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Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
M. Keynes, Silberhaar, warri, Halifaxy

Starker US-Arbeitsmarktbericht erwartet

Startbeitrag von Halifaxy am 10.03.2006 08:20

Die in den USA neu geschaffenen Stellen ausserhalb der Landwirtschaft dürften unserer Meinung nach aus verschiedenen Gründen positiv überraschen. Die Marktteilnehmer rechnen mit 210.000 neu geschaffenen Stellen. Betrachtet man die Subkomponente 'Beschäftigung' der monatlichen ISM-Umfrage wird zudem deutlich, dass sowohl der verarbeitende als auch der Dienstleistungssektor für den Monat Februar bereits auf höhere Werte hindeuten.
Hinzu kommt, dass der Trend für die Erstanträge für Arbeitslosenversicherung immer noch unter 300.000 liegt. Der in den USA ausserordentlich warme Januar hat dazu geführt, dass der Bausektor ein solides Stellenwachstum verzeichnen konnte. Aufgrund des Wetterumschwungs im Februar aber dürfte sich auch die Arbeitsplatzsituation im Bausektor ein wenig abgekühlt haben. Der
grundsätzlich positive Trend sollte dennoch erhalten bleiben. Insgesamt rechnen wir damit, dass die neu geschaffenen Stellen besser als erwartet ausfallen und so den positiven Wachstumstrend der US-Wirtschaft bestätigen dürften.
Der Greenback sollte von den guten Daten profitieren können und so diese Woche mit einem satten Kursplus beenden können. Falls es zu einem klaren Unterschreiten der Unterstützung bei 1.1900/1.1870 in EUR/USD kommt, ist ein weiteres Abrutschen auf 1.1830 und ein Test der wichtigen Marke von 1.18 nicht auszuschliessen. Ob das Kaufinteresse der längerfristig orientierten Investoren ausreicht, um dem Währungspaar dort Unterstützung zu bieten, muss abgewartet werden. Ein Bruch könnte die Tiefstände aus dem vergangenen Jahr exponieren.
Quelle: Research Daily von der Credit Suisse

Antworten:

das würde den DOW böse in die Knie zwingen... deshalb gibts heute nur eine Hoffnung...möglichst schwache Arbeitsmarktdaten aus den Staaten, nur das kann die Zinsmanie bremsen und Luft nach oben schaffen (kurzfristig betrachtet)

cheers warri



von warri - am 10.03.2006 08:39

Re: @ Halifaxy

Hallo Halifaxy

Zitat

Hinzu kommt, dass der Trend für die Erstanträge für Arbeitslosenversicherung immer noch unter 300.000 liegt.


Donnerstag, 09.03.2006 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) Woche 10

Uhrzeit: 14:30 (MEZ)
Ort: Washington, D.C.
Land: Vereinigte Staaten von Amerika
Uhrzeit vor Ort: 08:30
Beschreibung: Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche

aktuell:

Die Zahl der Erstanträge ist auf 303.000 gestiegen. Erwartet wurden 285.000 bis 295.000 neue Anträge nach zuvor 295.000 (revidiert von 294.000).

Ein Kommentar ist wohl überflüssig. Es zeigt einfach nur was von den Einschätzungen der selbsternannten Analysten zu halten ist.

Gruss

Silberhaar

von Silberhaar - am 10.03.2006 08:58
Wenn um 14.30 Uhr tatsächlich ein starker US-Arbeitsmarktbericht publiziert wird, was gar nicht auszuschliessen ist, dann könnten die Märkte ja vieleicht sofort wieder die Zinsbrille aufsetzen und mit Verlusten reagieren!

Ich bin wirklich gespannt, welche Fraktion hier drinnen im Forum am Schluss Recht behält. Ich bleibe bei meiner Aussage von gestern Abend: Ich bin nicht ganz so optimistisch. Will heissen, dass ich die Daten eher wiedersprüchlich oder sogar absolut inline erwarte, was die positive Wirkung auf die Märkte begrenzen könnte.

Aber der April: Wie biobio schon richtig geschrieben hat- DER könnte zum Burner werden. Eine genau solche Situation (nach Enttäuschunge angepasste Erwartungshaltung gegenüber Unternehmenszahlen) hat vor Jahren, ich weiss gar nicht mehr wann genau, zu einem wahren Kursfeuerwerk an den Märkten geführt!!

Übrigens danke biobio: Der Gedanke ist mir noch gar nicht gekommen.

Genau das macht dieses Forum so einzigartig: Viele Meinungen kummulieren sich für den Einzelnen zu einem im Bezug auf die Kaufentscheidungen absolut relevanten Faktor.

Grüsse



von M. Keynes - am 10.03.2006 09:22
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