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Berlingo-98, Manfred aus ObB, thegray, Bernd Schlueter, Emil, Norbert Kern, el El, Martin Heinrich, Andreas106, Ralf Wagner

Getriebesterben bei der Formel E

Startbeitrag von Andreas106 am 03.12.2017 10:54

Sterben nicht im Sinne von kaputt gegen, sondern im Sinne von aussterben!

Es ist echt schwer eine aktuelle Übersicht der Formel E Antriebe zu finden.
Am Anfang hatten alle ein fünf Gang Getriebe.
Diese Übersicht für die zweite Saison habe ich gefunden:
https://www.electricautosport.com/2015/11/powertrain-overview-of-formula-e-constructor-gears-and-motors/

Seit der Saison vier (aktuell) hat Audi Abt übernommen. Und was hat der Nachbar von Manfred gemacht? ;-)
Nein, sie haben keine Anhängerkupplung an das Fahrzeug mit drei Gängen geschraubt. :hot:
Audi hat zum Leidwesen von Manfred das Schaltgetriebe entfernt. Und der kleine Abt hat das zweite Rennen heute damit gewonnen.:xcool:

:cheers:

Antworten:

Zitat
Andreas106

Audi hat zum Leidwesen von



Audi wohl das ganze noch nicht ausreichend Belegt

Der Sieg ist Futsch, Germany Null Points

[www.motorsport-magazin.com]

Das Statement der FIA im Wortlaut: "Die Sicherheits-Aufkleber der FIA an den
Inverter und MGU Einheiten stimmten nicht mit denen überein, die der Wettbewerber
Audi Sport ABT Schaeffler in den Technischen Papieren zur Verfügung gestellt hat."


Mein Englisch ist wie bekannt Grottenschlecht was heißt MGU :confused:

von Manfred aus ObB - am 03.12.2017 12:36
Was haben die bloß alle gegen meine Getriebe? Zu einem ordentlichen Schukostecker gehört auch ein ordentliches Getriebe! Eine einzige Getriebestufe hat heute einen Verlust von weniger als 2%. Mehr braucht man auch nicht, um einen Tesla in einen Anhängerschlepper für 10 Tonnen zu verwandeln. Mehrstufige Schaltgetriebe sind allerdings out.

von Bernd Schlueter - am 03.12.2017 13:13
Zitat
Manfred aus ObB
Mein Englisch ist wie bekannt grottenschlecht was heißt MGU :confused:


Motor Generator Unit, siehe auch hier bei wikipedia

von Berlingo-98 - am 03.12.2017 16:39
Zitat
Berlingo-98
Zitat
Manfred aus ObB
Mein Englisch ist wie bekannt grottenschlecht was heißt MGU :confused:


Motor Generator Unit, siehe auch hier bei wikipedia


Jetzt mach aber mal den Erklärbär, bevor Du das alles aus dem Forum meißelst ähh Zensierst

Aus Deinem Wikilink aus der Formel 1 Hallo hier geht's um Formel E

Motor-Generator-Unit-Kinetic (MGU-K) genannten Generators
und ein ERS-H genanntes System für die
Rückgewinnung von Energie aus dem Abgasstrom,


Ich dachte doch glatt die Fahren in der Formel E ohne Abgasstrom :eek:

von Manfred aus ObB - am 03.12.2017 17:03
Zitat
Manfred aus ObB
Jetzt mach aber mal den Erklärbär, ....


Du mich auch.

von Berlingo-98 - am 03.12.2017 18:04
Könnt Ihr mich aufklären? meiner Meinung nach ist der völlige verzicht auf Getriebe nur mit Neodym-Permanentmagneten möglich. Aber das ist wohl gar nicht gemeint. Dass man die Motoren sehr hochtourig und mit schier unendlicher Leistung gestalten kann, mitttels nicht schaltbarem , hochtourigen Getriebe, ist eine Tatsache. Bei 2 Meter Radumfang und 360 km/h komme ich auf eine Drehzahl von 180, also ca 10.000/min. dafür kann man schon hocheffektive Motoren bauen. Siemens lässt für seine Standardmotoeren 22.000/min zu. verwendet man ein Didderential, ist das Hypoidgetreibe jaeingeschlossen und man ist in der Drehzahl nach oben praktisch unbegrenzt. Was ist damit gemeint, nur ein Gang?
Also, ich finde die Formel E für ideal. hier sind die bisherigen Autohersteller gezwungen, sich mit elektrischen Fragestellungen aus ein an der zu sät zen.
33kWh Energiebegrenzung sind ja ein genialer Streich. Das erzeugt Zwang zu hohem Wirkungsgrad, die geplanten 54 kWh auch noch.
Twin motors, da vermute ich noch ein Plantengetriebe (fest), mit optimalem, geregelten grip auf der Straße. oder ist da gar Vierradantrieb vorhanden?

von Bernd Schlueter - am 03.12.2017 18:10
Zitat
Bernd Schlueter
Könnt Ihr mich aufklären?


Wär etwas Spät Bernd :o


Zitat
Bernd Schlueter

Dass man die Motoren sehr hochtourig und mit schier unendlicher Leistung gestalten
kann, mitttels nicht schaltbarem , hochtourigen Getriebe, ist eine Tatsache


An dem könnte es liegen, ist aber da garantiert ausgeschloßen das Gefährt mit Hänger
zu Bewegen, da zwar das volle Drehmoment anliegt aber an der Motorwelle keine Leistung :rp:

In diesen Link über die Formel E

[www.eurosport.de]

und Aktualisiert 01/12/2017 um 12:30 zu lesen:

"Früher brauchten wir den dritten Gang, um überhaupt bis
auf den Topspeed von 225 km/h zu kommen. Jetzt geht das auch so
."


im Text aus dem Link ist aber ein dezenter Hinweis nicht ohne Kupplung

Die neue Gangwechseleinheit, die nur die Stufen "Neutral" und "Drive" beinhaltet,
ist gemeinsam mit der E-Maschine in einem neuen Karbongehäuse untergebracht,
das direkt an die hintere Seite der Williams-Einheitsbatterie anschließt.
"Wir sparen Gewicht und bekommen mehr Steifigkeit", sagt Daniel Abt, ......


von Manfred aus ObB - am 03.12.2017 19:08
Zitat
Manfred aus ObB
Jetzt mach aber mal den Erklärbär, bevor Du das alles aus dem Forum meißelst ähh Zensierst
Aus Deinem Wikilink aus der Formel 1 Hallo hier geht's um Formel E
Motor-Generator-Unit-Kinetic (MGU-K) genannten Generators
und ein ERS-H genanntes System für die
Rückgewinnung von Energie aus dem Abgasstrom,

Ich dachte doch glatt die Fahren in der Formel E ohne Abgasstrom :eek:


Hast richtig gedacht, aber falsch geschrieben. Si tacuisses, philosophus mansisses.

MGU heißt immer noch und weiterhin Motor-Generator-Unit. Nur darum ging es in Deiner Frage und meiner Antwort.

Das von Dir genannte MGU-K ist ein rein kinetisches System und könnte so auch in der rein elektrischen Formel E verwendet werden. Wird es wohl auch, wobei hier möglicherweise nur die Kontroll- und Überwachungseinheit für die Rekufunktion drin sitzt. Von ERS-H war nie was erwähnt, das bringst Du hervor, dichtest es der Formel E an und fragst dann nach dem Warum? Reife Leistung, aber völlig daneben.

Lies doch die Erklärung in Wikipedia nochmal genau durch, dann verstehst Du es.
"Im Gegensatz zum bis 2013 verwendeten Kinetic Energy Recovery System, das nur auf der Energierückgewinnung von kinetischer Energie basiert, besteht das ERS aus zwei Systemen: Ein ERS-K genanntes System zur Rückgewinnung kinetischer Energie mithilfe des Motor-Generator-Unit-Kinetic (MGU-K) genannten Generators und ein ERS-H genanntes System für die Rückgewinnung von Energie aus dem Abgasstrom, siehe Heat Energy Recovery System, mithilfe eines Motor-Generator-Unit-Heat (MGU-H) genannten Generators"

Aus den Fifa Regulations 2014 hier die Definition zum MGU-K:
1.25 Motor Generator Unit - Kinetic (MGU-K):
The Kinetic Motor Generator Unit is the electrical machine mechanically linked to the drive train as part of the ERS.

von Berlingo-98 - am 04.12.2017 16:30
Zitat
Berlingo-98
Si tacuisses, philosophus mansisses.

MGU heißt immer noch und weiterhin Motor-Generator-Unit. Nur darum ging es in Deiner Frage und meiner Antwort.



Wenn ich Schreib mein Englisch ist Grottenschlecht meinst mein Griechisch ist :mad:

Im übrigen Du bist näher an Audi dran, bei mir ist BMW in Minga dazwischen
und Zensier die mal, weil die dann an Schmarrn Schreiben ( was viele zu den
Thema tun, mit der Hardcoreökoerkentnnis Volles Drehmoment )

[www.audi.com]

Im Blickpunkt des Interesses steht der Audi e-tron FE04
und hier insbesondere die Kombination aus Motor und Getriebe.
Der Fokus der Ingenieure lag vor allem darauf,
die Motor-Getriebe-Einheit (MGU)
noch effizienter zu gestalten und den Wirkungsgrad zu erhöhen.


So ein Schmarrn, aber ich Schreib schon keinen Schmarrn dazu denn

Quod licet Iovi, non licet bovi

Da fällt mir ein denn neuen Obelix hab ich noch nicht gelesen :o

von Manfred aus ObB - am 04.12.2017 18:33
Nun viel Luft um nichts - Stell einfach Fahrzeuggewicht; Verfügbare Leistung und Drehmomente im Verhältnis zu den gefahren Geschwindigkeiten und Kosten.

Dann ergibt sich was das für den Alltagsverkehr weniger Praktikabel.

Und wenn die Dinger zumindest gemischt also sowas wie Bergrennen und(oder öhnliches) fahren würden die Sache sicher etwas anders gelagert wäre.

von thegray - am 04.12.2017 19:33
Zitat
Bernd Schlueter
Was haben die bloß alle gegen meine Getriebe? Zu einem ordentlichen Schukostecker gehört auch ein ordentliches Getriebe!


[spassmodus ein]
Schaltgetriebe im Schukostecker? Wozu brauchst Du zwei Gänge im Schukostecker, und wie werden die geschaltet? Vermutlich für den Lüfter, und dann temperaturabhängig und elektrisch geschaltet. Genial. Schon zum Patent angemeldet? Da bekommt die Bezeichnung "Formel E" doch eine ganz neue Bedeutung.
[spassmodus wieder auf N geschaltet]

von Berlingo-98 - am 05.12.2017 10:43
Zitat
Manfred aus ObB
spassmodus wieder auf N geschaltet

Gilt des jetzt für alle Deine Beiträge in diesen Thread oder nur für denn von Bernd :confused:


Kommt drauf an.
N wie neutral. Den Modus habe ich fast immer aktiviert. Nur beim Lesen von MOB Beiträgen ist Lesemodus S (wie Satire, nicht Sarkasmus) vollautomatisch aktiviert. Im Lesemodus habe ich ja keinen Einfluss auf den Inhalt, so dass sich da auch manchmal der Spassmodus einstellt oder auch der Kopfschüttel-Modus. Manchmal hin und her, manchmal auch auf und ab.

Auf und ab, wie z.B. hier bei den Beiträgen zum Getriebesterben. Also ich finds gut, dass die Schaltgetriebe aussterben, die braucht man mit E-Antrieb nicht mehr. Und ich finds gut, dass das jetzt sogar die Rennbranche entdeckt hat. Eigentlich ein deutliches Zeichen für die Überlegenheit der E-Antriebe.

Beim Schreibmodus wird von Fall zu Fall sachbezogen umgeschaltet. Sachbezogen, nicht personenbezogen.

von Berlingo-98 - am 05.12.2017 16:42
Zitat
Berlingo-98
Eigentlich ein deutliches Zeichen für die Überlegenheit der E-Antriebe.


Wen etwas ein Zeichen braucht :o weil es mit der Faktischen und Praktischen Überlegenheit
halt je nach Fall und Sachbezogen doch öfters Happert, läßt selbiges eh tief Blicken :rp:

Obwohl der Video von Dir dieses Jahr schon 5 mal Zensiert mal sehn ob sich dieses mal
Einer findet der, ich darf Zitieren ( wird aber auch öfters Zensiert ) * die Überlegenheit der E-Antriebe *
auch in den Feinheiten erklärt
[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 05.12.2017 17:47
Zitat
Berlingo-98
Und ich finds gut, dass das jetzt sogar die Rennbranche entdeckt hat. Eigentlich ein deutliches Zeichen für die Überlegenheit der E-Antriebe.


Nicht nur die Rennbranche hat das erkannt, sondern auch in der Truck Branche wird die Entwicklung hin zum schaltgetriebefreien LKW gehen, siehe Tesla Semi.

Man hat allenfalls je Achse noch unterschiedliche feste Getriebeuntersetzungen.

von Emil - am 06.12.2017 06:04
Hallo,

bei den WKAs ist das Getriebe auch ein ausfallträchtiges und wartungsintensives "Fossil".
Enercon zeigt seit Jahren dass es ganz ohne geht.
Ok, müssen wir jetzt auf der Straße nicht so haben - will keine Diskussion über Radnabenmotore antreten...

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 06.12.2017 06:29
Ich bin gerade durch den Windpark Eifel gefahren und war erschütert, wie viele Windturbinen ihren Betrieb inzwischen versagen. Das dürften, mit wenigen Ausnahmen, Getriebeschäden sein, die den Ausfall verursachen. Nur die Enercons und deren Nachbauten laufen dauerhaft, allerdings mit einem nicht zu vernachlässigenden Energieverlust. Auch sind sie lauter infolge der höheren Schnelllaufzahl.
Das einstufige, dauerhafte Standardgetriebe wäre schon sinnvoll. Als standfest haben sich einige Planetengetriebe erwiesen, die allerdings den Nachteil haben, beim Auseinanderbrechen besonders hohe Schäden zu verursachen.

Das Fehlen eines Schaltgetriebes in den Fahrzuegen bedeutet auch größere Motoren. Ein Nachteil, den man umgehen kann, indem man für das gewüschte höhere Drehmoment bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten zusätzliche kleine Getriebemotoren mit Untersetzung per Freilauf auf die Hauptmotorwelle koppelt.

Das Zahnradgetriebe übernimmt somit nur einen sehr kleinen Anteil am Antrieb. Praktisch handelt es sich dann um einen getriebelosen Motor. Mit Hilfsmotoren, die kaum ins Gewicht fallen.

Im Übrigen benötigt ein Getriebe im Leerlauf relativ wenig Energie, so dass man statt Freiläufen auch Kupplungen verwenden kann, um auch Rekuperation bei niedriger Fahrgeschwindigkeit zu ermöglichen.
Eine Aufgabe für die Automobilindustrie, die erforderlichen, zuverlässigen Elemente zu entwickeln.
Insbesondere im LKW- und Eisenbahnbau werden diese benötigt.

von Bernd Schlueter - am 06.12.2017 09:01
Zitat
Bernd Schlueter
Ich bin gerade durch den Windpark Eifel gefahren und war erschütert, wie viele Windturbinen ihren Betrieb inzwischen versagen. Das dürften, mit wenigen Ausnahmen, Getriebeschäden sein, die den Ausfall verursachen.


Interessante Festlegung - woran macht sich diese Verallgemeinerung fest.

von thegray - am 06.12.2017 14:59
Nun ja - warten wir es ab.
RENNWAGEN sind das eine - da kann man auch die Untersetzung von Rennstecke zu Rennstrecke anpassen - ist im Rennsport Alltag.


Der Alltag normalen Straßengebrauch sieht etwas anders aus.

Ich denke wenn es eine Massenbewegung wird - wird sich zeigen in welchen Fällen es bei welchen Fahrzeugen und entsprechende Nutzung die Anwender .......klagen und sich dann herausstellt das es doch besser ist .......

MOMENTAN - sollte man als vorrangigen Prozess sehen das die Hersteller auf Teufel komm raus nach Möglichkeiten und ihrem "vermögen" und Kenntnis zur Kostenoptimierung suchen und mit was die Gut rechnen können, Getriebe weg; geht ?; Möglich! gut ; klasse so und soviel Euro/Cent....... Dieser Mist kostet uns doch genug ...

Im Übrigen.
Nun Zugmaschinen, sind nicht gleich alle wie ein klassischer MAC mit zwei gleichzeitig zu bedienenden Hebeln und bis > 16 Gängen.

Und LKW-Diesel sind zwar mehr auf "Strich" getrimmt - aber man sollte sich mal fragen weshalb die soviel Gänge haben trotz 600PS. Sind heute glaube ich 8-9 Gänge nicht unüblich.

Mit so einem "Getriebelosen" 40Toner lange starke Steigungen .....evtl. noch unter Ausnutzung der Zuladung.

Was macht eigentlich einen Tesla S100D hat doch 700PS richtig - wenn ich einen langen Alpenpass; Vollgas bei ~100KM/h hoch fahre mit 4Personen und Übergepäck

In mir Sträubt sich da was gewaltig.

von thegray - am 06.12.2017 15:23
Zitat
thegray
Und LKW-Diesel sind zwar mehr auf "Strich" getrimmt - aber man sollte sich mal fragen weshalb die soviel Gänge haben trotz 600PS. Sind heute glaube ich 8-9 Gänge nicht unüblich.


Die Motoren sind eben darauf getrimmt nur in einem optimalen Drehzahlbereich zu laufen, dort wo halt auch der Bestpunkt in der Nähe. Die maximale Drehzahl ist dann halt auch nur knapp über 2.000 U/min, während mein 38 Jahre alter Deutz BF8L413F notfalls auch fast 3.000 U/min macht.

Deshalb braucht so ein Actros halt dann eine Doppel-H Schaltung mit Shift mit insgesamt 16-Gängen damit man in einem Drehzahlband von nur 200 U/min fahren kann. Mein Deutz fährt dagegen nur mit 6-Gängen und man nutzt ein Drehzahlband von 1.000 U/min.

Zitat

Mit so einem "Getriebelosen" 40Toner lange starke Steigungen .....evtl. noch unter Ausnutzung der Zuladung.


Das ist letztlich nur eine Sache der Dauergesamtleistung der E-Motoren.

Zitat

Was macht eigentlich einen Tesla S100D hat doch 700PS richtig - wenn ich einen langen Alpenpass; Vollgas bei ~100KM/h hoch fahre mit 4Personen und Übergepäck


Welcher Alpenpass mir welcher Steigung schwebt Dir vor?

Bei einem Gewicht von 2,5 t, 10 % Steigung und 100 km/h braucht das S100D wohl knapp 100 kW Leistung. Das könnte die Steigung fahren bis die Batterie leer ist. :rolleyes:

Das entspricht auch etwa einer dauerhaften Geschwindigkeit von etwa 190 km/h auf der Autobahn.

Einfach mal vorurteilsfrei rechnen dann muss sich auch nichts sträuben.

von Emil - am 07.12.2017 08:28
Zitat
Emil

Das ist letztlich nur eine Sache der Dauergesamtleistung der E-Motoren.




[www.youtube.com]

und für die Belastung am Akku hat Tesla inzwischen Fachbegriffe
die auch juristisch bewährt :o

von Manfred aus ObB - am 07.12.2017 11:42
Warten wir es ab !

Sicher wird das nicht das einzige Fahrzeug bleiben - und das mit dem Rechnen;nun Rechnen ist das eine Praxis manch mal was anders. Und "Verrechnen" im Sinne Wirklichkeit Schätzen tun sich auch Genies.
Im Übrigen wenn dem so ist wieso gibt es überhaupt noch Probefahrten und Trainings.....

Klar kannst du mit endlos viel Akku und Motor und schlechteren Wirkungsgrad alles andere "Einfach" erschlagen. Was dann wirtschaftlicher ist .....

Ähm WISO baut man nochmal jetzt auf der A5 einen Oberleitungstrasse für LKW...

von thegray - am 08.12.2017 15:41

Re: Getriebesterben bei E-Fahrzeugen

Erkenntnisse der Formel E färben ab auf den Auto-Zulieferermarkt:

"Während beispielsweise der Markt für Batterien und Brennstoffzellen von heute 5,5 Milliarden Euro – im besten Fall – auf über 81 Milliarden im Jahr 2025 wächst, schrumpft der für Getriebe von jetzt 61 Milliarden auf – im schlechtesten Fall – nur noch 39 Milliarden in sieben Jahren“, erklärt Dr. Nikolaus Helbig, Partner Strategy & Operations bei Deloitte."

Der vollständige Bericht ist hier nachzulesen im Deloitte-Report
"Autoindustrie 2025: Vier Szenarien für Zulieferer"

von Berlingo-98 - am 08.12.2017 16:40
Zitat
Manfred aus ObB
.... hat Tesla inzwischen Fachbegriffe die auch juristisch bewährt :o


Wär eigentlich super, wenn Du beim Thema bleiben würdest statt immer auf Tesla rumzuhacken. Denn was hat Tesla mit der Formel E zu tun?

[Ironiemodus EIN]
Teslas Begriffe juristisch bewährt ....... sprach ein Richter. Wer ihn kennt, weiß aber, dass er hinsichtlich Tesla befangen ist (und das auch deutlich macht) und sich eigentlich nicht mehr äußern sollte. Macht aber nix, wird eh nicht ernst genommen.
... und juristisch bewährt hat sich immer die Zurückweisung von Anklagen wegen Formfehlern. Kann man immer dann machen, wenn unklar und unverständlich formuliert und Rechtschreibung mangelhaft ist. Grober Formfehler, für einen Richter schon peinlich, es geht um Recht. Aber man es ihm sowieso nicht Recht machen. Das macht er schon selber und für sich. Hauptsächlich für sich.

von Berlingo-98 - am 08.12.2017 17:02
Zitat
Berlingo-98

Teslas Begriffe juristisch bewährt ....... sprach ein Richter.


Roland Lesen sollte Bilden, weil gut fürs Nachdenken, aber wen Einer meint,
des sei des Einsortieren von Vorurteilen:rolleyes:

Tesla hat vor dem Richter dann Kleinlaut erklärt

„Batteriebegrenzte Motorwellen-Höchstleistung“

ging um Klagen in Norwegen, wegen zu wenig PS gegenüber der virralen Werbung
für die ich natürlich der Alptraum schlechthin bin, das den Hardcorefans aus den Ohren Raucht ist verständlich und Erklärt die Befangenheit

Damit es Dir nicht zu unverständlich ( Nutzt nichts es geht nicht um Verstehen, es gibt
keine Schublade wo die Info einsortiert wird ) als Zitat

[ecomento.de]

Wenn wir über das Tesla Model S berichten, schreiben wir gerne vom „700-PS-Stromer“, wenn wir die Version P85D bzw. P90D mit etwas größerem Akku meinen. Doch streng genommen leistet diese Version nur 469 PS beziehungsweise 539 PS (mit Beschleunigungs-Update) als „Batteriebegrenzte Motorwellen-Höchstleistung“, wie der Stern berichtet.

Bei jeden anderen Hersteller würde Knast gefordert, aber bei Elonjünger kommt dann
höchstens der Satz ( auch aus dem Link )

Tesla verweise jedoch darauf, dass bei einem Elektroauto das Drehmoment der entscheidende Wert sei – und davon hat der P85D mit 967 Newtonmetern mehr als genug. Deswegen hält Tesla auch weiterhin an dem für eine Luxus-Limousine spektakulären Beschleunigungswert fest: In drei Sekunden von null auf 100 km/h schaffen sonst nur Supersportler.

Was willst da als normaldenkender und unvoreingenommer Leser von so einer
Meldung über die Teslajünger für ein Urteil bilden ( also Richten ) das wenn
man von den Zusammenhang von Leistung und Drehmoment keine Ahnung hat man
doch mal dieses Video ansehen sollt [www.youtube.com]

Leider geht aber die IFakten in dem Video bei den Hardcorefans nicht ins Hirn,
sondern in den Unterleib, so gesehen ist das Video fürn Allerwertesten im besten
Fall


p.s. Dein Denn was hat Tesla mit der Formel E zu tun? macht mir etwas Sorge
um Dein Gedächtnis, der Erste der hier von einer anderen Rennformel schrieb
warst hier Du Dein Ausflug in die Formel 1 über die Teslarennen als Sportveranstalltung wirst Du doch hoffentlich in Deiner Zeitung für den BSM berichtet
haben :confused:

von Manfred aus ObB - am 08.12.2017 17:36

Re: Getriebesterben bei E-Fahrzeugen

Bestreite ich ja nicht, mehr Bandbreite weniger Kanäle...

Nur das die allgemeingültigkeit so aussieht das man überall und immer ohne auskommt und dann immer im Optimum fährt - nur weil der Heilsbringer E-Motor das ist sicher nicht leisten wird.

Was wurde nicht schon alles versprochen bei manchen hatte man begründete Hoffnung - nur bin ich zu alt geworden um mir mit ein paar Zahlendreheiern und Argumenten gleich eine Nase drehen zu lassen.

von thegray - am 08.12.2017 21:19
Hallo Manfred Richter,

Oh man oh man.... Mußte das sein?
Nie soll man so tief sinken, um aus dem Kakao, durch den man Dich zieht, auch noch zu trinken.

Denn ich bleibe dabei: "Wär eigentlich super, wenn Du beim Thema bleiben würdest statt immer auf Tesla rumzuhacken. "

Der Rest war im Ironiemodus geschrieben. Ja ja, das Wichtigste ist immer im Kleingedruckten. Aber auf Ironiemodus antworten? Das hätte sogar ich dir nicht zugetraut.

Seis drum, genug ist genug.

von Berlingo-98 - am 08.12.2017 21:20
Zitat
Berlingo-98

Denn ich bleibe dabei: "Wär eigentlich super, wenn Du beim Thema bleiben würdest statt immer auf Tesla rumzuhacken. "


Im Gengensatz zu Elon kann ich Tesla nicht hinter den Mond schießen,
ich kann nur wiederholen das durch des was Tesla seit dem man Martin
Eberhard gezwungen hat sich von Tesla fernzuhalten alles getan wird von
der Seite Elektromobilität als Reichenspielzeug zum Angeben und nicht zum
erreichen einer effizienteren Mobilität breiterer Massen, nur so als Demo Bild
aus dem verlinkten Video
[attachment 2594 TeslaSchummeloderWarheit.png]

Aber wie heißt es so Schön ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, oder eben
man kann es mit Verstand anschauen, oder Einfach Geil finden was da gern
Geglaubt wird zu sehen, wäre es die Wahrheit wäre dem Klima besser mit
althergebrachten Familienkutschen geholfen, aber Roland Du wirst sicher
was konstruktives Erläutern was da im Detail zu Sehen, schließlich ist ein
Tesla schneller als die Formel E

von Manfred aus ObB - am 08.12.2017 22:29
Hallo Manfred,
mein Tesla leistet sogar nur 69kW laut Fahrzeugschein, mein mini el hatte sogar nur 2kW.

Anders als an der Zerknalltreiblingsmaschine bei der die Maximallleistung fast dauernd geliefert werden kann, ist das beim Elektromotor anders.

Beim Elektromotor spielen thermische Themen eine große Rolle und so kann man Elektromotoren kurze Zeit deutlich überlasten, bis die Maschine thermisch zu warm wird und sich hoffentlich schützt.

Mein mini el konnte kurz mit 275 A x 48V in seinen besten Tagen beschleunigen. Der Steller gab damit theoretisch 13 kW an den Motor, der eigentlich nur 2,5 kW Nennleistung hat S2,60 Minuten, d.h. über eine Stunde. Da die Maximalleistung aber nur beim Anfahren gebraucht wurde und niemals bei Höchstgeschwindigkeit, war es thermisch nie ein Problem.

Beim Tesla ist es so, dass man ihn auch ohne die Maximalleistung zu fordern bei hoher Geschwindgkeit über lange Zeit fahren kann. Fordert man aber mehrfach die volle Beschleunigung wirds dem Motor zu warm und er regelt die Leistung etwas ab.

Welche Leistung Tesla angibt waren sie sich nicht so sicher. Die Versicherungsleistung war die Stundenleistung, d.h. was gibt das Fahrzeug über eine Stunde ab. Bei mir war das begrenzt durch die Kapazität von abrufbar ca. 76 kWh netto von 85 kWh brutto. So stehen die 69kW(Stundenleistung) im Schein. Schnell hat man gemerkt dass der Tesla doch deutlich mehr "PS" hat als ein anderes Auto mit 69kW.

Die Batteriesicherung liegt beim Tesla bei 1200Amp, beim "L" sogar bei 1500A x 400V je nach Ladezustand. Es sind also knapp 600 kW ab Batterie, 575 kW hat Tesla mal angegeben. Kurzzeitmäßig im Bereich weniger Sekunden ist die Leistung da, wie man unschwer an den Beschleunigungswerten merkt. Ein Vergleich mit einem 700 PS Verbrenner ist es aber nicht, weil die Leistung eben nur kurz abrufbar ist.

So lieber Manfred, Du kannst jetzt aufhören an Tesla herumzunörgeln.

@The gray, Alpenpässe fahre ich mit Freude flott hoch - meine Frau meckert immer dass ich nicht die Motorradfahrer ärgern soll - bei der Belastung bekomme ich zumindest den Tesla nicht ans abregeln, dazu ist die Last zu gering und es kommen zu oft Kurven.

Einen frohen zweiten Advent
Gruß
Ralf

von Ralf Wagner - am 09.12.2017 22:30
Zitat
Ralf Wagner
Welche Leistung Tesla angibt waren sie sich nicht so sicher. Die Versicherungsleistung war die Stundenleistung, d.h. was gibt das Fahrzeug über eine Stunde ab.


In der Zulassungsbescheinigung steht bei Elektrofahrzeugen die "Höchste 30 Minuten Leistung".

von Emil - am 10.12.2017 07:54
Zitat
Ralf Wagner


@The gray, Alpenpässe fahre ich mit Freude flott hoch - meine Frau meckert immer dass ich nicht die Motorradfahrer ärgern soll - bei der Belastung bekomme ich zumindest den Tesla nicht ans abregeln, dazu ist die Last zu gering und es kommen zu oft Kurven.

Einen frohen zweiten Advent
Gruß
Ralf


Na dann mal Schöne Grüße aus dem Alpinen Frankfurt.

AAHH ich kenn auch ein Fahrzeug da würde manch geneigt sein noch nicht mal von einem Fahrzeug zu reden, aber ganz bestimmt nicht mehr so wie es im original ist von EINEM GETRIEBE reden. Und es funktioniert genauso wie der Thrige, kann mit Lixx heute soviel - heißt aber nicht das es mit der entsprechenden Anpassung nicht noch viel mehr kann; entweder mehr Steigleistung; mehr Geschwindigkeit oder Effizienter mit weniger Verschleiss weiter kommen kann - nur nicht alles mit nur einer Festen Untersetztung.

Nun solche Pässe wo sich die Biker bewegen .........ach Stilfser Joch rauf runter rauf runter bis sich Würstschen bilden.

Nun - Du solltest wissen was ich meine 2,5t mit 300kg Zuladung sind was anderes als 7 mit 30t zuladung. Und nur mal so vom Verbrauch her, im Übrigen LKW auf Strecken über 2-300km wieviel Sinn macht das (Gesamtenergetisch und Heute; Morgen und 2020) wenn weiterhin nur hochpreisig PKW gefahren wird - vor allen Verbrenner!

DER Fern-LKW als das Letzte, Baustelle wo ich EV-Hand anlegen würde!

Und wie ich schon sagte - es gibt in der Automobilbranche Menge Fehlentwicklungen, bei der Schubgliederkette und Multitronic und Co. hat man auch viel versprochen nur kollidierte das mit anderen Sachen in der Praxis. ->vor allen mit leistungföhigen Motoren und hoher Masse ...u.a.
UND Nochmal - die Hersteller neigen immer zu Übertreibung, hier eben im Weglassen, weil man damit am einfachsten zu überblicken Geldsparen kann, in einem Gebiet wo die besten falls sich eine Ahnung einkaufen - das war das Gleiche wie auf das Pferd der Hybriden zu setzten damit man sich blos nicht zu viel auf die Batterie verlassen muß -> kenn ich nicht will ich nicht, so haben wir doch was ......das geht in die gleiche Richtung GROWIAN.

Alles ohne Schaltstufen, nur weil es jetzt einen E-Motor bekommt, wird man sehen ist eine Schritt zu viel, zumindest bei Fahrzeugen die 150.000 p.a. fahren sollen und ein zigfaches der Eigenmasse als Nutzlast haben. Ach ja nun ist natürlich ein Argument für den Oberleitungsverhau der jetzt auf der A5 kommt.

von thegray - am 10.12.2017 15:11
Zitat
thegray
Nun solche Pässe wo sich die Biker bewegen .........ach Stilfser Joch rauf runter rauf runter bis sich Würstschen bilden.

Nun - Du solltest wissen was ich meine 2,5t mit 300kg Zuladung sind was anderes als 7 mit 30t zuladung. Und nur mal so vom Verbrauch her, im Übrigen LKW auf Strecken über 2-300km wieviel Sinn macht das (Gesamtenergetisch und Heute; Morgen und 2020) wenn weiterhin nur hochpreisig PKW gefahren wird - vor allen Verbrenner!


Wann hast Du zum letzten Mal einen 40 t das Stilfser Joch hoch fahren sehen? :rolleyes:

In der Realität ist es so dass wir in D im Fernverkehr selten mehr als 6 % Steigung haben, und das auch keine 100 km lang.

Zitat

DER Fern-LKW als das Letzte, Baustelle wo ich EV-Hand anlegen würde!


Wie man dieses Wochenende gesehen hat sehen es die Österreicher anders.

Zitat

......das geht in die gleiche Richtung GROWIAN.


Nein, das mit GROWIAN ist typisch deutsch. Erst mal ewig forschen bis alles perfekt ist, anstatt einfach mal mit einer Idee anzufangen und sehen was daraus wird. Das sieht man gerade an der Elektromobilität.

Zitat

Alles ohne Schaltstufen, nur weil es jetzt einen E-Motor bekommt, wird man sehen ist eine Schritt zu viel, zumindest bei Fahrzeugen die 150.000 p.a. fahren sollen und ein zigfaches der Eigenmasse als Nutzlast haben.


Warum?

Das Geld und Gewicht das man durch das Weglassen des Getriebes spart kann in die Batterie gesteckt werden. Einfach mal loslegen und sehen wie es sich bewährt. Wenn es Probleme damit gibt kann man immer noch nach einer anderen Lösung suchen, oder halt die Nutzung so einschränken dass es passt. Man braucht jetzt nicht die 100 % Lösung die überall funktioniert. Man braucht eine Lösung die einen ausreichend großen Markt hat um solche LKWs rentabel produzieren zu können.

von Emil - am 11.12.2017 05:40
Zitat
Emil

Wann hast Du zum letzten Mal einen 40 t das Stilfser Joch hoch fahren sehen? :rolleyes:

Zitat

DER Fern-LKW als das Letzte, Baustelle wo ich EV-Hand anlegen würde!


Wie man dieses Wochenende gesehen hat sehen es die Österreicher anders.

Zitat

......das geht in die gleiche Richtung GROWIAN.


Nein, das mit GROWIAN ist typisch deutsch. Erst mal ewig forschen bis alles perfekt ist, anstatt einfach mal mit einer Idee anzufangen und sehen was daraus wird. Das sieht man gerade an der Elektromobilität.

Zitat

Alles ohne Schaltstufen, nur weil es jetzt einen E-Motor bekommt, wird man sehen ist eine Schritt zu viel, zumindest bei Fahrzeugen die 150.000 p.a. fahren sollen und ein zigfaches der Eigenmasse als Nutzlast haben.


Warum?

Das Geld und Gewicht das man durch das Weglassen des Getriebes spart kann in die Batterie gesteckt werden. Einfach mal loslegen und sehen wie es sich bewährt. Wenn es Probleme damit gibt kann man immer noch nach einer anderen Lösung suchen, oder halt die Nutzung so einschränken dass es passt. Man braucht jetzt nicht die 100 % Lösung die überall funktioniert. Man braucht eine Lösung die einen ausreichend großen Markt hat um solche LKWs rentabel produzieren zu können.


EBEN EBEN
Ach EMIL Du kannst keine bauen und ich werde es auch nicht tun - also wie ich schon von zig Posts geschrieben habe warten wir die Praxisanwender ab. DAS ALS ALLHEILMITTEL zu betrachten ist und bleibt eine Fehlentwicklung - dabei bleibe ich.
Aber Wenn du Willst 10 Jahren lasse uns auf ein opulentes Abendessen verabreden - wenn es keine LKW mit Schaltgetriebe mehr bei neuen EV-LKW gibt und die einen kläglichen Teil der Neuzulassungen ausmachen - zahle ich !
Ansonsten DU!

(im übrigen da muß ein EV-LKW schon extrem im Anschaffung und Unterhalt unter dem des Diesel oder Gas liegen das Unternehmer das kaufen, und bei sowas wollen die Praxiswerte - Und dann noch das Disponieren..... der Akkuruhezeiten - die sind nämlich nicht zu manipulieren) Dann sieht die Tageskilometerleistung dann auch schnell anders aus. Wenn ein PKW mehr als 5Stunden fährt ist das schon extrem, wenn ein LKW mehr als diese Zeit steht gehst du heute als Fuhrunternehmer (zumindest der Tendenz nach ) unter! Und lade mal 400KWh Stunden nach!

Thema GROWIAN - das haste bisher .... nun würde zu weit führen.
A. war da nichts Entwickelt ;
B. nichts Typisch Deutsch;
C. das hatte ganz andere H-Intergründe!

Schweiz/Oesterreich nun einem solchen Weltgewandten Mann wie dir brauche ich eigentlich nicht darzulegen das bei denen - das nichts mit Effizienz zu und hat und Umwelt soweit nur das es im eigenen "Talkessel" statt findet!

von thegray - am 11.12.2017 12:20
Hm, also ganz ohne Getriebe finde ichs ja schon beim El nicht gut. Ein Freund von mir mit seinem 1er BMW hat 6 Gänge, und eindeutig zu viel. Doch auch er fährt mit der dritten an und dann in die sechste. Bergauf meint er (Alpen) bräuchte er einen wesntlich stärkeren Motor und wesentlich größere Akkus, vor allem bei Kälte, um ähnliche Fahrleistungen zu erreichen. So, und dann das ganze nochmal mit Anhänger dran.

2 Fahrstufen machen nicht nur Sinn, sie sind notwendig + ökonomisch (vergiß den Mehrverbrauch).

von el El - am 11.12.2017 15:54
So lange die Reifen noch durchdrehen, braucht ein Elektroauto kein Getriebe. Die Elastizität ist schon enorm. Die Ausmaße der zwei halben Heckmotoren des SX sind einfach überzeugend. Mit Anhänger auf trockenem Asphalt aufs Matterhorn, oder um drei Morgen Feld in einer Stunde zu pflügen, dann ist ein Schaltgetriebe schon angebracht. Ein Getriebe hat der Tesla an allen vier Rädern (vorne nur eines), das würde gar nicht anders gehen.
Selbst mein Saxo dreht beim Anfahren mit viel Gas mit den Rädern durch, auch ohne Schaltgetriebe.
Ein Windgenerator braucht kein Schaltgetriebe, weil die Windleistung mit geringer werdender Windstärke gewaltig absinkt. Doch, auch die haben ein" Getriebe", in Form der Anstellwinkelverstellung der Rotoren.
Bei voller Windleistung ergibt sich eine Leistungsbegrenzung bei den getriebelosen Generatoren, aber die ist irgendwo auch erwünscht, ehe wegen Überangebot abgeschaltet wird. Das ist der Grund, warum wir zukünftig immer mehr getriebelose Windgeneratoren sehen werden. Also, auch hier ein Getriebesterben. Der Windschatten ist dann sehr viel geringer. Es ergibt sich bei dicht stenden Genertoren, eine Mehrleistung, dazu gleichmäßiger.

Wenn ich es richtig sehe, hat der Krieg die volle Elektrifizierung des rollenden Verkehrs unterbrochen, sonst wären wir schon weiter. Ich bastele an der Verwirklichung von Teslas Idee, elektrische Energie überall, in der Art, in der auch Tesla die elektrische Energie übertrug. Für die Versorgung eines fahrenden Rennwagens ungeeignet.

von Bernd Schlueter - am 11.12.2017 16:53

Duell Tesla Model X gegen Toyota Landcruiser

[www.youtube.com]

[www.inquisitr.com]

von Emil - am 17.12.2017 12:10
Ich wette, der hatte in dem zweiten Video sein ESR (automatische Spurkontrolle) eingeschaltet, dann kann man auf glattem Grund machen was man will, das Ding rotscht. Da sollte man unbedingt vor warnen. Der grip ist eine reine Frage der Regelgeschwindigkeit. Die ist nicht auf Schnee eingestellt. Im bergischen Land saß ich einmal mit dem C5 auf vereister und verschneiter Strecke voll fest. Noch so vorsichtiges Anfahren nutzte nicht, ging sofort auf Touren, um dann augenblicklich den Motor abzuwürgen. Dann schwante mir, womit das zusammenhing, hatte die Betriebsanleitung mit und wählte zielsicher den richtigen Knopf. Nein, der C5 ist gut im Schnee, der Tesla mit Sicherheit auch. Mit dem Saxo kommst Du auch überall durch.
Ich fahre noch mit Sommerreifen, aber nehme die Schneeketten mit. Schnee bleibt hier nicht lange auf den Straßen, dafür sorgen die Braunkohlenkraftwerke.
Ich habe das Gefühl, beim S kann man die Höhe nicht verstellen? Ich glaube, ich bleibe dann beim C5.

von Bernd Schlueter - am 17.12.2017 13:48
und bitte auch das Gewicht beachten pack den Toyota auch auf 2600 kg dann wird es anders

von Norbert Kern - am 17.12.2017 20:04
Zitat
Bernd Schlueter
Ich habe das Gefühl, beim S kann man die Höhe nicht verstellen?


Gefühl?? Du hast ein Gefühl? Ja sind wir hier bei Loriot? Also gehts noch, hier sowas zu schreiben. Schau halt im Handbuch des Tesla Model S nach, wenn Du es nicht weißt.

So steht es auf Seite 83: Höhenverstellung bei Luftfederung für Bodenfreiheit von 116,8 – 160 mm.

Und was genau hatten Deine C5 und SAXO Erfahrungen mit dem Getriebesterben bei der Formel E zu tun. Grübel Grübel........

von Berlingo-98 - am 18.12.2017 10:18
Wenn ein Auto seinen grip nicht verliert, dann ist es das Elektroauto. Deshalb kommt mir das Verhalten des S im zweiten Video von Emil so unglaubwürdig vor. Ich tippe auf zwei Gründe: der Fahrer hat die Gebrauchsanleitung nicht gelesen und fährt bei Schnee sowohl mit nicht ausgeschaltem ESR und mit nicht betätigter Höhenverstellung. Ich kenne das Modell S nicht genau, aber kann nur folgende Vermutung äußern: Mein C5 hat vier elektrisch regulierte Höhenstufen: Ganz unten, ohne Druck, Normalstellung, hohe Stellung, bei der er noch einfedert und ganz hochgefahren für den Radwechsel. Dann federt nichts mehr und man hängt ebenso im Schnee fest. So, wie der Tesla dauernd aufsetzt, das ist nicht normal. Mein ESR läuft übrigens auch elektrisch gesteuert über die Bremsen, beim Tesla genauso, aber über die zwei Heckmotorhälften. Da ich davon ausgehe, dass das Verhalten bei beiden Fahrzeugen ähnlich eingestellt ist, nehme ich an, dass der Teslafahrer , wie ich, erst spät bemerkte, dass man ESR bei Schnee ausschalten muss.
Nein, das kann mir niemand erzählen, das der Tesla solch eine Rutschschleuder ist, wie hier auf dem Waldweg dargestellt. Mit meinem Saxo kann ich so gleichmäßig fahren, dass an keiner Stelle der Reifen durchrutscht. Habs gerade noch probiert, mit Sommerreifen im tiefen Schnee . Langsamkeit ist dann alles, und, GEFÜHLVOLL Hin- und Herschaukeln.

Bei Citroen heißt die Ausschalttaste "ESP oder ESR", die genaue Übersetzung weiß ich nicht, aber stabilisiert auf trockener Straße die Geradeausfahrt und macht bei Glätte die schlimmsten Sachen. Sanft anfahren funktioniert dann nicht.

Kann natürlich auch am Fahrer liegen. Teslafahrer sind nun einmal eine besondere Sorte.

Im ersten Video sieht man beim Land Cruiser die Arbeit der Traktionskontrolle. Völlig unangepasst, genau, wie bei meinem C5: dauernd ruckhaftes festbremeen und dann wieder viel zu spätes Wiederlösen, wenn man das Ausschalten bei Glätte vergisst.
Nicht mal ein Opel macht sowas.

von Bernd Schlueter - am 18.12.2017 16:43
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