Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Berlingo-98

EON wird smart

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 12.10.2017 03:12

Eigentlich bietet hier EON nur Werbungsservice an. Aber dahinter steckt mehr, nämlich die smarte Fernsteuerung des Eigenheims, die der Henning längst mit seinem vor 10 Jahren Hausserver längst verwirklicht hat. Also, ich finde die Idee von EON ganz famos, sich um dieses interessante Gebiet zu kümmern. Wir werden uns schließlich noch sehr viel damit befassen müssen. Ich finde die Idee so gut, dass ich EON glatt verzeihe, dass sie mit ihrem Glaspalast einen guten Teil des Düsseldorfer Hofgartens vereinnahmt haben.

Das elektrische Schlaraffenland klopft an die Tür

Also, es geht mir um die Idee, so etwas endlich umzusetzen und dieses Beispiel gefällt mir so gut, dass ich es glatt bestellen möchte...einfach, weil ich solche Ideen und ihre Erfinder unterstützen möchte.

Leider wittere ich jedoch einige EON-Fallen:
Muss man vielleicht zu EON wechseln, um das Gerät zu bekommen? Da ist die Rede von einem Nutzungsvertrag der Saftware...


Ich könnte so etwas gut gebrauchen, zumal ich elektrisch viel unterwegs bin. Nur meine Nachbarn würden es zu spüren bekommen, weil der bisher warme Bruder von nebenan ihnen die Bude nicht mehr heiß macht.

Ich habe so das Gefühl, dass so ein Ding auch meinem Saxo gut stehen könnte. Auch für andere Zwecke. Wir sollten ruhig die Webseite und die weiteren verweise (links) darauf studieren...Allein die Idee istschon super.

Antworten:

Wenn ich so auf die Uhr schaue, muss ich erkennen, dass 1984 schon einige Zeit vorbei ist. Ob ich da etwas nicht mitbekommen habe?
Zeit, sich Gedanken zu machen.

Schaut Euch doch mal dieses kleine, alberne Video an und macht Euch Gedanken darüber, warum all die smartphones, Laptops und andere nützliche Dinge eine fernsteuerbare Kamera und ein hochempfindliches Mikrophon eingebaut haben:

Sagt nie Euren Namen!

Ich sehe das alles nicht so tragisch, zumal ich von 1997 bis 2000 als ganz privater Detektiv tätig war und inzwischen immer mehr darüber erfahre, wie sehr ich selbst damals unter Beobachtung stand. Nein, nicht zu meinem und zu unserem Nachteil ,ganz und gar nicht, obwohl ich die Reaktionen auf das, was beobachtet und versäumt wurde, für "ein wenig heftig" fand. Ich spreche vom Weltgeschehen. Der Autopilot des Tesla hatte nur enmal versäumt, auf einen abbigenden weißen LKW zu reagieren.

Also, wenn Ihr Euer Leben smarter gestalten wollt, achtet darauf, dass Ihr selbst die Kontrolle behaltet. Es sollen im Schlaraffenland schon Leute von einem Sahneplätzchen erschlagen worden sein.
Mir kann jemand erzählen, was er will, aber in vielen Geräten der Telekom war ein "Verfallsdatum" einprogrammiert, was sehr, sehr viele meiner Bekannten teuer bezahlen mussten. Um nur etwas Harmloses zu nennen.
Was ich 1997 bis 2000 beobachtete, hatte weit bedeutsamere Folgen.

Tado und Alexa halte ich für sehr nützlich. Sie sind meine Freundinnen. Wir sollten die Tierchen aber unter unserer eigenen Kontrolle halten.

von Bernd Schlueter - am 12.10.2017 04:57
Nachdem ich mich bei Hornbach weitergebildet habe, stelle ich fest, dass diese Wlan-Schalter und Regler den Markt erobern. Für kleines Geld sind die aber , wenn ich es recht verstanden habe nur für das Netz des eigenen Routers geeignet. Interessant sind jedoch die Geräte, mit denen man weltweit das eigene Haus oder Auto nebst Insassen überwachen und steuern kann. Bei EON geht das, wenn ich es richtig verstanden habe, über ein cloud, in der die direkte Durchschaltung der aktuell gültigen IP gewährleistet ist. Das entsprechende Programm ist in dem6 bridge enthalten, der andere Teil wird als app ins smartphone geladen.
Ich halte es schon für wichtig, dass wir bei diesen heimlich wirkenden Tierchen den Überblick behalten und sollten eigentlich nur open source in einer einfach zu verstehenden Sprache akzeptieren.
Mit einem vernünftigen Lehrbuch ist das Erlernen des Programmierens einfach. Das gefällt mir alles noch nicht, was unseren Schülern da serviert wird.

von Bernd Schlueter - am 12.10.2017 19:18

Nur für die, die meine ellenlangen Abhandlungen nicht stören

Sonst einfach drüber weggehen.
Für die Übrigen:

Smarte Griderei

Wer sich mit dem Thema befasst, weiß, dass das Internet eine bequeme Kommunikationsmethode ist, wenn man nur irgendwie feste IPs schafft.
Die dynamische Adressvergabe verhindert das im Allgemeinen.
Hier steht, wie man trotzdem, ohne teure Unternehmens-Internetverbindung zum Ziel kommen kann.

Endlich eine warme Bude und ein vollgeladenes Fahrzeug, wenn ich aus dem Urlaub nach Hause komme. Zudem kann ich alles überwachen und kontrollieren.

Im Ausland gibt es das längst!

Oliver, vielleicht unterlässt Du hier mal Deine negativen Kommentare, ich nerve schon genug und wir wollen doch die Geduld der Mitleser nicht unnötig strapazieren.

Ich denke, dass ich über dieses app auch meine Ladestation steuern und freischalten kann. Die Fritzboxen enthalten schon entsprechende Programme, die die Funktion der Kommunikation aufrecht erhalten. Auf meinen Bergwanderungen kann ich stets meinen Standort nach Hause melden, für den Notfall wichtig. Auch, wenn man im Tesla mal einen weißen Lastwagen übersehen hat...

von Bernd Schlueter - am 19.10.2017 13:18

Jetzt wird es auch be mir smart

Die ersten Bluetooth-gesteuerten Heizungsthermostate von Aldi sind jetzt bei mir und bei Freunden installiert.

Die Reichweite ist zwar noch nicht weltweit, aber es ist ein erster Anfang. Auch die Datensicherheit ist noch nicht ganz so, wie sie möglich wäre...

Ich möchte daran erinnern, dass jedes smartphone die Fähigkeit besitzt, beliebig hohe Sicherheitsstandards gegen Fehlbedienung und Sabotage von außen zu verhindern. Diese Fähigkeit ist wirklich unendlich!
Was hindert uns daran, eine mehrstufige, dauernd wechselnde 1000bit-Verschlüsselung anzuwenden?

von Bernd Schlueter - am 01.11.2017 04:26

Re: Jetzt wird es hoffentlich nicht auch bei Bernd smart

Zitat
Bernd Schlueter
Was hindert uns daran, eine mehrstufige, dauernd wechselnde 1000bit-Verschlüsselung anzuwenden?


Du nervst wirklich schon genug, denn was hat diese Diskussion jetzt genau mit E-Autos zu tun? Schlecht geträumt und meldest Dich deshalb um 5:26 Uhr hier in den Foren mit Deinen (Alp-)Träumen zu "DC versus 50 Hz" und "Sicherheit im Internet". Weniger wäre mehr, also weniger Allgemeines als mehr zu den Elektroautothemen rund um Deine eigenen Erfahrungen.

... denn was genau soll Deine wohlmeinende Bemerkung zur 1000bit-Verschlüsselung? Was mich z.B. hindert ist schlicht und einfach fehlendes know-how. Oder kannst Du mir eine leicht verständliche Anleitung zukommen lassen? Vor allem: was genau soll verschlüsselt werden? e-mails? smart-home Steuerung? Bluetooth Messwertanzeigen vom OBD-Gerät??

Smart oder nicht smart, denke immer daran, das das Internet nur so heißt. Es ist nicht net(t). Mag zwar smart erscheinen, wenn Du viele Mess- und Überwachungs- sowie Steuerungsfunktionen über das Netz sehen und steuern kannst. Aber wenn Du es kannst, können hunderte oder tausende von Spezialisten das auch. Und die machen dann mit Dir, was sie wollen. Willst Du das wirklich? 1984 läßt grüßen. Da sind wir uns einig: Die Realität ist schon viel weiter. Hat mir Alexa verraten und Siri bestätigt.

Ich bin an Lösungen interessiert, wie man sich schützen kann gegen die Datensammelwut von Facebook, Google und Co.
Facebook nutze ich gar nicht, Google nur sehr wenig (ist bei mir durch Startpage ersetzt), aber trotz aller Vorsicht weiß ich aus vielen kleinen Anzeichen, wie weitgehend ich bzw. mein Rechner und meine anderen Verbindungen ins Netz noch überwacht werde. Ich mache also nicht noch freiwillig noch zusätzlich per EON und smarthome oder sowas meine Elektroenergie-Nutzung komplett öffentlich. Denn dass diese Daten dann auch öffentlich genutzt werden von tausenden von anderen Experten, das sollte Dir doch klar sein. Von Microsoft und Android über systemeigene Programmschnittstellen. Von Qualcomm, Apple, Samsung, Intel, AMD und co über eingebaute Hardwareschnittstellen. Von der NSA und anderen über gesetzliche Vorgaben, also Programmcode in den Betriebssystemen. Und nicht vergessen: Kasperky (Russland), Bitdefender (Bulgarien) und andere Virenüberwacher haben alle Rechte in Deinen Rechner. Wer verhindert, dass sie Dich komplett überwachen und Deine Daten komplett auf ihren eigenen Servern sichern?

Es gibt natürlich noch Steigerungen ins komplett Absurde: Ich schicke alle meine Gesundheitsdaten vom Health-Tracker (oder wie die Dinger heißen) ins Internet. Energiedaten per smart-home, Finanz-Daten per online-banking, Einkaufsdaten per payback-Nutzung oder Einkauf mit Bank- oder Kundenkarte. Fehlen nur noch die Reisedaten per online-check-in, das Bewegungsprofil per Smartphone und GPS-tracker sowie Navi-Geräten und noch Dein Ladeprofil bei öffentlichen Ladestationen. Berufliche und persönliche Daten per linkedin, Xing, Facebook und Co. Alles verknüpft in den großen Datenbanken von Google und anderen "Öffentlichen" und vor allem den vielen kommerziellen nichtöffentlichen Datenbanken. Und zusätzlich überwacht und gespeichert von den geheimen Diensten. Für die Heimat der Daten soll es sogar ein eigenen Heimat-Ministerium geben.

Schöne Neue Welt. 1984 war wirklich im vorigen Jahrtausend. Ein Abgrund damals? Da sind wir wiklich schon einen großen Schritt weiter. Wahrscheinlich landes auch diese Elweb Diskussion in den einschlägigen großen Datensenken dieser Welt. Nix geht verloren.

von Berlingo-98 - am 01.11.2017 11:06
Mir geht es einzig darum, dass wir keine Furcht davor haben müssen, wenn wir alles per Internet von jedem Ort der Welt fernsteuern können oder auch, mit unserer Zustimmung, ferngesteuert bekommen, so die Ladeleistung, gesteuert vom Angebot an alternativer Energie, oder, wer das lieber mag, von Atomenergie. "Smart" bezieht sich hier im Wesentlichen auf smart phones, also Internetverbindung über einen leistungsfähigen Computer, wie es das smart phone ist. Eon stellt diese Verbindung über ihren Router her, die neueren Fritzboxen können das auch,indem sie sich so verhalten, als wenn den angeschlossenen Ladegeräten, Elektroautos , Photovoltaikdächern und dem heimischen Heizkraftwerk jeweils eine eigene IP zugeordnet wäre. Eon hat eine eigene IP, von der aus die ganze Welt ferngesteuert werden könnte und mit der sich jeder verbinden kann. Es war mir wert, darauf hinzuweisen, weil es der Anfang zu weitreichenden Änderungen für die Umwelt werden könnte...Elektroautos als Selbstzweck sollte nicht das sein, dem wir hinterherlaufen.
Für uns eminent wichtig ist eine zuverlässge Verschlüsselung, damit nicht Fremde störend in unserem privatenSystem eingreifen können.
Ohne dieses "smarte" (blödes Wort) Energienetz werden wir die Energiewende nicht schaffen und CO2-, Staub-und Schwefelsäureproduktion werden durch die Elektromobilität in BRaunkohlengebieten nur noch ansteigen.
Wie gesagt, mein Nachbar darf mir keinen Solartrom verkaufen. Der fließt zumgroßen Teil in die Aluminiumprosuktion, 30km von hier. Ich bekomme nominell norwegischen Wasserstrom, tatsächlich aber schmutzigen Braunkohlenstrom und meine 165 Gramm CO2, ohne die anderen braunkohlenverbrennungsschadstoffe pro km sind kein Witz.
In Düsseldorf 1/4 davon. Leider auch nicht immer und nur die große Wasserdampffahne über Düsseldorf verrät mir, dass das wirklich "innovative GUD-Heizkraftwerk im Betrieb ist. 16kg Erdgas verbrennen dort zu 36kg Wasser und nur 44kg CO2 und das kondensierte Wasser sieht man. Nicht zu vergessen, zu erwähnen: so ganz nebenbei werden dabei ca 70kWh Strom und 80kWh Heizungswärme erzeugt.
Hier in Krefeld sieht das so aus: Für die 70 kWh Strom werden ca 30kg Braunkohle verbrannt und es entstehehn 77kg CO2 plus Staub plus Schwefelsäure. Die Abwärme wird einfach verschwendet und die Krefelder blasen fürdie 80kWh Heizenergie noch einmal mit ihren Erdgasheizungen zusätzliche ca 30kg CO2 in die Luft geblasen, bei Kohleheizung noch entsprechend mehr.
Ich bin jedenfalls bereit, meinen Teil zur Energiewende beizutragen, was fehlt, ist zumindest die "smarte" Rückmeldung, möglichst aber die Fernsteuerung meiner Ladeleistung durch das Elektrizitätswerk, wenn man sich schon nicht durchringen kann, meinem Nachbarn Umweltschutzmit seinem Solardach zu erlauben.
DieTechnik ist vorhanden, es fehlt bisher nur der Wille zur Durchsetzung.

Kurz, in Deutschland sind zur Zeit ergasbetriebene Fahrzeuge sehr viel sauberer als elektrische. das muss aber nicht so bleiben.
Elektroautos sind das, was wir wollen, aber nicht mit der bisherigen Art von Strom. Österreicher und Schweizer hören bitte weg.

von Bernd Schlueter - am 01.11.2017 18:52
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.