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Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hama, svx_biker, Silberhaar

Softbank

Startbeitrag von Silberhaar am 17.01.2006 12:22

Hallo zusammen

Noch letzte Woche wurde Softbank in den Himmel gehoben. Diese Woche hat die Aktie rund 14 % verloren und es ist plötzlich eingenartig ruhig in diesem Forum. Da ich diese Aktie u.a. auch in meiner Watchliste habe, würde mich interessieren, wo ich nun den Einstiegspunkt setzen sollte.

Eure Einschätzung würde mich interessieren.

Gruss

Silberhaar

Antworten:

Für mich ist die Aktie in letzter Zeit etwas gar stark angestiegen und macht im Moment eine gesunde Konsolidierung.

boersenreport.de schreibt dazu:

Zitat

Börse Japan stürzt ab: Chance nützen

Boersenreport.de empfiehlt dem sehr spekulativ eingestellten Investor die augenblickliche Kursschwäche an Nippons Börse unbedingt zum Ausbau der Positionen in den Japan-Empfehlungen Softbank, Sony und Mitsubishi Motors zu nutzen. Der eher konservative Anleger sollte die Chance zum Aufbau eher risikoärmerer Positionen in Nikkei-Diskontzertifikaten nutzen.




von svx_biker - am 17.01.2006 13:59
...Bewertung ist schon astronomisch, aber die Aktie wird trotzdem noch abdampfen....

Zitat

Softbank ist ohne Zweifel ein Unternehmen, dem in Japans IT-Sektor eine Schlüsselposition zukommt. Und der CEO Son ist ein Visionär.

Die Frage ist allerdings, wann seine Visionen Realität werden. In den Kursen von Unternehmen wie Softbank und Yahoo-Japan ist eine Menge Zukunft bereits eingepreist. Die Kurse laufen den erzielten Ergebnissen also vor. Deswegen lag es auf der Hand, dass bei einem Einbruch der Kurse, wie dem heutigen, gerade diese Unternehmen am meisten betroffen waren.

Allerdings haben Anleger heute praktisch alles verkauft, was nach Internet aussah. Selbst Unternehmen, denen ein Zusammenbruch von Livedoor eher zugute käme, mussten signifikante Kursrückgänge hinnehmen. Momentan ist jede Menge Psychologie, besser Hysterie im Markt.

Ich nehme an, dass sich die Hysterie schon heute Nacht legt und der Nikkei sich morgen erholt. Ob sich bei Softbank und der verbundenen yahoo-jp die Neubewertung fortsetzen wird, entzieht sich meiner Einschätzung. Dafür ist zu viel Hysterie im Spiel. Bei Werten deren Notierung soweit von den realisierten Gewinnen entfernt sind, lässt sich fundamental nicht einmal annähernd der Wert bestimmen, an dem der Boden für einen Kursrückgang gefunden sein könnte.


von Hama - am 17.01.2006 20:02
ATTACKEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE !

Zitat

Japans Börsenschreck, quelle: managermagazn

Die Tokioter Börse sorgte am Dienstagmorgen auch in Deutschland für schlechte Stimmung. Der Nikkei-Index war eingebrochen, denn in Japan geht die Furcht vor dem Platzen einer nächsten Internetblase um. Auslöser sind Ermittlungen gegen das Web-Unternehmen Livedoor.

Tokio - Die Nachrichten aus Japan waren am Dienstagmorgen alles andere als gut. Der Nikkei-Index war eingebrochen, minus 2,84 Prozent - der größte Tagesverlust seit April 2005.

Auslöser des Kursrutsches war die Nachricht, dass gegen die japanische Internetfirma Livedoor ermittelt werde. Der Verdacht: Aktienmanipulation. Angeblich soll Livedoor falsche Angaben zu Aktien eines Tochterunternehmens verbreitet haben. Die Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht haben deshalb die Büroräume des Internetunternehmens durchsucht.

Aber wer ist Livedoor? Die Holding wacht unter anderem über ein Webportal, einen Online-Broker, einen DVD-Verleiher, ein Internet-Auktionshaus und ein IT-Beratungsunternehmen. 2004 kaufte das Webunternehmen 20 Firmen auf, spektakulär war im vergangenen Jahr der Versuch einer feindlichen Übernahme des japanischen TV-Senders Fuji TV. Livedoor gilt inzwischen als das drittgrößte Internetunternehmen in Japan - hinter Softbank und Rakuten. Jüngste Neun-Monatszahlen weisen einen Vorsteuergewinn von rund 39 Millionen Euro aus, was einer Steigerung von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

An der Spitze dieses Shootingstars steht der 33-jährige Takafumi Horie, den der SPIEGEL schon mal in die Nähe von Bill Gates setzte - nicht wegen seines Reichtums, sondern wegen seines Auftretens. Denn wie Bill Gates pfeift auch Horie auf die Regeln des heimischen Anstands. Die Haare zu Igelstacheln geformt und provozierend lässig präsentiert sich der Internetguru im TV.

Attacke auf die Medienbranche

Aufgebracht hat er im vergangenen Jahr die japanische Unternehmenswelt aber nicht nur wegen seines Auftretens, sondern wegen des Versuchs, den größten japanischen Privatfernsehsender Fuji TV über die Hintertür zu übernehmen. Im außerbörslichen Handel hatte sich Horie unter anderem mit Hilfe von Lehman Brothers rund 50 Prozent an dem landesweiten Radiosender NBC gesichert, der die Mehrheit an dem weitaus größeren Fuji TV hielt.

Horie, der mit 23 Jahren die Internetfirma On the Edge gegründet und sie 2004 in Livedoor umbenannt hatte, brachte mit dieser Attacke Japans Manager aus der Fasson. Monatelang beherrschte er mit seinem Überraschungscoup die Schlagzeilen. Von Toyota bis Matsushita (Panasonic) diskutierten die Manager die besten Schutzmaßnahmen gegen derartige Angriffe. Letztendlich einigten sich Horie und sein Gegenspieler, Fuji-TV-Chairman Hisashi Hieda, auf einen Kompromiss. Horie verkaufte seine NBC-Beteiligung an Fuji TV, dafür beteiligte sich der Fernsehsender an Livedoor.

Attentäter" und Weltraumfahrer

Der Jungspund, Studienabbrecher und Multimillionär - Horie soll bisher rund 75 Millionen Euro verdient haben - hat in den japanischen Medien mittlerweile seinen Spitznahmen sicher: " Attentäter" nennen sie den Livedoor-Gründer, seitdem er sich als Kampfkandidat für die japanische Parlamentswahl im vergangenen Jahr anheuern ließ, um Premierminister Junichiro Koizumi zu unterstützen.

Zwar unterlag Horie seinem politischen Gegner, doch verloren hat er nicht. Denn eines ist sicher, durch die spektakulären Auftritte hat sein Portal an Bekanntheit gewonnen. Erstmals trat er 2004 in die Öffentlichkeit. Damals versuchte er vergeblich ein Profi-Baseball-Team zu übernehmen. Allein als er ankündigte in den Wahlkampf zu ziehen, katapultierte dies den Aktienkurs von Livedoor um mehr als 10 Prozent in die Höhe. Seine Bücher " Wie verdiene ich 100 Millionen Yen" oder " Wer Geld verdient, gewinnt" sind Bestseller, sein Web-Blog ist einer der meist gelesenen in Japan. Kürzlich kündigte er an, Weltraumfahrten für seine Kunden anbieten zu wollen.

Wie labil die Börse jedoch reagiert, zeigte sich an diesem Dienstag. Neben Livedoor zog es auch Softbank und Yahoo Japan nach unten. Gewinnmitnahmen und die Furcht, dass das Geschäftsmodell von Livedoor vielleicht doch nicht tragfähig ist, regierten. Derweil bekräftigt Horie, alles richtig gemacht zu haben. Livedoor kooperiere mit den Ermittlern. Das Geschäft gehe ganz normal weiter




von Hama - am 17.01.2006 20:15
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