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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 10 Monaten
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KnockOut, F.A. von Hayek

Fortis tritt Spekulationen über Finanzenpass entgegen

Startbeitrag von KnockOut am 26.09.2008 13:03

Fortis tritt Spekulationen über Finanzenpass entgegen
Freitag, 26. September 2008, 13:03 Uhr (Reuters) - Angesichts massiver Kursverluste ist der belgisch-niederländische Finanzkonzern Fortis Marktgerüchten über einen Liquiditätsengpass entgegengetreten.

Die Finanzausstattung sei solide und liege über den Anforderungen der Aufsichtsbehörden, sagte Konzernchef Herman Verwilst am Freitag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Die jüngsten Kursverluste spiegelten vielmehr die Nervosität am Markt wider. Die Bank erwäge allerdings falls nötig, mehr Teile außerhalb des Kerngeschäfts zu verkaufen als bislang geplant.

Die Spekulationen über finanzielle Schwierigkeiten bei Fortis hatten am Markt die Furcht geschürt, die Finanzkrise könnte auch Fortis zu Fall bringen. Dies setzte der Aktie des Instituts zuletzt schwer zu. Am Freitag fiel der Kurs den fünften Tag in Folge, nachdem er am Donnerstag zeitweise auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren gesunken war. Am Mittag notierte das Papier and er Börse in Brüssel mit mehr als zwölf Prozent im Minus.


Antworten:

naja, glauben tut man glaub eh niemandem mehr, dieselben Voten kamen ja auch seitens Leh immer wieder...

von F.A. von Hayek - am 26.09.2008 13:05

Fortis: Bankchef und Regierung reagieren auf Kursverfall (AF)

Fortis: Bankchef und Regierung reagieren auf Kursverfall (AF)
26.09 15:27
BRÜSSEL (AWP International) - Der starke Kursverfall beim belgisch-niederländischen Finanzkonzern Fortis hat die Bankspitze und Belgiens Regierung auf den Plan gerufen. Bankchef Herman Verwilst widersprach am Freitag in Brüssel Gerüchten über Probleme mit der Liquidität seines Instituts, will aber mehr Geschäftsteile verkaufen als bisher geplant. Premierminister Yves Leterme rief Anleger und Sparer zur Gelassenheit auf. Die Regierung werde die belgischen Sparer nicht im Regen stehen lassen, versicherte Leterme.
Fortis-Chef Verwilst sprach von einer soliden finanziellen Situation der Bank. Es sei keine Kapitalerhöhung geplant, teilte das Institut mit. Es sollten aber weitere Aktivitäten abgestossen werden, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Die Entwicklung des Aktienkurses in den vergangenen Tagen spiegele vor allem grosse Nervosität an den Märkten wider, sagte der Spitzenmanager.

Die Aktie war am Freitag zwischenzeitlich auf 5,50 Euro gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren. Am frühen Nachmittag notierte sie mit einem Abschlag von 11,6 Prozent bei 5,77 Euro. Gemeinsam mit der zuständigen Aufsichtsbehörde und der Nationalbank verfolge die Regierung die Entwicklung bei Fortis genau, versicherten Premierminister Leterme und Finanzminister Didier Reynders. Auf Fragen zu einer befürchteten Insolvenz gingen sie nicht ein.

Dem Konzern stehen nach eigenen Angaben derzeit rund 300 Milliarden Euro zur Refinanzierung zur Verfügung. Darüber hinaus gebe es weitere Sicherheiten. Die Bonität liege deutlich über dem regulatorischen Minimum. Weiteren Kapitalbedarf gebe es erst in den nächsten 12 bis 18 Monaten, wenn der Grossteil der übernommenen Aktivitäten von ABN Amro integriert werde.

Fortis kündigte zugleich an, Aktivitäten innerhalb und ausserhalb Belgiens verkaufen zu wollen, die auf einen Wert zwischen fünf und zehn Milliarden Euro geschätzt würden. Um welche Geschäftsteile es gehe, teilte Fortis aus Rücksicht auf laufende Verhandlungen nicht mit. Für alle Bereiche, die für einen Verkauf in Frage kämen, gebe es bereits potenzielle Interessenten und Vereinbarungen. /ff/sb/zb/DP

(Quelle: AWP)


von KnockOut - am 26.09.2008 13:34
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