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Sinus-Esotherik

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 26.10.2017 12:12

Gerade jetzt, da wir auf 50Hz-Wechselstrom nicht mehr angewiesen sind, da fast alle neu entwickelten Geräte Allstromgeräte sind und der Wechselstrom erst einmal gleichgerichtet wird, verlangen die Elektrizitätswerke und Netzbetreiber formvollendete Sinuslinien.
Der Riesenaufwand, der damit getrieben wird, dient meiner Meinung alleine dem Zweck, die vorhandenen Energiemonopole aus der Vorbereitung des großen "vaterländischen Krieges" in klingende Münze sowohl für die Kriegsnutznießer, wie auch Lobbyisten zugeneigten Politkerinnen zu verwandeln.
Ich sehe ja ein, dass Gleichstrom mit den inzwischen überall vorhandenen Wechselstromschaltern nicht auszuschalten ist. Springkontakte hat man seit Kaiser Wilhelms Zeiten schmählich vernachlässigt und durch billigen, brennbaren Kunststoff ersetzt.
Haben wir erst wieder alle Schalter durch gleichstromfähige ersetzt, das geht am besten durch Ergänzung mit Halbleitern oder durch letztere alleine, können wir ganz auf jeden Wechselstromanteil verzichten und zusätzlich höchstempfindliche Fehlerstromschutzeinrichtungen und Potentialtrennung vorsehen.
Der Übergang wird fließend sein, alle Allstromgeräte funktionieren einfach weiter.
Die Vorteile, die mit der Gleichstromnetzversorgung verbunden sind, braucht man ja wohl nicht mehr darzustellen?
Antike Maschinen müssen dann mit den inzwischen deutlich billiger herstellbaren Frequenzwandlern versehen werden, was zusätzliche Vorteile mit sich bringt.
Nein, formvollenedete Sinusverläufe mit großem Aufwand herzustellen, um sie gleich wieder zu zerhacken, das bringt nichts.

Antworten:

Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Mein Papier ist geduldig und schweigt sich darüber aus, welche magnetische Feldstärke der menschliche Körper schadlos übersteht, wenn er sich im Induktionsfeld einer relativ großen Induktionsspule befindet.
Eines ist bei 50kHz völlig klar: einen Skineffekt gibt es bei der Frequenz nicht, stecke ich den Körper mitten in eine solche Spule, werden im gesamten Körper die Auswirkungen der Induktionsspannungen wirksam, nahe der Körperoberfläche werden ca 30 Volt induziert, was einen wahrscheinlich nicht unerheblichen Stromfluss zur Folge hat.

Früher stürzte sich die Medizin auf solche Versuche und wendete bis vor wenigen Jahrzehnten Hochfrequenz zur Körpererwärmung , zu Heilzwecken, an.

Solch hohe und höhere Frequenzen hielt man für völlig harmlos. Die einzige Wirkung, die man den höherfrequenten Wechselströmen zuschrieb, war die völlig unschädliche Erwärmung des Körpers.
Anthroposphen denken da in der Regel anders, da schon ein kranker Mensch schädliche elektromagnetische Schwingungen auf seine Mitmenschen überträgt, ja selbst Steine können böse Auswirkungen mit ihren elektromagnetischen Schwingungen und Feldern auf uns haben.

Gestern haben wir gewählt und das könnte Auswirkungen auf die gesamte Elektromobilität haben, zumal Strom ja Teufelswerk ist und inzwischen hoch besteuert wird.

Kurz, belastbare Zahlen sind gesucht. Wo findet man diese? Anhaltswert sollte die Induktionswirkung von ca 30 Volt im menschlichen Körper bei 50 kHz sein.
Es gibt dabei tatsächlich eine Erwärmung des Körpers, mit einer Wirkung von ca einem Watt. Von daher wäre solch ein Induktionsfeld völlig ungefährlich...

Längstwellensender für die Kommunikation mit U-Booten (Grimeton 17,2kHz) haben eine Eindringtiefe von ca 50 Meter im Meer und in deren Feld arbeiteten ungestört Menschen und Kühe und ich wunderte mich unter der Lorananlage auf Sylt über die kleinen Funken, die beim Berühren von Metallgegenständen von meiner Haut übersprangen. Dabei befand ich mich meist in der Gegenwart von anthroposophischen und tiefdunkelgrünen Freunden, die schier überhaupt nichts bemerkten und außer, dass sie im Watt von Krebsen gebissen wurden, sich immer noch bester Gesundheit erfreuen.

Wer weiß mehr, oder kennt eine, die mehr weiß? Grüne sind zwar in solchen Fragen allwissend, aber für mich nicht maßgebend. Roman, kommst Du an belastbare Daten zu Langzeitversuchen? Nicola Tesla oder Dr. Mabuse?

von Bernd Schlueter - am 25.09.2017 07:30

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Zitat
Bernd Schlueter
..... welche magnetische Feldstärke der menschliche Körper schadlos übersteht...
... Kurz, belastbare Zahlen sind gesucht. Wo findet man diese?


Wenn Du die Meinung der Anthroposophen dazu gefunden hast, gib sie hier bitte bekannt.
Ansonsten findest Du unter dem Stichwort "Arbeitsschutz" schon was über solche Feldstärken. Die treten ja besonders beim Elektroschweißen auf.
Einige links dazu: elektromagnetische Felder
oder hier bei den allgmeinenen Unfallversicherungen in Österreich
oder in einer Veröffentlichung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales über Magnetfelder am Arbeitsplatz

Allerdings: Im Internet suchen solltest und könntest Du eigentlich selber. Lies Dich mal ein, das ist allerdings mit ein wenig Zeitaufwand verbunden. Immerhin kannst Du als Physiker ja wenigstens verstehen, was gemeint ist und mit den Zahlenwerten möglicherweise auch was anfangen.

Was mich in diesem Zusammenhang eigentlich mehr interessiert:
Hast Du Dir die Kabelführung in Deinem SAXO mal angeschaut? Du sitzt da mitten in einer Hochstromspule, wo max. 200A rüber gehen. Was ist da an Wirkungen auf (D)einen menschlichen Körper zu erwarten? Muss mir auch die Stromführung im Berlingo mal genauer anschauen. Allerdings konnte ich noch keine Rückwirkungen auf mein Befinden beobachten, und berauf zu meinem Haus fließen da regelmäßig um die 150 bis 200A für einige Minuten durch diese Leitungen direkt unter meinem Sitz. Bergab gar nix, da ist die SAGEM-Box meist abgeschaltet weil Überspannung durch Reku droht.

von Berlingo-98 - am 25.09.2017 09:03

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Nun ja ist A. ein hoher gleichtromanteil mit Oberwellen zu erwarten und das Blech ist auch noch dazwichen.

B. Auf der anderen Seite Frage dich mal - wie interzelluläre Vorgänge ablaufen bei den Elektronen wandern und auf welchen Spannunghöhe.
Und dann setzte das man in eine entsprechendes Verhältnis.
IM
Mal beispielhaft - Ich habe schon gelegentlich trotzt Vorbelastung, 230 und 400Volt überlebt - selbst 15.000 Volt schon - alles mit heftigen Muskelkater und Taubheit für mehr ale ein paar Stunden, Wieso sollte ein Blitzeinschlag mir übler kommen.
IM Aus


Zum Thema.
Wer kann da behaupten das dort keine störenden Einflüsse stattfinden könnten.
Schnyder in Australien Schaltet ganze Hirnareale auf Zeit damit ab.
Und überlange Zeit sollten wohl auch Biochmeische Prozesse sicherlich ins ungleichgewicht kommen.
Nur da unsere Umwelt so mit Störfaktoren überseht das - man heutzutage im Fall des Falles nur eine Sache als Quelle schwerlich ausdeuten kann ...... ich sage da immer der Tropfen der das Faß.....

Andere Sache - so in doppelten Sinn mit gesunden Menschenverstand ... sich so seiner selbet einen Reim drauf machen kann.

Zitat: jedem von uns solche Fähigkeiten, man müsste sie nur trainieren", meint Birbaumer und weist damit auf einen Trend hin, der sich auch in verschiedenen Forschungsprojekten spiegelt. In Australien haben Forscher bereits versucht, Menschen so zu manipulieren, dass sie ähnlich außergewöhnliche Leistungen vollbringen wie Savants. Die Experimente sind jedoch umstritten, da dabei die Gehirne der Probanden mit Magnetfeldern verändert werden. Den Probanden werden Spulen aufgesetzt, die dabei gezielt gewisse Hirnregionen für eine gewisse Zeit beeinträchtigen.

Als erster führte Allan Snyder,

von thegray - am 25.09.2017 13:48

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Ich habe einmal während einer Messe, ich glaube, in Düsseldorf, meinen Kopf in ein statisches Magnetfeld von 2 Tesla gehalten und habe überhaupt nichts bemerkt.
Zweimal wurde mein in Nepal durchlöcherter und gerissener Schädel noch stärkeren Magnetfeldern während der NMR-Untersuchung ausgesetzt, das habe ich gemerkt, weil das Magnetfeld dabei nicht unerheblich variiert wird und ein tiefes niederfrequentes Brummen erzeugt, das möglicherweise durch Induktionseffekte verstärkt wird.
Ich behaupte, MNR kann man so oft anwenden, wie man will, außer Claustropieeffekten bleibt da nichts. Die Feldstärke der Supraleitermagnete lag bei 3000 Ampere pro mm. Über 3 Tesla Induktionsfussdichte.

Um es kurz zu machen, mein geplanter Induktionslader erzeugt im Körper, und zwar im ganzen, wenn am sich flach auf die Induktionsspule legt, eine Feldstärke von maximal 10 Ampere pro Meter. Also ca 10 mT, Millitesla.

In einer anfahrenden Straßenbahn sind wir bei 500 Ampere Anfahrstrom einer Feldstärke von 100A/m ausgesetzt, also 100 Millitesla hat das B. aber wieder nur Gleichstrom.

Das Erdmagnetfeld : 0,04 Millitesla oder eine Kreisstrom um den Erdumfang von ca
350 Ampere.

Aber das sind nun alles keine wirklichen Wechselfelder mit der Induktionswirkeung, die alleine auf die Ionenbewegung Einfluss nimmt.

Immerhin errechne ich in meinem Körper, der flach zwischen denmit 50 kHz erregten Leiterschleifen liegt, eine Induktionsspannung von 30 Volt, und das ist nach den Tabellen in den beiden hervorragenden Werken doch leicht überkritisch.
Trotzdem, manche behaupten, die 50 Kilohertz schaden dem Körper nicht, die beiden Werke halten sich da zurück, man ist halt vorsichtig.

Lehrmeinung war lange Zeit, alleine die Wärmewirkung sei bei hochfrequenteren Feldern gesundheitlich relevant, beim Handy sind es ca 1 Watt sehr lokal, bei meiner Induktionsladeranordnung 1 Watt auf den ganzen Körper verteilt.
Ich erteile hiermit handyverbot, nicht nur im Elektroauto.

Also, die beiden Werke sind sehr konsequent in ihren Aussagen, die Frequenz ist richtig einberechnet, was man üblicherweise nicht so antrifft.
Von esotherischen Betrachtungen abgesehen, die werden hier auch bei der Berechnung ausgeklammert, aber nicht verschwiegen.

Also, Bedenken sind auch für meinen Induktionslader nicht völlig ausgeräumt, obwohl ich vermute, dass unser Körper auch 300 Volt Induktionspannung verkraftet, mit einer Wärmeerzeugung von 100 Watt.
Die an Krebs verstorbenen Soldaten der Bundesmarine, die ihren Rücken stundenlang bei Eis und Wind vor der Radarantenne wärmten, sind innerlich "verkocht", weil das Blut die Wärme nicht ausreichend abtransportieren konnte. Gemerkt hatten sie absolut nichts, der Krebs war eine Spätfolge infolge der häufigen Überwärmung.

Also, danke, die beiden Bücher sind sehr hilfreich, wenn auch wiedersprüchlich, unvermeidbar, denn in unserer Gesellschaft wird Vieles behauptet, was überhaupt nicht nachgewiesen ist. Auch das muss man irgendwie berücksichtigen und zum Ausdruck bringen.

Ab einer gewissen Frequenz sollen Ströme keine Schmerzen hervorrufen und keine Beeinträchtigung außer Wärmewirkung verursachen. Das dürfte die absolutzulassungsfähige Grenze darstellen.

Anderes Buch, Seite 72 ist besonders interessant:

Wirkung von Hochfrequenz

Im Folgenden wird sogar eine Frequenz von 10 Kilohertz wärmeerzeugend zur Heilung empfohlen, also weit im als überkritische bezeichneten Bereich. Aber Ärzte sind ja Götter und dürfen alles:

10.000 Hz: kein Schmerzempfinden mehr

Ich weiß, dass Schmerzeempfinden in den Nerven auch von bis zu 5kHz-Impulsen weitergeleitet wird. Was darüber liegt, wird einfach vom Körper missachtet, also auch normalerweise tödliche Ströme. 50 kHz liegen weit darüber.


________________________________________________________________________

Was ich unbedingt noch sagen muss: die genannte Feldstärke will ich ganztägig anliegen lassen, ich muss also besonders vorsichtig sein. Das Feld ist nicht abgeschirmt. im Fahrzeug ist die Feldstärke praktisch Null.

von Bernd Schlueter - am 25.09.2017 19:18

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Roland, ich denke, die von Dir aufgeführten Schriften sind das Zuverlässigste, was man finden kann. Jedenfalls widersprechen sie sich nicht in den Grenzwerten, obwohl diese relativ vage bestimmt worden sind.
Auf jeden Fall ist mir demnach Folgendes klar: Fahrzeuge während der Fahrt per Induktion zu versorgen, ist gemäß den geltenden Arbeitsschutzgesetzen nicht möglich. Diese Erkenntnis kam mir schon während meiner ausgedehnten Busfahrten durch Rom und Umgebung, den Taschenrechner hatte ich dabei.
Nein, das Durchschnittsauto fährt weniger als 3% des Jahres, 97% der Zeit steht es nur dumm herum und könnte geladen werden, wenn überall Induktionsflächen vorgesehen werden. Das Warten an irgendwelchen Ladestationen, dazu unter Exposition völlig unzulässig hoher Magnetfelder, ist heutzutage unzulässig.
Früher, als auch noch Ärzte den Körper mit höherfrequenten Strömen zu erwärmen pflegten, war das kein Thema. Aber hier geht es um den Faktor 100, um den die Grenzwerte zulässiger Magnetfelder am Arbeitsplatz überschritten werden

Wahrnehmen kann man die 50kHz nicht, das macht der dritte Bericht deutlich, wo auf die biochemischen Vorgänge eingegangen wird.
Der mittlere Bericht aus Österreich drückt sich um jede Zahlenangabe, denn beim Schweißen wird jeder Grenzwert um das -zigtausendfache überschritten.
Zustände, wie vor wenigen Jahren noch in jeder Arztpraxis.

Mit dem SAR-Wert, Wärmeleistung pro kg, liege ich mit meiner geplanten Anlage weit unter den zulässigen Werten, nämlich 1 Watt im gesamten Körper, gegenüber zulässigen
ca 10 Watt.

Völlig unpassend dazu sind aber teilweise die Feldstärkeangaben, die meist viel zu niedrig liegen, um die SAR-Werte zu erreichen. Oft um den Faktor 1000. Die Autoren sind teilweise die gleichen, was übereinstimmende Feldstärkenwerte erklärt, aber auch, dass auch Widersprüche abgeschrieben wurden.

Ich führe dies auf den Einfluss von Esotherikern zurück, die mit sich mit jeder Messung entziehenden subenergetischen Schwingungen befassen.

Meine geplante Feldstärke bei 50kHz beträgt bis 10 A/m.

Die für die USA geltenden Werte sind mit 163 A/m ganz komfortabel, der europäische Rat hat generell auf 1/10 reduziert: 16,3A/m.

Die Österreicher sind wenigstens so klug, ihren Grenzwert durch die Frequenz zu teilen.

Damit kann man wenigstens zuverlässig rechnen, ohne Widersprüche. Bei den USA-Werten werden viel zu große Frequenzbereiche angegeben, in denen die Leistungsdichte um mehr als das 100fache variiert.
Man merkt, dass sich bei den Regierenden hauptsächlich Juristen herumtreiben, für die Zahlen etwas beliebiges sind.
Hier müssen endlich klare Verhältnisse geschaffen werden, sonst wird die Elektromobilität noch verboten.
Die vielleicht grüne Regierungsbeteiligung ist in der Pflicht. Ein belastbares Forschungsprogramm muss her. Belastbar, das heißt, reproduzierbar, nicht aus der luft gegriffen.

Meine Meinung: Über 10 kHz gilt nur der SAR-Wert, sprich, die vom Körper aufgenommene Wärmeleistung. Über 41 Grad Celsius beginnt Eiweiß, zu koargulieren . Von dieser Schwelle sollte man allerdings gehörigen Abstand nehmen, was die Marinesoldaten, die sich unmittelbar vor der Sendeantenne den Rücken wärmten, nicht taten.
Allein die Wärmewirkung brachte sie um.

Ich halte alle anderen Wirkungen, jenseits von 10kHz, für Phantasie. aber das kann und muss man überprüfen, wenn wir die Elektromobiltät nicht gefährden wollen.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2017 04:18

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 85 kHz

Hallo Bernd,
wenns um induktives Laden geht, so würde ich auf 85 kHz gehen. Nach meinen Beobachtungen hat sich das als eine Art "de-facto" Standard eingependelt. Jedenfalls gibt es eine Reihe von Entwicklungen, die rund 85 kHz benutzen.
Wie kommt Du gerade auf 50 kHz?. Na ja, ist kein so Riesen-Unterschied.

Die andere Magnetfeldbelastung, die ich angesprochen hatte, ist die Belastung des Fahrzeuginsassen durch die hohen Fahrströme. Je nach Lage der Kabel und je nach DC oder Oberwellen bei den Fahr- und Rekuströmen kann die Belastung recht heftig sein.

Bernd, Du weißt, dass ich recht lange bei der Sache der EMobilität dabei bin. Ich erinnere mich an Berichte aus dem vorigen Jahrtausend, dass Computerplatinen, die in einem E-Klein-LKW transportiert waren, nicht mehr funktionierten. Die hohen Magnetfelder hatten einige empfindliche und dünne Leiterbahnen auf den Platinen regelgerecht wegschmelzen lassen. Das gab mir seinerzeit zu denken. Die "Alten" unter uns Forenspezies mögen sich noch dran erinnern und könnten wohl was dazu beisteueren.

Leider habe ich mir noch kein Messgerät zugelegt, um diese Magnetfelder in meinen diversen E-Autos mal messen zu können. Wird übrigens in "TESLA" gemessen, ist doch eine schöne Einheit. Basiert aber auf Nikola, nicht auf Musk. Mich würde aber interessieren, ob das mal jemand gemacht hat.

Gruss, Roland
mini-el > City-El > ATW-Ligier > 2x Citroen AX > 2x Citroen Berlingo > Hotzenblitz. 3 von 5 sind noch da.

von Berlingo-98 - am 27.09.2017 09:05

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Hier wird die Feldstärke im Körper, der ja unmagnetisch ist, gemessen. Der unterscheidet sich praktisch nicht von Luft oder vom Vakuum. Die magnetische Induktionsdichte B, gemessen in Vs/m² und die magnetische Feldstärke H, gemessen in A/m , unterscheiden sich durch die allgemeine und relative Feldkonstante µ und µr nach der Beziehung B=µ*µr*H
Insofern ist es eigentlich nur eine Definitionsfrage, welche der beiden Größen man zur Charakterisierung der Stärke eines Magnetfeldes definiert: früher war es B, heute H, was man früher magnetische Erregung nannte.
Beide Definitionen haben Vor-und Nachteile: B beschreibt die Höhe der mediumabhängigen magnetischen Wirkung, die der Feldstärke nur proportional ist.
Gauss ist noch die um den Faktor 10.000 kleinere Einheit , heute Tesla, weil es ins mks-System passt. Früher nahm man als elektrische Grundgrößen noch Zentimeter, Gramm und die Sekunde ist geblieben.
Einige meiner Professoren gaussten noch herum.
Da dürfen wir uns nicht mehr vertun, sonst besteht angeblich Lebensgefahr durch die Elektromobilität. Die wahnsinnigen Unterschiede bei der meist unsinnigen Festlegung der Grenzwerte sind auch auf die Verwechslung der physikalischen Größen und der Verwechslung von Traum und Wirklichkeit zurückzuführen.
Meist entscheiden wirklichkeitsferne Esotheriker, was gefährlich ist, also Bäcker, Schuster, Anthroposophen und was man noch so alles in einem Topf zusammengewürfelt vorfindet. Wie bei der Radioaktivität wird da gerne gelogen und so zurechtgebogen, wie es der politischen Gesinnung entspricht.
85 kHz sind mir sehr angenehm. ich bin nicht auf dem Laufenden, aber der Längstwellenfunk ist ja stark eingeschränkt worden und wurde früher bei dieser höheren Frequenz zuweilen beeinflusst. Frequenzen unter 50 kHz galten schon vor längerer Zeit als unbedenklich gegenüber radiostörungen... 85kHz, das kommt natürlich der Induktionsladung entgegen.
Auf die Induktionswirkung im menschlichen Körper hat das keinen Einfluss, da die Feldstärke entsprechend der Frequenz reduziert wird. Die österreichischen Grenzwerte passen sich ja auch mit der Frequenz an. Unsere wurden wohl von Bäckern, Schustern usw. festgesetzt. Für mich zählt nur das, was messbar ist, mit einem gewissen Sicherheitsabstand, also, ich bin von Frequenzen und dazugehörigen Feldstärken ausgegangen , die im Körper einen Kreisstrom von 30 Volt erzeugen und damit eine Wärmeleistung von nur etwa 1 Watt eintragen. Das ist mein persönlicher "SAR-Wert" mal Körpergewicht. Der ist meiner Meinung nach in den USA vernünftig festgelegt und eingeschränkte Induktionsladung ist dort möglich, ohne groß abschirmen zu müssen, also, durch offene Spulen in der Straßendecke. Tesla hat damals den Sicherheitsaposteln was gepfiffen.
Den Grünen werde ich aufs Dach steigen, wenn sie wegen angeblichen Elektrosmogs unsere Elektromobilität kaputt machen wollen. Den Strom haben sie schon teuer genug gemacht und eine Versteuerung und Umlagen zugelassen. Allein CO2-Erzeugung und Spaltproduktfreisetzung gehören bestraft.
Gestern war ich bei ihnen in Düsseldorf: die kommen tatsächlich fast alle mit dem Fahrrad, wenigstens die Entfernung von ihrem geparkten Cayenne bis zum bestellten Fahrradständer legen sie mustergültig zurück. Immerhin gibt es im Rathaushof eine Elektrotankstelle für die demnächst elektrifizierten Cayennes.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis die magnetischen europäischen Grenzwerte elektroautoverträglich angepasst werden...

von Bernd Schlueter - am 28.09.2017 07:02

Re: Welche magnetische Feldstärke... WARUM???

Wozu soll man eigentlich eine mit 22kW belastbare Empfänger Spule mit sich herumschleppen, wenn es ein Kabel mit Stecker auch tut.

von Richard - am 28.09.2017 07:19

Re: Welche magnetische Feldstärke... WARUM???

Zitat
Richard
Wozu soll man eigentlich eine mit 22kW belastbare Empfänger Spule mit sich herumschleppen, wenn es ein Kabel mit Stecker auch tut.


Die Frage ist berechtigt. Denn mehr kosten tut die induktive Ladung auch, vor allem im Betrieb wegen der paar Prozent zusätzliche Verlust.

Allerdings sieht es anders aus, wenn man die Spule im Fahrzeug als Teil des Ladegerätes sieht. Fast jedes Ladegerät hat ja sowieso die Energieübertragung intern über einen HF-Trafo mit Primär und Sekundärseite. Den trennt man auf: Primärseite ist fest in der Garage, Sekundärseite im Auto. Der Gesamtaufwand ist also ähnlich, und der Gewichtsanteil im Auto eher geringer, weil nur die Primärseite des Trafos verbaut wird.

Diese an sich geniale Idee hatte man schon beim EV1 von GM vor vielen Jahren so verwirklicht, dass die Primärspule als "Ladepaddle" in die Empfängerspule am Fahrzeug eingesteckt wurde. Kein 50 Hz Trafo, ging schon mit HF.
Vorteile: Geteiltes Ladegerät, halbes Gewicht im Fahrzeug. Kein Kontaktverschleiß und Handhabung auch bei Regen sicher. Wurde extra damit geworben seinerzeit. Ist eigentlich sehr schade, dass diese Entwicklung mit dem EV1 damals verschwand. Die HF Technik soll damals aus Deutschlang gekommen sein.
Und weil die Teile relativ sicher ineinander steckten, gabs praktische keine HF Störungen nach draußen. Funken und Kriechströme schon gar nicht. Kein verschmorten Kontakte, Kontaktspray mitführen nicht nötig.
Nachteil: Proprietäre Technik, die Ladesäulen gingen damals nur für den EV1. Bei der Tour de Sol America 1999 war der Ladepark für die Teilnehmer sehr aufwendig wegen der vielen verschiedenen Stecker Standards. Auch die HF Paddels für den EV1 konnte ich damals entdecken. Die Veranstalter waren damals echt herausgefordert und hatten eine Menge Ausrüstung mitgeschleppt. (Muss die alten Fotos mal raussuchen, waren damals aber alle noch analog).
GM war damals Vorreiter, aber zu früh. Ist wohl nicht mehr weitergegangen, weil kaum ein anderer Hersteller sich mit GM auf gemeinsame Standards einigen konnte oder wollte.
Das scheint wieder und heute auch der Knackpunkt beim induktiven Laden zu sein. Daher befasst man sich zur Zeit hauptsächlich mit Standardisierung in endlosen Normensitzungen. Hoffentlich gibts mal einen Weltstandard und nicht wieder eine europäische, eine asiatische und eine amerikanische Lösung, ähnlich wie beim konduktiven Laden.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 28.09.2017 09:17

Re: Welche magnetische Feldstärke verträgt der Mensch bei 50 kHz

Nixda 22kW, 300 Watt reichen vollkommen, wie ich während meiner Romfahrt ausrechnete. Als Ergänzung ein paar Schnellladesäulen mit Stecker. Wenn man die Ladeleistung voll als Regelleistung zur Verfügung haben möchte, könnte man allenfalls über maximal 1000 Watt Ladeleistung nachdenken. 97% der Zeit steht das Auto auf der Induktionsspule, weil alle Straßenränder damit ausgerüstet sind.
22 kW sind mit meinen offenen, unabgeschirmten Spulen selbst in den USA nicht genehmigungsfähig. Menschliche Grillhähnchen haben einen unangenehmen Nebengeschmack. Taugen dann allenfalls noch als pollo a la carbonara.
50 Millionen Elektroautos, das macht bei je 1000 Watt 50 Gigawatt Regelleistung.
Jeder wird schon dafür sorgen, dass für einen Teil der Ladung Platz übrig bleibt, zumal es dann Sonnenenergie kostenlos gibt. Auch in der Heizsaison treten solche Überschüsse auf.

Eine Einspeisemöglichkeit wäre für den absoluten Notfall, Ausfall des Netzes erforderlich, erübrigt sich aber im dezentralen Gleichstromnetz. Da induktiv nur Wechselstrom eingespeist werden kann, hätte man dann auch auf Phasensynchronisierung zu achten.
Im dezentralen Netz ist das alles gut verzichtbar. Fossile Energie bleibt dann der Notspeicher. Insbesondere Gas.

von Bernd Schlueter - am 28.09.2017 12:20

Re: Welche magnetische Feldstärke verträgt der Mensch bei 50 kHz

Folgende Überlegung zum menschlichen Nervensystem: es funktioniert digital, die Synapsen "feuern" oder nicht. Dabei werden (fast) nur zulässige Impulsfolgen durchgelassen, Frequenzen etwas über 5kHz lösen kein "Feuern" aus, sodass man mit einiger Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass Frequenzen oberhalb 10kHz fast nur durch ihre Wärmewirkung schädlich sind.
Also, 50 Hz, da feuert es ganz tüchtig, wie mancher von uns schon festgestellt hat. Auch eine plötzliche Berührung mit einer Gleichspannung erzeugt eine Spannungs- und Stromänderung mit einem damit verbundenen Schmerz und Muskelkontraktion. Es wird aber berichtet, dass sich Personen, die mit einer höheren Gleichspannung in Berührung kamen, sich durch willkürliche Muskelanspannung befreien konnten, was bei Wechselspannung unter 5kHz nicht mehr der Fall ist, weil man sich durch die dauernd aufeinanderfolgenden Stromstöße verkrampft. Darum ging es damals bei dem Streit von Edison gegen Westinghouse.
Bei der Beurteilung elektromagnetischer Wechselfelder liegt noch Einiges im Unklaren...
Für die Elektromobilität dürften die Unklarheiten von entscheidender Bedeutung sein.

Hohe Gleichspannungen unterbrechen die Impulsleitung durch die Nerven.

Defibrillator

Nach einer "Erholzeit" setzt dann die natürliche Herzmuskelansteuerung wieder ein. Jedenfalls fast immer. Es kommt auf den genauen Zeitpunkt des Stromschlags an.

Induktionslader funktionieren mit sehr viel geringeren Stromstärken im menschlichen Körper. Aber immerhin mit 30mA bei 30 Volt, wenn man sich flach auf die Induktionsspulen meines Projektes legt.

von Bernd Schlueter - am 30.09.2017 12:28

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Ein ehemaliger Freund von Karin und mir hat folgendes ausprobiert: Kurzwellensender, Radio Freies Europa, 50 kW Endstufe, er ist kurzzeitig Bestandteil der "transmission line", der Hühnerleiter zwischen Endstufe und Antenne geworden. Er hatte eigentlich einen gesunden Abstand zu den beiden Leitern, aber seine Anwesenheit hat vermutlich dielektrisch die Anpassung versaut und ein Blitzschlag (Teslaspule zum Vergleich) ging zur linken Niere rein und zur rechten Niere raus.

Er hat nicht sofort beide Nieren verloren. Er hat ein Jahrzehnt mit Dialyse überlebt und ein weiteres Jahr mit einer Spenderniere.

Das 20-Meter Band, vielleicht 15 MHz oder 15'000 kHz ist schon ein gutes Stück von 50 kHz entfernt, aber wenn unsereins zwischen die haarscharf abgestimmten Schwingkreisspulen gerät, dann versauen die roten Blutkörperchen die Permeabilität und das Salz im Blut das Dielektrikum. So weit sind 22 kW nicht von 50 kW entfernt.

Schönes Experiment und beinahe ungefährlich: Tortenschachtel aus Plastik (durchsichtig, rund), mit dem Tintendrucker ein gelbes Schild mit Blitz und Zubehör gebastelt und die Tortenschachtel zum Induktionslader aufgehübscht. "Vorsicht Induktionslader, Lebensgefahr für Bauchnabelpiering, Explosionsgefahr, keine Autos mit Benzin oder Dieseltank, ... und viel gelbes Band.

Ich weiss nicht ob die Dame ein Pierzing trug, die sich mit zusammengekniffenen Beinen davon rannte, zu ihrem SUV. Aber ich habe das Experiment sicherheitshalber an der Stelle abgebrochen und mich samt Tortenschachtel aus dem Staub gemacht.

von schachtelhalm - am 01.10.2017 18:24

Re: Welche magnetische Feldstärke verträgt der Mensch bei 50 kHz

Hühnerleiter, das heißt aber Ankopplung am Spannungsbauch mit fast nur elektrischem Feld. Das dringt überhaupt nicht tief in den Körper ein , sondern fließt nur oberflächlich, also bleiben die gut verpackten Nieren verschont.
Mein magnetisches 50kHz- oder 85kHz-Feld durchsetzt hingegen den Körper total, samt dem empfindlichen Bereich, an den man sein handy hält.
Nein, 22 kW kommen überhaupt nicht in Frage bei mir. Nur Dauerladung mit 300 Watt mit zeitweisen Ladepausen bei Strombedarf und 500 Watt bei Überschuss. Voll verträglich mit amerikanischen Vorschriften, in Europa liegt es hart an der Grenze oder knapp darüber.
Über nur 200 Watt kostenlose Dauerleistung, darüber ließe sich reden, mit dann nur ca 1500kW kostenloser Ladeenergie pro Jahr. Das sollen die Grünen entscheiden, inwieweit sie die Elektromobilität fördern wollen oder eben nicht.
Ich habe zwar schon viel "Elektrosmog" erzeugt, bin aber weiterhin überzeugt, dass dieser, im Gegensatz zu Abgasen und Radioaktivität, unschädlich ist.
Funk darf meiner Meinung überhaupt nicht gestört werden, diese Art von Elektrosmog ist heute viel zu hoch. Das waren noch Zeiten, als man mit dem Einkreiser die ganze Welt erreichen konnte und das Nordlicht die Empfangsqualität bestimmte!
Deshalb müssen wir uns für das Induktionsladen auf möglichst nur eine, funkverträgliche, quarzgesteuerte Frequenz festlegen. Unvermeidlich sind dabei auch einige ganzzahlige Oberwellen, die ebenfalls in funkunschädlichen Bereichen liegen müssen. Wir sollten also so niedrig wie möglich bleiben.
Wir befinden uns im Bereich von Seefunk, militärischem Funk und Notfrequenzen.

von Bernd Schlueter - am 02.10.2017 01:20

Re: Welche magnetische Feldstärke verträgt der Mensch bei 50 kHz

Zitat
Bernd Schlueter
... Über nur 200 Watt kostenlose Dauerleistung, darüber ließe sich reden....


200 Watt: Kannst Du hier fertig kaufen.

Kleinere Leistungen und für daheim sogar in die Möbel integriert gibts alles schon bei Ikea. Vielleicht machen die bald was für größere Leistungen und sogar fürs Auto. Ganz herkömmliche Ladestationen solls ja bald bei allen Ikeas geben. Viele Läden haben sie jetzt schon.

BMW veröffentlicht, dass sie das ab nächstem Jahr anbieten: "Induktives Laden bei BMW"

... und Audi tut in einer Animaton so, als ob sein A8 e-tron bereits alles hat.

Zitat
Bernd Schlueter
.Deshalb müssen wir uns für das Induktionsladen auf möglichst nur eine, funkverträgliche, quarzgesteuerte Frequenz festlegen....


Da bist Du hier bei den falschen Leuten. Wir hier im Forum werden nicht wirklich gefragt, wir können hier gar nichts festlegen. Leider. Dafür ist die SAE zuständig, hier ist was dazu veröffentlicht: SAE International Approves TIR J2954 for PH/EV Wireless Charging
Oder versuchs mal hier: Qi (standard) (für kleine Leistungen, wäre aber schon mal ein Anfang für Dich und Deine paar hundert Watt).

Ein wenig zum Nachlesen in Englisch auch hier: "Wireless charging standards, Qi, Powermat, A4WP, what does it all mean and who will prevail?"

Hier ein Aufschrei, wie mans machen könnte (für Elektroautos): "EV Charging — The Time For A Single Fast-Charging Standard Is Now!"

Und hier eine 28seitige Präsentation, aus der Du sicher viele Anregungen entnehmen kannst, also wie man es macht oder machen will mit dem induktiven Laden von EVs: "Wireless Charging of Electric Vehicles"
Merkwürdig, die schreiben was von 22 bis 26 kHz für ihre Ladespulen.

Charge Me Up: SAE Developing Wireless Charging Standard for Electric Cars. Hier endlich habe ich die Frequenz gefunden: Calling for a common frequency band of 85 kHz.

... und ich wußte gar nicht, dass es eine Website für Wireless Charging gibt: http://www.evwireless.net/

Und in dieser 21seitigen Publikation von 2012 "Wireless Plug-in Electric Vehicle (PEV) Charging" findet sich auf Seite 4 etwas über die gesundheitlichen Aspekte, das eigentlichte Thema Deiner Frage.

Und zum Schluss noch ein Hinweis auf 41 Seiten des "Electric Vehicle Transportation Center" mit dem Titel "Electric Vehicle Charging Technology Analysis And Standards". Nicht ganz leicht verdauliche Kost, aber voller Informationen zum Thema Standardisierung.

Viel Spass bei Durcharbeiten besonders der 28 Seiten mit viel Technik drin,
Gruss, Roland
P.S. so viel Technik gehört eigentlichs ins Technik Forum, nicht in den Stammtisch. Was solls. Gilt ja eigentlich fürs gesamte Thema.

von Berlingo-98 - am 02.10.2017 08:43

Medizinnobelpreis, das gibt mir zu denken

Roland, was Du da alles ausgräbst, hilft mir ungemein, denn so ausführlich habe ich mich mit dem Thema nicht befasst, aber doch so sehr, dass ich gleich den Zweck der Ideen anderer Entwickler erfasse.
Für manches, insbesondere die Beeinflussung der Resonanzkreise im Induktiionssystem untereinander , hatte ich zunächst keine Lösung und hier sind diese Probleme angeschnitten.

Aber heute lese ich von einer ganz anderen Entdeckung, die mir aber ganz schwer zu denken aufgibt. Etwas , was ich nie geglaubt hätte und was mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurde:
Eine mir noch völlig unbekannte Uhr soll den Aufbau und Abbau einzelner Proteine steuern und schwerwiegende Auswirkung auf alles Leben haben.
Die "innere" Uhr, die ist alles andere als innen, ist offensichtlich mit der Erddrehung verhaftet und da habe ich alle solchen Einflussmöglichkeiten ausgeschlossen, insbesondere das Magnetfeld, nach dem sich auch Tauben und andere Lebewesen ausrichten können.
Ich habe so etwas immer abgelehnt, aber das Nobelpreiskommitee kann doch gar nicht so stark irren, dass an der Geschichte nichts dran ist?

Kurz, meine Furchtlosigkeit vor Magnetfeldern wird dadurch erschüttert und das Ganze dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ob wohl doch das Steckerladen, oder zumindest das gut abgeschirmte Induktionsladen im EV1 der einzig gangbare Weg bleibt. Ich wollte ja NICHT abgeschirmte, dafür nur schwache Magnetfelder verwenden, aber "schwach" kann ja wirklich relativ sein, wenn da schon einzelne Moleküle von "unbekannten Kräften" gesteuert werden.
Leider sind zu viele Phantasierer in der esotherischen Szene unterwegs, sodass man auf deren seit langem "bewiesenen" Ergebnissen nichts aufbauen kann.
Hier, bei der Nobelpreisverleihung, müsste allerdings ein reproduzierbarer Nachweis zugrunde liegen.

Also, es ist damit auf diesem Gebiet weiter zu forschen, aber ich werde meinen Weg vorerst weitergehen. Was sicher ist, "mein" Magnetfeld" geht völlig ungehindert durch den ganzen Körper und hat dort physikalisch messbare Einflüsse. Messbare Wärmeentstehung von 1 Watt sind nicht Nichts, auch, wenn ich immer noch hoffe und erwarte, das diese keinerlei schädliche Wirkung auf den Körper und die diversen Seelen in den Brüsten hat. Ausgerechnet Brustkrebs soll aber mit Störungen der inneren Uhr zusammenhängen...

von Bernd Schlueter - am 03.10.2017 07:51

Beerdigung des Induktionsladeprojekts

Das amerikanische Battelle-Spionageinstitut hat auf Seite 16 herausbekommen, dass ein 11cm dickes Beton- oder Asphaltstück die gleiche magnetische Wirkung hat wie eine 6mm dicke Ferritschicht. Demnach kann mein Induktionslader, bei dem das Magnetfeld voll den Untergrund, also Erde, Schotter, Beton und Ashalt durchsetzt, nicht funktionieren, weil fast die ganze Leistung im Material absorbiert wird. Wusste ich noch gar nicht, dass Split und Asphalt, und ebenso Beton, Strom gut leiten oder gar ferromagnetisch sind.
6mm, dassind hier sicherlich 3 Liter oder 15kg Ferrit und, wenn ich mit 0,1 Tesla rechne, kommen da bei 85kHz größenordnungsmäßig 3 kW Verluste heraus.
Aber die Battelle-Fachleute haben nur eine Spionausbildung hinter sich und noch nie selbst gemessen und lanzieren gerne aufregende Berichte an die Presse.
Jedenfalls schweigen sie sich über alle weiteren unverzichtbaren Angaben "ihres" Experiments aus, ob sie sich nicht um drei Zenerpotenzen vertan haben oder gar ein Baustahlgitter im Beton oder Asphalt übersehen haben.

Man lernt nie aus...
Ich bin da jedenfalls sehr skeptisch.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2017 11:55

Re: Beerdigung des Induktionsladeprojekts

Zitat
Bernd Schlueter
Man lernt nie aus...
Ich bin da jedenfalls sehr skeptisch.


Na ja, skeptisch bin ich eigentlich schon lange. Aber wie wäre es mit einer Anordnung nicht im Asphalt bzw. unter dem Wagen, sondern die autoseitige Spule direkt eine Einheit mit dem (Plastik) Nummernschild vorne. Die Ausrichtung in der Höhe passt immer und seitlich ohne grossen Versatz sollte kein grosses Problem sein, also den Wagen entsprechend hinzufahren (evtl. automatisch). Evtl. dann auch automatisch ganz sanft dicht ran, damit der Luftspalt klein bleibt.

Ach so, das gibts schon? Ja ja, ist vielfach auf den diversen Messen und Ausstellungen gezeigt worden, u.a. an einem kleinen Fiat 500 von Karabag. Genauer: 2012 auf der Automechanika in Frankfurt.
[attachment 2478 Strom-tanken-ohne-Kabel.jpg]

Nachtrag: Induktive Energie- und Datenübertragung wird in der Industrie schon lange gemacht. Kannst Du ganz in Deiner Nähe fertig kaufen. In der 28-seitigen pdf-Broschüre sind einige sehr schöne Bilder und auch Geräte für Deine paar hundert Watt zum Dauerladen dabei. Bei entsprechender Anordnung auch während der Fahrt. Wird schwer werden, das in einen normalen Verkehrsfluss zu integrieren. Aber für Taxis in der Wartespur.....

von Berlingo-98 - am 03.10.2017 12:26

Re: Welche magnetische Feldstärke veträgt der Mensch bei 50 kHz

Straßen werden nicht aus Magnetit, Nickel, Kobalt, Eisen oder bestimmten seltenen Erden gebaut, sind also nicht ferromagnetisch und haben damit keinerlei Ummagnetisierungsverluste. Es gibt nur Wirbelstrom durch die geringe Leitfähigkeit des Bodens und ist im Wesentlichen durch das gelöste Salz im Wassergehalt verursacht.
man wird keine Straßen aus purem, nassen Salz bauen und, selbst, wenn wir die Leitfähigkeit von Meerwasser annehmen, ist die Eindringtiefe im Wasser ca 20 Meter und immer noch viel zu gering, als dass es sich lohnen würde, Ferrit zur Leitung des magnetischen Flusses zu verwenden. Ich rechne mit nicht messbaren Verlusten, und halte das, was das Battelle-Institut der USA veröffentlicht hat, für eine einzige Blamge, oder, es ist Absicht amerkanischer Industriekreise, mit der Ausstreuung von Fehlinformationen die Elektromobilität zu schädigen.
Ich bin also nach wie vor überzeugt, dass sich das Ladeproblem für Elektroautos ohne messbare Beeinträchtigung der Gesundheit der Menschheit per Induktion lösen lässt.
keinesfalls während der Fahrt mit Leistungsdichten von etlichen 100kW, sondern ausschließlich für den zu 97% ruhenden Verkehr, ausschließlich in Ballungszentren und Städten. Verbrenner dürfen auf den Induktionsstreifen grundsätzlich nicht laden.

Es ist nicht so, dass wir alle Bedenken von esoterischen Medizinern gegen das Elektroautofahren und Induktionsladen leichtfertig vom Tisch fegen wollen, aber reproduzierbare Schädigung sollte schon nachgewiesen werden. Ich nehme an, dass die Nobelpreisträger auch den Synchronsiermechanismus mit der "inneren Uhr" aufklären werden und nehme an, das dieser kein magnetischer ist, sondern per Lichteinwirkung funktioniert.
Das sogenannte "Jetlag", dem wir alle ausgeliefert sind,legt das nahe und wer Schichtarbeit leistet, dürfte kaum magnetisch manipuliert sein. Es sei denn , sie ist Arbeiterin in einer Magnetfabrik. Die elektrische Leitfähigkeit von Steinmaterialien können wir für unseren Zweck mit Nichtleitern gleichsetzen und Asphalt ist ein sehr guter Isolator.
Was die Battelle-Mitarbeiter da verbrochen haben - die haben wohl absichtlich einen Betomblock verwendet, in dem ein Baustahlgeflecht verborgen ist. Man sollte keine Blinden solche Messungen durchführen lassen.
Im Megahertzbereich werden allerdings die Verluste hoch, alleine schon wegen der Dielektrizitätskonstante von Wasser (bei wassergesättigtem Boden oder Beton). Den hohen Frequenzen werden wir aber tunlichst aus dem Wege gehen, wollen wir uns nicht der letzten Funkverbindungen berauben. Deshalb ist es auch überaus wichtig, dass wir uns im Bereich des Induktionsladens auf möglichst eine einzige, niedrige Frequenz einigen und genau, quarzstabilisiert, einhalten, deren 10 Oberwelle noch keine größere Radiostörung verursacht. Alleine schon die dann in unseren Fahrzeugen eingebauten Gleichrichter erzeugen schon Oberwellen.

Halt, vergessen: die Resonanzspule hinter dem Nummernschild, klar, eine gute Idee. Leider berührbar , bei extrem hohen Feldstärken, und Vandalismus ausgesetzt. Wenn möglich, lieber versteckter, unter dem Auto, ohne Ladesäulenwald.

Zunächst aber wird aufgeforstet, bis wir das Auto vor lauter Bäumen und Seilsperren nicht mehr wiederfinden...

von Bernd Schlueter - am 04.10.2017 10:31

Re: Welche magnetische Feldstärke verträgt der Mensch bei 50 kHz

Meine ersten Messungen bezüglich der Einwirkung des menschlichen Körpers auf magnetische Wechselfelder sind bereits erfolgt, ebenso die von feuchter Erde , Beton und, Basalt . Wie erwartet , kaum Beeinflussung. Die messbare werte ich als Einfluss der Dielektrizität, also durch das elektrische, nicht durch das magnetische Feld. Morgen wird weiter gemessen!
Soweit ich das sehe, reicht es, wenn die früher in Deutschland zulässigen Grenzwerte für die magnetische Feldstärke eingehalten werden.

An manchen Stellen ist man meiner Meinung übervorsichtig und vor allem widersprüchlich.

Ich erinnere mich, wie man die Grenzwerte nach Cernobyl ganz beliebig den Wünschen der Kernreaktorindustrie anpasste. Das war ein wirklicher Skandal, wie wir damals belogen wurden und wie es weiterhin geschieht.
In Österreich wird das Produkt aus Frequenz und magnetischer Feldstärke begrenzt, sprich, die Induktionsspannung im menschlichen Körper. Sehr vernünftg, wie ich finde.

Nichts da von wegen unheilbringender Frequenzbereiche von magnetischen Pflanzen- und Erdreichschwingungen, nein, auch Reiki-Kraftfelder haben da keinen Platz.

Auch, wenn ich selbst nicht daran glaubte, ich reparierte damals defekte Geräte für die Elektroakkupunktur und

Bioresonanztherapie

Kaum zu fassen, die gleichen Leute fahren heute vermutlich Elektroautos und Straßenbahn. Die 50Hz-Leitungen in deren Häusern waren selbstverständlich alle abgeschirmt. Ich weiß, dass ich diese mit meinen Gleichstrompredigten voll auf meiner Seite habe, aber aus völlig anderen Gründen.

Selbst Frau Brigitte ist da realistischer


Hier einer meiner Gegner, aus einem ganz anderen Lager, der 50 Hertz-Fetischisten

Hütet Euch vor Oberschwingungen, vor allem aber Gleichstrom.


Unbestreitbar ist, dass der menschliche Körper von elektrischen Strömen beeinflusst wird. Trotzdem sollten wir uns nicht von angeblichen Phänomenen leiten lassen, die der reinen Phamtasie entspringen.

von Bernd Schlueter - am 25.10.2017 01:45
So ganz passen meine beiden Aussagen, einerseits, dass sinusförmiger Wechselstrom nicht mehr zeitgemäß ist, und, dass 50 bis 100kHz- Magnetfelder vom menschlichen Körper ganz gut vertragen werden, nicht zusammen. Wenn man die beiden unterschiedlichen Aussagen aber unterscheiden kann, passt es so aber doch sehr gut, Roland.
Warum ist Sinus-Strom nicht mehr sinnvoll? Weil praktisch jedes neu entwickelte Gerät zunächst aus dem Wechselstrom erst enmal Gleichstrom macht, und dabei ecken die Dioden an den Flanken der Sinusberge ganz häßlich an und erzeugen Elektrosmog, Radiostörungen und verbiegen den unnötigerweise übergenau bewachten Sinusbogen.
Es gibt andere Stromarten mit angepassterem Verlauf. Es muss nicht unbedingt Gleichstrom sein, aber bitte zukünftig so, dass wir auf diese blödsinnigen PFC-Module zukünftig verzichten können und trotzdem keine Radiostörungen und Verbiegungen mehr erhalten!

Es ist der gleiche Irrweg, den wir beobachten, wenn die Verbrennungsmotore in unseren PKWs immer komplizierter und schwerer werden, statt endlich nur mit den problemlosen Elektromotoren die Energie aus endlich sauberen Stromerzeugungsanlagen zu verfahren.

von Bernd Schlueter - am 28.10.2017 05:33

Keine Sinus-Esotherik

Der harmonischste aller Ströme ist der Gleichstrom. Die 50 Hz Sinusstrom sind historisch aus den Eigenschaften von Eisen und den daraus gebauten Generatoren entstanden. Siehe Tesla und Westingshaus, in den USA und der Hälfte der Welt 60 Hz.
Diese niedrigen Frequenzen sind inzwischen obsolet, wie man auf Denglisch so schön sagt.

Jedes neu entwickelte Gerät, das auf sich hält, entfernt erst einmal unglaublich aufwendig den Wechselstrom und erzeugt aus dem daraus gewonnenen Gleichstrom etwas höherfrequentes.
Ich rede hier immer von 50 kHz. das ist rein fiktiv, aber wir sollten uns endlich weltweit auf eine einzige Frequenz und möglichst vieler deren Oberwellen einigen, damit den heute überhandnehmenden Radiostörungen das Handwerk gelegt wird.

Ich schlage deshalb vor, dass man möglichst quarzgenau eingehaltene Frequenzen weltweit freigibt, auch mit höherer als bisher zugelassener Feldstärke und den ganzen Rest verbietet.

Meiner Meinung ist es völlig ausreichend, wenn wir, nur als Beispiel, 50 kHz freigeben samt ihrer ungradzahlichen Oberwellen bis zur 5. Ordnung. Das wären 250kHz.
Die 2. Oberwelle wäre 100kHz, die mancherorts auch noch verwandt wird, aber nicht stört, wenn wir im Gegentaktbetrieb alle geradzahligen Oberwellen ausschließen und der Zeitgebersender DCF77 wird eh nicht gestört.

Weltweite Gespräche sollten endlich wieder in die Wege geleitet werden, es ist allzu Vieles in Unordnung. Funkverkehr ist fast unmöglich geworden. Statt sich um die höheren Niederfrequenzen, vor allem der Elektromobilität zu kümmern oder Straßenbahnen zu entstören, macht man aus dem völlig überhöhten 50Hz-Getue eine Religion und schädigt die Volkswirtschaften um Billionen, nicht übertrieben.
Die natürliche Halbleiterfunktion ist keine sinusfärmige, wohl aber periodische und da sollte endlich einmal aufgeräumt werden. Der Elektrosmog ist einfach unerträglich geworden und ich behaupte, manche Nordlichter sind bereits vom Elektrosmog hervorgerufen.

Nehmen wir endlich das 50Hz-Brett von unserem Kopf und widmen wir uns den dringlichen,längst überfälligen Aufgaben! Mit einer Übergangsfrist sollten nur noch Geräte freigegeben werden, die sich an das zulässige, einheitliche Frequenzmuster halten. Allen voran der Gleichstrom. Aber wir benötigen ebenso die Freigabe der eng begrenzten Frequenzen für induktive Zwecke. Alle Frequenzen zu verbieten, wie es durch die heutigen EMV-Regeln geschieht, ist kontraproduktiv. Bei allem, was zwischen den zugelassenen Frequenzen liegt, sollten wir alleine für Sauberkeit und Ordnung sorgen.

von Bernd Schlueter - am 30.10.2017 08:48

Es "grünt" im Bundesamt für Strahlenschutz

Entsprechend widersprüchlich werden die Aussagen, die von zu Tode erschrockenen Mitgliedern der Strahlenschutzkommission gleich über unsere politischen Verantwortlichen Gesetzeskraft erhalten.
Hier einige Beispiele, die im Amt diskutiert werden. Vorausschicken möchte ich, dass ich vor langer Zeit auf der Achema in Frankfurt meinen Kopf zum Entsetzen aller Umstehenden vollständig in ein supraleitendes Magnetfeld von weit über zwei Tesla gehalten habe, ohne mein Gesicht zu verziehen. Nicht , weil ich Schmerzen gut vertragen kann, sondern weil ich mir bewusst war, dass der Hall-Effekt bei der Feinheit der Nerven ausgesprochen unbedeutend ist.
Wer sich diese unbeschreibliche Diskrepanz zwischen Wahrheit und Wirklichkeit einmal vor Augen führen möchte, muss nur lesen, was in unserem offensichtlich stark begrünten Bundesamt diskutiert und zum Gesetz erhoben wird:
Zwei extrem widersprüchliche Aussagen in einem Bericht
Um abschätzen zu können, um welche Feldstärken es sich hier handelt, eine weitere Berechnungsgrundlage, die Grundlage für die deutsche und zu befürchten, europäische Gesetzgebung ist bzw werden soll:

"Biologische und gesundheitliche Wirkungen statischer Magnetfelder
Statische Magnetfelder üben Kräfte auf magnetische und magnetisierbare Metalle sowie auf in Bewegung befindliche elektrisch geladene Teilchen aus. Einige Tiere können schwache statische Magnetfelder wahrnehmen. Der Mensch nutzt stärkere Magnetfelder beispielsweise für bildgebende medizinische Verfahren. Untersuchungen zeigten bisher keine direkten negativen biologischen und gesundheitlichen Wirkungen statischer Magnetfelder bis zu einer Magnetflussdichte von vier Tesla. Die Auswirkungen stärkerer statischer Magnetfelder müssen weiter erforscht werden."

4 Tesla! - dem gegenüber dieses:

"Diskutierte Wirkungen
Während die Akutwirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder wissenschaftlich abgesichert sind, bestehen bezüglich möglicher Langzeitwirkungen noch offene Fragen. Diese Wirkungen sind seit geraumer Zeit Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.
Bereits 2002 wurden niederfrequente Felder von der mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) assoziierten "International Agency for Research on Cancer" (IARC) als Klasse 2B "möglicherweise kanzerogen" eingestuft. Ausschlaggebend hierfür waren die epidemiologischen Beobachtungen einer statistischen Assoziation von Leukämie im Kindesalter und einer zeitlich gemittelten Magnetfeldexposition der Kinder im Bereich von mehr als 0,3 bis 0,4 Mikrotesla (µT)."

Als Berechnungshilfe, um zu verstehen, wovon hier geredet wird:

"Magnetisches Feld
Kraftfeld, das u.a. von bewegten elektrischen Ladungen hervorgerufen wird. Magnetische Felder treten in der Umgebung von stromdurchflossenen Leitern und Dauermagneten auf. Bei Dauermagneten sind inneratomare Ströme der sich bewegenden Elektronen die Ursache des Magnetfeldes. Die magnetische Feldstärke H kennzeichnet Stärke und Richtung des magnetischen Feldes. Ihre Maßeinheit ist Ampere pro Meter (A/m). Neben der magnetischen Feldstärke beschreibt auch die magnetische Flussdichte B die Stärke des magnetischen Feldes. Maßeinheit ist das Tesla (T). 1 T = 1 Vs/m². Gebräuchlich ist die Maßeinheit Mikrotesla (µT). Für die Umrechnung von der magnetischen Flussdichte in die magnetische Feldstärke gilt in Luft oder biologischem Gewebe: 1 µT entspricht 0,8 A/m."

Zum Vergleich: Eine fahrende Straßenbahn hält, ebenso wie die Eisenbahn, die früheren Grenzwerte ein, durchschnittlich ist man dort einem Feld von sehr grob geschätzt, 50 A/m ausgesetzt, beim Anfahren einem Vielfachen.
4 Tesla im MNR: 3.200.000A/m (das ist die im Unterschied zum Röntgen unschädliche magnetische Blickweise in den Körper).

0,3 bis 0,4 µT? Soll die Elektromobilität etwa verboten werden?
Ich glaube, ich muss mit unserer Vertreterin in Brüssel mal ein ernstes Wort reden.

Das Erdmagnetfeld hat in Deutschland eine Stärke von ca 50 µT, also etwa 40 A/m.
Ob wir alle an Leukämie sterben? Ich habe erhebliche Zweifel.

Ich komme mir vor wie im Mittelalter, als blühende Phantasien von der Kanzel aus verkündet wurden.
Zur Berechnung taugen solche aus der Bibel und anderen grünen Werken entnommenen Weisheiten nicht.
Obwohl ich mit meinen Mindestanforderungen für meine Induktionsladung gestellten Anforderungen mit nur 300 Watt sehr bescheiden bin, würden nach den Erkenntnissen der WHO Kinder, die auf der Straße mit meiner Induktionseinrichtung spielen, massenhaft an Leukämie erkranken.
Im Ausland allerdings nicht.

von Bernd Schlueter - am 08.11.2017 11:26
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