommt und damit völlig frei von irgendwelchem Schadstoffausstoß ist. Oder habt Ihr schon mal eine Straße mit Auspuff gesehen?
Leider liegt die Halle nicht im Zentrum, sonst würde das gesamte Dach neu gedeckt, mit 150 kW Solarleistung. Gleich drei Fliegen mit nur einem Schießgewehr: Solar-Ladestrom und endlich ein dichtes Dach mit Wärmedämmung. Darunter würde an Elektroautos gebaut und Batterien würden gewartet. Dazu ein Blockheizkraftwerk.
Auf keinen Fall wollten wir die Allgemeinheit mit Stromumlagen, Wegelagerergebühren und Steuern belasten. Weiß jemand, ob das möglich ist, wenn man den ganzen Solarstrom verschenkt?
Im Moment haben wir eine hohe Luftfeuchtigkeit nahe 97%. Da halten sich Abgaswolken dauerhaft und überziehen den gesamten Himmel mit ihrer rötlich braunen bis schwarzen Farbe. Weiß jemand, wo die herkommen?

von Bernd Schlueter - am 01.10.2017 18:43
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