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Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
mz, goldberg, haefeli, fliesch, think positive

Nächstes Jahr wir alles besser (Teil II)...

Startbeitrag von mz am 18.10.2002 20:46

Ja, die Konjunktur steckt uns allen mit der Faust im Nacken. Nächstes Jahr, ja: NÄCHSTES JAHR findet der bereits für dieses Jahr prognostizierte Konjunkturaufschwung dann wirklich statt, verlauten staatliche (an Sach- und sonstige Zwänge gebundene) Stellen... wirklich? Die OECD beginnt bereits den Reigen der Korrekturen am prophezeiten Konjunturverlauf des Jahres 2003, dass eigentlich 2002 hätte heissen sollen:

[www.nzz.ch]

Was den Verlauf privater und staatlicher Konjunkturprognosen für die Jahre 2001 und 2002 anbelangt, zeigt folgender Link auf:

[www.faz.net]{D23D9A28-B1CC-45AB-8B40-E801CAEA1408}

Lasst die Sektkorken knallen, Jungs: im nächsten Jahr, jawoll, im nächsten Jahr dann... da kommt er dann, der Konjunkturaufschwung.

Oder im übernächsten Jahr.

... Oder in 3 Jahren...

Oder... ?

mz

Antworten:


Genau. Uns wurden da mit guten Prognosen Beruhigungspillen verabreicht. Und was passiert wenn wir, die Consumers, Angst kriegen unser Geld auszugeben? Dauernd bad news, Entlassungen, falsche Prognosen, schlechte Börse etc. Dann wird die Konjunktur erst richtig einbrechen.

von think positive - am 19.10.2002 06:06
Die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen.
Ich selber gehe seit langem von einer langen Seitwärtsbewegung nach dem Bearmarket aus, wobei die Handelsspanne recht gross sein könnte.
Richtig rauf geht's erst wieder, wenn die Leute keine "Aversion" gegen Aktien mehr haben werden. Und das braucht wohl Jahre.
= Stagnation!?!? Nicht Deflation, nicht Rezession...

fliesch

von fliesch - am 19.10.2002 06:28
Vieleicht setzt ja die EZB endlich mal die Leitzinsen runter. Was das Wirtschaftswachstum angeht, meint der Europa-Chefvolkswirt der Bank of America in einem Interview mit dem Deutschen Magazin "der Spiegel", "dass der 30-prozentige Werteverlust an den Europäischen Börsen im kommenden Jahr (...) zwischen 0,4 und 0,7% Wachstum kosten werden(...).

mz

von mz - am 19.10.2002 07:20
Wenn die Leute Angst haben, sie könnten ihren Arbeitsplatz verlieren, kaufen sie keine Güter mehr. Sie sparen und werden bei Investitionen viel vorsichtiger--> dies besonders bei Aktienanlagen, obwohl wir da an einem historischen Tiefpunkt angelangt sind.

Die Zinsen noch weiter senken? Bringt sowiso nichts!!! Das Geld bekommt man in Übersee z.T. sowiso fast nachgeschmissen über!!!

Nach 7 fetten Jahren kommen 7 arme!!! Ist warscheinlich nicht mehr ganz aktuell, da sich alles beschleunigt, aber 3-5 Arme werden wir sicherlich in einer Resession durchzustehen haben.

Was die Börsen allgemein angeht: Wir befinden uns an eingigen Märkten in Regionen, an denen die Finanzmärkte vor 5, 10, 15 Jahren standen!!! Es ist auf längere Zeit hinaus z.T. ein extrem attraktives Marktumfeld zum Einsteigen. Kurzfristig aber, könnte es nochmals runter gehen (worst case szenario: DOW

von haefeli - am 19.10.2002 11:05
Es könnte aber auch so rauskommen: In der Sicht der nächsten 5 bis 10 Jahren kommen China und Indien immer mehr in den Fokus der Weltwirtschaft und natürlich auch des Börsengeschehens. Ich glaube, auf längere Frist entsteht dort der "neue Markt". Man müsste sich langsam überlegen, dort zu investieren, wo das Wachstum noch ungebremst und der Konsum unterentwickelt ist. Dort leben ein Drittel der Weltbevölkerung, und das sind die Konsumenten von morgen!

von goldberg - am 19.10.2002 11:29
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