Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
82
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Susanne Walter, soriac, AGC, Brainstorm64, Kallewirsch 2, Ulrich, Valentin_, m1ke, Harald Kucharek, silvio, Ullerich

Macht der Sonnenwind die Apollo-Laserreflektoren blind?

Startbeitrag von Susanne Walter am 11.12.2008 16:37

Die 50 interessantesten Antworten:

Das erblinden eines Teleskopspiegels geschieht durch Zerstörung der aufgedampften spiegelnden Metallschicht. Die spiegelnden Flächen der Retroreflektoren sind aber nicht dem Sonnenwind ausgesetzt, nur die Eintrittsöffnung. Wenn die etwas trübe wird, dürfte das nicht viel ausmachen. Dreckige Reflektoren am Fahrrad taugen ja auch noch recht gut. Bei der hohen Qualität des Hubble-Spiegels bedeutet natürlich schon eine relativ leichte Beschädigung ein Erblinden.

von Harald Kucharek - am 11.12.2008 16:56
Hallo Harald,

ja, das sehe ich auch so. Es ist ein zusätzlicher Aspekt, warum Freders Vergleich nicht passt. Ich habe das auch schon hin und hergedacht, habe da aber nicht genug Informationen. Der Hubble-Hauptspiegel befindet sich im Vakuum und deren hauchdünne Metallschicht wäre bei einer Merkur-Beobachtung direkt den Sonnenwind-Teilchen ausgesetzt. Mit dem Apollo-Retroreflektoren nicht zu vergleichen.

Susanne

von Susanne Walter - am 11.12.2008 17:33

Hubble und Merkur

Hallo,

Das es keine Merkur-Bilder von Hubble gibt, ist eigentlich ein alter Hut. Ich hatte immer gehört, dass zu viel Streulicht die sensiblen optischen Elemente von Hubble gefärden würde. Dies findet man eigentlich auch bei nahezu allen Googletreffern zum Thema, von Sonnenwind hab ich ausser auf der Wikipedia noch nix gelesen. Da man das Teleskop ja auch nicht direkt auf die Sonne richten würde, frage ich mich, ob der Sonnenwind überhaupt den Reflektorspiegel direkt treffen könnte.

Leider habe ich noch keine Primärquelle zum Thema gefunden, deswegen kann man nur spekulieren. Wenn jemand was seriöses findet, bitte noch mal melden.

-- Valentin


von Valentin_ - am 11.12.2008 17:54
Der Abstand ist mit etwas Mathematik zu ermitteln.
Merkur hat einen Durchschnittlichen Bahnradius von 58Mio km, die Erde kommt auf 150 Mio Km.
Der Winkelabstand ist natürlich Variabel, wenn Merkur direkt vor (oder hinter) der Sonne ist, ist der Abstand Null, der Maximale Abstand ist dann erreicht, wenn die Positionen von Erde und Merkur einen rechten Winkel bilden.
Wie war das mit dem Rechtwinkligen Dreieck? Oh-Mann ist die Schule schon lange her. Und ich hab immer gedacht, daß ich den Mist nie mehr brauche... :)

Aber wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt der Winkel dann ca 21°. Da sollte es mit der Sonne eigentlich keine Schwierigkeiten mehr geben.

Der Abstand von Erde zu Hubble dürfte hier vernachlässigbar sein. Die Ellyptische Form der Bahnen ebenso.

von Brainstorm64 - am 11.12.2008 18:13
Hi,

vielleicht wäre es einfacher sich an die Hersteller der Laserreflektoren zu wenden, oder an andere Firmen, die auch Quarzglas (Fused Silica) herstellen. Die müssten ja etwas über die Abdampfung ihres Produktes im Weltraum, unter Einwirkung des Sonnenwindes, wissen.

Die Reflektoren im Apollo Programm wurden in Hanau, vom damaligen Gemeinschaftsunternehmen Heraeus-Schott Quarzschmelze, hergestellt. Ob es die noch gibt, weiß ich nicht.

Die Hasselblad-Kameras aller Astronauten waren mit speziell entwickelten Objektiven ausgerüstet, die von der Firma Zeiss mit Schott-Gläsern entwickelt wurden. http://www.schott.com/german/

PGO stellen Quartzgläser auch für Luft- & Raumfahrt her: http://www.pgo-online.com/de/katalog/index.html

Datenblatt zu Fused Silica:: http://www.sciner.com/Opticsland/FS.htm#Full%20Spectrum%20Grade%20Synthetic%20Fused%20Silica%20(KI)

Andererseits, wenn die Reflektoren wirklich nicht mehr funktionieren dürften, hätte dann nicht schon mal irgendein Herstellerunternehmen etwas darüber verlauten lassen? Sind die auch bestochen?

Lipi




von Ulrich - am 11.12.2008 20:58

Freder legt nach

Hallo Lipi,

ja, kann man alles erfragen, aber das brauchen wir nicht. Freder muss die Beweise anschleppen.
Er hat übrigens gerade nachgelegt: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18295,18348#msg-18348
Ist leider nicht besser geworden, er macht immer wieder die gleichen Fehler.
Er meint, das Magnetfeld der Erde würde die Reflektoren nur kurzzeitig vor dem Sonnenwind schützen, so etwa 1h. Das aber stimmt nicht. Ich habe diesbezüglich meinen ersten Eintrag geändert, denn die neutrale Zone ist keine kleiner Bereich, sondern eine Fläche (sheet), durch die die Mondbahn verläuft. Soll er mal beweisen, dass es nicht so ist ;-)

Freder erinnert mich irgendwie an Rainman. Der konnte auch zählen und rechnen, mehr aber auch nicht.

Susanne

von Susanne Walter - am 11.12.2008 21:09
Hi Susi,

Zitat

ja, kann man alles erfragen, aber das brauchen wir nicht. Freder müßte die Beweise erbringen.


eigentlich sollte es so sein. Aber ein VT denkt ja er hätte die Beweise und wir müssten ihn vom Gegenteil überzeugen.

Freder schreibt:
Zitat

Aber die Oberfläche des gläsernen "Schutzes" wird eben durch den Sonnenwind zerstört, das Glas verwandelt sich in Milchglas.


So ein verlängertes Wochenende schadet den Gehirnzellen. Hätte ich mal gleich richtig geschaltet: SiO2 - Und Freder redet von gewöhnlichem Glas Na2O, CaO, 6SiO2. Fast hätte er mich mit seinem Schwachmatismus angesteckt.

Die Laserreflektoren wurden aus Fused Silica gefertigt, reinem Siliziumoxid (SiO2 - 99,9%). Fused Silica wird besonders gerne in der Raumfahrt verwendet (Fenster ISS, Apollo), weil keine Wechselwirkungen mit der Strahlung auftreten.
Je nach Hersteller wird SiO2 anders bezeichnet.

Der Aluminium Retainer Ring beim Reflektor war wahrscheinlich ein Schutz gegen Streulicht und Meteoritenstaub.

Ein Link dazu: Dawn Raumsonde

Lipi













von Ulrich - am 11.12.2008 22:38

Sonnenwind macht also doch Glas milchig

Zitat

Zum Einsatz kamen dabei das synthetische Quarzglas „Lithosil“ sowie das Bor-Kron-Glas „BK7G18“ und das Schwerflint-Glas „SFL6“ von SCHOTT. Um zu verhindern, dass kosmische Strahlung, die vorwiegend aus Protonen, Elektronen, Atomkernen und Röntgenstrahlung besteht, beim Eindringen in das Glas Farbzentren und Eintrübungen verursacht, dotiert SCHOTT optische Gläser für Raumfahrtanwendungen mit dem chemischen Element Cer. Nur bei „Lithosil“ ist das nicht erforderlich. Nur bei Lithosil ist das nicht erforderlich. Das Material besteht aus reinem Siliziumoxid, wodurch keine Wechselwirkungen mit Strahlung auftreten kann.

„Normales optisches Glas würde im Weltall innerhalb weniger Tage braun wie Milchkaffee“, erklärt Dr. Thorsten Döhring, bei SCHOTT in Mainz zuständig für optische Anwendungen in der Astronomie. „Bei den hier verwendeten speziellen Glasarten ist die Strahlungsstabilität dagegen besonders hoch. Das garantiert dauerhaft eine hohe Transmission, damit wir auch im Jahr 2015 noch Fotos von Ceres erhalten.“

- aus dem Link

Interessant, da hatte Martinus mit der Idee doch recht. Einziger Fehler war, dass er nicht geprüft hat, ob "normales" Glas verwendet wird, sondern einfach von etwas für die Verschwörung passendes ausgegangen ist.

Aber hat Hubble dann vermutlich nicht auch so ein spezial Glas? dann wäre die Wikipedia Aussage mit Merkur falsch, oder? Am Sonnenwind würde das Erblinden dann nämlich nicht liegen.


von m1ke - am 12.12.2008 00:04

Re: fused silica

Zitat

Trotzdem ist es so, dass der Sonnenwind die Spiegel praktisch nicht oder nur mit geringer Intensität trifft.


Im "Windschatten" der Erde ist der Spiegel aber in der Tat nur kurz, hinzu kommt ein halber Mondtag "Nacht". Von der geposteten Grafik her denke ich eigentlich auch nicht, dass das direkte Sonnenlicht (fast) immer abgeschirmt wird.

Müsste man mal durchrechnen, aber ich schätze, es liegt einfach am robusten Glas.

von m1ke - am 12.12.2008 00:07

Re: Sonnenwind macht also doch Glas milchig

Zitat

Aber hat Hubble dann vermutlich nicht auch so ein spezial Glas? dann wäre die Wikipedia Aussage mit Merkur falsch, oder? Am Sonnenwind würde das Erblinden dann nämlich nicht liegen.


Hi,

es könnte ja auch sein, dass andere Bauteile durch direkte Einstrahlung zerstört werden. Elektronik ist da ja auch sehr empfindlich. Dazu kann Ulrich wahrscheinlich mehr sagen.

Lipi





von Ulrich - am 12.12.2008 00:18
Zitat

Aber hat Hubble dann vermutlich nicht auch so ein spezial Glas?


Im Grunde ist (zumindest in dieser Hinsicht) völlig egal aus welchem Glas der Spiegel im Hubble besteht. Den das Licht geht nie durch das Glas hindurch, sondern wird von der aufgedampften Metallschicht (in den meisten erdgebundenen Spiegelteleskopen ist das Alu, was bei Hubble verwendet wurde weiß ich nicht) reflektiert. Das Glas dient nur als Träger für diese Metallschicht und gibt die Form vor. So wie in früheren Jahrhunderten hätte man anstelle des Glasrohlings auch irgendein anderes Material nehmen können.
Aber: Die Gläser für Spiegelteleskope zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich bei Temperaturänderungen nicht oder nur extrem wenig ausdehnen bzw. zusammenziehen. Diese Eigenschaft ist wichtig, damit die eingeschliffene Hyperbelform der Oberfläche auch bei Temperaturänderungen erhalten bleibt und sich nicht verzieht.

Das Problem bei Hubble ist sicher nicht das Glas, den wie gesagt: der Sonnenwind kann es nicht erreichen. Sobald aber die hauchdünne Bedampfung vom Spiegel runter ist bzw. beschädigt wird, ist der Spiegel optisch blind geworden und nutzlos.

von Kallewirsch 2 - am 12.12.2008 00:39
Meines Wissens guckt Hubble nicht auf Merkur, weil man quasi um die Sonne eine Sicherheitszone eingerichtet hat um zu vermeiden, dass durch einen Fehler Hubble direkt in die Sonne blicken und dadurch zerstört würde. Ausser zur Beobachtung des inneren Sonnensystems gibt es auch keinen Grund, in Sonnenrichtung zu schwenken. Ein astronomisches Objekt, welches jetzt scheinbar nahe bei der Sonne steht, wird in einem halben Jahr in Gegenrichtung beobachtbar sein. Kein Grund, ein unnötiges Risiko einzugehen.

von Harald Kucharek - am 12.12.2008 11:27

Die Reflektoren sehen den Sonnenwind nicht

Hi M1ke,

Zitat

Einziger Fehler war, dass er nicht geprüft hat, ob "normales" Glas verwendet wird, sondern einfach von etwas für die Verschwörung passendes ausgegangen ist.

Nein, das war nicht sein einziger Fehler, aber auch einer. Das für Weltraumzwecke kein 08/15-Glas verwendet wird, ist natürlich klar. Es ist ja nicht nur der Sonnenwind, sondern auch die starke Sonnenstrahlung selbst, die kosmische Strahlung und die extremen Temperaturschwankungen. Freder/Martinus hat aber vor allem nicht bedacht, dass der Sonnenwind die Reflektoren praktisch gar nicht erreicht. Die neutrale Zone im Schatten des Erdmagnetfelds ist zwar nur sehr dünn (um die Ekliptik-Ebene), aber auch sehr breit. Im ganzen Bereich der "shock wave" erreicht der Sonnenwind Mond und die Reflektoren nicht oder nur mit geringer Intensität.


siehe auch http://s11b.directupload.net/images/081212/ai3wibcj.gif

Außerhalb dieses Bereiches halten die >Aluminiumringe, in dem die Tripelspiegel eingebaut sind

von Susanne Walter - am 12.12.2008 13:32
Hmm, da fällt mir noch was ein.

Martin macht sich ja über die Wissenschaftler lustig, in dem er sich frägt, warum sie nicht einen Deckelmechanismus vorgesehen haben, der nur während der Messungen die Prismen freigibt.

Dazu fällt mir ein

* wenn ich jeder interessierten Station die Möglichkeit zur Messung zugestehen will, dann wäre es nicht so klug den Zugang zu verkomplizieren und sei es nur, dass die Station dann einen Funksender haben muss, der das Kommando zum Öffnen/Schliessen des Deckels sendet
* was passiert, wenn 2 Stationen gleichzeitig etwas zeitversetzt messen, und eine Station macht den Deckel zu, während die andere noch misst
* So einen Mechanismus postulieren kann man schnell, aber
** zusätzliche Mechanik bedeutet immer auch zusätzliche mögliche Fehlerquellen
** man braucht ja auch eine Stromversorgung für den Motor des Deckels. Wenn der Sonnenwind in 40 Jahren aus Glas, wie er behauptet, Milchglas macht, was wird er dann wohl mit Solarzellen machen?

von Kallewirsch 2 - am 12.12.2008 14:06
Hi Kallewirsch,

nun ja, wenn der Sonnenwind tatsächlich die Spiegel in Null-Komma-Nix trübe machen würde, dann hätte man gar keine andere Chance, als so einen ferngesteuerten Deckel zu verwenden. Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht - nur ganz offensichtlich nicht erforderlich. Ich vermute, dass die bei Apollo aufgestellten LRRR nur für Messungen von ein paar Jahre ausgelegt waren. Bei der Planung von Apollo11 ist man ja noch davon ausgegangen, dass es nach Apollo permanente Mondstationen geben wird. Dann hätte man sowieso regelmäßig neue Reflektoren aufstellen können. Die Apollo-LRRR funktionieren auch heute noch einwandfrei - ob geplant oder nicht.


Zitat

Wenn der Sonnenwind in 40 Jahren aus Glas, wie er behauptet, Milchglas macht, was wird er dann wohl mit Solarzellen machen?

Der Wirkungsgrad von Solarzellen im Weltall verringert sich mit den Jahren. Das liegt aber nicht nur am Sonnenwind, sondern auch an der kosmischen Strahlung und an Mikrometeoriten.

Susanne

von Susanne Walter - am 12.12.2008 14:37
Zitat
Susanne Walter
nun ja, wenn der Sonnenwind tatsächlich die Spiegel in Null-Komma-Nix trübe machen würde,


Die Frage ist immer: was ist Null-Komma-Nix

Null-Komma-Nix könnte auch bedeuten, dass alle Fenster des CM und LM in Null-Komma-Nix zu Milchglas werden. Dann hätte man Rolläden vorsehen müssen :-)

Zitat

dann hätte man gar keine andere Chance, als so einen ferngesteuerten Deckel zu verwenden.


Schon klar. Worauf ich hinaus will: So ein Deckel ist auch kein Allheilmittel, sondern öffnet auch einen weiteren Sack von Problemen die gelöst werden wollen. Zb. Wo nimmst du den Strom während der langen Mondnacht her?
Wenn es 2 Möglichkeiten gibt, eine aktive (den Deckel) und eine passive (eine Vorsatzröhre, die lang genug ist um als Blende zu dienen), dann ist die passive immer die bessere Wahl. Und so wurde es dann ja auch gemacht.

Zitat

Ich vermute, dass die bei Apollo aufgestellten LRRR nur für Messungen von ein paar Jahre ausgelegt waren.
[

Das denke ich auch. Ist ähnlich wie bei der Mir oder den beiden Rovern am Mars. Auf einen gewissen Zeitraum ausgelegt und wenns danach immer noch funktioniert - umso besser.


von Kallewirsch 2 - am 12.12.2008 14:49

Apollo-Rertrospiegel waren schon nach 1h blind!

Martinus hat soeben bewiesen, dass die Apollo-Retrospiegel schon 1h nach Aufstellung blind gewesen sein müssen: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18295,18382#msg-18382
Zitat

Der Retrospiegel wäre also in kürzester Zeit unbrauchbar geworden. Setzt man für obige Kamera eine zulässige Degradation der optischen Leistung von 0,1% in diesen 9 Jahren an, hätte der Retrospiegel bereits nach rund 1 Stunde dei 100% Degradation erreicht.
...
Selbst wenn der Sonnenwind 1000 mal schwächer wäre, würde die 100% Degratation eben in erst in einer Woche erreicht worden sein.




Susanne
in Plonklaune

von Susanne Walter - am 12.12.2008 15:00
Hi Kalle Wirsch,

Zitat

Worauf ich hinaus will: So ein Deckel ist auch kein Allheilmittel, sondern öffnet auch einen weiteren Sack von Problemen die gelöst werden wollen. ... ... Wenn es 2 Möglichkeiten gibt, eine aktive (den Deckel) und eine passive (eine Vorsatzröhre, die lang genug ist um als Blende zu dienen), dann ist die passive immer die bessere Wahl. Und so wurde es dann ja auch gemacht.

Sehe ich auch so.

Zitat

Wo nimmst du den Strom während der langen Mondnacht her?

Das wäre z.B. ein Problem, könnte aber relativ leicht mit den sowieso vorhandenen >RTGsALSEP-Stationen

von Susanne Walter - am 12.12.2008 15:09
Allerdings ist mir jetzt bei der Heimfahrt eine Frage gekommen.

Wir alle wissen, dass in jedem Detail eine Unmenge von Gehirnschmalz steckt. Aber:
Wenn ich mir die Reflektoren ansehe, dann haben sie immer etwas seltsam ausgesehen, nur wusste ich nicht warum. Bis vor ein paar Minuten.
Wenn ich so ein Teil entwerfen müsste, dann würde ich die Spiegel nicht an den Schnittpunkten in einem rechteckigen Gitter anordnen, sondern als dichteste Kreispackung. Die Spiegel der jeweils nächsten Zeile versetzt in die Lücken der jeweils vorhergehenden Zeile
Die optisch aktive Fläche wäre die gleiche, aber ich hab weniger Gehäusefläche. Das wiederrum bedeutet weniger Material -> leichter und sei es nur um ein paar Gramm

Was für einen Grund könnte es geben, keine Kreispackung zu verwenden?


von Kallewirsch 2 - am 12.12.2008 15:22

Re: Apollo-Rertrospiegel waren schon nach 1h blind!

Tja, da er sich ja der eigenen Auffassung nach niemals irren kann, muss er ja davon ausgehen, dass all die Astronomen und Techniker, die die Mondspiegel weiterhin nutzen, zwangsläufig zu lügen haben. Und obwohl jetzt mittlerweile die NASA, alle beteidigten Firmen, Astronomen, Techniker, Funkamateure und sogar Hasselblad und Zeiss daran beteidigt sind (und die Liste mit jeder neuen Behauptung der Spinner grösser wird), ist es für die Spinner immer noch keine Verschwörung, neeeeeeein, natürlich nicht.

Nur, warum die allmächtige CIA noch immer nicht diesen "wichtigen Entlarver" Martin beseitigt hat, so wie sie es doch mit so vielen anderen gemacht haben soll, konnte er noch nicht erklären. Aber vermutlich ist sein Ego dafür zu gross und er als Person zu "wichtig" :-)

von soriac - am 12.12.2008 15:33

Anordnung der Reflektoren

Mit der versetzten Anordnung machst du die Zwischenräume zwar kleiner, aber an den Rändern verlierst du einen Teil der Fläche wieder. Nur bei einer ausreichend großen Anzahl der Kreise macht das also Sinn. Und tatsächlich, bei A11 und A14 (jeweils 100 Reflektoren) hat man die normale Gitteranordnung gewählt, bei A15 (300 Reflektoren) dagegen die versetze Anordnung.
A14: http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/AS14-67-9386HR.jpg
A15: http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a15/AS15-85-11468.jpg
(achte auf den Flächenverlust am oberen und unteren Rand)

Dein Satz "Wir alle wissen, dass in jedem Detail eine Unmenge von Gehirnschmalz steckt." trifft es also genau ;-)

Susanne

von Susanne Walter - am 12.12.2008 15:41
Zitat
Brainstorm64
Das ist vermutlich auch VT-Logik: Alle sperren und sich dann wundern, daß keiner was schreibt... :)


Nee, die VT-Logik ist da etwas anders: alle sperren und dann das Nichtposten der Gesperrten zu Gunsten der VT'ler, z.B. als Eingeständnis, auslegen :-)

Vermutlich wird auch erwartet, dass Antworten zu Beiträgen im 4D-Forum hier gepostet werden sollten. Die Viererbande betreibt dieses bereits in anderer Richtung, wenn sie hier zu scharfen Gegenwind bekommen, jammern sie sich später im Deppenforum aus...

von soriac - am 13.12.2008 11:37
Zitat

Und tatsächlich, bei A11 und A14 (jeweils 100 Reflektoren) hat man die normale Gitteranordnung gewählt, bei A15 (300 Reflektoren) dagegen die versetze Anordnung.


Siehst du, das war mir bisher völlig entgangen. War aber auch ein Schnellschuss aus der Hüfte ohne großarte Recherche
Also wieder nichts mit: wir haben sie bei einer Nachlässigkeit erwischt :-)


von Kallewirsch 2 - am 13.12.2008 11:38

Viererbande oder Einzeltäter

Hi Soriac und Brainstorm,

Zitat

Nee, die VT-Logik ist da etwas anders: alle sperren und dann das Nichtposten der Gesperrten zu Gunsten der VT'ler, z.B. als Eingeständnis, auslegen

Das wollte ich in eigenen Worten auch gerade sagen ;-)

Die "Viererbande" ist seit Monaten eine Dreierbande. Aber Bande ist auch die falsche Bezeichnung. Juest's Forum ist eher ein Zufluchtsort für Einzelkämpfer (-täter).
Einzelkämpfer "Astronove" war heute Nacht wieder im >ScienceBlog - Die Mondlandungslüge

von Susanne Walter - am 13.12.2008 11:59

Re: Viererbande oder Einzeltäter

Naja, dass Florian bei "Astronove" überhaupt noch die Geduld aufbringt, etwas zu antworten, ist schon beachtlich, aber wieder ein Mal hat sich Spinner Freder als merkbefreit erwiesen. Und wieder nur der Grundtenor "Freder klug, Fachleute alles Idioten". Ich gestehe, ich bin neugierig, was das eigentlich für eine Person in Natura ist, so -pardon- dumm, wie sich Freder anstellt, ist er eigentlich nicht überlebensfähig.

von soriac - am 13.12.2008 12:35
Zitat
soriac
Nee, die VT-Logik ist da etwas anders: alle sperren und dann das Nichtposten der Gesperrten zu Gunsten der VT'ler, z.B. als Eingeständnis, auslegen :-)

Wow, 100% korrekt: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18295,18511#msg-18511

Zitat

Es kommt auch vor, dass jemand von da, der direkt nach hier in dieses Forum eingeladen wurde, lieber gar nicht erst hier auftritt, weil er nach kurzem Studium des Inhaltes dieses Forums merkt, dass man mit Gläubigkeitsgewäsch hier schlecht Fuß fassen kann.

Viele Grüße
AGC

von AGC - am 15.12.2008 16:49

Ixi mal wieder

Hi AGC,

Ixi bleibt sich treu - er tut was er kann :D

Und auch wieder schön:
Zitat

Schwalbe: Susi hat es bis heute nicht fertig gebracht, meine Frage, welches Klebeband denn nun am Apollo-17-Rover tatsächlich verwendet wurde, mal zu beantworten.

Irrtum, ich habe das u.a. hier beantwortet: http://forum.mysnip.de/read.php?7537,423812,424361#msg-424361
Ixi's Lesekompetenz ist zu gering, echte Infos schwimmen an seiner Wahrnehmung vorbei.
Deswegen hat er in den monatelangen Diskussionen auch nicht ein Fitzelchen dazu gelernt.

Susanne

von Susanne Walter - am 15.12.2008 17:12

Re: ScienceBlog: Die Mondlandungslüge

Zitat
Susanne Walter
Und eine Frage an die, die dort mitdiskutieren: Ich habe den schweren Verdacht, dass Peter Piper eine Sockenpuppe von Astronove ist. Was meint ihr?

Ich glaube eigentlich nicht, der Stil, die Wortwahl und die Muster der Rechtschreibfehler sind schon etwas anders.
...Florian hat auch gerade gepostet, dass sie zumindest unter unterschiedlichen IPs gepostet haben.

Viele Grüße
AGC

von AGC - am 15.12.2008 17:38

War ja klar, dass er sich dort ausheult

und weiterhin darauf pocht, dass keiner ausser ihm selbst Ahnung zu haben hat und alles sowieso nur ein Konstrukt aus Lügen und Täuschung sei. Newton für die Relativitätstheorie (respektive für die sogenannte "Wiederlegung" desselben), das spricht wieder Bände, wie er sich die Welt vorstellt. Auf den ebenso einfachen Hinweis, den ihr ihm ja auf sein einfaches Weltbild schon mal gegeben habt, dass Einstein Newton nicht wiederlegt, sondern ergänzt hat, hat er ja wieder mal nicht reagiert. Aller Wahrscheinlichkeit ist selbst das bereits zu hoch für ihn.

Was auch immer ich von dem Kerl lese, er ist und bleibt ein Spinner, und zwar ein völlig weggetretener.

von soriac - am 19.12.2008 15:06

Re: Martinus strikes back

Hätte absolut keinen Sinn, die Antwort könnte man sich jetzt schon ausmalen: ist doch eh alles gelogen, in dem Versuch, die Leute haben sich geirrt, haben sowieso keine Ahnung und ER(der grosse Überblicker) hätte doch klipp und klar bewiesen, dass das definitiv nicht funktionieren könne. Und wer das nicht begreifen würde, ist ebent zu dähmlich[sic]

Ich habe jetzt wenigstens schon eine Vorstellung, was das damals wohl für Leute gewesen sein müssen, die strikt gegen die Eisenbahn waren, weil, mehr als 30km/h sei doch eindeutig schädlich für's Gehirn. :-)

von soriac - am 19.12.2008 16:48

Re: Martinus strikes back

Jaja, da hat er sich mal wieder irgendwelches Zeug zusammengegoogelt, dass er selber nur halb versteht. Zum Beispiel hat er sicher so etwas gesucht wie "relativistic effect gps" und hat den NIST Link gefunden, den er zitiert. Den versteht er entweder komplett falsch, oder zitiert ihn böswillig ohne den Kontext zu nennen. Als netter Mensch unterstelle ich ihm mal das erste, zumal sein Englisch sehr schlecht ist.

Also verwechset er einfach mal die Korrektur der Latenz in der Übertragung des Zeitsignals vom Satelliten zum Empfänger mit der relativistisch notwendigen Korrektur der GPS Systemzeit in der Satellitenuhr. Die relativistischen Effekte liegen meines Wissens nach etwa 4 bis 5 Größenordnungen über der Gangungenauigkeit der verwendeten Uhr selbst.

Genau so lustig ist die Aussage "Die Richtigkeit der Newtonphysik ist gerade in der Astronomie mit allergrößter Präzision bestätigt worden". Ja, hat der Mann die letzten 70 Jahre Astrophysik völlig verschlafen? Oder sucht er sich selber aus, was Astronomie ist und was nicht?

Selbst die von Freder erwähnte Periheldrehung des Merkurs kann klassisch auch unter Berücksichtigung der Sonnenform nicht präzise vorhergesagt werden (Es war auch nicht Einstein, der diese Diskrepanzen bemerkt hat ). Wenn er wollte, könnte er sich das sogar selber ausrechnen und mit den beobachteten Bahndaten vergleichen (Wo er doch sonst so gerne rechnet). Und wie er selber merkt, die relativistischen Effekte sollten sogar die Mondbahn beinflusssen. Dies könnte man sogar messen, wenn man dort oben mal einen Reflektor aufstellen würde. Und weil dann das Weltbild mal wieder ordentlich wackelt, darf es dort oben keinen solchen Reflektor geben...

Gemeinsam mit diesen ganzen halbgebildeten Internet-möchtegernphysikern ist auch das Ignorieren von unzähligen experimentellen Stützungen der speziellen Relativitätstheorie. Zum Beispiel könnte er einfach mal einen Elektronenspeichering besuchen und den Leuten dort erzählen, die Teilchen würden sich nicht relativistisch bewegen und die Synchrotronstrahlung sei nur eine Frederstrahlung.

Immerhin hat er ja die Newtonsche Mechanik so halbwegs verstanden. Dann schreibt er aber tatsächlich: "Im atomaren Bereich würde dasselbe auftreten, weil auch hier die elektrischen Kräfte nicht schneller als mit c wirken dürften." Damit wäre er auch vor Einstein und Plank durch jede Physikprüfung gerasselt, weil anscheinend die Maxwellgleichungen nicht bekannt sind. In der Tat benutzt man bereits in der klassischen Formulierung der Elektrodynamik retardierte Potentiale, um die Feldgleichungen zu lösen. Das macht man sogar in den Übungsaufgaben für Physiknebenfächler. Diese Retardierung hat die Physiker vor Einstein wahrscheinlich deutlich weniger gestört, als die Tatsache, dass die Maxwellgleichungen nicht invariant unter der Galilei-Transformation sind!

Zur RT vs. gesunder Menschenverstand: Ich finde es eigentlich eine sehr natürliches Postulat, dass in allen gleichwertigen Systemen die gleiche Physik gelten soll.

-- Valentin


von Valentin_ - am 19.12.2008 17:44

Re: Martinus strikes back

Hallo Jungs,

ich wußte doch, das gefällt euch :D
Eigentlich wollte ich noch orakeln, dass Ixi mit einem sinnfreien Text antwortet, welcher die Wörter "Rhetorik", "Clowns" und "Pispers" enthält, doch ich hatte wenig Zeit. Inzwischen hat er geantwortet, und zwar mit einem sinnfreien Text, der die Wörter "Rhetorik" und "Clowns" enthält.
Martinus hat darauf auch schon wieder geantwortet, ohne auf irgendetwas einzugehen, was Ixi geschrieben hat. Er spricht ihn nicht mal an. Während Ixi sich mit "Du, lieber Martinus" und "Herzlichst " einschleimt, wird er selbst komplett ignoriert. Martinus rotzt stattdessen gleich den nächsten Mist raus. Was für kranke Typen.

Susanne

von Susanne Walter - am 19.12.2008 18:22

Re: Martinus strikes back

Hi Valentin_,

Zitat

... weil anscheinend die Maxwellgleichungen nicht bekannt sind. [...] als die Tatsache, dass die Maxwellgleichungen nicht invariant unter der Galilei-Transformation sind!

Nein, ihm ist beides bekannt, was er auf die übliche Art und Weise "löst", die Maxwell-Gleichungen sind gelogen und elektromagnetische Wellen existieren nicht, siehe z.B.
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/die-mondlandungsluge.php#comment15744
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/die-mondlandungsluge.php#comment15748
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/die-mondlandungsluge.php#comment15813

Es nennt es übrigens nicht Galilei-Transformation sondern Jocelyne Lopez-Transformation. ;)

Viele Grüße
AGC

von AGC - am 19.12.2008 20:58

Ach ja..

betreffs deines (derzeit) letzten Beitrages dort, der auf die Seite final-frontier.ch verweist.
also diese Seite hier...
Den Link finde ich besonders interessant. Nicht nur, dass das dort Gesagte genau auf Freder zutrifft, es zeigt auch, dass Freder nicht alleine ist. Oder Poster "Paule" ist ebenfalls Freder. Aber ich habe eher das Gefühl, PaulE ist Freders Vorbild, letzterer ist eifrigst dabei, ihn zu kopieren.

von soriac - am 19.12.2008 21:06

Re: Martinus strikes back

Jetzt aber richtig.
Klick

Jetzt beweist er seine völlige Ahnungslosigkeit.
Seiner Aussage nach wurde gemessen, daß der Mond sich von der Erde entfernt, mit ein paar mm pro Jahr.

Der gemeine Apollo-Gläubige wird hier natürlich hellhörig. Exakte Messungen des Mondabtandes sind ja erst möglich seit.... na wer weiß es?

Halten wir also fest: Sein Posting bezieht sich auf eine Messung die nach seinen eigenen Aussagen gar nicht durchführbar ist, weil das dazu notwendige Gerät nicht existiert. Na da bin ich mal gespannt, wie der aus der Nummer wieder rauskommen will... :)

von Brainstorm64 - am 20.12.2008 07:22

Re: Martinus strikes back

Na, wie er da wieder rauskommt, müsstest du aber wissen. Denn schliesslich wude ja von "Expertenseite" (so nennen die Deppen das wenigstens) eindeutig belegt, dass man dazu keinen Spiegel benötigt, der Mond alleine reflektiert bereits. Und ausserdem funktionieren Laser nicht (das kommt irgendwann von ihm auch noch, oder habe ich es bereits überlesen?), echte Entfernungsmessungen zum Mond wurden selbstverfreilich per Radar oder so gemacht, die sind auch auf wenige Mikrometer genau.

Hmm, Radar auf dem Mond, das könnte im kranken Geist der Spinner ja auch noch umgemünzt werden: denn bei solchen Radarmessungen hat man festgestellt, dass es keine metallischen Hinterlassenschaften auf dem Mond gegeben hat. Wann man das festgestellt hat und wie, ist doch egal, wiederlegt das gefälligst erst mal!!!

Und ich hab schon wieder Kopfschmerzen, wenn ich mich auf die Denkweise der Spinner herablasse. Aber was tue ich nicht alles, um denen den verdienten Spott zukommen zu lassen ;-)

von soriac - am 20.12.2008 09:09

Ernstgemeinter Rat an Martinus

Hallo Martinus,

Du "rechnest" irgendwas (wird schon seine Gründe haben, dass du uns diese Rechnung nicht zeigst), und bekommst heraus, dass "sich der Monddabstand um jährlich mehr als 5 km vergrößern" würde. Nehmen wir mal nur eine Minute an, deine Lösung wäre eine mathematisch korrekte Folgerung aus der relativistischen Mechanik. Auch wenn sie dass höchstwahrscheinlich nicht ist, denn relativistische Orbits werden kleiner und nicht größer, nehmen wir der Einfachheit mal an, du hättest recht.

Denkst du wirklich, du bist der allererste Mensch auf der ganzen Welt, der das relativistische Zweikörperproblem betrachtet hat? Falls nein, denkst du, du bist der einzige Mensch auf der Welt, dem aufgefallen ist, dass der Mond uns noch nicht davongeflogen ist?

Jeder gesunde Mensch würde erst mal den Fehler in seiner Rechnung suchen, wenn irgend etwas rauskommt, dass offensichtlich falsch ist. Jeder gesunde Mensch würde sein Ergebnis mit ähnlichen Rechnungen aus Physikbüchern oder Vorlesungsskripten vergleichen, um zu sehen, wo da der eigene Denkfehler steckt. Jeder gesunde Mensch hat kein Problem damit, zu erkennen, dass er möglicherweise einen Fehler gemacht haben könnte, insbesondere wenn er scheinbar gerade erst angefangen hat, sich mit einem Thema zu befassen. Jeder gesunde Mensch würde, sofern er den Fehler nicht zu finden vermag, seine Lösung mit anderen kommunizieren um den Sachverhalt zu entscheiden - und dabei den Kontakt zu Leuten suchen, die sich mit der Materie auskennen, nicht irgendwelche Sekretärinnen. Jeder gesunde Mensch würde die Bescheidenheit besitzen, sich nicht gleich für den einzigen halten, der das Themengebiet verstanden hat, insbesondere wenn der Verdacht besteht, dass Fehler in der eigenen Lösung des Problems stecken.

Dies unterscheidet den gesunden Menschen von einen, der unter einer schweren psychischen Krankheit leidet. Mit einem übersteigertem Ego allein kann man so etwas nicht mehr erklären. Du hast ein ähnliches Problem wie Moon Knight, der die Existenz der ISS bestreitet, obwohl man diese an vielen Abenden im Jahr mit bloßem Auge sehen kann. Ich gebe dir den Rat: Suche professionelle Hilfe, bevor es zu spät ist!

-- Valentin


von Valentin_ - am 20.12.2008 09:12

Re: Martinus strikes back

Es wird immer schlimmer mit ihm und seine Berechnungen immer konfuser. Ich habe irgendwie den Eindruck, er macht seine Rechnungen absichtlich kompliziert, damit er dann Leute, die nachfragen, als dumm bezeichnen kann. Diskussionen mit ihm und Versuche ihn auf seine Fehler hinzuweisen, haben ihn nur noch fanatischer gemacht.
Valentins Aufzählung, was ein gesunder Mensch machen würde, trifft es genau. Ein gesunder Mensch würde sich auch nicht in einem Forum ausheulen, wo niemand auch nur im Ansatz versteht, was er meint und wo keinerlei Diskussion stattfindet. Im 4D-Forum ist er im Prinzip vollkommen allein. Er nutzt es als Plattform für Selbstbestätigung und seinen Hass auf uns. Das 4D-Forum scheint seine letzte Rückzugsstation zu sein, da er selbst bei seinen braunen Freunden abblitzt. Ich sehe bei Freder Fanatismus pur. Er ist ein Mensch, der sich total in die Enge gedrängt fühlt und nichts anderes kennt, als die Schuld bei anderen zu suchen. Zum Glück findet die Konfrontation nur als Fernduell im Internet statt. Wären wir Arbeitskollegen in einer Firma, dann würde ich einen Amoklauf nicht ausschließen. Die Lachnummer Freder finde ich immer weniger lustig.

Susanne

von Susanne Walter - am 20.12.2008 12:18

Re: Ernstgemeinter Rat an Martinus

Hi Valentin_,

Zitat
Valentin_
Du "rechnest" irgendwas (wird schon seine Gründe haben, dass du uns diese Rechnung nicht zeigst), und bekommst heraus, dass "sich der Monddabstand um jährlich mehr als 5 km vergrößern" würde. Nehmen wir mal nur eine Minute an, deine Lösung wäre eine mathematisch korrekte Folgerung aus der relativistischen Mechanik. Auch wenn sie dass höchstwahrscheinlich nicht ist, denn relativistische Orbits werden kleiner und nicht größer, nehmen wir der Einfachheit mal an, du hättest recht.

Bei den kleiner werdenden Orbits meinst Du wahrscheinlich Gravitationswellen, aber ich denke er meint hier, dass das Newton'sche Gravitationsgesetz zusammen mit einer endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit unseren Beobachtungen widerspricht, was ja dann auch letztlich zu den Feldtheorien geführt hat, die er ablehnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Aberration_(Gravitation)

Es ist immer das gleiche Schema, er zeigt auf recht umständliche Art und Weise, was jeder weiss: Die klassische Physik ist inkompatibel mit der Relativitätstheorie, Quantenmechanik etc. Da er die klassische Physik axiomatisch annimmt (aus dem Nazi-Forum) :

Zitat

Ich wüßte nicht, was man an der Newtonschen Theorie überarbeitet hätte. Das ist auch nicht nötig, da diese Theorie auf Axiomen beruht. Ein festeres Fundament gibt es gar nicht. Mit Newton gelingt es bzw. wird es gelingen, jedes Phänomen erklären zukönnen. Man muß nur genau hinsehen, um die wirklichen Wechselwirkungen erkennen zu können. Es gibt keine Theorie welche so sauber ist wie die Newtonsche.

ist natürlich alles andere falsch, die Realität kommt in diesen Überlegungen nicht vor.

Mich würde aber gerade mehr intessieren, wie er sich Funk und TV-Übertragungen vorstellt, wo doch die Maxwell-Gleichungen falsch und elektromagnetische Wellen gelogen sind...

Viele Grüße
AGC

von AGC - am 20.12.2008 20:22

Re: Martinus strikes back

Zitat
Susanne Walter
Wären wir Arbeitskollegen in einer Firma, dann würde ich einen Amoklauf nicht ausschließen. Die Lachnummer Freder finde ich immer weniger lustig.

Seinen Holocaust-Thread im Nazi-Forum fand ich noch nie lustig. Aber wenn er Dein Arbeitskollege wäre, wüßten wir seine reale Identität und könnten ihn der Justiz überführen. Dann darf er sich selbst entscheiden, ob er verminderte Schuldfähigkeit vorbringen will. :)

Viele Grüße
AGC

von AGC - am 20.12.2008 20:28

Re: Martinus strikes back

Hallo AGC,

Zitat

Seinen Holocaust-Thread im Nazi-Forum fand ich noch nie lustig.

Ich auch nicht, aber die Diskussion im Frühjahr, mit Youngs Sprung bei 3cm Anlauf, dem hochgeworfenen Mondstaub usw., das war für uns sehr spaßig. Da warst du noch nicht hier und wir wussten noch nichts von seiner braunen Gesinnung. Zu dieser Zeit war er eine echte Lachnummer.


Zitat

Aber wenn er Dein Arbeitskollege wäre, wüßten wir seine reale Identität und könnten ihn der Justiz überführen. Dann darf er sich selbst entscheiden, ob er verminderte Schuldfähigkeit vorbringen will.

In meiner rein hypothetischen Annahme "wenn wir alle Arbeitskollegen wären" habe ich auch nur die Diskussion bei Florian gemeint. Seine Gesinnung habe ich dabei außen vorgelassen. Bei dem, wie er sich in Florians Blog verhalten hat (die Weigerung Fehler einzugestehen, stetig steigende Aggressivität usw.), kann ich mir vorstellen, dass so jemand irgendwann ausrastet und Amok läuft.

Grüße
Susanne

von Susanne Walter - am 21.12.2008 12:51

Re: Photonenüberschwemmung

Hi Brain,

Zitat

aber sollten wir zu Primär-, Sekundär- und Tertiär-Quellen nicht noch die vierte Kategorie "Youtube" einführen? Wobei Youtube ist sogar an vierter Stelle noch zu gut eingereiht...

Youtube ist sehr unterschiedlich. Wenn bei Youtube ein NASA-Clip reingestellt wird, dann könnte man noch von Tertiärquelle sprechen. Wenn daran aber noch rumgeschnibbelt, sonstwie bearbeitet und vielleicht auch noch stark komprimiert wird, dann gehen mir die latainischen Wörter aus. ;-)

Ist http://de.youtube.com/watch?v=aqlo_spATEM&feature=related aus Galileo-Mystery? Weiß das jemand?

Grüße
Susanne

von Susanne Walter - am 21.12.2008 13:58

Re: Photonenüberschwemmung

Mmmh, youtube ist in erster Linie nur das Übertragungsmedium. Das Prinzip von youtube selber gibt weder Limitierungen noch Anforderungen an das Material, das hineingestellt wird. Was in erster Linie bedeutet: man kann dort jeden Grand von Seriosität erwarten. Wenn was schlecht ist, dann ist es eher die Bilidqualität der Videos, was dort schliesslich bandbreitenbedingt ist**

**Und je schlechter die Qualität, um so besser lassen sich von den Spinnern allerlei Dinge hineininterpretieren ;-)

von soriac - am 21.12.2008 15:02

Re: Photonenüberschwemmung

Zitat
soriac
**Und je schlechter die Qualität, um so besser lassen sich von den Spinnern allerlei Dinge hineininterpretieren ;-)


Da fällt mir gerade der klassische Rohrschach-Test ein. Das müsste doch für die Typen paradiesisch sein. Bilder ansehen, die nix deutliches Zeigen, und man darf hineininterpretieren was man will. Traumhaft. :)

Edit: Aber bei Frederchen bin ich mir nicht mehr so sicher, daß es dem nur noch um Raumfahrt oder Mondlandung geht. Der steht inzwischen fast auf einer Stufe mit Wischienewski, der stellt nicht nur die komplette Raumfahrt und Physik in Frage, der ist so weit, daß ganze Weltgeschehen in Frage zu stellen.

Der hat nur noch zwei Möglichkeiten.
1. Er schnappt völlig über (geht da noch mehr?) und landet in der Klappse.
2. Er beginnt Bücher zu schreiben... :)

von Brainstorm64 - am 21.12.2008 15:30

Re: Photonenüberschwemmung

Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht kann man die Laser-Lichtblitze auf der Mondoberfläche doch sehen, wenn man nur in der Wellenlänge beobachtet, mit der man auch sendet. Beim Lunar Laser Ranging werden Nd:YAG-Laser verwendet, also nahes Infrarot mit 1064nm. Gemessen wird nur in diesem schmalen Spektralbereich, aber was der Monitor in der Sendung angezeigt hat, kann man nicht wissen.

Susanne

von Susanne Walter - am 21.12.2008 16:15

Re: Photonenüberschwemmung

Da hat wieder einer zu früh frohlockt: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18295,18759#msg-18759
Jetzt muss sich die braune Dumpfbacke schnell etwas neues ausdenken, um weiter lachen zu können. Aber ich mache mir da keine großen Sorgen. Bis jetzt ist ihm immer etwas eingefallen, um seinen Schwachsinn auf andere abwälzen zu können. Ich hoffe nur, er hört nicht auf damit ;-)

Susanne


von Susanne Walter - am 22.12.2008 13:07

Re: Photonenüberschwemmung

Ich möchte anmerken: jede Art von Wiederlegung wird in seinem Geiste natürlich prompt zu einer Bestätigung umgemünzt werden. Da braucht man nicht mehr zu hoffen, da kann man sich bereits drauf verlassen :-)

Und nein, aufhören wird er so schnell nicht, ich fürchte, der ist bereits so weit abgehoben, dass er nicht mal eine öffentliche Lächerlichmachung seiner selbst in Berichten, Fernsehen und meinetwegen sogar in der Bild-Zeitung ("HIER [Foto Freder] sitzt das verwirrte Opfer, und ER [derzeitiger Bild-Lieblingsgegner] ist bestimmt auch schuld daran") wahrnehmen würde. Das hatte ich bis jetzt ja immer noch als letzte Hoffnung genommen, ein besonders dicker Dämpfer könnte sie vielleicht doch noch dazu bringen, das Problem bei sich selber zu suchen, aber bei Freder halte ich das für verloren. Der ist bereits im Endstadium und lebt nur noch in seiner Fantasiewelt.

von soriac - am 22.12.2008 13:47

Psychokram

Hi Soriac,

Zitat

Freder würde ich wirklich gerne mal einen Psychologen auf den Hals hetzten.

Gute Idee, nur würde Freder sich niemals analysieren lassen. Aus seiner Sicht, ist nicht er bekloppt, sondern alle anderen, einschließlich die Psychologen.


Zitat

Vielleicht ist es sogar eine ganz neue Form (oder zumindest Schwere) von psychischer Störung, die dann nach Freder benannt werden kann

Ich weiß nicht, ob Freder so außergewöhnlich ist. Die selbsternannten RT-Kritiker sind alle ganz ähnlich drauf. Freder ist im Endstadium seines Wahns - allein das ist schon interessant genug.

Aber es gibt natürlich noch Beklopptere. Oder zumindest Leute, bei denen der Schaden anders aber gleich schwer ist.
Zum Beispiel Ixi/Schwalbe mit seiner Apollo13-Analyse: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18854
Als erstes nerven die megabyte-großen Fotos, die sich nur ganz langsam aufbauen. Aber währenddessen kann man ja lesen. Sind natürlich nur die üblichen Ixi-Schwurbeleien, ohne echten Inhalt. Selbstverständlich wird nicht die Apollo-Original-Dokumentation auseinandergenommen, sondern der Apollo13-Spielfilm. Und er fragt auch - wer hätte es geahnt? - nach dem verwendeten Klebeband. Jeder weiß welches es war, jeder kennt es, jeder erkennt es. Wie oft haben wir ihm das insgesamt schon verklickert? 10x oder 20x? Doch Ixi merkt nichts, lernt nichts, weiß nichts und steht dumm da wie vor einem Jahr. Sorry, wegen Weihnachten, aber auch für die Apollo13-Story nur ein:



Susanne

von Susanne Walter - am 23.12.2008 16:17

Re: Psychokram

Zitat
Susanne Walter
Aber es gibt natürlich noch Beklopptere. Oder zumindest Leute, bei denen der Schaden anders aber gleich schwer ist.
Zum Beispiel Ixi/Schwalbe mit seiner Apollo13-Analyse: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18854
Als erstes nerven die megabyte-großen Fotos, die sich nur ganz langsam aufbauen. Aber währenddessen kann man ja lesen. Sind natürlich nur die üblichen Ixi-Schwurbeleien, ohne echten Inhalt.


Ohne echten Inhalt ist gut gesagt. Diese Schwurbelei ist sowas von dämlich, die würde noch nicht mal auf einer Web-Site angenommen, die sich mit tatsächlichen Fimfehlern befasst. Dieser 'Aufsatz' zeigt eigentlich nur, dass er weder von Apollo noch vom Filmgeschäft auch nur die geringste Ahnung hat.

von Kallewirsch 2 - am 24.12.2008 10:44

Autsch Ixi

Böses Foul von Ixi, beschwert sich doch tatsächlich unser oberster Schlüsselmeister darüber, daß keiner mehr bei Ihm schreibt.

http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18295,18966#msg-18966

Zitat

Zwar liest man hier recht zahlreich mit, aber es kommen außer Clownstest keine Beiträge mehr von anderer Seite.


Hmmm... Ich wüsste wie man das ändern könnte, nur ob das jetzt noch hilft? :D

von Brainstorm64 - am 25.12.2008 20:14
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.