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Bernd Schlueter, R.M, Berlingo-98, Martin Heinrich, wolfgang dwuzet, Peter End.

Feinstaubbelastung

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 01.02.2018 11:44

Ich weiß, woher der Feinstaub kommt, den mein Elektrofahrzeug erzeugt. Es sind einmal die Braunkohlenkraftwerke, nur, wenn ich in Krefeld tanke und der Reifen- und Straßenabrieb, der wegen meiner langsamen Fahrweise und schmalen Reifen aber gering ist.
Nun will man uns weismachen, dass Elektroautos fast genau so viel Feinstaub erzeugen wie Verbrenner. Beim Braunkohlenstrom stimmt das, aber ansonsten ist das Gegenteil der Fall.

Angeblich sind unsere Bremsen ein Hauptverursacher

Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, dass ich in letzter Zeit überhaupt mal die Bremsen betätigt habe. Wenn, dann fallen da große Rostbrocken herunter, weil ich die Bremsen so gut wie nie benutze.

Antworten:



Nicht Hauptverursacher, sondern 20% Anteil. So stehts im Bericht.
"Allein der Staub von den Bremsen macht rund ein Fünftel der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen in den Städten aus, wie eine Untersuchung der Schweizer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa ergab."

Bremsstaub ist tatsächlich bei E-Fahrzeugen viel weniger, weil kaum mechanisch gebremst wird. Der Reifenabrieb sowie die Aufwirbelung des Straßenstaubs bleibt wohl ziemlich gleich. Außer man baut bessere Reifen und bessere Straßenbeläge. Und es steht auch im Bericht: "rund ein fünftel der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen". Nicht der Gesamtemissionen, zu denen noch die Industrieabgase und die Gebäudeheizungen beitragen, und zwar ganz erheblich.

Aber mal ganz ernst: Ich halte es für Öffentlichkeitsarbeit im Sinne "Der Diesel ist doch nicht so schlecht". Bezahlte Studie im Sinne der Volksverdummung.

von Berlingo-98 - am 01.02.2018 14:35
Hallo

Der Witz an der Sache ist dass die ganzen Messwerte nur Augenblickaufnahmen sind. Wenn man in Stuttgart die Messstationen nur 50m versetzen würde wäre man das Problem los.

Gruß

Roman

von R.M - am 01.02.2018 17:18
Zitat
R.M
Hallo

Der Witz an der Sache ist dass die ganzen Messwerte nur Augenblickaufnahmen sind. Wenn man in Stuttgart die Messstationen nur 50m versetzen würde wäre man das Problem los.

Gruß

Roman


:spos:na da hät ich doch mal ne prima idee
am besten den stahl für die messstationen sparen,
und diese oben in den BAUMKRONEN montieren:joke:

von wolfgang dwuzet - am 02.02.2018 05:07
Ich dachte, Feinstaub sei so fein, dass er sich gar nicht herausfiltern lässt , weder durch Baumkronen, noch in der Lunge?
Reifen werden heute planmäßig auf schnellen Abrieb getrimmt, der sich in Feinstaub umsetzt. Bei Elektroautos entfällt praktisch der Bremsabrieb.
Regelmäßiges Abwaschen der Straßen in den Städten würde auch den Rest binden.
Im Argen liegen dann nur noch unsere Kraftwerke, und da bin ich schon seit Jahrzehnten der Meinung, dass man deren Abgase nass sehr effektiv auswaschen kann. Das funktioniert nur dezentral, weil die gewaschenen Abgase sonst die ganze Gegend verpesten würden, auch, wenn es nur CO2 ist.

Da unsere Regierung so furchtbar langsam ist, denke ich, dass Privatinitiative gefordert ist, ohne jede Besteuerung, bürokratischen Aufwand und auch nicht mit Förderung. Es reicht meiner Meinung, wenn jeder Solardachbesitzer seinen Strom direkt über eine Außensteckdose an jeden Elektroautofahrer verkaufen darf und sich beliebig mit anderen sauberen Stromerzeugern zusammenschließen darf.

Es wird in großem Maße schmutziger Strom verschenkt. Warum darf das mit sauberem nicht geschehen? Was soll diese "Förderung", die uns an die Zähler unserer schmutzigen Stromerzeuger bindet? Ich nenne dies "Behinderung", weil es jeden guten Willen zur Verbesserung unserer Umwelt behindert.
Ich sehe heute nur, dass die sogenannte grüne Bewegung immer nur geredet hat, an den Umweltbedingungen hat sich relativ wenig geändert.
Vielleicht, weil die Anzahl der Klientel wächst, je stärker die Unzufriedenheit wächst, wie auch angeblich sozialpolitische Parteien stärker werden, wenn sie soziale Missstände fördern?
Parteien, die Kriege vom Zaum brechen, verdienen auch genau daran und bezeichnen sich dann noch als Friedensstifter. Genau auf diesem Feld habe ich ja ganz besondere Erfahrungen und intensive Beobachtungen gemacht.
Wir brauchen ein Gesamtkonzept ohne Lügen und Interessenvertreter. Wo bleibt die Stimme der Vernunft, der man auch zuhört?

von Bernd Schlueter - am 06.02.2018 07:12
Bisher habe ich immer geflissentlich darüber hinweggesehen, dass an den Tanksäulen auch ein teurerer Dieselkraftstoff abgeboten wird, weil mir niemand erklären könnte, wozu der gut sei, wenn man keine teure selektive Katalysatoranlage besitzt.

Nun lese ich in einer Untersuchung der Universität Stuttgart, wie stark der Einfluss des Schwefelgehalts des Brennstoffs bei jeder Art von Verbrennung, also auch in den Hausheizungsanlagen, auf den Feinstaubausstoß ist.

Feinstaubausstoß in beliebigen Kesseln und Motoren

Der Mehrpreis bei Heizöl ist geringer als bei Tankstellenkraftstoff.
Wer also mit Heizöl heizt oder einen Diesels fährt, sollte prüfen, ob er durch die Wahl des Kraftstoffs nicht viel mehr für die Umwelt tun kan, als durch jede andere Maßnahme.
Ich stecke in dem Dilemma, das ich, wenn ich Krefelder Strom tanke, weit über dem deutschen Feinstaubausstoß und mit 1100g CO2 weit über jedem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug liege.

von Bernd Schlueter - am 14.02.2018 23:20
Zitat
Bernd Schlueter
Ich stecke in dem Dilemma, das ich, wenn ich Krefelder Strom tanke, weit über dem deutschen Feinstaubausstoß und mit 1100g CO2 weit über jedem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug liege.


Ja, stimmt wahrscheinlich. Wie raus aus dem Dilemma?
Mußt also doch endlich eine eigene Solarstromanlage bauen oder Solarstrom vom Freund und Nachbarn tanken bzw. laden. Bleibt Dir wohl nix anderes übrig, wenn Du sauber bleiben willst. Oder fahr zum Frühstück zum Bäcker nach Hilden und tank mit Solarstrom voll.

Feinstaub macht (leider) jedes Auto, mehr oder weniger.
Elektroautos weniger bei guter Stromversorgung und weniger durch Reku, also weniger Bremsscheibenabrieb. Ähnlich viel Feinstaub wie alle anderen bei den Reifen und der Staubaufwirbelung des Straßenabriebs.
Bei den Verbrennern gibts wohl am wenigsten Feinstaub bei den Gas-Fahrzeugen. Nicht NULL, aber deutlich weniger als bei den Flüssigstreibstoffen.

Toyota Prius mit Gas-Verbrenner, das könnte eine Lösung sein für Dich. Wenn es das gibt. Ansonsten hatte seinerzeit unser Hausherr Ralf ja einige sehr positive Erfahrungsberichte zum Prius hier in den Foren veröffentlicht. Hat er ja einige Jahre gefahren.

von Berlingo-98 - am 15.02.2018 10:34
Ein Bekannter von mir, ein Erfinder, werkelt an einem angeblich sauberen Verbrennungsmotor, was ich anzweifle. Das Konzept von Toyota hingegen fasziniert mich:
Das Kompressionsverhältnis ist nur mäßig, dazu läuft er mit relativ hoher Drehzahl, was einen nur geringen NOx-Ausstoß bewirkt. Dafür trotzdem ein extrem hohes Expansionsverhältnis bei geringem Druck, was selbst einmal entstandenen Ruß verbrennen lässt. Dazu der bekannt unerreicht hohe mechanisch-elektrische Wirkungsgrad mit der Zwischenspeicherung in den NiMh-Batterien von nur 2 kWh Kapazität, aber hoher Leistung-

Eine größere Batterie lässt sich problemlos nachrüsten. Das fertige plug-in Fahrzeug wird hingegen ungerechtfertigt teuer angeboten.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Gasumrüstung keinen Vorteil in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit bringt.

Ich denke, dass viele der Vorteile dahin sind, wenn man den Prius mit Turboaufladung fährt.

von Bernd Schlueter - am 15.02.2018 19:53
Feinstaub bei Bussen und LKW reduzieren? Wenigstens den Feinstaub vom Antrieb.
Wie wär es mit Elektroantrieb plus Range Extender mit LPG?

Also so etwas:

Calor Gas und Emoss zeigen E-Lkw mit LPG-Range-Extender

von Berlingo-98 - am 20.02.2018 09:47
Das ist mit Sicherheit die effektivste Maßnahme, um die immer noch erforderlichen Verbrennermotoren in unseren Fahrzeugenin ihrer Umweltschädlichkeit zu reduzieren. Allein schon wegen der Feinstaubreduzierung bieten sich Gasmotoren an, ohne wirkungsgradsteigernde Direkt- und Schichtenladung bei möglichst hohen Verbrennungsdrücken, die allesamt die Schadstoffbelastung explodieren lassen.
Es gibt einen Weg, mit weitaus weniger elastischen Verbrennungsmotoren: diese müssten in einem nur schmalen Leistungsbereich, mit möglichts geringen Kompressionsverhältnissen und möglichst hohen Expansionsverhältnissen arbeiten. Beim Prius-Hybrid hat man sich darum bemüht und sehenswerte Erfolge erzielt. Aber weit mehr wäre möglich. Hybridtechnik ist dabei unverzichtbar.
In allen Kolbenmotoren entsteht heute zu viel Schadstoff, weil die hohen Reibungskräfte auf hohe Verbrennungsdrücke angewiesen sind. Das einzige Triebwerk, dass bei hohem Wirkungsgrad die Entspannung bis auf den Umgebungsdruck, also eine Atmosphäre, möglich machen könnte, ist die Gasturbine.
Leider steigt die Leistung einer Gasturbine mit der dritten Potenz ihrer Drehzahl, während der Gasumsatz nur direkt mit der Drehzahl steigt. Das passt nun überhaupt nicht zusammen, vor allem nicht mit dem Kolbenmotor, bei dem Drehzahl und Kraftstoffdurchsatz in gleichem Maße mit der Leistung eingehen und somit den für variable Leistung anpassungsfähigsten Verbrennerantrieb darstellt.
Schadstoffe entstehen sowohl bei hohen Drücken, wie auch bei zu schneller Abkühlung im unteren Temperaturbereich, während der für die vollständige Verbrennung wichtige Bereich geringeren Druckes bei ausreichenden Temperaturen in den Motoren fehlt, in dem auch Ruß abgebaut werden würde. In einer nachgeschalteten Turbine wäre genau dieser Bereich vorhanden, aber solch ein Verbrenner wäre ungenießbar, weil er nur für einen extrem geringen Leistungsbereich gebaut werden könnte. In den 50er Jahren experimentierten Allison und Garret in den USA erfolgreich mit relativ sauberen Gasturbinen mit einem Wirkungsgrad von gut 40% im günstigsten Leistungsbereich. Damals fehlte der dafür erforderliche Hybridbetrieb, der heute aber möglich ist und nach einer Wiederholung der damaligen Anstrengungen ruft.
Der Ruf nach hoher Leistung ist aber immer noch zu groß, als dass einer der Motorentwickler sich mit der Entwicklund solcher teurer und in ihrer Leistungsfähligkeit beschränkter Motoren befassen würde.
Im Elektrizitätswerke Eschweiler wurden wir im Rahmen der Dreiländertour Zeuge davon, wie man ein halbes Jahrhundert die große Turbine mit vollen 10% Wirkungsgradverlust weiter laufen ließ, nur, weil die Gesetzgebung vermieden hatte, den Brennstoff zu besteuern und stattdessen den Strom mit Umlagen und vielfachen Steuern belegte.
Man stellte einfach die Kohleförderbänder 10% schneller und vermied so die Reparatur der zerfledderten letzten Stufe der Niederdruckturbine. Die Schweißer, die endlich das Versäumte nachholten, waren ausschließlich polnischsprachig. Nur das niedrigere polnische Lohnniveau hatten dazu geführt, dass man die teure, überfällige Reparatur anging. Ich behaupte, auch, wenn das Gegenteil behauptet wird, es geht den Regierenden weder um den Frieden in der Welt, noch um eine bessere Umwelt, da zählen allein andere Gesichtspunkte.
Macht über das Öl und die sonstigen Brennstoffe und die Zerstörung von Volkswirtschaften spielen eine viel stärkere Rolle, um die Weltherrschaft des Establishments zu sichern.
Die Welt sähe besser aus, wenn endlich die Brennstoffe und nicht der Strom besteuert würden. Erst dann würde mit unseren Energieresourcen sorgfältiger umgegangen.
Der Wert sauberen Gases würde im gleichen Maße steigen und könnte unsauberer Verbrennunhg entgegenwirken.

von Bernd Schlueter - am 21.02.2018 09:56
Hallo

Wenn man will geht alles. Beispiel Würzburg, die Busse fahren seit Jahrzehnten mit Erdgas, es gibt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz. Bus, Bahn und Straba haben einen gemeinsamen Bahnhof und es gibt Umsteigepunkte am Ende der Straba Linien.

Dazu kostenlose Pendelbusse ins Umland zu den Kinos und Diskos. Dazu ein gutes Park & Ride System mit direkter Anbindung an die Innenstadt. Und zur Weihnachtszeit Gepäckdienste die die Einkäufe zu den Parkplätzen bringen.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.02.2018 17:32
He Roman,
schön wär"s !

Deine kostenlose Busse verkehren nur 2 mal im Jahr bei irgendwelchen Saufveranstaltungen.
Ich wohne 19 Bahnkilometer vom Würzburger Hauptbahnhof weg und komme nach 21.00 Uhr nicht mehr mit dem Zug nach Hause. Um ca. 23 Uhr fährt noch ein Bus. Da muß ich dann insgesamt 3 mal umsteigen und 2 Stunden vorher den Rufbus ordern. Wegen 19 km!?!?

Ach ja, für 19 Bahnkilometer, ebenso wie für den Bus (26km) der übrigens nur 4 mal am Tag nach WÜ und wieder zurück fährt, zahle ich 8,40€ für die einfache Fahrt.
Ne, das geht gar nicht!

Auch das mit den Erdgas-Bussen ist meines Wissens ein Versuch gewesen und wird nicht mehr praktiziert.
Auch Gepäckdienste gibt"s nicht. Und auf P+R-Plätze warten wir schon lange!

Ein wenig besser mit Busverbindungen schaut"s aber aus wenn man in den nördlichen Landkreis unterwegs ist.

Übrigens:
Wir sind hier in Franken. Das ist total die bayrische Besatzungszone. Geld wird für den ÖPNV nur bei den Lederhosen ausgegeben aber nicht bei uns.

von Peter End. - am 21.02.2018 21:09
Hallo

Es geht ja auch nur um die Stadt und dass man selbst um 23 Uhr noch nach Hause kommt in die Vororte ist klasse. Der Pendelbus zum Kino fuhr aber letztes Jahr noch jedes Wochenende.

Aber wer mit dem Würzburger Konzept nicht zufrieden ist hat wohl noch nie das Chaos in anderen Städten erlebt.

Ich sehe den Würzburger Bahnhof ja inzwischen nur noch zum umsteigen in den ICE

Aber die Erdgasbusse scheinen noch zu fahren, erkennt man ja an dem Buckel auf dem Dach wo die Tanks sind.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.02.2018 21:20
Politikergerede

Jeder Cent, der in die "Verbesserung" des öffentlichen Nahverkehrs fließt, landet im Endeffekt in neuen Stellen in den Vorstandsetagen der kommunalen Verkehrsbetriebe und in den Gehältern, die sich dort die überaus zahlreichen Mitarbeiter genehmigen.

Ich verfolge die sinnlosen Projekte in Düsseldorf seit langem und stelle nur immer wieder fest, dass dies alles Eintagsfliegen waren, die mehr Geld verschlangen, als jemals wieder hereingeholt werden könnte. Es wird dabei gelogen und betrogen, die Preise für den ÖPNV steigen ins Unermessliche. Ein Euro pro km ist wohl das, was der Einzelfahrgast pro km im Schnitt bezahlen muss. Nur, wer Dauerkarten täglich nutzt, kommt in vielen Fällen auf seine Kosten.
Nein, das taugte bisher alles nicht, was da an Erdgastechnik und hybrider Ergänzung in Düsseldorf eigesetzt wurde, und da floss alles andere als wenig Geld.

Die ungeliebten Umweltbusse stehen nach kurzer Zeit wieder auf dem Abstellplatz und man kehrte zurück zu den alten Diesel-100 Personenbussen, die mit einem Durchschnittsverbrauch von ca 17 Litern auf 100km (!) einfach nicht zu schlagen waren.
100kW - PKW-Diesel mit PKW-Antriebsabmessungen bewegen diese Ungetüme, deren Anschaffungspreise von Audsichtsratkartellen ebenso überteuert werden.

Technisch wäre wohl Vieles machbar und vor allem bezahlbar, aber die Politik sorgt dafür, dass das Kartellgefüge sich zementiert und der schlimme Dauerzustand bleibt.

Ich erinnere mich nur an das Getöse um die "Weltsolarstadt Gelsenkirchen", die 1996 der berühmte SPD-Politiker Wolfgang Clement schuf, in der angeblich die größte Solarfirma der Welt, Pilkington, Solarmodule "konfektionierte". Ja, Ihr habt richtig gehört, nicht produzierte, sondern konfektionierte. das hat was mit Lametta und Verpackung zu tun. So, wie heute an manchen Orten in Deutschland Batteriefabriken fertige Panasonik-Zellen in unterschiedliche Gehäuse eintüten, sodass sie nicht mehr in beliebige fahrzeuge passen und zu Mondpreisen gehamdelt werden können.
Auf diese Art Konfekt könnten wir eigentlich gerne verzichten.

Übrigens, auf dem pharmazeutischen Sektor laufen ganz ähnliche "Konfektionierungsprogramme" und da wagt kaum jemand, den Mund aufzutun, weil es ja meist um Krebsmittel und "Fortbildung" geht. Da ist es schon Sünde, alleine einen kritischen Gedanken zu äußern.

Mit einem großen Bus kann man einfach nicht so viel Feinstaub in die Luft blasen wie in PKWs, wenn sie , bei entsprechenden Fahrpreisen, endlich wieder voll besetzt würden. Dazu gehört eine vom Verkehrsaufkommen abhängige Preisstruktur: in Zeiten schwacher Auslastung auch kostenlos.

Angebot und Nachfrage regeln besser als Vorstandsetagen. Verkehrskartelle verhindern solch ein System.
Das Geld fließt weiter an die Stellen, die dieses ausschließlich dazu verwenden, damit sich nichts ändert.
Das Einkommensgefälle zwischen manchen Vorstandsposten und gewöhnlichen Fahrern ist übrigens hochinteressant. Beamte sind glatt Waisenkinder dagegen.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie man zukünftig in Aachen welche Batterie wie konfektioniert. Ich wette, nur das Konfetti wird neu sein.

von Bernd Schlueter - am 22.02.2018 03:37
Hallo,

die gibts schon noch bei der NVG aber nicht ausschließlich (haben auch Diesel in der Flotte), kurven aber mehr im Umland rum.
Die WVV rußt mit ihren Stadtbussen alles voll wie immer...

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 22.02.2018 07:55
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