Hammerfall

Startbeitrag von metalkanzler am 13.04.2001 13:22

Konzertbericht Hammerfall (Virgin steele, Freedom call)

Am 16.1.2001 starteten Hammerfall und ihre Supportbands ihre Reihe von Konzerten in Deutschland, nämlich in Hamburg. Das war für mich der absolute Pflichttermin da Hammerfall meine Lieblings-Metalband sind. Das Konzert begann um 19:00 im Docks.

Die Besucherzahlen waren sehr hoch. Zuerst spielten Freedom call auf die eine gute Performance boten und bald ihr 2. Album rausbringen werden. Leider hatten sie nur eine halbe Stunde Zeit. Die Gittarenarbeit gefiel mir (selbst Gitarrist) gut. Einige gute Riffs erfreuten uns mit ihrem hammerharten Sound. Die Soli waren gut gespielt aber natürlich nicht so schnell wie die von Stefan Elmgren oder einiger anderer Powermetal-Gitarristen, die noch einiges an Tempo und Technik drauflegen. Ähnlich war dies bei Virgin Steele, bei denen mir die Gitarrenarbeit noch etwas besser gefiel, der Gesang aber etwas unterging, bzw. vom Text so gut wie gar nichts verständlich war. Danach kamen endlich Hammerfall hinter einer Holzzugbrücke hervor und mit ihrem Maskottchen dem schwarzen Ritter mit leuchtend roten Augen und großem Hammer. Die Show begann dann mit Templars of Steel, daß mir live viel besser als auf dem Album gefiel. Danch kam mein persönliches Lieblingslied "The metal age" für das ich eigens den Vote auf der Hammerfall-Site ein wenig nach oben Trieb (wie wird hier nicht verraten). Also bekam ich was ich wollte. Es folgten dann Songs von allen Alben in gemischter Reihenfolge und die Ballade "Always will be". Der Gesang war im Gegensatz zu vielen live Auftritten anderer Bands erstklassig, die lyrics verständlich und es gab auch keine Verstimmungen. Natürlich kam dann auch "let the hammer fall" mit dem meiner Meinung nach genialsten Solo der Metalszene, welches ich dann live genießen durfte und Stefan auf die Finger schauen konnte. Oscars Gitarrenspiel könnte auch wegen der schönen geilen Gitarre etwas Sololastiger werden, da ich durchaus Glaube er könne dies auch sehr gut. Besondere Blasphemie war an den Drums zu erkennen: Vier Bass drums, zwei wohl nur zur Show, zierten die Bühne, die Schlagzeug-Performance insb. double bass drum -Spiel waren beeindruckend. Der Bassmann Magnus Rosen muss sich sicherlich etwas zurückhalten am Bass, denn sein können geht weit über die Anforderungen an einen Bassisten hinaus. Leider, leider gab es keine Zugabe, das war etwas enttäuschend und entspricht nicht den guten Sitten!

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