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Hama, Mirco

Rally: DAX 6.000 - und was nun?

Startbeitrag von Mirco am 02.05.2006 11:27



Rally: DAX 6.000 - und was nun?

Anfang April war es soweit: Der DAX hat die 6.000er-Marke geknackt - und damit den höchsten Stand seit Sommer 2001 markiert. Wird der Aufwärtstrend anhalten? Oder sollten Anleger darüber nachdenken, Gewinne abzusichern oder sogar mitzunehmen?

Fundamental besteht nach Ansicht von Alexander Stütz, Leiter Vermögensverwaltung der Kölner portfolio concept, kein Grund zur Sorge. "Deutsche Aktien sind aufgrund des enormen Gewinnzuwachses der Unternehmen weiterhin relativ günstig bewertet", so der Profi. Allerdings gilt: "Die Phase der deutlichen Unterbewertung, in der mit nahezu jeder Aktie ein Kursgewinn zu erzielen war, ist vorbei." Stattdessen sollten Anleger bei der Auswahl der Investments wieder stärker auf die Qualität der Einzeltitel achten. Das heißt: in Unternehmen investieren, die nachhaltig Erträge erwirtschaften und günstig bewertet sind.
Finanzen und Rohstoffe vorne
Die besten Aussichten im DAX haben nach Einschätzung von Stütz derzeit Finanztitel. Seine Favoriten: Deutsche Bank und Allianz. "Interessante Turnaround-Kandidaten im DAX sind zudem DaimlerChrysler und Siemens", so Stütz. Unter dem Strich allerdings rät der Portfolio-Manager Privatanlegern, den deutschen Markt breit gestreut über Fonds abzudecken. Sein Favorit: der Adig Fondak. "Zudem lohnt der Blick über den deutschen Tellerrand", sagt Stütz. Beispiel Finanzen: "Noch besser als die DAX-Werte sind europäische Unternehmen wie etwa die spanische Banco Santander oder die italienische UniCredito aufgestellt."
Depot krisenfest machen
Wer dem Börsenbullen nicht traut, kann sein Depot auch krisenfest machen. Das einfachste Werkzeug, um Verluste zu begrenzen: konsequent Stop Loss-Kurse setzen und nachziehen. Um aussichtsreiche Investments nicht zu früh auszubremsen, sollten Stop Loss-Marken nicht zu eng gesetzt werden. Die Faustregel: zehn Prozent Abschlag bei Indexpapieren, 15 Prozent bei Blue-Chips und 20 Prozent bei volatilen Hightech-Werten.

Anleger, die steigende Kurse erwarten, gleichzeitig aber Turbulenzen nicht ausschließen, können ihr Depot per Cash-Extraction absichern. Das heißt: Gewinne mitnehmen, den Großteil sicher in Tages- oder Festgeldkonten parken - und einen Teil in Kaufoptionsscheine investieren. Steigt der Markt, ist das Depot im Plus. Im Falle eines Crashes ist der Verlust auf die Optionsprämie beschränkt. Doch Vorsicht: Cash-Extraction lohnt sich nur dann, wenn die Aktien bereits stark gestiegen sind und der Fiskus nicht mitverdient. Die einjährige Spekulationsfrist sollte also zum Zeitpunkt des Verkaufs abgelaufen sein.

Wer größere Kurskorrekturen erwartet, kann sein Depot kurzfristig auch über Put-Optionsscheine absichern. Das beste Chance-Risiko-Profil bieten Optionsscheine, deren Kurs nahe am Basispreis notieren. Faustformel für eine sinnvolle Teilkasko: Anzahl der Aktien = Anzahl der Puts mal Bezugsverhältnis. Den Versicherungsschutz gibt es allerdings nicht zum Nulltarif: Je länger die Laufzeit und je umfangreicher der Schutz, desto teurer. Und: Steigen die Kurse, ist die Prämie verloren.

Quelle: Email von Comdirect

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6100 ! :-)



von Hama - am 02.05.2006 19:51
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