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14
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
mändli, Oekonom, Anleger, Daytrader, Silberhaar

@mändli

Startbeitrag von Anleger am 07.10.2005 08:08

kaufst Du nochmals Deine nasme nach? Bin mir am überlegen eine Tranche zu kaufen, bin halt noch im Minus mit meinen dax calls, Gestern wäre ein schöner nachkauf gewesen als der Dow einbrach. Hatte Auftrag akufauftrag dax call bei Euwax drin, wird ja nur bis 20.00 gehandelt danach nur off exchange handelbar. War leider nicht zu hause.

Ist halt immer so.


Gruss
Anleger

Antworten:

nein ich kaufe nicht mehr nach. bin voll investiert.



von mändli - am 07.10.2005 08:41
Hallo mändli

Meinst Du nicht dass es sehr gewagt ist, jetzt voll investiert auf der long-Seite zu sein?

Einfach so betrachtet sieht der US-Markt schon billiger aus, als die extrem davongelaufenen europäischen (die Schere hat sich weit geöffnet), aber die techn. sowie die psychologische Verfassung der US-Märkte ist genauso bedenklich. Zudem häufen sich nun die Gewinnwarnungen, denn der hohe Oilpreis zeigt jetzt Wirkung.



von Oekonom - am 07.10.2005 09:10
ja dies ist sicher gewagt! ich baue nach dem rebound meine posis ev. ab.

dennoch glaube ich im moment nicht an extreme gewinnwarnungen der amis. also ihre börsen sind (im vergleich zu unseren) sau schlecht gelaufen, wenn jetzt die ausweise nicht so schlecht sind wie offenbar von vielen erwartet, so dreht sich die stimmung schnell wieder auf long.

meinst du nicht?

dies sehen wir ja im bulle bär index beim dax, wieviele von woche zu woche hin und her zappeln.



von mändli - am 07.10.2005 09:26

Re: @ mändli

Hallo Mändli

Wie siehst Du den Bulle/Bär Index?

Gruss

Silberhaar

von Silberhaar - am 07.10.2005 09:38

Re: @ mändli

Keine Furcht vor Rückschlägen

Bullish 42% -23% Bearish 39% +19% Neutral 19% +4%



Abrupter Stimmungswechsel bei den Investoren. Viele Ex-Optimisten streichen Gewinne ein und wechseln nach nur einer Woche ins Bärenlager. Dieser Wankelmut könnte die deutschen Aktien vor weiteren Rückschlägen bewahren.

5. Oktober 2005. Hohe Energiekosten machen dem deutschen Einzelhandel weiterhin das Leben schwer. Dass sich dadurch die Stimmung der Konsumenten immer weiter eintrübt, ist schon seit Ende vergangener Woche bekannt. Neu hingegen ist, dass sich nun auch wieder die Investorenstimmung merklich verschlechtert. Und zwar seit heute.

Handfeste fundamentale Gründe oder packende neue Erkenntnisse für diesen rapiden Wandel in der Zuversicht institutioneller Investoren sucht man vergebens. Genauso wenig wie es plausible Argumente für den plötzlichen Optimismus vor einer Woche gab, als unser Stimmungsbarometer mit seinem Jahreshoch gleichzog. Blickt man seit unserer letzten Erhebung auf das zurück, was unter den Akteuren als „bewegende Neuigkeiten“ gehandelt wurde, entdeckt man eigentlich nur Altbekanntes: Der leicht korrigierende Ölpreis, die Koalitionsverhandlungen und ein daraus eventuell resultierender, positiver Reformeffekt sowie das stark abgegriffene Argument der glimpflicher als erwartet ausgefallen Hurrikanschäden in den USA. Warum letzteres Argument überhaupt immer noch von Marktteilnehmern erwähnt wird, um DAX-Gewinne zu erklären, ist uns ohnehin schleierhaft.

Aber nicht nur diese Seite des Marktes interessiert uns. Auch, dass nicht mehr so häufig über Negatives gesprochen wird, wie dies vor einigen Wochen und Monaten noch oft gang und gäbe war, ist vor dem Hintergrund des rapiden Stimmungswandels recht erstaunlich. Von den Auguren, die ein schlechtes drittes Quartal oder zumindest einen „traditionell schwachen Septembermonat“ kommen sahen, ist derzeit nichts zu hören – im Gegenteil. Man war bis gestern noch voll des Lobes für deutsche Standardwerte. Entwicklungen bei Einzelwerten, wie beispielsweise bei der VW-Aktie, erachtete man als Ansporn für den Gesamtmarkt. Die Unternehmensgewinne in Deutschland sah man tendenziell steigen. Und der Rest setzte auf die „reichlich vorhandene Liquidität“. Was also um alles in der Welt hat unsere Befragten dazu gebracht, so deutlich den Daumen für den DAX® -Index nach unten zu drehen? Die Abnahme von 23 % Bullen und die ähnlich hohe Verschiebung ins Bärenlager, sprechen ja immerhin eine klare Sprache. Die Antwort ist denkbar einfach: (kurzfristige) Gewinne.

In der vergangenen Woche wiesen wir darauf hin, dass es der DAX – mindestens für die nächsten zwei bis drei Prozent – nach oben sehr leicht haben werde, da nicht mit störenden Profitrealisierungen unserer neuen Optimisten zu rechnen wäre. Ausgehend vom geschätzten durchschnittlichen Einstandspreis, den wir bei 4.980-4.990 Punkten ansiedelten, hätte man gestern in der Spitze ziemlich genau drei Prozent erwirtschaften können. Damit legt ein Viertel der Befragten offen, dass sie ihr Handeln eher kurz- als mittelfristig ausrichten. Verschiebungen in dieser Größenordnung dürften uns also in nächster Zeit noch weiter erhalten bleiben. Und noch etwas: Sollte der DAX-Index nun wirklich wieder etwas zurückfallen, rechnen wir mit einer schnellen Bekehrung der jüngsten Bären. Ihnen wären wohl DAX-Kurse knapp unter 5.000 am liebsten. Vor dem Bruch dieser Marke sollte man sich bei kommenden Rückschlägen also nicht unbedingt fürchten. Dann sollte sich aber auch keiner wundern, wenn der DAX-Index trotz schlechter Nachrichten nicht weiter fällt.



Der Erfolg an der Börse hängt zu 80%
von psychologischen Faktoren ab
und nur zu 20% von der Methode.

von Daytrader - am 07.10.2005 09:42

Re: @ silberhaar

[www.cognitrend.de]

hier kannst du nachlesen.



von mändli - am 07.10.2005 09:43

Re: @ silberhaar

hier mit archiv

[deutsche-boerse.com]

von Daytrader - am 07.10.2005 09:50
Ich glaube eher, dass wir diesen Monat noch einiges tiefer gehen werden. Dabei interessieren mich nicht nur die fundamentalen Daten, sondern auch die psychische Befindlichkeit der Anleger. Da denkt das Gros mehrheitlich noch, dass es sich um eine weitere kleine Korrektur handelt.

Wie Du schreibst, sind die US-Börsen dieses Jahr schlecht gelaufen und dass völlig im Einklang mit den steten Zinserhöhungen. Und bekanntlich sind diese noch nicht am Ende angelangt.

Sprichwort: steigende Zinsen = Gift für die Börsen.

Wenn die US-Börsne doch so attraktiv wären, wieso steht dann der Index so schwach da. Hätte man doch schon längstens gekauft.

Ich denke, Einstiegspunkte für ein "künstlich erzeugtes JER"
lassen sich im ndx 100 frühestens so bei 1485 (+/-) ausmachen. Da gibts dann den NASME schon fast gratis...



von Oekonom - am 07.10.2005 10:28

Re: @Oekonom

Eben Du sagst es, die meisten denken das ist ne Korrektur und werden wieder Einsteigen das treibt den Index wieder hoch, das reicht ja um seine calls zu verkaufen und puts zu laden warum gerade jetzt seine calls verkaufen?



Gruss
Anleger

von Anleger - am 07.10.2005 10:48

Re: @oekonom

hier haben wir nun den salat. genau unsere diskussion zeigt sehr schön, dass was an den börsen passiert. denn die bullen und bären haben beide gute argumente auf ihrer seite und ringen nun um die richtung. ich gebe zu, dass es nicht so viel braucht um weiter abzustürzen. wenn aber jetzt heute nachmittag die arbeitsmarktdaten zur stimmungsaufhellung bewegen, dann kommen schnell die bären aus dem wald und flüchten in die (bündner)berge!



von mändli - am 07.10.2005 11:18

Re: @Anleger


Die bewährte Regel lautet: kaufe tief, verkaufe hoch.

Die Märkte sind sehr hoch. Somit nutze ich Erholungen um die Puts aufzustocken, bzw. die Tradingpos. in den Puts zu kaufen.

Umgekehrt mache ich es, wenn die Märkte tief sind, und man von einem mittelfristigen Aufschwung ausgehen kann.

Denn das CRV, für 3 Tage down und max. 1.5 wieder hinauf haben drastisch zu genommen. Somit favorisiere ich das Trading lieber auf der Putseite.



von Oekonom - am 07.10.2005 11:45
Hallo mändli

Dass wir einmal nicht gleicher Meinung sind, zeigt doch den anderen, dass hier keine schmutzigen Tricks ablaufen. Hatte man doch früher vogelhaft suggeriert, wir stecken unter einer Decke...

Meine negative Haltung beruht nicht so sehr auf den aktuellen Daten (die kann man eigentlich fast immer pro und kontra auswerten), sondern vielmehr auf der Tatsache, dass ich den meisten Investoren mittleren bis grössren Kalibers noch einen gesunden Menschenverstand vor der Gier zubillige und somit ist es klar, dass die Neigung, ab jetzigem Zeitpunkt die hohen Gewinne mitzunehmen, massiv gestiegen ist.

Wäre doch Schade, wenn de Octobär die gute Performance vermiesen würde. Zudem ist Liquidität nicht schlecht um in 4-5 Wochen wieder einzusteigen.

Du siehst, es ist (aus meiner Sicht) lediglich eine Frage des Zeithorizonts...

Ja wir fahren morgen in die Höhensonne. Die Stöcklis will ich noch vorbeibringen, um den Service machen zu lassen. Kommen dann im Laufe der Woche wieder ins Unterland.



von Oekonom - am 07.10.2005 12:03

Re: @oekonom

alles klar. ich bin gefühlsmässig ja auf deiner seite, habe aber da noch den call brocken den ich möglichst gut loswerden will.

ich habe meiner kleinen auch neue stöklis gekauft! mal sehen wieviel schnee es denn geben wird.



von mändli - am 07.10.2005 12:13
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