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vor 13 Jahren, 3 Monaten
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vor 13 Jahren, 3 Monaten
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mändli, Joe Sixpaq, net-trader

Greeny's Optimismus widersprüchlich?

Startbeitrag von net-trader am 06.08.2004 14:29

Dollar bricht nach Enttäuschung über US-Daten ein
[06 Aug 2004 - 15:21]

Frankfurt, 06. Aug (Reuters) - Der Dollar ist am Freitag nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten eingebrochen. Der Euro legte binnen weniger Sekunden mehr als zwei US-Cents auf 1,2266 Dollar zu.

In den USA war im Juli der Stellenzuwachs deutlich geringer als erwartet ausgefallen. Zudem revidierte das Arbeitsministerium die Vormonatszahlen deutlich nach unten. Analysten halten nunmehr ein deutlich langsameres Wachstum der US-Wirtschaft für möglich. In der weltgrößten Volkswirtschaft tragen die Verbraucher rund zwei Drittel zur Wirtschaftswachstum bei. Angesichts des geringen Stellenzuwachses könnten sie mit ihrer Zurückhaltung daher die Konjunktur abbremsen.

Mit 32.000 sind in den USA außerhalb der Landwirtschaft deutlich weniger Stellen neu geschaffen worden als von Analysten mit im Schnitt 228.000 prognostiziert. Zudem revidierte das Ministerium den Stellenzuwachs für Juni auf moderate 78.000 von vor vier Wochen bekannt gegebenen 112.000.

Damit bestätigten die Daten die Signale, die in dieser Woche schon der Einkaufsmanagerindex für Chicago und der Service-Index des Institut for Supply Management (ISM) gegeben hatten, wie Volkswirt Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank erläuterte. "Die Arbeitsmarktdaten spiegeln eindeutig wider, dass die US-Wirtschaft an Dynamik verliert", stellte Hellmeyer fest. "Sie stehen in direktem Widerspruch zu (US-Notenbankchef Alan) Greenspans Konjunkturoptimismus und sind daher geeignet, die Finanzmärkte nachhaltig zu beeinflussen", spielte er weiter auf Aussagen von Greenspan im Juni an. Seinerzeit hatte sich Greenspan zuversichtlich über die Entwicklung der US-Konjunktur geäußert.



ANALYST: "DAS IST HART FÜR DIE FED"

"Ich finde die Zahlen erstaunlich. Eine schlechte Zahl im Juni hätte man noch beiseite schieben können, aber zwei hintereinander, da ist offensichtlich etwas Fundamentales im Gange", erklärte Stephen Stanley, Chefökonom von RBS Greenwich Capital. Einige Analysten stellten in Frage, ob die Fed im weiteren Jahresverlauf noch sehr stark an der Zinsschraube drehen wird.

Zwar rechnen in ersten Reaktionen einige Analysten weiterhin mit einer Zinsanhebung durch die Fed bei der nächsten turnusmäßigen Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) am 10. August um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent. Doch könnte sich die Fed danach möglicherweise mehr Zeit lassen als bisher angenommen. Peter Kretzmer von Banc of America in New York war noch skeptischer: "Das ist hart für die Fed. Sie werden jetzt nicht bei jedem weiteren Treffen in diesem Jahr die Zinsen anheben. Ob sie jetzt schon eine Pause einlegen oder erst im September, da bin ich mir nicht sicher."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzwert noch unmittelbar vor den Daten mit 1,2064 (Vortag 1,2042) festgelegt. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX) wurde der Mittelwert mit 1,2050 (1,2058) Dollar festgestellt. Gegen den Yen fiel der der Dollar auf 110 Yen von 111,70 Yen am Morgen. Zum Schweizer Franken gab er auf 1,2570 Franken von 1,2750 Franken am Vormittag nach.

((Andrea Lentz))

Antworten:

too much text

von Joe Sixpaq - am 06.08.2004 15:15
ja genau.
und alles nur abgeschrieben oder kopiert!

gruss
mändli

von mändli - am 06.08.2004 15:18
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