Tesla >Eigentlich Infrastruktur aber da es hierbei nicht um Lader geht

Startbeitrag von thegray am 25.12.2017 17:59

Wie ja viele mitverfolgt haben köchelt EM an vielen Töpfen.


Darunter auch Große-Netzspeicher und das der da mit einem Tochterunternehmen in Australien einen für andere Irrwitziges Projekt "geschossen" hat. Sicher guggen einige andre Große wieder mal Dumm aus der Wäsche - Kosten Checkt eingehalten; Frist Checkt eingehalten; Funktioniert auf Anhieb Checkt....ich vermute mal sogar Kostendeckend.

Abgehoben daher mal etwas OT zuerst


(Apropos schießen und irrwitzig -> Vielleicht ein verfrühter Aprilscherz, will der mit der Schwerlastversion der Falcon-Träger einen funktionsfähigen Roaster zum Mars schießen, während das Mediasystem einen Klassiker spielt sollte natürlich nicht unerwähnt bleiben -> also erstes, schiessen; letzteres, irrwitzig Musik spielen...der hat wohl zu zu häufig den Blockbuster Armageddon gesehen)
Ich werde mir verkneifen Irr im Kontext anders zu verwenden sonst ernte ich noch Ungemach von einer anderen Exxx Person (hier) mit vier-Buchstaben. Wobei wenn weiß das man noch keinen Garagenplatz da hat, dann erstmal im kostenlosen öffentlichen Orbit zu parken - ist ja alles andere als dumm.


So nun festen Boden unter die Füße Landung OT ENDE



Also mein Thema schon lange Diskutiert, statt klassicher Speicherkraftwerke für die es sowieso keine Landschaft gibt usw. -> Projekt RWTH Virtuelles Kraftwerk Plus mein Gedanke Lokale Speicher im Container-Format nach Bedarf...
Dann kann man auch kein Schreckgespenst aus den Regenerativen mehr machen - leider wird dann auch ein Teil der neuen Stromautobahnenwahsinn überflüssig - ein Schelm wer sich jetzt dabei was denkt - im Land des Energiewandels - wird es nicht gemacht bzw. nicht im konsequenten Umfang. (BER; S21; Pendolino; Transrapid; GROWIAN; usw)

Nachrichtenportale:
Tesla-Speicher verhindert Stromausfall

Wegen des Ausfalls eines Kohlekraftwerks Loy Yang Bundesstaat Victoria hätten Menschen im Süden Australiens früher eine Weile ohne Strom auskommen müssen. Der von Tesla gebaute und kürzlich in Betrieb genommene Netzspeicher hat selbiges Verhindert.

Bewährungsprobe bestanden: Der von Tesla in Australien installierte Netzspeicher hat nach dem Ausfall eines Kraftwerks die Energieversorgung übernommen. Überraschend war, wie schnell das ging.

nur 140 Millisekunden gedauert, bis der Speicher gespeicherten Strom ins Netz speiste. Das sei geradezu schockierend schnell gewesen, sagte Tom Koutsantonis, Energieminister von South Australia, in einem Radiointerview.




ups die Welt im Wandel nur nicht in den Betonköpfen aller AKWSicherheitscontainment. wieso auch alles ist sicher - so wie es ist. Wie war das noch Frauübermutterphysikerin Atomk. ist sicher!

Antworten:

In Deutschland haben wir diese Speicher bereits 10.000fach. Das sind die PV Speicher in den Hausnetzen, die man nur noch netzdienlich machen muss. Damit haben sie einen Doppelnutzen und können wirtschaftlich betrieben werden. Ich meine die SchwarmBatterie von Lichtblick geht bereits in diese Richtung.

Das halte ich für viel sinnvoller als eher zentrale Speicher in Containergröße, welche die Netzbetreiber/Stromversorger direkt ins Stromnetz hängen und damit keinen Doppelnutzen haben.

von Solarstrom - am 25.12.2017 20:15
Hallo

Die haben sogar einen 3 fach Nutzen, bekommen Geld dafür wenn sie überschüssigen Strom einlagern und Geld wenn sie den Strom wieder verkaufen.

Und da sie die Speicher ja nie komplett leeren auch noch Geld für die Schwarzstart Fähigkeit.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.12.2017 21:01
EBEN EBEN - nur nicht in letzter Konsequenz umgesetzt.... sonst wären Argumente gegen Regenerativen nicht mehr soviel.
Und V2G kein Diskussionsthema.
Und bitte so wie das der Zeit mit PV anlagen voran geht braust noch Jahrzehnte um nennenswerte Kapazitäten von Schlage Pumpspeicherwerk Goldisthal; Pumpspeicherwerk Markersbach und hier in Hessen Pumpspeicherwerk Markersbach nur mal um die Größten zu nennen die ja auch mal 5-8 Stunden die Leistung erbringen.
Mal davon abgesehen - mit Blick auf das Traumziel ganz Weg vom Alten zu 100%Co2 neutral wenn nicht Regenerativ. SOOO viel mehr genutzt werden muß noch viel Wasser auf den Stein tropft.


Aber alles wird Effizienter sein als die 33% Eta der Steinzeittechnik! Ob jetzt TOTAL Dezentral oder nur ein bissel.

von thegray - am 25.12.2017 23:04

Herrausstellung Re: Tesla >Eigentlich Infrastruktur aber da es hierbei nicht um Lader geht

Und um das nochmals klar vor Augen zu führen - die Speicher sein sie nun im Wandkoffer im Keller oder im Container -
SIND näher am Mann, mit alle seinen Vorteilen.:spos:
Planbar ; Umsetztbar ; schneller am Netz:spos:
und im Netz auch schneller als Regellast als alles andere :spos:

Und wie gezeigt wurde - als "kleines Großprojekt" wenn auch nicht auf 100Jahre Lebenszeit wie Talsperren so doch zu gesicherten Kosten; in gesicherter Zeit ; mit gesicherter Funktion :spos: - bei welchen Projekten hat man das schon ....ich muß doch erst nicht wieder eine Liste anfangen...

von thegray - am 25.12.2017 23:10
Ich erinnere dazu an meinen Beitrag vor fast 3 Jahren.

Zitat

Neben den Hausspeichern gibt es ja noch das Angebot von 100 kWh Speicher für 25.000 USD.

Braucht man bei diesem Preis überhaupt noch kleine PSW?

Das PSW Blautal soll eine Kapazität von 370 MWh und ein Leistung von 60 MW haben. Die Kosten für den Bau sollen 80 - 100 Mio € betragen.

Für die gleiche Kapazität braucht man 3.700 Tesla Racks mit einer Leistung von 74 MW. Die Kosten würden im gleichen Bereich liegen.

Der Vorteil der Teslalösung ist, dass man die Natur nicht zerstören muss und dass man den Speicher in die Nähe der Verbraucher/Erzeuger platzieren kann und damit auch die Übertragungsverluste deutlich verringert. Zudem gibt es fast unbegrenzt Möglichkeiten die Speicher aufzustellen.

Für mich erscheint deshalb die Zukunft von PSW sehr fraglich.


Die Speicherzukunft liegt meiner Meinung nach auch nicht in den überteuerten und amateurhaft betriebenen Lithium-Kleinspeichern in Haushalten, wo die Wahrscheinlichkeit dass sie wesentlich mehr als 10 Jahre halten sehr gering ist. Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Leuten die bereit sind Geld einfach zum Fenster hinaus zu schmeißen. Es ist weder ökonomisch noch ökologisch in einem Land mit flächendeckenden Netzinfrastruktur kleinteilig einen hohen Autarkiegrad anzustreben. Dies ist hinsichtlich der Energiewende sogar kontraproduktiv da dies den Betrieb der schmutzigen Braunkohlekraftwerke noch verlängert, weil die Spitzen geglättet werden und damit die Grundlast in ihrer bisherigen Form mehr oder weniger erhalten wird.

Auch von V2G sind wir weit weg. Einmal weil einfach Infrastruktur noch nicht vorhanden ist um ein E-Fahrzeug an jedem möglichen Parkplatz ans anzustecken. Zum Anderen besteht solange noch konventionelle Kraftwerke am Netz sind keine Notwendigkeit die Energie zu speichern. Es ist viel sinnvoller die konventionellen Kraftwerke abzuregeln. Erst wenn wirklich kein konventionelles Kraftwerk mehr produziert und dann ein Überschuss entsteht, macht es Sienn die Energie zu speichern. Wenn die Energie aber wie im W-Auto quasi dort ohne Rückspeisung genutzt werden kann, dann macht eine Rückspeisung wie V2G keinen Sinn. Und überschüssige PV/Wind Produktion kann man nicht nur im E-Auto als Nutzenergie speichern sondern in viel größerer Menge als schlichte Wärmeenergie mit Wärmepumpe und damit die fossile Energie auch aus anderen Sektoren verdrängen. Dies ist ebenfalls viel ökonomischer und ökologischer als wiedrum Autarkie im Stromsektor anzustreben. Dabei ist der mögliche Export von regenerativer Energie, welche im Ausland fossile Energie verdrängt noch nicht mal betrachtet.

Der einzige Punkt wo Batteriespeicher momentan Sinn machen ist bei der Regelenergie, Netzdienstleistung allgemein, und dem lokalen Ausgleich von Spitzen um das Netz zu optimieren.

Für was eine zusätzliche Netzverbindung mit vielen GW an Leistung bauen, wenn diese Leistung nur an wenigen Stunden im Jahr, und dazu nur für den Export von Kohlestrom benötigt wird?

von Emil - am 26.12.2017 09:57
Eben Eben - das handeln ist inkonsequent.

Ob so oder so Puffer werden benötigt mehr den je , und Real arbeitende Systeme bestimmen wie es mit vielen anderen voRWEg gehen kann und da hilft es wenig sich Inogivatativ in der Werbung zu präsentieren. Oder besonders ideenreich bestehende Geschäftrisiken in BadAtomBank auslagern zu wollen, wenn einem das zigfache an Kosten in Zukunft wegbricht.

V2G (weit weg:rolleyes:) und Batteriegepufferte PV ist im Prinzip das gleiche; auch die Software und die Netzsteuerung sofern sie gewollt - den benötigt wird sie mittel bis langfristig.

Also was klein oder was nicht ist Definitionsfrage 10.000x 10Kw die binnen Sekunden Lokal verfügbar gemacht werden , sind alles andere als ein Pappenstiel. KWK ist ja auch noch so ein Thema.
Amateurhaft :rolleyes: was soll so eine abwertende Aussage - Recht hat was funktioniert und das dank der Versorger die Deutschen sehr gute Technik dafür vorhalten können denke ich kannst du so nicht in zweifel ziehen - und Wie mit Welcher Chemie die dann die Anlage den Strom speichert und abgibt. hat auf die Machbarkeit und Wirkungsgrad keinen Einfluss egal was für ein Scalierungsgrad.
Das schlecht gewartete Anlagen nicht immer dann das erbringen das im Extremfall.... 1. geht es im Ideal ja um Masse! Und weiter Großanlagen nun die Versorger bauen da auch eine Menge Mist - selbst auch Hochspannungstrassen ich erinnere nur NRW vor einer Decade wo ein ganzer Landstrich samt Industrie über Wochen Notstand hatte weil die Trassen sprichwörtlich am Boden lag !!!
Soweit mir bekannt hat keiner der Betroffenen jemals eine Entschädigung bekommen und waren zumeist aus Eigenabhilfe angewiesen.

Ich mach hier ein Ende weil die anderen Sachen die von dir genannte noch viel Kontroverser kommen - und wenn ich das nachvollziehe welche Gedanken sich dahinter hier noch viellllll mehr zu schreiben wäre. Aber bei einigen hast du dir wenig Arbeit gemacht das richtig ausformulieren oder man redet von etwas das ich tendenziell so angegangen als Holzpfad ansehe. Bestenfalls eine HuhnEi Diskussion würde.

Aber so oder So um MAL vom OffTopic wegzukommen da du dich ja selber darüber so schön "extrovertiert" ausgelassen - da sind Wir unbekannter weise seit Jahre einig, Thema Akkuspeicher ist wahrscheinlich besser als Speicherlösungen der alten "Weisen".
ZUMAL wir für ein PSK ohnehin kein Land mehr haben hier in D.


von thegray - am 26.12.2017 13:27

Re: Herrausstellung Re: Tesla >Eigentlich Infrastruktur aber da es hierbei nicht um Lader geht

Hallo

Batteriespeicher haben vor allem einen Vorteil. Es genügt eine Halle man braucht kein jahrelanges Genehmigungsverfahren. Momentan geht 1 MWh in einen Seecontainer.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.12.2017 15:46

Re: Herrausstellung Re: Tesla >Eigentlich Infrastruktur aber da es hierbei nicht um Lader geht

Zitat
R.M
Hallo

Batteriespeicher haben vor allem einen Vorteil. Es genügt eine Halle man braucht kein jahrelanges Genehmigungsverfahren. Momentan geht 1 MWh in einen Seecontainer.

Gruß

Roman


:spos:
Danke
Eben Eben

Und jenach dem wie sich die Anforderungen verändern kann die Spei... Pardon damit es klarer ist, die Lastregelstruktur auch Örtlich anpassen. Mal ganz klassisch eine Firma wird aufgekauft und der Produktionsstandort platt gemacht 3000 Arbeitsplätze fallen weg - die Lastregelung über Speicher und Ko. die die Versorger auf üblichen Weg realisierten liegt brach - weil für anderenorts das Überlandnetz nicht ausreichte......
Akku in Transportbehältnissene lagert man einfach um und schließt sie da an wo diese gebraucht (notfalls wie einen Baustromvertreiler) werden ohne Rückgriff auf eine Höchstspannungsübertragung.

von thegray - am 26.12.2017 16:46
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