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Warrants.ch Warrants-Talk
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Willibald, Gnomilein, PsyTrance21, borsof, gipfeli, Apollyon, Dr.Risk, sommy, investor, stoney, prophecy

SSMIZ

Startbeitrag von gipfeli am 31.01.2007 10:38

und es ist eben doch ein geiles ding zum traden............rein zu 0.31 raus zu 0.39

Antworten:

jaaa!! Endlich, der SMI MUSS runter!

bin mit EP 0.30 dabei...jedoch hab ich noch 2 tage haltefrist :O

hmm..das wäre mein erster put mit dem ich gewinn hätte xD

greeze
Gnomilein

von Gnomilein - am 31.01.2007 11:30
hättest dir besser WSMIT gekauft, der kostet etwas mehr aber lebt auch länger

Toi Toi Toi

von investor - am 31.01.2007 11:41
2 tage ? hmm da wäre mir nicht wohl.smizz ist ein sprinter und je nach heutigem zinsentscheid kann es schnell in die hose gehen. wünsche dir,dass es für dich aufgeht.

von gipfeli - am 31.01.2007 11:42
Das isch ja s'allergeischte: en Sprinter mit Haltefrist....Sache git's die git's gar nöd!

Ach Du meine Fresse..............

von stoney - am 31.01.2007 13:16
Macht mal nicht in die Hose.... um Halb steht das GDP an...

von prophecy - am 31.01.2007 13:19
Wiso Haltefrist ?? :confused:

von sommy - am 31.01.2007 13:27
Zitat
stoney
Das isch ja s'allergeischte: en Sprinter mit Haltefrist....Sache git's die git's gar nöd!

Ach Du meine Fresse..............


Du seisch es! :D

@sommy glaub er schaffed binere Bank oder so

von PsyTrance21 - am 31.01.2007 14:07
Zitat

Das isch ja s'allergeischte: en Sprinter mit Haltefrist....Sache git's die git's gar nöd!


Typisch Banker... :D

von Dr.Risk - am 31.01.2007 14:10

Re: SSMIZ: amüsant und höchst bedenklich

Die Sache ist amüsant und trotzdem sehr bedenklich!

Haltefristen müssen wie ich hier gelesen habe, die Bankangestellten einhalten. Dem Nickname nach ist das ein Lehrling (Gnomilein tönnt sehr kindlich).

Ich verstehe nicht, wie eine Bank Hand bietet, einen KO-warrant (mit Haltefrist) zu kaufen. Die sollten doch ihre Leute diesbezüglich auch schulen. Was wenn einer seinen Monatslohn so verspielt?

Man stelle sich mal vor, man hätte als Bankkunde mit solche Typen von Bankangestellten zu tun, sei es um eine Hypothek zu besprechen, einen Geschäftskredit auszuhandeln usw.

Da stehen einem die Haar zu Berge. Ich verstehe Mario Corti sehr gut, wenn er meint, Ospel sei ihm in den Rücken gefallen. Vermutlich hatte die Zusage auch eine Haltefrist und fiel dann zwischen Stuhl und Bank, genauso wie ein Ko innert zwei Tagen wertlos verfallen kann.

Wer weiss: vielleicht versteckt sich hinter dem Gnomilein der Marcel Ospel. Hat er einen schönen Monatlohn in einen KO-Put gesteckt mit Haltefrist?

Wenn Bankangestellte solche Zocks machen, dann frage ich mich, wie das dann im grossen herauskommt, wenn man ihnen die Gier und das hohe Risiko schon früh beibringt?


von Willibald - am 31.01.2007 14:33

Re: SSMIZ: amüsant und höchst bedenklich

@Willibald
1. Genau, Haltefristen sind v.a. bei Bankangestellten ein Thema. Dies, um mögliche Insidergeschäfte oder ähnliches zum Schutze des Kunden zu verhindern.

2. Denke mal, dass das Thema Swissair hier nicht an der richtigen Stelle ist (nehme jedoch mal an, dass Du aus berufl. Gründen eh eine engere/emotionalere Beziehung zu diesem Thema hast). Meinungen gibt es diesbzgl. verschiedene, genau so gut kann man sagen, dass es nicht legitim ist, die eigene Misswirtschaft den Banken zur Last zu legen. Doch jeder hat seine eigene Ansicht der Wahrheit - und so solls auch bleiben. Hat jedoch nichts mit Haltefristen zu tun.

3. Was Lehrlinge angeht: Grundsätzlich ist jeder selber über sein Vermögen verantwortlich. Das es vor allem bei Jugendlichen nicht weit her ist mit dem Risikogedanken, macht die drastisch steigende "Jugendarmut" geltend.
Grundsätzlich darf ein Jugendlicher im gesetzl. Rahmen soweit mit seinem Vermögen umgehen, wie er möchte. Was seitens Bank (obs bei jeder so ist, weiss ich jedoch nicht) sein kann, ist, dass ein Soll-Saldo nicht erlaubt ist (somit Leveragen ausgeschlossen ist).

4. Einen Menschen als Abbild einer ganzen Berufsgattung zu nehmen, ist in meinen Augen nicht der korrekte Ansatz. Aufgrund dessen, dass wir alle Menschen sind, können auch im Bankwesen wie auch in anderen Berufsgattungen Fehler passieren. Aufgrund intensiver v.a. interner Ausbildung wird jedoch versucht, genau solche Fehler soweit als möglich zu vermeiden.
Dass jemand ein Produkt kauft, ohne zu wissen, was er kauft, ist bedenklich. Jedoch handelt es sich hierbei immer noch um sein eigenes Vermögen - von demher - not my problem. In diesem Sinne könnte man hier von Gambling sprechen - gleich hohe Chancen wie am Roulette

5. Allg. im Anlagebereich ist es für einen Bankangestellten nicht möglich, frei mit dem ihm anvertrauten Vermögen zu walten, wie es ihm gerade beliebt. Verweise hierzu auf das Thema Risk Management! Hierbei gibt es konkrete Richtlinien, was gemacht werden darf bzw. inwieweit. Sofern es sich auch nicht um ein Mandat handelt, ist der letzte Entscheid jedoch immer auf Seite des Kunden.

Just my two cents.


von Apollyon - am 31.01.2007 14:50

Re: SSMIZ: amüsant und höchst bedenklich

Danke Apollyon

Sehr aufschlussreich, du arbeitest vermtl. auf einer Bank.

Was mir (als Ousider) komisch vorkommt, ist dass man handeln kann, dann aber mit Haltefrist. Ok ich verstehe wegen Insiderkenntnissen usw. Wobei ich davon ausgehe, dass er sein Privatvermögen bewirtschaftet (während der Arbeitszeit?). Er könnte doch auch bei der Swissquote ein Konto haben und dort traden.

Was ich aber nicht verstehe, ist dass (obwohl privates Geld) die Bank einem Bankangestellten nicht gewisse Instrumente untersagt, vorallem solche, wo während der Haltefrist ein Totalverlust entstehen kann. Es kann doch kaum im Interesse der Bankethik sein, dass ausgerechnet die eigenen Angestellten zocken.

Eine Haltefrist für Aktien usw. ist sicher kein Problem. Aber mit Optionen wird es schon etwas gefährlich und mit KO schon (vorsätzlich) fahrlässig.

In Deutschland war es früher einmal so, dass man Oprtionenhandel nur als Selbstständigerwerbernder tätigen konnte (wegen der so zugebilligten Riskiofähigkeit).

Das mit der Swissair lassen wir nun mal. Die Geschichte wird sicher noch einiges Licht ins Dunkel bringen. Allerdings muss mir keiner sagen, dass man es auch nicht anders hätte machen können. Der guten Ordnung halber sei erwähnt, dass ich dort schon einige Jahre im vorzeitigen Ruhestand war und somit war noch alles goldig.





von Willibald - am 31.01.2007 15:39

Re: SSMIZ: amüsant und höchst bedenklich

Ciao Willibald

Jup, bin Banker.

Bzgl. Eigenhandel gibt es ziemlich strenge Auflagen, so darf man z.B. seinen eigenen Auftrag nicht demjenigen des Kunden vorziehen, etc. Da man meistens täglich vor dem Bildschirm sitzt, ist es ziemlich naheliegend, dass man einfach Zugriff auf sein Depot hat (Internet-Anschluss sei dank :-)

Was Swissquote etc angeht. Eine weitere Auflage ist, dass theoretisch der Mitarbeiter nur eine einzige Bankverbindung, d.h. die zu seiner Bank haben darf und auch nur darüber gehandelt werden darf. Somit kann die Bank "überprüfen", dass sich ihre Mitarbeiter auch wirklich an alle Auflagen und Haltefristen halten. Ausnahmen bestätigen die Regeln, d.h. ich kann natürlich schon ein Konto bei der Post haben, z.B. wenn ich Kassier eines Vereins bin. Dies muss ich aber beim Arbeitgeber melden. Und ausser normaler Cashflows ist trotzdem Handel über Drittbanken untersagt.
Klar, jetzt könntest Du mit dem Argument Bankgeheimnis kommen, etc. Natürlich - wäre machbar, aber wenns rauskommt, ist der fristlose einem auf sicher.

Von wegen Bankethik: Kann Dir dazu folgendes sagen:

1. War früher als Kundenberater im Retailbanking (d.h. für die sog. Kleinkunden - wobei die eigentlich gar nicht so klein sind!) tätig. Aufgrund der Risikoeinschätzung wird diesen Kunden aktiv nur Fonds verkauft - theoretisch ist dort das Risiko kleiner als bei Einzeltitel (bitte jetzt keine Diskussionen bzgl. Gebühren, etc. - ist ein anderes Thema :-) ). Somit darf ein solcher Berater für sich selber Warrants und Einzeltitel handeln, jedoch dies wiederrum seinem Kunden nicht aktiv empfehlen (wenn der Kunde selber natürlich den Wunsch äussert, eine Aktie zu kaufen, wird ihm dieser erfüllt. Es ist dem Berater jedoch untersagt, eine Empfehlung zu Einzeltitel herauszugeben). Somit siehst Du schon, dass versucht wird, das Risiko zu vermeiden, dass Kunden zum "Gambling" verleitet werden. Hatte jedoch selber Kunden, die mich täglich 5 mal anriefen, um irgendwelche Trade aufzugeben. Sogar die Strategie "buy high, sell low" wurde verfolgt - trotz meinem intensiven Zureden war der Kunde weiterhin von seiner Strategie überzeugt - Janu....

2. Als Gegenargument könnte man jedoch gerade so gut sagen: Wieso soll es einem Bankangestellten nicht erlaubt sein, mit Optionen zu traden? Es wäre eine Einschränkung in seiner persönlichen Freiheit. Denke, diese Diskussion würde in ein unlösbares Dilemma führen. Darf ich nicht mehr selber sagen, was mit meinem Vermögen passieren soll? Muss man mir einen Vormund vorsetzen? Persönlich finde ich es wichtig, dass klar geregelt ist, was dem Kunden aktiv verkauft / empfohlen wird und dass hier rein die offizielle Meinung der Bank vertreten wird.


Was die Risikofähigkeit angeht: Die meisten Banken lassen den Kunden zuerst einen Risikofragebogen ausfüllen bzw. versuchen in einem Gespräch zu klären, wo seine Risikofähigkeit und Risikobereitschaft liegt. Aufgrund dessen wird dem Kunden das entsprechende Produkt angeboten.

Was mich persönlich betreffend Warrants und Haltefristen betrifft: Es zwingt mich, längerfristig zu denken (was ich positiv werte). Wenn man Vormittags einen Call kauft und diesen Nachmittags wieder verkauft, ist das Daytrading pur und in meinem Sinne reines Gambling. Jedem das seine, aber ist nicht mein Ding - da ist für mich das Risiko zu gross. Aber grundsätzlich hast Du schon recht, die Haltefrist ist eher störend beim Warranthandel, da man selten kurzfristig entscheiden kann. Wobei hierbei ist zu sagen, einen Verlust zu realisieren ist jeder Zeit, auch während der Haltefrist erlaubt. Nur einen Gewinn - den gibts erst nach der Haltefrist.

Und zum Thema Haltefrist, die Grossbanken haben meistens 5 - 7 Tagen (in meinem Fall 7 Tagen (inkl. Weekend)), SGKB hat anscheinend nur 1 T (wie das jmd. hier im Forum mal erwähnt hat).

Gruss

Mr Halte Frist :-)



von Apollyon - am 31.01.2007 16:04

Re: SSMIZ: amüsant und höchst bedenklich

Nochmals vielen Dank Apollyon

für die sehr guten Erläuterungen. Alles klar und von mir aus können wir das Thema nun abschliessen.

Grüsse Willibald



von Willibald - am 31.01.2007 16:08

@ Apollyon

@ Apollyon

Danke für die Mitteilung. Kenne den TV-Sender Bloomberg aber habe ansonsten kein Login.

Grüsse

von Willibald - am 31.01.2007 16:42
Ich würde Gnomilein mal raten, wie die Haltefristen genau sind. Haltefristen gibt es, es kommt drauf an was das Underlying ist. Es gibt auch Underlyings, auf die die Warrants keine Haltefristen haben, auch für Bankangestellte, z. B. auf Indices. Ist jedenfalls so bei gewissen Banken.
Also ich würde ihm raten, die mal abzuklären bei L&C. (Legal and Compliance). Würde sich aus meiner Sicht lohnen.

Grüsse

von borsof - am 31.01.2007 17:10
Hallo zusammen!

Ja ich bin sehr jung, bin 21 jahre alt. Ich bin halt einer der mir sagt, alles oder gar nichts..ich habe drauf spekuliert, dass der SMI ab Dienstag abend bis freitags eine Abwärtstendenz aufziegt...bis jetzt lieg ich gar nicht schlecht^^

Und ich habe genug Gewonnen, um mal 3k Franken da zu riskieren... für mich gibts wichtigere sachen als geld, sehe das eher als ein Spiel an :)

wenn ich ehrlich bin, wusste ich gar nicht das das ein Knockout warrant ist...drum hab ich den auch gekauft..aber ja, ich möchte hier nicht als ''depp'' dargestellt werden. Mein leben hat einfach die devise no risk no fun :)

Hehe wünsche euch einen schönen Abend.

greeze
Gnomilein^^



von Gnomilein - am 31.01.2007 17:37
Also nimm Dir mein Rat zu Herzen und check das mal ab. Eben, ich weiss nicht wo Du arbeitest, aber wenn Du über keine andere Bank diese Geschäfte abwickeln kannst, mach wenigstens das.

Gruss

von borsof - am 31.01.2007 17:47
Huhu borsof!

Ich arbeite bei Raiffeisen ( darf ich das hier nennen? wenn nein lösche ich gleich wieder^^ ) ich bin dort / bzw war dort lehrling.

Bei uns ist das so, dass wir 3 tage Haltefrist haben, ausser wir haben 10 prozent verlust. dann können wir vorher verkaufen...

Ich wusste halt dummerweise nicht, dass das ein KO Warrant ist..jedoch wurde ich nun des besseren belehrt..aus fehlern lernt man bekanntlich.

wie es mit Haltefrist auf Warrants auf Indices ist, weiss ich leider nicht..müsste ich mich informieren.

Grüsse und Dank
Gnomilein ^^

von Gnomilein - am 31.01.2007 17:51
also wenn bei Verlust sofort verkaufen kannst, ist das ja gar nicht sooo schlimm wie ich erst dachte ;)

Aber hast schon Recht --> no risk - no fun :) besonders im Warrant Geschäft :D

von PsyTrance21 - am 31.01.2007 18:32
Wenn man bei einer Bank arbeitet, weiss man von den Haltefristen. Aber eben, das gilt unter Umständen nur für Aktien und Warrants auf Aktien. Ich bin ebenfalls davon ausgegangen, dass dies für alles gilt. Auf Nachfrage hat sich aber herausgestellt, dass Warrants auf Indices davon nicht betroffen sind. Aber eben, kann schon sein, dass es bei euch so ist, dass es keine Ausnahmen gibt.

Schönen Abend.
cu
Borsof

von borsof - am 31.01.2007 18:34
der scheiss SMI Söll morn ABE!!!!!!



von Gnomilein - am 31.01.2007 20:52
Das wird morn en heisse Rit mit em Knockout -.-

von PsyTrance21 - am 01.02.2007 00:21
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