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vor 13 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
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Vader, Der Hausmeister, Anleger

Arbeitsmarktzahlen belasten die Stimmung in den USA

Startbeitrag von Vader am 12.10.2004 12:24

Arbeitsmarktzahlen belasten die Stimmung in den USA
Die Anleger in den USA setzen zurzeit wenig Hoffnung in die Unternehmensergebnisse, die in den kommenden Wochen zur Publikation anstehen. Auch die Wirtschaftszahlen sowie die hohen Erdölpreise bereiten den Marktteilnehmern Sorgen.

Ernüchternde Daten zur Entwicklung am Arbeitsmarkt haben die Stimmung am amerikanischen Aktienmarkt getrübt, nachdem zu Monatsbeginn noch Optimismus dominiert hatte. Wie vor dem Wochenende bekannt geworden ist, fiel die Zahl der ausserhalb der Landwirtschaft geschaffenen Stellen im September mit 96 000 um 54 000 geringer aus als erwartet. Seither gehen am Aktienmarkt erneut Konjunktursorgen um. Selbst ein optimistischer Ergebnis-Ausblick des Mischkonzerns General Electric verhinderte am Freitag nicht, dass die Kurse an Wall Street schwächer ins Wochenende gingen. Am Montag tendierte der S&P-500-Index etwas freundlicher. Angesichts der Ungewissheit hinsichtlich der Quartals-Saison und nach der Verunsicherung durch den jüngsten Bericht vom US-Arbeitsmarkt tun sich Investoren schwer, neue Positionen einzugehen. Fürs Erste wird daher zugewartet. In diesen Tagen läuft die Ergebnis-Saison für das dritte Quartal an. Am heutigen Dienstag legen unter anderem der Pharmakonzern Johnson & Johnson, der Chiphersteller Intel und der Internetsuchmaschinen- Betreiber Yahoo Zahlen vor. Morgen informiert der Computerproduzent Apple über den Geschäftsverlauf, und am Donnerstag folgen mit Citigroup und General Motors die grössten Unternehmen aus der Finanzbranche und der Autoindustrie.

Hoffnungen werden auf die Probe gestellt
Hoffnungen, dass die in diesen Tagen anlaufende Quartals-Saison den Kursen Auftrieb geben wird, werden derzeit jedoch arg auf die Probe gestellt. Die Konsensschätzung für den im dritten Quartal verbuchten Gewinnzuwachs reduzierte sich schon in der am 1. Oktober endenden Wo- che von 14,3% auf 14,2%. Vor allem in den Sektoren «Nicht-zyklischer-Konsum» sowie Telekommunikation schraubten Analytiker ihre Erwartungen an die Unternehmen zurück. Die Skepsis hat sich bestätigt. So haben die inzwischen publizierten Umsatzdaten des US-Einzelhandels im September enttäuscht. Hohe Energiekosten, magere Lohnzuwächse sowie die jüngsten Wirbelstürme haben den Verbrauchern auf die Konsumlaune geschlagen. Im Telekommunikationssektor machen in diesen Tagen AT&T und Corning durch Abschreibungen von insgesamt 15 Mrd. $ von sich Reden. Von dem der Branche für das kommende Jahr und darüber hinaus prophezeiten, breit angelegten Aufschwung sei wenig zu sehen, hat der Finanzvorstand des Telekom-Ausrüsters Corning die Wertminderungen begründet. Angst macht sich unterdessen bei den Anlegern im Pharmasektor breit: Als Merck das Arthritis-Präparat Vioxx vom Markt nahm, setzten sie darauf, dass Konkurrenten wie Pfizer mit ihren Produkten davon profitieren würden. Inzwischen aber stösst die gesamte Produkte-Gruppe mit sogenannten COX2-Hemmstoffen auf Vorbehalte, auch das Pfizer-Präparat Celebrex.

Ausrüster der Ölindustrie obenauf
Zur Zurückhaltung der Investoren trägt auch der Erdölpreis bei, der in den vergangenen Tagen Rekordwerte markierte. Die Hausse des Rohstoffes, die das Wirtschaftswachstum lähmt und zugleich die Teuerung anheizt, beschneidet freilich nicht in allen Sektoren das Kurspotenzial. So haben sich die Aktien von Ausrüstern der Erdölindustrie nach Einschätzung der Investment Bank von Morgan Stanley im Zuge des Ölpreis-Rallys zu attraktiven Investments gemausert. Die Kapazitäten der Branche seien inzwischen begrenzt bei zunehmenden Explorationsaktivitäten und die Aussichten für die Rohstoffpreise blieben günstig, argumentiert die Bank. Die Gewinnschätzungen des Marktes hinken dieser Entwicklung laut Morgan Stanley hinterher, weshalb die Prognosen bald weiter angehoben werden sollten. Zudem dürften im Falle weiterer Kursanstiege Anschlussverkäufe infolge von Short-Eindeckungen einsetzen. Zumindest haben die Leerverkäufe in den Titeln der im S&P 500 vertretenen Energieaktien das höchste Niveau seit September 2001 erreicht, wie die Bank mitteilt.

Antworten:

Bist Du net-trader? Oder sonst irgendend einer der seinen Namen geändert hat. Das kommt mir Verdächtig vor, seh diesen Namen heute zum ersten mal und schreibt wie net-trader, ist schon sehr verdächtig.


Anleger

von Anleger - am 12.10.2004 12:29

@Vader

Danke für die Postings Vader.

Wie Du sicherlich weisst, schätzen die Forumsteilnehmer vor allem auch qualifizierte Postings mit eigenen, fundierten Meinungen.

Bitte deshalb Zurückhaltung übem beim Posten von Nachrichten bzw. Agenturmeldungen, dh. nur wenn wirklich wichtig und nicht zu lang..

--> am besten selber zusammenfassen und Link angeben für diejenigen, welche weiterführende Informationen zum Thema wünschen.

Gruss
Hausmeister

P.S. Quellenangabe wäre auch super :-)


von Der Hausmeister - am 12.10.2004 12:40

Re: @Vader

Hallo Hausmeister

Bis jetzt keine Postings platziert,
die jemand angreiffen.

Betreffend den anderen Posting...alle News und Analysen sind wichtig.

Heute ist ein wuderbarer Tag...sorry für meine Freude.

von Vader - am 12.10.2004 12:42

Re: @Vader

Jetzt hast Du Dich verraten Du bist net-trader, typische Schadenfreude die meistens selber in die Hose geht.



Anleger

von Anleger - am 12.10.2004 13:10

Re: @Vader

"selber in die Hose gehen"

???

Stehe auf der Gewinner-Seite,
falls es noch nicht gemerkt hast.

von Vader - am 12.10.2004 13:13

Re: @Vader

Ok, ich werde die Situation beobachten...

Keine persönlichen Angriffe sind schon mal gut, aber x-Agenturmeldungen sind sicher nicht wichtig.

Werde Massnahmen ergreifen, falls nötig :xcool:

Gruss
Hausmeister

von Der Hausmeister - am 12.10.2004 13:22
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