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Warrants.ch Warrants-Talk
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8
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren
Beteiligte Autoren:
Toxic A. Venger, SMI8000, F.A. von Hayek

Profond bei UBS ausgestiegen - was für Verluste wurden den da produziert??

Startbeitrag von SMI8000 am 29.06.2008 13:08

Wie kann ein Pensionschef jetzt aus UBS aussteigen?

Die UBS wird sich gegen 30 - 40 erholen, entweder 2009 spätestens 2010, das Jahr 2008 ist abzuhacken.


Gemäss dem Wortlaut ein rein emotionaler Entscheid, da muss ein herber Verlust eingefahren worden sein, und das auf Kosten der Versicherten, dass kann es nicht sein und dazu hilft er den Hedge Fonts lediglich weiter Druck zu machen.

Katastrophale Fehlentscheidung.

Antworten:

Der Ausstieg sagt gar nichts aus, man müsste wissen wann wo eingestiegen wurde etc. etc. natürlich hätte man 1 Jahr früher aussteigen sollen, war man da schon engagiert :D

Wer weiss, vielleicht fällt die UBS noch auf unter 10.- dann war es auch ein guter Entscheid. Schreibt die UBS im Q2 10Mrd.+ ab, sind wir jedenfalls unter 20...

Ich hätte keine Finanztitel im Portfolio, wäre ich PK-Manager, seit langer Zeit... aber ist sicher so, wir stehen vermutlich näher Kauf- als Verkaufskursen langfristig dort, wer bisher ruhig Blut geblieben ist und jetzt langsam sich Gedanken macht, erste Tranchen zu kaufen wird sicher nicht schlecht fahren.

Die Politiker sollten sich das merken und eine Revision des PK-Gesetzes vorantreiben, wo der PK-Nehmer mitentscheiden kann, wie und wo sein Geld angelegt wird.... ähnlich der 3. Säule, bloss halt etwas flexiblere Modelle. Pech, wer angestellt ist und (rein zufällig) einen schlechten PK-Manager hat.

von F.A. von Hayek - am 29.06.2008 15:33
Die Profonds hat sich seit langem rund um die UBS und deren Geschäftsgebahren engagiert.
Der jetztige Entscheid ist richtig und nichts als konsequent.

von Toxic A. Venger - am 30.06.2008 06:45

Mich interessiert der Verlust ....

der Verlust des einten, ist der Gewinn eines anderen.



von SMI8000 - am 30.06.2008 08:52

Re: Mich interessiert der Verlust ....

Warum interessiert dich jetzt plötzlich der Verlust den Profond eventuel (!) hier gemacht hat, während du die Multimilliarden-Verluste der UBS hier konsequent verniedlichst??



von Toxic A. Venger - am 30.06.2008 09:16

Re: Mich interessiert der Verlust ....

Aus der Handelszeitung vom Januar 0 (von mir gekürzte Version)
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"Thalwil ZH (AWP/sda) - Bei der UBS regt sich gegen die Beschränkung der geplanten Kapitalerhöhung auf den Staatsfonds GIC aus Singapur und einen ungenannten Investor aus Nahost weiterer Widerstand. Die Schweizer KMU-Sammelstiftung Profond will mitmachen können....."

"Als Altaktionärin liege Profond daran, dass sie vollumfänglich an der geplanten Kapitalerhöhung teilnehmen könne. Schliesslich habe sie bis heute auch alle Risiken mitgetragen...."

"Profond hält ein Vermögen von gut 2,5 Mrd CHF und ist nach eigenen Angaben mit knapp 50 Mio CHF oder einer Million Aktien an UBS beteiligt. Kürzlich hatte die Anlagestiftung Ethos vorgeschlagen, die UBS solle die Hälfte der geplanten Kapitalerhöhung von 13 Mrd CHF für die Aktionäre reservieren..."



Der Begriff 'Altaktionärin' ist natürlich etwas gummig. Du kannst aber mal davon ausgehen, dass nicht sämtliche Million Aktien damals zu Höchstpreisen von um die 70 gekauft wurden :) . Gemäss Meldung wurden jetzt 2,3 mio Aktien verkauft, vermutlich also noch ein paar aus den Bezugsrechten und daher im unteren Preissegment.
Den Maximalverlust kannst du dir somit vermutlich in etwa selbst eingrenzen.


von Toxic A. Venger - am 30.06.2008 09:58
Ergibt einen Einstand von ca. Franken 38.-.

Gibt einen happigen Verlust, obwohl der Kurs von 38 ja nicht mal so hoch ist ... macht keine Sinn zu verkaufen, ist ein reiner frust Verkauf, dass auf Kosten der Aktionäre.

Wann kauft den Profond wieder zu???????????

von SMI8000 - am 30.06.2008 10:18
Ich vermute die angegebenen 50 mio beziehen sich auf den Wert des Engagements im Januar 08 (als dieser Bericht erschienen ist). Du kannst aber deine 38 schon für die Berechnung des Maximaleinstandes heranziehen wenn du willst. Uebrigens wurde damals bereits der Verwässerungsverlust der für die Profond aus dem Unterderhanddeal der UBS mit satten 5 Millionen beziffert. Ich denke vorwerfen kann man der Profond lediglich, dass sie das unglaubliche Ausmass des UBS-Fakes zum damaligen Zeitpunkt offenbar völlig unterschätzt haben.

von Toxic A. Venger - am 30.06.2008 11:42
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