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13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
M. Keynes, Hama, Lipice, Oekonom, Obli, Richebourg

Standbild

Startbeitrag von M. Keynes am 06.02.2006 18:33

Ein Bild annähernd vollständiger Bewegungslosigkeit:



Ein Standbild eben. Oder Stilleben mit bunten Kurven.

Muppetsshow

Antworten:

ja, so kann man die augen schonen am pc, mike weiss da bestens bescheid. ich sehe momentan leider auch nichts (ausser den bekannten möglichen geopolitischen ereignissen) was da in den nächsten tagen daran was ändern könnte.

von Richebourg - am 06.02.2006 18:48
Es ist eben doch sehr unrühig die letzte Tagen Geopolitsch meine ich........nicht nur macht es mir sorgen das die Menschen nicht mehr vernüftig mit einander umgehen können und das der kleinste zwischenfall schon so ein Hass auslösen kann ist für uns westlingen nahezu nicht nachvollziehbar.
Trotz das ich ein sehr Frieden liebender mensch bin bin ich überzeugt das wenn nötig wir uns mit aller Kraft wehren müssen gegen dass was uns aus den Moslemische länder vorgeworfen bekommen.
Ich war letzte Woche in Holland und da sieht es schon ganz anders aus als hier in der Schweiz es herscht ein geredazu unglaubliger Hass gegenüber Moslemischer Ausländer, Ich bin geboren in Gouda..........laut Statistiken sind schon 30 % der Einwohner von Gouda Moslemischer abstammung.

von Obli - am 06.02.2006 19:06
Jo - und der US-Oberhirte Bush will sein Militär- und Heimatschutz-Budget ua. zu Lasten der Rentenversicherungen erhöhen....



von Hama - am 06.02.2006 19:21
Da mag ein Buch weiterhelfen, dass nicht gerade auf der Bestsellerliste der Linken und Netten zu finden ist:

Samuel P. Huntington "Clash of the civilisations"

Dass der muslimische mit dem christlich-jüdischen Kulturkreis kollidieren wird, hat er in seinem Buch bereits beschrieben- vor Jahren schon.

Nun ist sein Neues draussen: "Who Are We?—The Challenges to America's National Identity"

Auch das findet kaum einen Platz in o. erw. Bestsellerliste.

Nicht dass ich eine rechte Trompete wäre: Doch es wird langsam Zeit, die Augen für eine Realität zu öffnen, die uns eine weltfremde, ideologisch ziemlich verblendete Generation zurück lassen wird. Ich bin kein ein grundsätzlicher Kritiker vom Sommer 1968; schliesslich klingen Werte wie "All you need is love" eigentlich sehr schön- nur dass sie der menschlichen Natur leider diametral gegenüber stehen. Unter der scheinbar sicheren Decke der Zivilisation lauern noch immer ganz archaisch anmutende, urzeitliche Verhaltensformen... Diese zu zähmen; unter dem Deckel zu halten, ist das wohl höchste Ziel des gesamten Zivilisationsprozesses. Ausser man wünscht sich das Gesetz des Dschungels zurück. Die Barbaren (nicht zum ersten mal in der Geschichte!) kehren wieder langsam zurück auf die Bühne der menschlichen Entwicklungsgeschichte...

Der menschliche Makel eben.

Grüsse



von M. Keynes - am 06.02.2006 19:49
Zitat

Ich bin nicht ein grundsätzlicher Kritiker vom Sommer 1968


Das waren interessante Zeiten als Jugendlicher mit 17 Jahren. Da gab's jede Menge Sitzungen in den damaligen Kommunen zusammen mit weiteren Züriberg-Studenten (Barrier, Chanson, Held etc). Alles Jungs aus bestem Hause, die einfach einmal etwas ideologisch auf den Putz hauten um dann im Bunker und auf der Bahnhofbrücke zum Megaphon zu greifen. Man nannte uns Oberrevoluzzer und ab nach Sibirien, dabei wars wohl eher ein (kurzfristiger) Befreiungsschlag aus einem gesitteten Elternhaus.

Und heute sind wir alle gesittete Kapitalisten und etliche eher rechts der Mitte. Wie auch immer, eine interessante Erfahrung...



von Oekonom - am 06.02.2006 19:57
Wie gesagt: Die Zeit als solche, aus der Perspektive der Parties, Konzerte, der freien Liebe, Drogen etc. wäre sicher eine Zeit gewesen, der auch ich rübis- und stübis verfallen wäre. Und vor Allem exzessiv abgefeiert hätte, ganz sicher.

Nur kam dann diese Generation im Höhen- und anderen Räuschen auf die blendende Idee, man könnte ja auch noch so nebenbei die Welt verändern..!!

WAS für ein Anspruch..!!

Heute wischen wir u. A. die Scherben zusammen, die nie und nimmer mehr dieselbe Vase ergeben werden.

Man könnte darüber stundenlang diskutieren.

Ich bin übrigens als Angehöriger der "Generation Golf" auch schon recht tüchtig unter die Räder gekommen (auch ein gutes Buch: "Generation Golf" S. Illjes). Von Achtundsechzig natürlich...

Grüsse ;-)



von M. Keynes - am 06.02.2006 20:06
@ Keynes

Die Barbaren werden immer Gewinnen, da sie von Natur aus agressiver sind als die anderen... neigen mehr zu Revolution und sind gegen Grossmächte... Bsp. Bergvölker

Die Expansion der Eidgenossenschaft in Richtung Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Eidgenossenschaft in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, Frankreich, Venedig, dem Papst, Spanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Papst Julius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessin und schliesslich sogar von Mailand, über welches sie die Schutzherrschaft ausübten. Nach einer Niederlage gegen Frankreich in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Dominanz über Oberitalien. Der Mythos der Unbesiegbarkeit der Schweizer war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine weitere wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des «Stillsitzens», was man später Neutralitätspolitik nannte.



von Lipice - am 06.02.2006 20:23
...du hast den Ötzi noch vergessen - wo ist der einzuordnen :confused:

Za Hrvatsku - hasta la vista oder kroatia ?



von Hama - am 06.02.2006 20:35
Aller Anfang ist Barbarei, meinst Du?

Ja, die bärtigen Eidgenossen waren ausserordentlich gute Krieger, das stimmt.

Und die Indo-Germanen wurden am Anfang als Barbaren wahrgenommen...

Heute ist ein Teil von ihnen im Grundbuchregisteramt der Stadt Zürich eingetragen- als Eigentümer der zürcher Bahnhofstrasse beispielsweise oder des Paradeplatzes...

Evolution fom Pheinsten :-)



von M. Keynes - am 06.02.2006 20:38
Aber HAMA!

Fensterplatz in Geografie gehabt..!?

NACHSITZEN



von M. Keynes - am 06.02.2006 20:39
Hops: Die Letzten 15 Minuten kommt noch etwas Bewegung in die Chose.

Up



von M. Keynes - am 06.02.2006 20:49
Eben genau das meine Ich... es setzten sich meistens die agressiven durch... so auch in der Wirtschaft..die zaghaften verschwinden mit der Zeit.... Schaut einfach Mal nur die Autoindustrie an und dann werdet ihr sehen wieviele es Autohersteller vor 60 Jahren gehabt hat und jetzt....


Was die Schweizer angeht ist es für mich schwer als Volk zu bezeichnen eher ein Misch-Masch...tedenziell Allemanisch geprägt...

@ Hama: Ötzi Frage

Ein Italiener war er nicht, denn er hatte sein eigenes Werkzeug bei sich. Er kann auch kein Österreicher gewesen sein, denn man hat Hirnreste gefunden. Vielleicht war es ein Schweizer (Berner), schliesslich wurde er vom Gletscher überholt. Aber vermutlich war er ein Deutscher, denn wer geht schon mit Sandalen ins Hochgebirge?



von Lipice - am 07.02.2006 17:23
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