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Warrants.ch Warrants-Talk
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Buero3, F.A. von Hayek, goldnase

Proshares

Startbeitrag von Buero3 am 29.11.2008 19:28

Einige von euch kennen villeicht die Ultra Lond und Short ETF von Proshares, kann mir einer sagen, wie die den grösseren Hebel generieren als normal bei einem normalen ETF oder open End Zertifikat (falls man dies überhaupt Hebel nennen kann), da es weder Laufzeit noch knock outs gibt?

Diese Frage ist villeicht für einige @#$%&, mir ist dies jedoch unerklärlich.

Antworten:

vielleicht hilft dir dies, sonst schaust du am Besten die Datenblätter an oder frägst Proshares.

[www.fool.com]

von F.A. von Hayek - am 30.11.2008 09:42
da... habe ich aus dem 10x10 newsletter kopiert (www.10x10.ch) - da steht fast in jeder ausgabe wieder was spannendes...

Auf einige
standardisierte Indizes haben Anbieter
sogenannte Short-Indizes im Angebot.
So widerspiegelt der Short-DAX-Index
zum Beispiel eins zu eins die umgekehrte
Wertentwicklung des zugrunde
liegenden Dax-Index. Sinkt also der
DAX um ein Prozent, so steigt der Short-DAX um dieses Prozent.
Die Berechnung der Kursentwicklung
des Short-Index setzt sich aus zwei
Teilen zusammen, der «inversen Wertentwicklung
», oft auch als Hebel bezeichnet,
und dem Ausdruck der «ansammelnden
Zinsen». Im ersten Teil
wird die effektive inverse Wertentwicklung
berechnet, basierend auf der
Wertentwicklung des zugrunde liegenden
Total-Return-Index. Damit werden
auch Kapitaleinflüssen wie die Reinvestition
der Dividenden Rechnung
getragen. Der zweite Ausdruck scheint
auf den ersten Blick erstaunlicher, ist es
aber nicht weiter. Um die inverse Performance zu erzielen, muss der
Indexbestand leerverkauft werden;
man kann auch sagen: es findet ein
Lending des Indexbaskets statt. Aus
diesem Lending entstehen dementsprechend
Zinsen basierend auf dem
EONIA-Satz. Dieser zusätzliche Kapitalfluss
wird auch in den Short-Index
eingepreist. Short-Indizes können auf jeglichen
Index erstellt werden, so zum Beispiel
auch auf Obligationen-Indizes oder
Kredit-Indizes, aber auch auf einzelne
Sektoren. Für Anleger, welche eine
passive Strategie verfolgen, sind in der
Schweiz derzeit zwei ETFs auf Short-
Indizes zugelassen, beide Produkte sind
von der Deutschen Bank emittiert
worden, nämlich auf den Short-DAX und
auf den DJ-Euro-Stoxx-50-Short-Index.

von goldnase - am 30.11.2008 16:01
Wird mit leveragin generiert, wie ich rausgefunden habe. Naja bin aufgrund des aktuellen Marktgeschehens etwas zkeptisch dem gegenüber aber ansonsten finde ich diese eine interessante trading oppotunity.

von Buero3 - am 30.11.2008 19:39
Zitat

Wird mit leveragin generiert, wie ich rausgefunden habe


ja wie wohl sonst ? oder dachtest du, es sei ein Geschenk von Proshares :D Nein im Ernst, aber dies beantwortet Dir deine ursprüngliche Frage noch nicht ;) Verfolg mal die Preisentwicklung dieser Konstrukte und du wirst sehen, dass es doch nicht sooo doll ist... Leverage über Broker ist oft besser, transparenter und günstiger



von F.A. von Hayek - am 01.12.2008 07:38
Klar wenn du über genügend Geld verfügst..... dort fängts an!

von Buero3 - am 01.12.2008 20:20
ja so 10k brauchst du schon, denke aber darunter macht Trading eh nicht gross Sinn, ausser vielleicht FX. Jeder fängt klein an, ausser er erbt viel, wobei dies wohl beim Trading nicht lange gut geht, wenn man mit grossen Beträgen anfängt ;)

von F.A. von Hayek - am 02.12.2008 07:29
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