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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, el El, thegray, Emil

Meine persönlichen Zahlenspielereien

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 20.11.2017 04:46

Für Zahlenspielereien habe ich wenig übrig, aber es gibt Zahlen , die auch ich für höchst bedenklich halte.
8256, das ist die Zahl der im Tesla S mit 100kWh enthaltenen Batterien, jede Batterie eine Fehlermöglichkeit und viel Arbeit beim Zusammenbau. Das ist weder ideal noch funktionssicher.
Aber ein qualitativ ganz normales Problem, das man lösen kann und Elon Musk dürfte nicht an der Lösung scheitern. Das ist meine Meinung.
In Aachen ist man auch mit 48 Volt zufrieden. Vernünftig, möchte ich meinen.

Nein, es muss nicht alles möglichst groß und kompliziert sein.

Tesla S Batterie

Antworten:

Warum baut man diese Zellchemie denn nicht in einer größe, die nicht nach Modellbau anmutet? Wenn jetzt irgendwas von wegen bessere Kühlung kommt: Gilt nicht, man kann das ja auch mit Kühlrippen ausformen, flach wie ein moderner Heizörper, ev. sogar mit innenliegenden Kühlkanälen?

von el El - am 20.11.2017 07:18
Ich weiß nicht was an der Tesla Batterie kompliziert sein soll. Du selbst hast mal in einem Beitrag geschrieben dass die Parallelschaltung von kleineren Zellen sogar vorteilhaft ist, weil eine defekte Zelle automatisch nicht mehr am Betrieb teilnimmt, denn sie wird in der Regel hochohmig. Dis ermöglicht auch eine Reparatur des Packs, denn man braucht die defekte Zelle nur durch eine andere mit einem ähnlichen Ri der Restzellen ersetzen. Bei Batterien mit nur einer Zelle in Reihe muss man die komplette Zelle ersetzen.

Von der Produktion eines Batteriemoduls her halte ich die Nutzung der Einzelzellen auch nicht besonders kompliziert. So ein Modul kann problemlos automatisch mit den Zellen bestückt werden. Da wird kein Mensch sein der die Zellen einzeln in das Modul packt, sondern sinnvollerweise ein Roboter der alle Zellen auf einen Schlag in den Behälter versenkt

Ich sehe keinen Grund warum Tesla daran was ändern sollte. Sie dürften mittlerweile schon mehr als 200.000 Autos damit gebaut haben. Mit den neuen größeren 2170 Zellen hat sich die Zahl der Zellen schon reduziert und das spezifische Gewicht und Volumen sind führend.

von Emil - am 20.11.2017 08:16
Ich konnte es kaum glauben, was ich bei Paul Renzel sah: Er hat einen üblichen CNC-Roboter in eine Bestückungsmaschine für 18650er Zellen umgebaut, die zuverlässig packs mit vielen Zellen zusammenschweißt. Sollte man vieleicht Elon an Paul verweisen? Aber vermutlich hat Elon das Problem bald schon selbst gelöst.
Nein, bei Pauls Maschine ist der Eingriff von Hand nicht erforderlich. Doppelte Sicherheit, was die Schweißpunkte angeht.

Bei Elon dauerts vielleicht etwas länger. Die Wüstenbewohner sind, wie auch Elon selbst, nicht die geborenen Fertigungsspezialitsten. Mal kurz eine deutsche Firma samt Spezialisten gekauft, schon läuft der Laden. Ja, das hat er getan.
Trotzdem, ich bleibe dabei, vielerorts tut es auch eine niedrigere Spannung. Diese öffnet auch den Weg zu kleineren und leichteren Fahrzeugen, insbesondere für den innerstädtischen Verkehr.

Bei Gabelstaplern ist man oft mit nur 24 Volt zufrieden. Eine ideale Spannung für Mosfets.

von Bernd Schlueter - am 20.11.2017 09:46
Was du manchmal absonderst um ein Thema zu machen das - kein Buchstaben wert.

Klar ist nicht bei E.M. - sondern wenn schon beim JointVenture von Zellenhersteller und Tesla-Konfektionierung alles dahingehende Vollautomatisch das die - die ihre Grau Masse anstrengen und ein paar Jährchen hier nur anwesend sind (wobei Anwesenheit ja nicht immer mit ....... einhergeht) wissen werden nur, die ersten Roadster-Module noch von Hand und deswegen mal Kurz in Asien versucht wurde (Philippinen und was war das noch...) mit entsprechenden Qualitätsproblemen.

Und zu letzteren - Was NB-Akkus Angeht da haben die eben auch Vollautomatische Fertigungskette und hohe Standards -> Stimmt das Rohmaterial im Einkauf - Stimmt auch die Endqualität auch in China.
Wobei eben im den letzten Cent feilschend dann eben gerne in Einkauf gespart wird..... und sich dann innerhalb westlicher Gewährleistungsfristen rächt.

Also nirgends ein Problem und wie Emil-Treffed schrieb - wenn 100.000 Sätze offensichtlich täglich ihren Dienst erbringen ......und der Hersteller sich leistet 8-Jahre oder xxx.xxx km Gewähr zu geben ......

SICHER - für Deutsche Hersteller ist sowas ein Problem - die Schaffen nicht mal 200Km Real zu vertretbaren Preis. Aber mal im Ernst, wer zählt denn auf die !

von thegray - am 20.11.2017 13:50
Also, ich stelle mir vor, wenn man in wenigen Blöcken von 8256 Zellen die Schweisspunkte aufsägen muss, wie das eine Produktionsstraße behindert. Das kann der Fertigungsroboter nicht. Gut, manche wollen noch mehr Zellen und blöcke aneinanderschweißen. Andere weniger. Lassen wir es dabei bewenden.

von Bernd Schlueter - am 20.11.2017 16:00
Ich seh das auch so, aber da sind wir offenbar die einzigen 2 Bernd.

von el El - am 20.11.2017 18:48
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