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3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
PsychoManager, PsyTrance21, Hagwar*

Sichere Anzeichen für eine starke Korrektur...

Startbeitrag von Hagwar* am 28.01.2007 20:56

waren übrigens in der vergangenheit immer "gute news = fallende kurse". in letzter zeit durchs band zu beobachten. wartet, bis die mehrheit ebenfalls zu dieser erkenntnis kommt!

nachstehend noch ein interessanter bericht dazu:

Die Aktienmärkte werden langsam anfällig
Sonntag 28. Januar 2007, 21:15 Uhr


Und so paradox es sich anhört: Schuld haben die unverhofft guten Konjunkturdaten der vergangenen beiden Monate, wobei diese tatsächlich nur besser als befürchtet waren, aber nicht wirklich gut. Es hat jedenfalls gereicht, um die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen hüben und drüben des Atlantiks um rund 40 Basispunkte nach oben zu treiben. Und es steht zu vermuten, dass der Zinsanstieg den Abschwung auf einigen angelsächsischen und kontinentaleuropäischen Immobilienmärkten letztlich noch verstärkt, sodass der Konsum am Ende noch schwächer wird als ohnehin zu befürchten. Das wäre insbesondere dann der Fall, wenn die jüngsten Wirtschaftsdaten ANZEIGE

tatsächlich maßgeblich durch das Wetter verzerrt wären, der Zinsanstieg also sozusagen ein falscher Alarm wäre.

In den USA haben nach Arbeitsmarkt und Einzelhandelsumsätzen nun auch Industrieorders und Immobilienmarkt positiv überrascht. Nur ist die US-Beschäftigung im Güter produzierenden Gewerbe seit einem halben Jahr rückläufig, und an den früheren Mustern gemessen gibt in solchen Fällen bald auch die Gesamtbeschäftigung nach. Die Einzelhandelsumsätze lagen zuletzt - nominal - um ein Prozent über dem Niveau Mitte 2006, wenn man den gleitenden Dreimonatsdurchschnitt anlegt, was wir auch im Folgenden tun, um die revisionsanfälligen und wankelmütigen Konjunkturreihen zu glätten. Ohne den Transportsektor gerechnet, lagen die US-Gebrauchsgüterorders jüngst um 0,9 Prozent unter dem Stand vor einem halben Jahr. Und die Neubauverkäufe waren um 3,5 Prozent niedriger als vor sechs Monaten - oder um ganze 17 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Insofern ist es vielleicht kein Wunder, dass die US-Gewinnschätzungen für das vierte Quartal über die vergangenen Wochen klammheimlich um gut zwei Prozentpunkte reduziert wurden.

In Europa, wo der hiesige Fiskalschock vielleicht doch nicht ganz spurlos an der Wirtschaft vorbeigeht, können unter den großen Ländern ohnehin nur die deutschen Konjunkturdaten überzeugen (sofern man freilich von Bauaufträgen und Konsum absieht). Derweil steigt die Geldmenge in einem zunehmend beängstigenden Maße, sodass die EZB ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzte, wenn sie nicht entschlossen darauf reagierte. Und während die Umsatzzuwächse nachlassen, werden - wie in den USA - auch hierzulande steigende Lohnkosten immer wahrscheinlicher.

Während die Q4-Ergebnisse in Europa insgesamt blendend ausfallen werden, wird die Luft für die Firmen im Laufe des Jahres also dünner, insbesondere dann, wenn neben den Zinsen auch der Ölpreis wieder steigt. Die vielen spekulativen, Yen-finanzierten Wertpapierbestände sind aber auf steigende Kurse angewiesen. Die Gefahr ist real, dass es schon aufgrund der zunehmenden Risiken zu einer abrupten Auflösung des Carry-Trades kommt.


Antworten:

immer das selbe Lied.

Denke du bist dick in Puts, da du alles so negativ auswertest?

Lass doch erstmal die Kurse fallen, bis wir einen definitiven Bruch haben, anstatt hier alles durch die negative Brille zu betrachten.


von PsyTrance21 - am 28.01.2007 22:13
Diese Anzeichen gibt es auch Charttechnisch, also abwarten bis die Korrektur kommt und dann richtig fett Kohle machen, sobald der Boden gefunden wird, wieder stark in Calls rein (ausser es bestehe grosse Gefahr aus Wirtschaftsschwächen, aber sonst volle Kann rein)

Grüsse PM

von PsychoManager - am 29.01.2007 06:56
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