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elweb Stammtisch
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Erster Beitrag:
vor 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
thegray, schachtelhalm, Bernd Schlueter

Es tut sich etwas: LNG

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 21.12.2017 11:03

Auf meinem Auto kleben Blümchen und Schmetterlinge , eine Schifffahrtslinie wirbt auf andere Art für umweltfreundliche Fortbewegung:

verflüssigtes Erdgas aus Algerien

Reine Elektromobilität ist auf den Weltmeeren nicht möglich, aber die Getriebe funktionieren bereits elektrisch und für die Rangiererei im Hafen sind längst Batterien eingebaut. Nachgeladen könnte auch im Hafen werden, aber die Stromerzeugung per verflüssigtem Erdgas ist gegenüber den in den Häfen üblichen Strompreisen unvergleichbar billig...

Algerien hat schon vor langer Zeit die Verflüssigungsanlagen für Erdgas, das sonst ungenutzt in die Atmosphäre abgelassen wurde, gebaut.
Die Schiffe sind meist zu erkennen an den großen, kugelförmigen Gasbehältern.Obwohl in diesen eine Temperatur von -170 Grad herrscht, muss nicht gekühlt werden. Es wird so gefahren, dass die Verdampfungskälte immer reicht.

Das größte Schiff ist noch nicht elektrifiziert (MAN-Motoren)

Unsere winterliche Gasversorgung wird durch solche Tanker sichergestellt. Die Kapazitäten reichen aus, die Braunkohlenkraftwerke abzustellen.

Antworten:

Bernd,

elektrisch ist möglich, auch auf dem Ozean. Die Alten Ewiggestrigen hatten ihr Elektroboot, das U-Boot welches von Holland bis Norwegen getaucht fahren konnte.

Die heutigen haben ihr Drachensegel und können mit dem Elektromotor genug Strom erzeugen, um von der Küste bis in den Hafen und zurück elektrisch zu fahren.

Die Ölborer sind stinkig, weil deren Hubschrauber immer die Drachensegel ins Gehege kommen.

von schachtelhalm - am 22.12.2017 17:29

Re: Es tut sich etwas: LNG ooder auch recht wenig

Gasantriebe betrachte man bitte als ECHTE Brückentechnik.

DENN bedenke GAS ist in Weitenteilen immer noch ein Abfallprodukt der Ölförderung weil auch ungleich schwieriger zu reinigen und zu händeln als Rohöl.

Wenn es nicht wertvoller geworden wäre - weil technische Verwertung die Nachfrage auf den Weltmarkt und damit den Preis steigen lies. Würde es bisweilen noch nicht mal Abgefackelt weil es auch da Geld kostet. in ganz alten Zeiten wurde nur abgefackelt weil zuviel von und Gefahr von nicht ausreichender Verdünnung oder zuviel Begleitprodukte wie hochgiftiger Schwefelwasserstoff oder Clorgase usw.

Gereinigtes Erdgas ist so endlos billig im Vergleich mit Öl das eben der Große Sicherheitsaufwand und Entwicklung neuer Techniken wie LNG-Tanker mit "Eigen"-Gasantrieb sich trotzdem rechnet.

UND trotzdem werden unvorstellbare Mengen also im sprichwörtlichen Sinne Astronomische Summen an Tonnen an Erdgas in die Luft geblasen weil das immer noch bequemer ist als es einem Verbrauchsmarkt zuzuführen.
Und da wo es abgefakelt wird sind die Flamen und die Folge davon so riesig das Erde also Silikat im Weiten Umfeld schmilzt und die Flamen selbst mit einfacher Technik aus dem Weltall mit Blick auf die Erde zu sehen sind - nicht nur bei sternklaren Wetter.

Ich weis es nicht mit Wissenschaftlicher Bestimmtheit aber ich behaupte mal das alles zusammen würde ausreichen um ganzen Europäischen Kontinent mit Nutzenergie zu versorgen - wenn man wollte.

Somit im Kontext von Notwendigkeiten ; Möglichkeiten und dem seit Jahrzehnten machbaren tut sich eigentlich fast garnichts den der Tropfen auf dem Stein wäre im Vergleich noch eine Springflut

von thegray - am 22.12.2017 20:07
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