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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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*Vogel*, Oekonom, Googie, M. Keynes, DiggerDance, swissfish, hisse, haefeli

Einfach clever...

Startbeitrag von Oekonom am 03.02.2006 06:16

.. wie sich die Metalle verhalten: so steigt das XAU treppchenweise jeweils zackig so um die 10$, um danach in kürzeren Seitwärtsphasen zu konsolideren. Damit nimmt es allen Shortversuchen zum vorneherein den Reiz weg. Der ETF Silberfonds sollte nun scheinbar doch kommen, was dem Silber nochmals einen Kick geben wird, da physisches Material aufgekauft werden muss..

In Bloomberg hörte ich einen Bericht bezgl. der Staatsverschuldungen. Da kommen in 10-30 Jahren gewaltige Horrorszenarien auf uns zu. Die Staaten sind fast alle bankrott. Die Linken und die Netten haben sie ins Elend geritten. Leid tut mir dabei die junge Generation, welche das alles einmal ausbaden muss. Auch die Euroscheine werden dannzumal nicht mal mehr genügend Saugkraft haben für den Einsatz auf dem stillen Oertchen. Gott bewahre die Schweiz vor der Aufgabe ihrer Eigenständigkeit.

Wenn ich schon beim wettern bin: Kampfhunde, Feinstaub usw. sind alles kurzfristige Aufhänger für die Medien. Unser Hauptproblem der "Durchmischung" wird verschwiegen. Allah und B.L. freuen sich...

Zum Glück frieren die alle ans Füdli, sonst hätten wir noch wehende Tücher auf den schönen Bergen. So bleibt uns wenigstens noch ein urständiges schweizerisches Rückzugsgebiet ....

Antworten:

Ist ja kein Poliforum: stört mich aber trotzdem wenn Du die Verschuldung nur den linken und netten in die Schuhe schiebst. Steuerreduktionen bis in die Degression ist ja wohl auch nicht der richtige Weg...

Etwas mehr gesunder Meschenverstand und Blick fürs Ganze resp. Abbau von Vertretung der Partikulärinteressen wäre in allen politischen Lagern gefragt.


Zurück zur Börse: Ja irgendwann wird wohl das grosse Gelddrucken angesagt sein. Dann muss man einfach in Sachwerte investiert sein. Aber verlieren werden wir wohl trotzdem alle - nur die einen mehr und die andern (mit Metallen :-)) weniger.

von swissfish - am 03.02.2006 07:07
eichfach daneben, diese äusserung

Allah und B.L. freuen sich...

Zum Glück frieren die alle ans Füdli, sonst hätten wir noch wehende Tücher auf den schönen Bergen. So bleibt uns wenigstens noch ein urständiges schweizerisches Rückzugsgebiet ....




von hisse - am 03.02.2006 07:12
" Die Linken und die Netten haben sie ins Elend geritten"

hmmm.... knapp danaben ist auch vorbei... schwache Aussage..

von DiggerDance - am 03.02.2006 07:35
Zitat

.. wie sich die Metalle verhalten: so steigt das XAU treppchenweise jeweils zackig so um die 10$, um danach in kürzeren Seitwärtsphasen zu konsolideren. Damit nimmt es allen Shortversuchen zum vorneherein den Reiz weg


Ist genau das Szenario, wie ich es mir nicht gewünscht hatte. Hoffte eigentlich auf einen starken Anstieg um nachher die Konsolidierung zu putten.

Wie du gesagt hast, nehmen die kleineren Korrekturen da jegliche Überhitzung aus dem Markt. Schade, es war auch schon einfacher mit Puts auf Gold Geld zu verdienen...

Zitat

Die Linken und die Netten haben sie ins Elend geritten


Was soll ich dazu sagen, Oekonom?

Ich verstehe nicht, wie es Leute gibt, die dies nicht einsehen. Deutschland liegt so nahe und trotzdem gibt es noch immer Menschen, die ernsthaft glauben, mit einem Sozialstaat und Umverteilung könne es einem Land gut gehen!

Wenigstens hat es im BR eine positive Veränderung gegeben....

Grüsse und viel Spass auf der Piste

haefeli

von haefeli - am 03.02.2006 07:44

Ja auch hier gibt es die Netten, welche es wohl einfach allen Recht machen wollen. Nichts dagegen, nur bringt uns dies nicht weiter sondern eher noch mehr ins Minus.

Zufälligerweise kenne ich den Nachbar des EFHs wo die bekannten Roma-Querschläger in Rüschlikon wohnen. Ein tolles Haus, alles finanziert von den Steuerzahler. Das ist nur ein kleines Beispiel wo wir hinkamen. Leider haben wir eben viele "Einheimische", welche in den Aemtern hocken und wenig gescheites produzieren, aber sich gut bezahlen lassen. Es hätte diesen doch gut angestanden, diese Leute bei sich zu Hause privat aufzunehmen.

Mir kanns ja gleich sein, aber wie gesagt, die Jungen (es gibt auch hier eine Gruppe welche erkannt haben was genau abgeht) müssen einem Leid tun, obwohl die einen gar nicht mehr wissen, wie es einmal war, als man sich in Mundart in der Schule unterhalten konnte...

Alles im Sinne der schweizerischen Meinungsfreiheit geschrieben und wie immer etwas pikant, um zum Nachdenken anzuregen.

Schlönen Tag allerseits, die Sonne lacht und nun ab ins Freie...



von Oekonom - am 03.02.2006 07:55
Zitat

Schade, es war auch schon einfacher mit Puts auf Gold Geld zu verdienen...


aber sehr einfach mit Calls Geld zu verdienen... :-)



von Oekonom - am 03.02.2006 07:57

...tja...

....die Zeiten der bruchsicheren Mauer um eine wohlbehütetes Gallien sind
halt definitiv vorbei...damit müssen wir (du ev. nicht mehr) uns abfinden, ob
wir wollen oder nicht. Als Vater muss ich meine Kinder auf diese Situation
einstellen und nicht Feindbilder suggestieren....



von *Vogel* - am 03.02.2006 08:14
Überhaupt nicht daneben, sondern richtig:

Gings nach den Linken, müssten unsere sozialen Sicherungssysteme in ihrer heutigen Form auf alle Zeit und Ewigkeit eingefroren werden- unabhängig davon, ob sie bei der derzeit absehbaren, demografischen Alterung überhaupt noch finanzierbar bleiben oder nicht. DAS nenne ich politisch grob fahrlässig. Deshalb ist man im linken Spektrum auch davon überzeugt, Abgaben, Gebühren und Steuern könnten nahezu unbeschränkt erhöht werden.

Aber gleich alles nur und ausschliesslich auf die Linken und Netten abzuschieben, ist etwas gar gewagt: Auch die Bürgerlichen tragen eine nicht zu unterschätzende Mitverantwortung- schliesslich waren sie es, die die letzten Jahrzehnte unserer Landespolitik geprägt haben- nicht nur Linken.



von M. Keynes - am 03.02.2006 08:16

Re: ...tja...

Die Welt ist grösser als nur ein paar Börsenplätze. Leben ist mehr als nur Kohle. Für die einen liegt der Stutz auf der Strasse, für andere halt nicht.............. Eine schreckliche Welt, in der nur das zählt, was Stutz machen soll - nicht meine Welt. Bezüglich Börse sehe ich das etwas anders. Das ist ein Geldkreislauf, der nicht unbedingt etwas mit Realitäten zu tun haben muss. Es gibt Menschen, die Leben in Armut und fühlen sich gar nicht mal so unglücklich. Und es gibt Menschen, die leben in Überfluss und sind ständig in psychiatrischer Behandlung oder vereinsamen sonstwie.

Gruss
Googie

von Googie - am 03.02.2006 08:33

Re: ...tja...

"Es gibt Menschen, die Leben in Armut und fühlen sich gar nicht mal so unglücklich."

Ich bin fast mit allem einverstanden...nur dieser Satz klingt mir zu sehr nach Selbst-
beruhigung, welche für Wohlstandsländer typisch ist, welche auf hohem Niveau
klagen.

Klar ist, die Masse der Armut wird immer grösser und wird sich immer mehr dagegen
wehren......wir haben viele Probleme zu bewältigen....



von *Vogel* - am 03.02.2006 08:49

Re: ...tja...

Diesen Satz habe ich aber nicht alleine so stehen lassen.

Tatsache ist auch, dass der Druck aus Osteuropa schon so gross geworden ist, dass selbst in Sizilien, wo es ja nicht einfach so von freien Stellen wimmelt, viele Gastarbeiter aus Rumänien angestellt werden. Auch sie sagen in ihrer Muttersprache si und no und verstehen fast auf Anhieb die italienische Sprache perfekt.

Ich bin voll überzeugt, dass alles anders kommen wird, als es prognostiziert. Wir haben die Zukunft überhaupt nicht in Griff. Im Gegenteil, sie hat uns in Griff. Die Zuwanderungen, der Druck von Osten nach Westen, von Süden nach Norden und die wirtschaftliche Entwicklung von Ostasien wird sich weit anders entwickeln als die meisten Berechnungen. Auch die ganze Angelegenheit bezüglich der zukünftigen Renten wird noch ganz anders kommen. Ob man wirklich Angst haben muss um die Überalterung der Bevölkerung? Das sind doch alles ganz unehrliche Argumente. Schliesslich wird der Druck von Osten immer grösser. Beispielsweise schwappt die Welle auf unser nördliches Nachbarland und kommt von dort zu uns. Angst darum, dass wir nicht genügend deutschprachigen Nachwuchs haben, müssen wir nun ganz bestimmt nicht haben. Ein weit grösseres Problem als die Überalterung wird der Verlust an Identität sein.

Das wirkliche Problem, weshalb immer weniger Menschen in die Rentenfonds einzahlen werden, wird sein, dass es im Arbeitsprozess immer weniger Menschen braucht. Es gibt hiezu nur eine Lösung: wir plafonieren das ganze Mittelland, schaffen die Steuern für Firmen bis aufs absolute Minimum ab und holen aus Indien und China hochausgebildete Arbeitnehmer und pfeifen auf alles was mit Naturschutz zu tun hat. Es lebe die freie Wirtschaft!

Gruss
Googie

von Googie - am 03.02.2006 09:17

Re: ...tja...

.....sag mal was Positives für die Zukunft, ich werde sonst noch depressiv!! :-)



von *Vogel* - am 03.02.2006 09:25

Re: ...tja...

Die Schweiz wird Weltmeister!

Gruss
Googei

von Googie - am 03.02.2006 09:28

Re: ...tja...

hehe..... danke!! :-)



von *Vogel* - am 03.02.2006 09:48
Eine materielle Sättigung zieht auch eine geistige nach sich.

Zufällig weiss ich aus gut informierten Kreisen, wie unschuldig Eldar S. wirklich ist... etwas, was die Medien partout nicht wahrhaben wollen: Hauptsache, man kann alte Dogmen aus den Siebzigerjahren immer und immer wieder von Neuem aufwärmen.. Doch unsere entgleiste, dekadente, satte und naive Kultur will es ja so: Aus Tätern werden Opfer gemacht und umgekehrt. Die Folge wäre fast eine Millionenklage (!!) gegen zwei Polizeibeamte gewesen, die vieleicht etwas gar hart vorgegangen sind.

...Allerdings an einem Ort, der einschlägigen Kreisen mehr als bekannt ist... und von ihnen in ganz unzweifelhafter Art und Weise regelmässig frequentiert wird.

[www.nzz.ch]

Ich bin übrigens mit schönem Gewinn gestern aus NIKPO ausgestiegen. Aus dreierlei Gründen: erstens wartet der Montag auf die Entscheidung der IAEA, zweitens folgen heute die US-Arbeitsmarktdaten. Und drittens glaube ich nicht, dass der Nikkei 225 einfach so mir nix dir nix durch die Siebzehndausend donnert. Sollte er's trotzdem tun, dann sind die 18'000 nur noch eine Frage der Zeit- vorausgesetzt, der Irankonflikt eskaliert nicht...

Auf eine Bestätigung des Up-Trendes warte ich noch a Bissle.



von M. Keynes - am 03.02.2006 11:41
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