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6
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
F.A. von Hayek, sommy, svx_biker, big4k, investor

Sulzer wird russisch... o,t

Startbeitrag von investor am 20.04.2007 17:22

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Antworten:

http://www.renova.ru/eng/

und der nächste Kandidat ? GIL hat auch verdächtig zugelegt heute..

von F.A. von Hayek - am 20.04.2007 17:27
mal schauen wie der Kurs sich am Montag verhält, denke da kommt weiter Spekulation betreffend einer Uebernahme rein, obwohl dies verneint wurde.....es wurde auch gesagt sie halten keine Aktien! und bodycode ist auch noch hängig....

von big4k - am 20.04.2007 17:29

Sulzer/Renova Group von Viktor Vekselberg hält 32% an Sulzer

Der russische Milliardär Viktor Vekselberg ist gross bei Sulzer eingestiegen. Er hält über seine Renova Gruppe 32% am Winterthurer Industriekonzern; davon 18% in Aktien und 14% in Optionen. Er plane weder eine weitere Erhöhung der Beteiligung noch eine vollständige Übernahme von Sulzer, teilte Renova am Freitagabend mit.

Quelle: AWP

von svx_biker - am 20.04.2007 18:19
Tja, wenn die Schweizer hald alle der Geldgier halber alles verkaufen, so werden wir in ein paar Jahren keine Schweizer Firmen mehr haben und damit auch weniger Arbeitsplätze...

von sommy - am 20.04.2007 19:50

Beispielhaftes Schweiz-Engagement von Viktor Vekselbergs Renova-Gruppe

Quelle: NZZ

man darf es nicht zu eng sehen denke ich, die Frage bleibt halt, wie langfristig er denkt. Ich schaue bei der Aktienauswahl auch immer auf den Streubesitz, das reduziert einfach das Risiko. Aber rein ökonomisch sehe ich das nicht als Ausverkauf der Schweizer Firmen, sondern vielmehr ein Teil der Globalisierung. Umgekehrt sagt auch niemand etwas.

Zitat

Beispielhaftes Schweiz-Engagement von Viktor Vekselbergs Renova-Gruppe



pfi. (Moskau) Der Entscheid des derzeit wohl viertreichsten russischen Grossunternehmers, Viktor Vekselberg, seine internationale Management-Gesellschaft in Zürich anzusiedeln und von dort aus sich am Oerlikon-Konzern zu beteiligen bzw. die Fusion von Russlands Aluminium-Giganten Rusal und Sual mit den Aluminium-Aktivitäten der schweizerischen Glencore zu unterstützen, illustriert beispielhaft die Globalisierungs-Bestrebungen russischer Unternehmer und Konzerne. Vekselberg hat die Schweiz als Standort nach eigenen Aussagen wegen der von ihm seit langem geschätzten Qualität der juristischen, unternehmerischen und finanziellen Beratungsdienstleistungen, wegen der Lebensqualität und des verhältnismässig kompetitiven steuerlichen Regimes gewählt. Der Merger zwischen Vekselbergs Aluminiumkonzern Sual und der grösseren (und bereits stärker globalisierten) Rusal wirkt betriebswirtschaftlich sinnvoll. Das Zusammengehen mit der schweizerischen Glencore verleiht der Fusion einen wahrhaft internationalen Charakter. Glencore verspricht zusätzliches Know-how und eine weitere geographische Verbreiterung. Zudem ist es offenbar auch gelungen, die im Konzern konsolidierten Handelsaktivitäten der fusionierten Rusal (von Zypern) in die Schweiz zu holen.

Vekselbergs Beteiligung am Oerlikon-Konzern ist offensichtlich strategischer Natur. Sie soll dem betroffenen Schweizer Unternehmen neue Möglichkeiten im schnell wachsenden russischen Markt sichern und zugleich der russischen Wirtschaft helfen, sich zu diversifizieren und zu modernisieren. Oerlikon und sein Saurer-Konzernteil waren bisher in Russland kaum aktiv. Dabei wird sowohl in der Oberflächenbeschichtung, der Vakuumtechnik, bei den Textilmaschinen und bei der Herstellung von Getrieben für die Autoindustrie Russland in den nächsten Jahren voraussichtlich zu den vielversprechendsten, dynamisch wachsenden Märkten gehören. Der neue Oerlikon-Konzern schätzt, dass er mit der Hilfe von Renova in Russland in nächster Zeit einen zusätzlichen Jahresumsatz von mindestens 500 Mio. Euro generieren kann. Eine engere Zusammenarbeit mit dem Hochtechnologie-Unternehmen sollte Teilen der russischen Metall-, Auto- und Textilindustrie neue Impulse verleihen. Vekselberg dürfte durch ein Zusammenbringen von Oerlikon mit russischen Teilen seines Imperiums die Diversifikation und Modernisierung der russischen Industrie aktiv vorantreiben wollen, was ihm auch im Kreml Sympathie sichern wird. Dabei ist der russische Grossindustrielle, der in Russland in der Regel Mehrheitsbeteiligungen hält, offensichtlich durchaus bereit, aus einer Minderheitsposition heraus das westliche Technologieunternehmen und seine Führung kennenzulernen. Feindliche Übernahmen sind untypisch für Vekselberg. Deshalb würde ein Versuch überraschen, bei Sulzer die Kontrolle mit zu übernehmen, solange das dortige Management dies nicht ausdrücklich unterstützt. Dabei ist es allerdings kein Geheimnis, dass auch in Vekselbergs Umkreis ein Zusammenspannen von Saurer und Sulzer als Glücksfall für ein verstärktes Russland-Engagement begrüsst würde.


von F.A. von Hayek - am 21.04.2007 07:39
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