Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
soxx, wazzuuuppp, svx_biker, Ready

Steuerbehörde:

Startbeitrag von soxx am 05.08.2003 19:38

Hi,

dieses Thema gehört zwar nur am Rande hierher, wird aber sich einige hier betreffen, Hat jemand praktische Erfahrungen, wann man als "gewerbsmässiger Wertschriftenhändler" eingestuft wird? Mehr als ein Kriterium trifft sicher auf einige hier zu (auch mich), ich frage mich aber, ob die Steuerbehörden hier durchgreifen.

soxx


Gewerbsmässiger Wertschriftenhandel
-------------------------------------------------------
Bei vermögenden Anlegern besteht beim Vorliegen bestimmter Umstände die Gefahr, dass sie als gewebsmässiger Wertschriftenhändler qualifiziert werden. Die Folge ist, dass auf den erzielten Kapital-, Kurs- und Währungsgewinnen Einkommenssteuer und AHV zu bezahlen sind. Der Bundesrat hat im Oktober 1998 angekündigt, dass er in Zukunft gegen Wertschriftenbesitzer vorgehen werde, d.h. die erzielten Gewinne besteuern wird, wenn nach den konkreten Umständen ein gewerbsmässiger Wertschriftenhandel vorliegt. Folgende Umstände können zu einer Qualifikation als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler führen:- Häufigkeit der Transaktionen: Gelegentliche Käufe und Verkäufe sind nicht schädlich. Werden jedoch z.B. 20 Positionen pro Jahr 40 mal umgeschlagen, so liegt bereits ein Indiz für Gewerbsmässigkeit vor.
- Planmässigkeit: Wenn systematisch und bewusst Risiken eingegangen werden, um rasche und grosse Kapitalgewinne zu erzielen, kann Gewerbsmässigkeit vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall beim Einsatz von derivativen Instrumenten, die nicht nur der Kurssicherung dienen, wie z.B. Call- und Put- Optionen usw.
- Einsatz besonderer Fachkenntnisse: Wenn ein Anleger hauptberuflich im Finanzbereich tätig ist, z.B. als Vermögensverwalter, Bankangestellter, Wertschriftenhändler, Finanzberater oder Treuhänder, nützt er seine speziellen Fachkenntnisse im Rahmen der privaten Verwaltung seines Wertschriftendepots aus.
- Einsatz von Fremdkapital: Finanziert jemand die Käufe und Verkäufe durch Aufnahme von Krediten, z.B. Lombard Kredite auf dem Wertschriftendepot, Hypothekarkredite usw., um die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals zu verbessern, kann ebenfalls Gewerbsmässigkeit angenommen werden.
- Für die Qualifikation als gewerbsmässiger Wertschriftenhandel kann bereits ein einziges Kriterium genügen, wenn es genügend stark ins Gewicht fällt.
Die Gefahr, als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler qualifiziert zu werden, besteht vor allem bei Börsenhändlern und Anlageberatern, die neben dem Einsatz ihrer speziellen Fachkenntnisse direkt und persönlich am Wertschriftenhandel teilnehmen. Gefahr besteht aber auch beim Einsatz von Lombardkrediten und Derivaten zur Gewinnerzielung oder Kurssicherung.

Antworten:

älterer, aber dennoch interessanter Artikel dazu:
[www.whp.ch]

von soxx - am 05.08.2003 19:47
auf diese Frage wurde hier auch schon gestellt (http://forum.myphorum.de/read.php?f=6367&i=12823&t=12823), die Praxis scheint aber nicht zu definieren zu sein :-(

von soxx - am 05.08.2003 20:05
warum überhaupt angeben???? lasst doch das Depot in der schwarzen Zone!!!! solange ihr keine Dividendenpapiere drin habt... verliert ihr ja überhaupt nichts...

von wazzuuuppp - am 06.08.2003 07:05

Fiskus Hokuspokus

Danke für den Input.

Stelle mir diese Frage seit einiger Zeit. Habe mir schon überlegt einem kleinen Nebenerwerb nachzugehen, damit ich meine Lebenshaltungskosten plausibilisieren könnte und ev. sogar Geld bar in einem Tresor aufzubewahren. Wäre doch immer noch besser als eine horrende Einkommensteuer abzuliefern, da kann ich auf die paar Prozent Rendite auf dem Sparkapital verzichten!!

Nun ja, mache mir diesbezüglich sicher noch meine Gedanken, falls ich mich versälbständigen werden.

Wäre dankbar für Inputs unserer Profis hier im Forum

Gruss
Ready

von Ready - am 06.08.2003 07:10

Re: Fiskus Hokuspokus

deine Verluste kannst du ja auch nicht abziehen... also warum dann die Gewinne versteuern...
nönö... ab nach Luxemburg oder wie du sagst, in Tresor, unter Kopfkissen oder spontan ausgeben...

von wazzuuuppp - am 06.08.2003 07:18
6. August 2003

von svx_biker - am 28.12.2006 18:16
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.