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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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Stäfel, PsyTrance21, Willibald

Militärschlag gegen Iran und dann...?

Startbeitrag von Stäfel am 20.01.2007 17:14

Habt ihr euch auch schon den Gedanken gemacht, dass ein Militärschlag gegen die AUFBEREITUNGSANLAGEN DES IRANS - nicht gegen das ganze Land - schon in allen Finanzmärkten eingepriced ist.

Dass, falls es jemals soweit kommen würde, es keinen grossen direkten Einfluss mehr auf die Finanzmärkte haben kann....ein anderes Thema wären die Auswirkungen auf Ölpreis usw...aber ein Anstieg wieder zurück auf 64.- wäre durchaus zu verkraften.

Antworten:

Die armen Amis müssten wieder einmal für den Rest der Welt sich die Finger verbrennen.

Aktuell eingepreist? Im Hinterkopf schon lange. Trotzdem würde eine frühmorgendliche Newsmeldung in den Medien schon für einen ersten Taucher an den Börsen sorgen. Die Angsthasen würden wahrscheinlich @#$%& verkaufen. Warum sie es nicht schon im voraus gemacht haben bleibt offen.

Militärisch gesehen ist das Kraftpotential der US-Streitkräfte so stark, dass die Iraner nicht die geringste Chance haben. Aber vielleicht geht es auch nur darum, so massiven Druck aufzubauen, dass im Iran die vernünftigen Kräfte, gegen den Präsidendten oponnieren.

Solange ein Angriff beschränkt punktuell auf Aufbereitungsanlagen durch Abschuss von Marschflugkörpern aus Kriegsschiffen stattfindet und keine US-Truppen iranischen Boden betreten wird man das als zeitlich begrenzte Aktion einordnen.

Bin mal gespannt, was die nächsten Tagen an News bringen. Bislang war es nämlich immer so, dass der Iraner sich bei Druckaufbau auf irgendeine Art kooperativ zeigte, um auf Zeit zu spielen.

von Willibald - am 20.01.2007 17:47
Ich bin gewiss kein Unmensch, aber es wäre doch im Namen des Weltfriedens wünschenswert, wenn die paar Fabrikanlagen weggebomt werden. Für mich ist der Iranische Präsident so was wie der Hitler der Neuzeit. Und Aussagen wie: Israel muss von der Landkarte verschwinden....usw sind durchaus ernst zu nehmen.

Kaum ein Land auf der Welt würde einen Feldzug gegen den Iran unterstützen. Die amis haben in diesem Land auch überhaupt nichts verloren, aber dem Thema "Urananreicherung" sollte mal ein Ende gesetzt werden.

Mann sollte dem Volk Iran das geben können was Ihnen fehlt. Dann bräuchten sie sich nicht von so einem Präsidenten führen lassen der den Fanatismus/Fundamentalismus noch schürt.

Und wenn ich nochmal zu den Finanzmärkten abschweife...Wenns dann doch paar Angsthasen gibt, die die Kurse drücken, dann passt doch folgender Kostolany-Spruch ganz gut: Kaufen wenn die Kanonen donnern ;-)

von Stäfel - am 20.01.2007 18:14
Zitat
Stäfel
Habt ihr euch auch schon den Gedanken gemacht, dass ein Militärschlag gegen die AUFBEREITUNGSANLAGEN DES IRANS - nicht gegen das ganze Land - schon in allen Finanzmärkten eingepriced ist.


Im Hinterkopf vielleicht, das da was passieren könnte, aber weil noch nichts passiert ist, ist es auch noch nicht eingepreist.

Da Amis wissen ja sicherlich, dass wenn sie einen grösseren Militärschlag ausführen, an den Finanzmärkten gleichzeitig mehrere Milliarden flöten gehen......

von PsyTrance21 - am 21.01.2007 15:39
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