Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
SMI8000, Stäfel

Ascom

Startbeitrag von Stäfel am 06.02.2007 09:09

Weiss nicht ob man so günstig nochmal zuschlagen kann. Aber wie schon erwähnt nur in Sept/Dez. Calls investieren. Vorzugsweise DB. Sich nicht von den lukrativeren Vontobel Calls verführen lassen. Was passieren kann wenn man zu kurze Laufzeit wählt sieht mann die vergangenen Tage. Hoffe hat sich niemand die Finger verbrannt. Chunnt scho guet

Antworten:

Der Kurs wird durch die emitierenden Banken gedrückt. Da das Kaufinteresse nachgelassen bzw. die Käufer vorsichtiger wurden, gelingt dies bereits mit gezielten Verkäufen von ein paar Tausend Aktien um den Kurs Stück für Stück nach unten zu treiben.

Die Halter von Aktien können eigentlich ruhig abwarten, ein öffentliches Kaufsangebot wird so oder so mindestens Fr. 32.- bis Fr. 35.- betragen. Da Petric eigene Ziele bezüglich Strategie etc. hat und bereits 30 % der Aktien kontrolliert, bin ich sicher, dass er die Firma übernehmen will. Aus diesem Grunde stocken die Banken (= Insider = in der CH nicht strafbar) durch Eigengeschäfte ihren Aktienbestand auf um diese Packete dann en bloc anzubieten. Das ist natürlich ein abgekartetes Spiel der Banken und der neuen zukünftigen Eigentümer, wie gesagt schwer beweisbar und im Endeffekt sowieso ein Justiz-Leerläufer *grins*.

Würde Petric jetzt schon seinen Anteil auf über 33 1/3 % aufstocken müsste er ein öffentliches übernahmeangebot machen, natürlich will er ja nicht zuviel für die Firma zahlen, darum wird der Kurs durch geschickte Verkaufsaktivitäten runtergedrückt und das Portfolio weiter aufgestockt. Vermutlich hat Petric bei der Sauberübernahme ein paar Millionen zuviel bezahlt, weshalb er das jetzt etwas geschickter mit den Banken angeht.

Meine Empfehlung an die Optionshalter ist, die Optionen ausüben oder falls günstiger über die Börse Aktien kaufen und dann abzuwarten.

En gute Smily

von SMI8000 - am 06.02.2007 11:46

Re: Ascom = Nachtrag

Ich habe bereits mehrmals beobachtet, dass in der Schlussauktion im Geld wie im Brief gleich grosse Blöcke von ca. 20'000 Stück angeboten werden, die Zeitabstände der Orders sind klein. Der Kurs wird so geschickt in einer bestimmten Range gehalten, und zwar so dass er leicht abbröckelt, würde er zu schnell nach unten gehen, kämmen ganz schnell neue Käufer in den Markt, durch das Abbröckeln der Kurse nimmt vor allem der Druck auf Warrantshalter mit kurzen Laufzeiten zu, die gehen dann früher oder später pankiartig falls notwendig auch mit Verlust raus und der MM kann seinen Positionen glattstellen und Geld verdienen.

Ich meine irgendwo müssen die Banker ja ihre Porsche Provisionen verdienen und beim kleinen Mann, war es schon immer einfacher. Keine Klagen nur die Wut im Bauch und die Faust im Sack. Das System ist nicht fair, man könnte sogar sagen es ist einen Linkesache.

*grins*.

cool bleiben




von SMI8000 - am 06.02.2007 11:51

Re: Ascom - noch Auszug aus dem Börsengesetz

Gemäss Börsengesetz:

ist das über- oder unterschreiten von 5 - 10 - 20 - 33 1/3 - 50 - 66 2/3 % der Aktien zu melden;

konrolliert eine Person oder eine gemeinsam agierende Gruppe 33 1/3 % der Aktien ist ein öffentliches übernahmeangebot zu lancieren;

erst wer mindestens 98 % der Aktien kontroliert kann die ausstehenden Aktien beim Gericht für ungültig erklären lassen (die Halter erhalten den gleichen Preis wie diejenigen, die das öffentliche Angebot angenommen haben)

werden Aktien von 4.99 % und via Optionen nochmals 4.99 % kontrolliert, ist das nicht meldepflichtig (siehe Presseberichte)

Anmerkung:

Gemeinsam agierende Personen oder Gruppen gelten als eine Einheit und müssten ihre Bestände addieren, da dies schwierig zu beweisen und im übrigen vermutlich auch ganz einfach zu umgehen ist. Ist das eigentlich irrelevant. Wegen der hohen Schwelle von 98 % muss der Raider vermutlich sich sogar so verhalten, ansonsten er einfach Mühe hat diesen hohen Schwellenwert zu erreichen. Es läuchtet ein, dass es keinen Sinn macht, wegen 2 % der Aktien diese kotiert zu lassen.

Denke bevor es zu einem öffentlichen übernahmeangebot kommt, muss ein Käufer mindestenst 75 % der Aktien irgendwie auf sicher haben, ansonsten die übernahme zu teuer wird.

gruss smily



von SMI8000 - am 06.02.2007 12:11
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.