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* xetra *, luckman_ch

Kriegsmanöver der US-Marine vor der iranischen Küste !!!

Startbeitrag von * xetra * am 20.01.2007 16:07

Kriegsmanöver der US-Marine vor der iranischen Küste

Im Persischen Golf und im Arabischen Meer gibt es eine massive Konzentration von Kräften der US-Marine. Die Kampfverbände der Marine haben den Auftrag erhalten, im «globalen Krieg gegen den Terrorismus» zu kämpfen.

Gleichzeitig mit dieser Konzentration von Kräften der US-Marine sind die USA auch an Militärübungen im Persischen Golf beteiligt, die darin bestehen, «Schiffe im Golf daran zu hindern, Massenvernichtungswaffen zu transportieren».
«Die Übung findet statt, während die Vereinigten Staaten und andere Grossmächte Sanktionen in Betracht ziehen, die – nach einem gemeldeten Atomtest – ein mögliches Verbot des Schiffsverkehrs gegen Nordkorea sowie gegen den Iran einschliessen, der sich einem Auftrag des UN-Sicherheitsrats widersetzt, die Urananreicherung einzustellen. Die für den 31. Oktober angesetzte Übung ist die 25., die unter der US-geführten, 66 Mitglieder umfassenden Proliferation Security Initiative organisiert wird, und die erste, die im Golf in der Nähe von Bahrain gegenüber dem Iran stattfindet, hiess es in offiziellen Stellungnahmen. Ein hoher US-Beamter behauptete, dass die Übung nicht speziell auf den Iran abzielt, obschon sie eine US-Strategie unterstreicht, die darauf abzielt, Amerikas Bande mit den Golfstaaten zu verstärken, wo Teheran und Washington um Einfluss konkurrieren.» (Defense News, www.defensenews.com/story.php?F=2171176&C=mideast)
Teheran betrachtet die Kriegsmanöver im Persischen Golf vor der iranischen Küste unter der Schirmherrschaft der USA als eine Provokation mit der Absicht, eine potentielle Krise und eine Situation direkter Konfrontationen zwischen den Seestreitkräften der USA und des Iran auszulösen:
«Berichte erwähnen, dass die US-geführten Marinemanöver in der Nähe von Bahrain das Blockieren und Durchsuchen von Schiffen üben werden, die Massenvernichtungswaffen transportieren. Irans amtliche Nachrichtenagentur IRNA zitierte einen nicht mit Namen genannten Beamten des Aussenministeriums, der die Militärmanöver als gefährlich und verdächtig beschrieb. Der Beamte des irakischen Aussenministeriums sagte, dass die US-geführten Übungen nicht mit der Sicherheit und der Stabilität in der Region in Einklang stünden.» (zitiert bei der BBC, 23. Oktober)
Die USS Boxer (LHD 4), die die Flaggschiffe der Boxer-Expeditions-Kampfgruppe sind und die am 16. Oktober Singapur verlassen haben, sollen sich planmässig mit den zwei anderen Marinekampfverbänden vereinigen. ESG 5 umfasst USS Boxer, Bunker Hill, USS Dubuque (LPD 8), USS Comstock (LSD 45), USS Benfold (DDG 65) und USS Howard (DDG 83). ESG 5 schliesst ebenso PHIBRON 5, die 15. MEU (Marine-Expeditionseinheit) und den Küstenwachenkutter Midgett (WHEC 726) mit ein.
«Wir sind dabei, einen Teil der Welt zu betreten, der sehr gefährlich sein kann», sagte der leitende Flugbetriebswaffenmaat (AW/SW) Jacques Beaver, der Flugdeckoberwaffenmaat der Boxer. «Wir müssen flexibel und vorbereitet sein, um uns gegen jegliche Bedrohungen zu verteidigen.»
Die Boxer haben sich zwei Monate lang auf den Waffen-Upload vorbereitet, indem die erforderlichen Wartungsarbeiten und die elektronischen Vorkontrollen abgeschlossen wurden. Die Kontrollen gewährleisten, dass die Raketen- und Abschusssysteme des Schiffs standardmässig funktionieren und sicher sind, um mit scharfer Munition beladen zu werden.
«Es hat unsere Leute eine Menge harter Arbeit gekostet, um das erledigt zu bekommen, sagte der Vorgesetzte der Feuerleitgruppe (SW) William Lewis, Gefechtssysteme, der leitende Oberbootsmann der Feuerleitabteilung. «Sie können die Bedeutung nicht ermessen, diese Verteidigungsmöglichkeiten zum Schutz der Leben unserer Matrosen und Marinesoldaten zu haben.»

Liebermans Oberboss in USA gibt grünes Licht für israelischen Angriffskrieg
Wie gemeldet wurde, sagte Präsident Bush, er würde einen präemptiven Schlag Israels gegen die nuklearen Standorte des Iran «verstehen».
Quelle: The Jerusalem Post, 2.11.2006, Online edition



BOXESG besteht aus USS Boxer (LHD 4), USS Bunker Hill (CG 52), USS Dubuque (LPD 8), USS Comstock (LSD 45), USS Benfold (DDG 65) und USS Howard (DDG 83). Die Kampfgruppe umfasst ebenso die 15. Marine-Expeditionseinheit, zu der das amphibische Geschwader 5 gehört, den Küstenwachenkutter Midgett (WHEC 726) und die kanadische Fregatte HMCS Ottawa (FFH 341).
«BOXESG führt zurzeit Operationen zur Unterstützung des globalen Krieges gegen den Terrorismus durch, während sie den Persischen Golf durchquert [sic].» (www.c7f.navy.mil/news/2006/october/3.htm)


Kanada ist Teil der Expeditions-Kampfgruppe (ESG 5)
Kanada nimmt formell an diesem Militäreinsatz mit der Tarnung des «Krieges gegen den Terrorismus» teil. Die kanadische Marine hat die Fregatte HMCS Ottawa entsandt, die nun unter US-Kommando ein integraler Bestandteil der ESG 5 ist. Es ist beachtenswert, dass ein besonderer Schwerpunkt auf medizinische Transporte und medizinische Unterstützung im Kampfeinsatz gelegt wurde, was darauf schliessen lässt, dass mit einem Kampfszenario gerechnet werden könnte.
Boxer und Ottawa, die beide im Verantwortungsbereich der 7. US-Flotte operieren, wissen, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze, medizinischer Transporte oder medizinischer Hilfe im Kampfeinsatz spielen, die in einem hohen Mass von den medizinischen Fähigkeiten der Boxer-Kampfgruppe abhängen würden. Ein Cross-Training der Soldaten von Schiff zu Schiff hilft gemäss Richardson den Erfolg der Kampfgruppe sicherzustellen, sollte BOXESG auf irgendein medizinisches Szenario reagieren müssen.
«Training ist ein notwendiger Teil jeder Entwicklung», sagte Richardson. «Jedesmal, wenn man mit einer anderen Nation arbeitet, ist es wichtig, dass wir deren Fähigkeiten erfassen, ebenso wie sie unsere Fähigkeiten erfassen, damit wir im Falle, wenn irgend etwas geschieht, wissen, wo unsere Vorzüge liegen.»
«Das Cross-Training förderte zudem die Kooperation zwischen den zwei Alliierten, die den Mannschaften der Verville und der Boxer ein Forum zur Verfügung stellten, um etwas über die jeweils andere Marine und Kultur zu lernen.» (Military.com, Oktober 2006)


Gefährliche Scheidewege: Tonkin II?
«Ein Zwischenfall» im Persischen Golf könnte von den USA als Vorwand für einen Krieg gegen den Iran benutzt werden.
Ein Zwischenfall als Kriegsvorwand könnte – ähnlich dem ‹Golf von Tonkin-Zwischenfall›, der den Vietnam-Krieg auslöste – von den US-Streitkräften mit der Absicht benutzt werden, militärische Vergeltungsaktionen gegen den Iran zu rechtfertigen.
Im August 1964 behauptete Präsident ­Lyndon B. Johnson, dass die nordvietname­sischen Streitkräfte einen US-Zerstörer im Golf von Tonkin angegriffen hätten. Der Tonkin-Zwischenfall, der manipuliert worden war, trug dazu bei, einen ausgewachsenen Krieg gegen Vietnam zu entfesseln:
«Ein Phantomangriff auf zwei US-Zerstörer, die im Golf von Tonkin kreuzten, wurde vom Pentagon und von der CIA inszeniert. Der vorgetäuschte Angriff ereignete sich Anfang August 1964. An dem Abend schilderte Präsident Lyndon Johnson die grauenhaften Details des nicht erfolgten Angriffs. Später wurde aufgedeckt, dass der Marinekommandant James Stockdale in jener Nacht einen Luftsicherungseinsatz über den Golf von Tonkin geflogen war. Stockdale enthüllte, dass die US-Schiffe auf Phantomziele feuerten – auf Ziele, die nicht existierten. Der Golf-von-Tonkin-Zwischenfall, der die USA in den Sumpf von Vietnam hineinzog, hat sich schlicht nicht ereignet. Johnson hat das amerikanische Volk belogen, wie das Präsidenten so oft tun. Das Ergebnis war die rasche Verabschiedung der Golf-von-Tonkin-Resolution, welcher die einzige gesetzliche Grundlage für den Vietnam-Krieg war. Als Folge von Johnsons Lüge starben 3 Millionen Vietnamesen und 58 000 US-Soldaten.» (Charles Sullivan, Global Research, Januar 2006) •


Quelle: www.globalresearch.ca vom 24.10.2006

Die US-Marine
Marinepersonal
Aktiver Dienst: 349 783, Offiziere: 51 979, eingezogen: 293 368, Seekadetten: 4436, einsatzbereite
Reserve: 131 802 [ab 30. September], ausgewählte Reserve: 70 500, individuell einsatzbereite Reserve: 61 302, gegenwärtig mobilisierte Reserve: 5996 ­
[ab 18. Oktober], Personal im Einsatz: 36 037, zivile Angestellte der Marineabteilung: 175 454


Schiffe und Unterseeboote
Einsetzbare Schiffe der Kampfflotte: 280, Schiffe unterwegs (ausserhalb des Heimathafens): 133 (47% aller Schiffe), im Einsatz: 104 Schiffe (37% aller Schiffe), Angriffs-U-Boote unterwegs (ausserhalb des Heimathafens): 22 Unterseeboote (40%), im Einsatz: 11 Unterseeboote (20%)


Schiffe unterwegs
Flugzeugträger:
USS Kitty Hawk (CV 63) – Philippinisches Meer
USS Enterprise (CVN 65) – Persischer Golf*
USS Nimitz (CVN 68) – Pazifischer Ozean
USS Dwight D.Eisenhower (CVN 69) – Mittelmeer*
USS Ronald Reagan – Pazifischer Ozean


Kampfgruppen
Iwo Jima Expeditions-Kampfgruppe (ESG)*
• USS Iwo Jima (LHD 7) – Persischer Golf*
• USS Nashville (LPD 13) – Persischer Golf*
• USS Whidbey Island (LSD 41) – Persischer Golf*
Boxer Expeditions-Kampfgruppe (ESG)*
• USS Boxer (LHD 4) – Indischer Ozean*
• USS Dubuque (LPD 8) – Indischer Ozean*
• USS Comstock (LSD 45) – Indischer Ozean*
Essex Expeditions-Kampfgruppe (ESG)
• USS Essex (LHD 2) – Südchinesisches Meer
• USS Juneau (LPD 10) – Südchinesisches Meer
• USS Harpers Ferry (LSD 49) – ­­Südchinesisches Meer


Amphibische Kriegsschiffe
USS Tarawa (LHA 1) – Pazifischer Ozean
USS Saipan (LHA 2) – Persischer Golf
USS Wasp (LHD 1) – Hafeninspektion, Kopenhagen, Dänemark
USS Kearsarge (LHD 3) – Atlantischer Ozean
USS Bataan (LHD 5) – Atlantischer Ozean
USS Cleveland (LPD 7) – Pazifischer Ozean
USS Shreveport (LPD 12) – Atlantischer Ozean
USS Ponce (LPD 15) – Atlantischer Ozean
USS San Antonio (LPD 17) – Atlantischer Ozean
USS Ashland (LSD 48) – Atlantischer Ozean
USS Pearl Harbor (LSD 52) – Pazifischer Ozean
Flugzeuge (betriebsbereit): 4000+
*zurzeit in oder auf dem Weg in den Persischen Golf (gemäss verfügbarer Information)

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Das Netz wird zugezogen

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Vorbereitungen für Angriff auf den Iran
13.01.2007


Schon die Verlegung mehrerer Schiffe der US-Marine und des Flugzeugträgers USS Dwight D. Eisenhower mit den entsprechenden Begleitschiffen im September des vergangenen Jahres vor die Küste des Irans war zweifellos ein deutliches Zeichen für Vorbereitungen des US-Militärs auf einen Angriff auf den Iran.

Am 3. Januar berichtete AP nun, daß ein zweiter Flugzeugträgerverband unter Führung der USS John C. Stennis in den Persischen Golf verlegt worden ist. Ursprünglich sollte der atomgetriebene Flugzeugträger in den Pazifik verlegt werden, das Pentagon stimmte allerdings einer Anfrage des US-Central Command (CentCom) zur Verlegung vor die iranische Küste zu. Hochrangige Beamte des US-Verteidigungsministeriums sagten, damit wolle man die "Flexibilität" der Einsatzmöglichkeiten in der Region erhöhen - was keineswegs auf Einsätze gegen den Irak oder Afghanistan beschränkt sein muß.

Einen weiteren deutlichen Hinweis auf laufende Vorbereitungen für einen - seitens einflußreicher Israelis offen geforderten - Angriff auf den Iran lieferte eine Meldung der türkischen Hürriyet vom Samstag. Demnach wurde eine Staffel von 24 US-Kampfflugzeugen des Typs F-16 "Falcon" von Spangdahlem in Deutschland auf die US-Luftwaffenbasis Incirlik bei Adana im Süden der Türkei verlegt. Begleitet wurden die Maschinen von mehreren Tankflugzeugen und einem AWACS-Aufklärungs- und Feuerleitflugzeug.

Einem Bericht der Website F-16.net vom Donnerstag zufolge soll diese Verlegung nach Darstellung des US-Militärs zwar ausschließlich Ausbildungszwecken der Piloten dienen, angesichts der Tatsache, daß Incirlik seit rund drei Jahren nur noch als Zwischenstop für Transportmaschinen des US-Militärs auf dem Weg in den Irak und nach Afghanistan gedient hat, erscheint diese Behauptung allerdings zumindest höchst zweifelhaft. Tatsächlich waren in den vergangenen Monat in Erwartung der F-16-Staffel sogar weitreichende Renovierungsarbeiten an der Basis durchgeführt worden.

Incirlik befindet sich nur rund 800 Kilometer von der Grenze des Irans entfernt, damit wäre der Iran für die F-16 bei Höchstgeschwindigkeit von der Basis aus in etwa 20 Minuten zu erreichen. Angriffe auf den Iran könnten also von den im Persischen Golf stationierten Schiffen und Flugzeugträgern, im Osten aus Afghanistan und mittels Türkei und Irak über die gesamte Westgrenze hinweg erfolgen. Darüberhinaus gab es im vergangenen Februar auch Berichte, die auf eine zusätzliche Nutzung von Militärbasen im nördlich des Iran gelegenen Georgien und Azerbaijan bei einem Angriff schließen lassen, so daß das Land praktisch vollständig eingekreist wäre und Angriffe aus allen Richtungen gleichzeitig zu erwarten wären.

Die einzig verbleibende nennenswerte Grenze ist jene zu Turkmenistan, dies könnte sich allerdings angesichts einer erwarteten "Annäherung" an Europa und die USA nach Neuwahlen - der langjährige Präsident des Landes, Saparmurat Niyazov, war am 21. Dezember des vergangenen Jahres "überraschend" an einem Herzinfarkt gestorben - bald ändern.



von * xetra * - am 20.01.2007 16:31

US-Demokraten verstärken Druck auf Bushs Iran-Politik

US-Demokraten verstärken Druck auf Bushs Iran-Politik
Freitag 19. Januar 2007, 22:50 Uhr

Washington (dpa) - Die US-Demokraten wollen Präsident George W. Bush in der Iran-Politik nicht freie Hand lassen. Der Präsident sei nicht autorisiert, ohne die Zustimmung des Kongresses einen Militärschlag zu führen, betonte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, in Washington. Das Weiße Haus warf Reid vor, in der Diskussion um die amerikanische Iran-Politik vorzugreifen. Bush hatte im Streit um das iranische Atomprogramm militärische Mittel nicht ausgeschlossen.

http://de.news.yahoo.com/19012007/3/us-demokraten-verstaerken-druck-bushs-iran-politik.html

von luckman_ch - am 20.01.2007 16:35
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