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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
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Beschleunigung der Astronauten

Startbeitrag von Martinus am 17.08.2009 01:57

Nicht das man glaubt, ich hätte mich verschrieben. Mich interessiert die Beschleunigung von Menschen bei Bedingungen des Wiedereintritts. Wieviel g können wieviele Sekunden ohne Totalausfall vertragen werden.

Bei einem Autocrash weiß man das. Das sind dann 50 g für einige Millisekunden, nur um einen eine Hausnumme in die Landschaft zu werfen.

Neben der allgemeinen Gefahr, daß man bei einem Wiedereintritt schlicht verglüht, ist eben das zweite Überlebenskriterium das überlebbare Beschleunigungs-Zeit Kriterium.

An anderer Stelle (in meinem Hausforum) habe ich schon diesbezüglich einige "Bedenken" geäußert und sogar Gegenmaßnahmen angesprochen. Insbesonders für die Vita der bisherigen Astronoven, denen man wenigstens noch einen zusätzlichen Bremsfallschirm in großen Höhen hätte man unterjubeln können.

Von dieser notwendigen Jubelei ist aber bisher nichts bekannt geworden.

Von mir als blutigem Laien unmaßgeblichlich berechnete Verzögerunge deutet auf 20g für meist mehr als 5 s Dauer hin, wenn man einfach mit einer Kapsel versucht die Erde zu erreichen. Natürlich bei einem Eintrittswinkel von 0° ( nicht C) in bereits passender Höhe (140 km).

Die in der Literatur benannten Werte (ca. BILDzeitung & Co) für die Touristenraumfahrt von 3-4g kann ich einfach nicht nachsimulieren.

Die 50 interessantesten Antworten:

Sachantwort für die, die es wirklich interessiert:

Man trifft in einem sehr flachen Winkel auf die Atmosphäre und kommt dadurch nur langsam in immer tiefere Luftschichten. Ausserdem fliegt man nicht in Kanonenkugeln und die Wiedereintrittskörper können Auftrieb erzeugen und dadurch die Kurve abflachen. Manchmal hört man von einer Sojus, dass sie wegen Ausfall der Steuerung einen ballistischen Wiedereintritt machte. Das ist immer noch nicht Kanonenkugel, aber doch schon über 10g. 3-4g hat man bei einem Shuttle. Warum, dass kann sich jetzt wohl jeder selber zusammendenken.

Das sollte wohl genügen. Auf weiteres Martinus-Gelaber in diesem Thread werde ich nicht reagieren.

von Harald Kucharek - am 17.08.2009 06:02
Zitat

Auf weiteres Martinus-Gelaber in diesem Thread werde ich nicht reagieren


Zitat
Martinus
Die in der Literatur benannten Werte (ca. BILDzeitung & Co) für die Touristenraumfahrt von 3-4g kann ich einfach nicht nachsimulieren.


Wer seine Literaturliste mit BILDzeitung beginnen lässt, ist sowieso nicht ernst zu nehmen.


von Kallewirsch 2 - am 17.08.2009 07:39
Bei 6g werden manche schon ohnmächtig. Die Kotzerei kommt danach:

http://www.clipfish.de/video/243880/

Das ist noch interessanter: http://www.youtube.com/watch?v=7motsbHIJcw&NR=1

von Martinus - am 17.08.2009 08:41
Zitat
Harald Kucharek
Sachantwort für die, die es wirklich interessiert:

Man trifft in einem sehr flachen Winkel auf die Atmosphäre und kommt dadurch nur langsam in immer tiefere Luftschichten. Ausserdem fliegt man nicht in Kanonenkugeln und die Wiedereintrittskörper können Auftrieb erzeugen und dadurch die Kurve abflachen. Manchmal hört man von einer Sojus, dass sie wegen Ausfall der Steuerung einen ballistischen Wiedereintritt machte. Das ist immer noch nicht Kanonenkugel, aber doch schon über 10g. 3-4g hat man bei einem Shuttle. Warum, dass kann sich jetzt wohl jeder selber zusammendenken.


Der Wiedereintritt mit einer Sojus-Rückkehrkapsel ist eben nichts für Weicheier, wie vor einiger Zeit mal ein Journalist textete. Hat übrigens nicht sogar Weltraumtourist Charles Simonyi die Freuden eines ballistischen Hoch-g-Eintritts erleben dürfen?


(Achtung: Der obige Beitrag könnte Spuren von Ironie beinhalten!)

von Ruhri - am 17.08.2009 08:54
Genau. Bei diesem Touristen wurde gesagt, daß er in der Sojuskapsel nur 3-4 g ausgesetzt war.

Im Film sah er mir tatsächlich sehr frisch und nicht hartgekocht aus.

3-4g in einer Sojuskapsel ist unmöglich zu erreichen. 20g und mehr ist glaubhaft. Natürlich bei flachem Winkel.

Ein paar Impressionen:
http://www.youtube.com/watch?v=VLGd94NEMns
http://www.youtube.com/watch?v=Z32osbLHhyY&feature=related
So stellt man es sich vor:
http://www.youtube.com/watch?v=sWFCANn2moM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=-nLXsep5Qtc&NR=1

von Martinus - am 17.08.2009 09:05
"Nachsimulieren" bedeutet, diejenigen Bedingungen herauszufinden, welche ein bestimmtes Ergebnis liefern.
Wenn angegeben wird, der Eintrittswinkel muß zwischen 6-7° betragen und es kommen hierfür ungünstige Werte heraus, kann ich auch einmal versuchsweise < 6° ausprobieren. Oder mit einem Fallschirm in großer Höhe (140km) arbeiten. Oder die Kotze entgegen der Flugrichtung austreten lassen usw.

von Martinus - am 17.08.2009 10:20
Zitat
Ruhri
Hat übrigens nicht sogar Weltraumtourist Charles Simonyi die Freuden eines ballistischen Hoch-g-Eintritts erleben dürfen?

Nein, der ist zwar mit TMA-10 gestartet (der erste der beiden ballistischen Wiedereintritte 2007/2008), aber mit TMA-9 normal gelandet. Die beiden betroffenen "Touristen" waren Sheikh Muszaphar Shukor und Yi So-yeon.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,549130,00.html
http://www.spaceflightnow.com/station/exp16/080422descent.html

von AGC - am 17.08.2009 10:24
Zitat

"Während des Abstiegs habe ich draußen eine Art Feuer gesehen, als wir uns durch die Atmosphäre bewegten", sagte sie später. "Am Anfang hatte ich wirklich Angst, weil das wirklich sehr, sehr heiß aussah und ich dachte, dass wir verbrennen könnten."


Hahaha. Hat man dieser *** (zensiert vom Admin, gemeint ist Astronautin) vorher etwa nicht gesagt, was sie erwarten wird????

Grimms Märchen waren auch nicht schlechter.

von Martinus - am 17.08.2009 10:50
Zitat
Martinus
Wenn angegeben wird, der Eintrittswinkel muß zwischen 6-7° betragen und es kommen hierfür ungünstige Werte heraus, kann ich auch einmal versuchsweise < 6° ausprobieren.

Frag' da mal nach, die können Dir mit Strömungssimulationen helfen: http://www.cfd-online.com/Forums/main/66966-soyuz-atmospheric-re-entry.html

von AGC - am 17.08.2009 11:04

Apropos Märchen...

Zitat
Martinus
Grimms Märchen waren auch nicht schlechter.

Erklär' uns doch mal, wie man ohne elektromagnetische Wellen funken kann: http://forum.mysnip.de/read.php?6903,1127699,1128594#msg-1128594 :joke:

von AGC - am 17.08.2009 11:20

Re: Apropos Märchen...

@agc: bitte den Spinner nicht weiter füttern, wir haben uns entschlossen, ihn, wenn schon nicht zu sperren, dann doch wenigstens so viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie es Inhalt in seinen Postings gibt: Null. Ausserdem steigert es die Chance, dass Freder, wenn er dermassen um Aufmerksamkeit heischt wie in den letzten Tagen, irgendwann doch mal explodiert :-)

von soriac - am 17.08.2009 11:32

Re: Apropos Märchen...

Übrigens: Das Ignorieren ist eine feine Sache.

Dann gibts nicht so viel Müllbeiträge.

Hahaha

AGC: Man kann auch mit elektrostatischen Wechselfeldern funken. Nachteil ist allerdings, daß die Richtwirkung sehr schlecht ist. Und der zweite Nachteil ist außerdem, daß diese Funkerei instantan geht. Von Erde bis Mars in 0s.

Genau deshalb funktioniert auch das EINSTEINSEIDANK Perpetuum Mobile nicht.

Hahaha

von Martinus - am 17.08.2009 15:18

Re: Apropos Märchen...

Na wenn die Funkübertragung so funktioniert, dann ist damit ja die Mondlandung bewiesen. Denn damit ist klar wie der Makeramann die Kamera in Echtzeit bewegen konnte. Weil die Funkübertragung wie Du sagst, ohne Zeitverzögerung funktioniert.

Also musst Du nun entweder zugeben, daß Du doch an Funk über Elektromagnetische Wellen glaubst, oder daß Deine Argumentation mit der Kamerasteuerung falsch ist.

So Sorry, ich höre schon auf und Ignoriere weiter. Aber das musste ich loswerden.

von Brainstorm64 - am 17.08.2009 15:58

Re: Apropos Märchen...

Hilft sowieso nichts, eine Menge Posts von Freder scheitern bereits an seinen eigenen Wiedersprüchen, aber selbst, ihn auf dieses hinzuweisen, scheitert an seiner Begriffsstuzigkeit. Und so richtig befriedigend -so gern ich es auch selber mache-, ihm aufzuzeigen, was für eine Denkpfeife er ist, ist es auch nicht, weil er sowieso wieder mit anderem, uralten Müll daherkommt und sich erneut ins eigene Bein schiesst. Also kann man es auch gleich lassen.

von soriac - am 17.08.2009 16:18

Re: Apropos Märchen...

Du hast nicht verstanden, daß es zwei Möglichkeiten gibt und jede der beiden Möglichkeiten unterschiedliche Vorteile hat. Elektostatischer Funk kann nicht gebündelt werden, ist aber instantan. "EMW" Funk kann gebündelt werden, ist aber nicht instantan. Der Instantanfunk funktioniert daher kaum auf größere Entfernungen, da die zu identifizierenden Feldunterschiede nicht mehr feststellbar wären. "EMW" Funk ist materieller Funk, Materie wird dabei übertragen. Instantanfunk dagegen geht ohne materielle Übertragung.

Mußt noch ein bißchen warten, bis das entsprechende Papier von einem sehr rennommierten Instut veröffentlicht wird. Sie trauen sich nur noch nicht so richtig. Sonst ist der Einstein vom Sockel gefegt und das muß man sich gut überlegen. Das vertrauliche Papier habe ich natürlich schon.

von Martinus - am 17.08.2009 16:19

klappt nicht

Brainstorm64 und soriac

ihr antwortet frisch fröhlich weiter diesem Troll. Also es klappt nicht.

Ich schlage vor: Sperrt diesen Troll.

Wenn nicht, macht er uns endgültig zum Narren



von silvio - am 17.08.2009 16:37

Re: klappt nicht

Zitat

Martinus macht sich nur selbst zum Narren, keine Sorge!

Finde ich auch, so schöne und offensichtliche Widersprüche wie "elektrostatische Wechselfelder" und ""EMW" Funk ist materieller Funk" demonstrieren allgemeinverständlich seinen Geisteszustand, daher bin ich ja auch gegen Sperren...

von AGC - am 17.08.2009 17:24

Re: klappt nicht

Zitat

Finde ich auch, so schöne und offensichtliche Widersprüche wie "elektrostatische Wechselfelder" und ""EMW" Funk ist materieller Funk" demonstrieren allgemeinverständlich seinen Geisteszustand, daher bin ich ja auch gegen Sperren...


Hi,

so sehe ich das auch.
Besser kann man Martinus nicht vorführen.
Allerdings darf man keine ellenlangen Debatten anfangen, sondern man muss, wie Harald schon mal geschrieben hat, seine Argumente einmal mit einer Sachantwort widerlegen. Fertig, aus!
Nicht für Martinus, der kapiert sowieso nichts, aber für die anderen Leser hier, die dann zumindest eine vernünftige Antwort auf Martinus Geschwafel bekommen.

Lipi

von Ulrich - am 17.08.2009 19:56

Nicht nur die Raumfahrt...

für ihn ist praktisch die gesammte Physik komplett gefälscht, da ist Einstein nur einer von vielen. Mit seinen "elektrostatischen Wechselfeldern" (schon der Name lässt die Haare sträuben, aber nicht der elektrostatischen Ladungen wegen) dürfte er jetzt wohl auch schon Maxwell "wiederlegen". Immerhin bleibt er sich treu: er, der einfache Kneipenwirt, ist in der Lage, durch schieres Behaupten sämtliche Physiker und alle jemals seit Entdeckung der Induktion getätigte Experimente zu wiederlegen und von Grund auf neu erklären zu wollen. Pseudowissenschaft ist da noch geradezu geschmeichelt.

von soriac - am 17.08.2009 20:45

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Alleine seine Ansicht, dass Einstein Newton widerlegt hätte und er nun selber widerlegt würde, ist ja schon völlig unvereinbar mit der Vorgehensweise von Wissenschaftlern im Allgemeinen und Physikern im Besonderen. Newton ist schließlich noch heute ein bedeutender Physiker, dessen Ideen benutzt werden, und wenn irgendwann in vermutlich noch recht ferner Zukunft jemand über Einsteins Ideen hinausgehen wird, werden auch die Ideen von Einstein weiter Verwendung finden bei Gelegenheiten, wo sie ausreichen zur Beschreibung von Sachverhalten.

von Ruhri - am 17.08.2009 21:00

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat
Ruhri
Alleine seine Ansicht, dass Einstein Newton widerlegt hätte und er nun selber widerlegt würde, ist ja schon völlig unvereinbar mit der Vorgehensweise von Wissenschaftlern im Allgemeinen und Physikern im Besonderen. Newton ist schließlich noch heute ein bedeutender Physiker, dessen Ideen benutzt werden, und wenn irgendwann in vermutlich noch recht ferner Zukunft jemand über Einsteins Ideen hinausgehen wird, werden auch die Ideen von Einstein weiter Verwendung finden bei Gelegenheiten, wo sie ausreichen zur Beschreibung von Sachverhalten.


??? Du scheinst Einiges nicht verstanden zu haben. Niemals habe ich behauptet, Einstein hätte Newton widerlegt.

Richtig ist, daß Einstein sich mit Hilfe von Newton selbst widerlegt hat. Und zwar gründlichst. Alles klar?

Niemals würde ich Newton in Frage stellen. Die Newtonphysik ist eine axiomatische Physik und muß daher richtig sein.



von Martinus - am 17.08.2009 22:21

Re: Hallo soriac,

Nur, dass man es ,,wiederlegen" spricht. Man schreibt zwar ,,wider" wie ,,gegen", aber man spricht ,,wieder". Also: wenn schon Schlaumeiern, dann richtig. Eben mit Hinweis auf die Rechtschreibung und nicht auf die Aussprache.

von Dietmar Steinhaus - am 17.08.2009 23:40

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Hallo Soriac,

kann es sein, dass Martinus nicht den Unterschied zu Dynamik und Statik kennt?

Erst die seltsame Benutzung der Gleichung für sich drehende Balken in seinem Pepetuum Mobile, mit der Vorgabe, dass der Balken festeingespannt ist, also sich nicht drehen kann.

Jetzt die merkwürdige dynamische Elektrostatik.

Eigentlich interessant, da die Maxwell-Gleichungen auch für die Elektrostatik (andere Randbedingungen der DGLs) gelten.

Ich frage mich, wie die Ingenieure seinen Rechner und seinen Bildschirm (egal ob Braunsche Röhre oder Flüssigkristall) berechnen konnten. Wird doch alles aus den Maxwell-Gleichungen hergeleitet.

Selbst der Strom in der Netzleitung ist ohne Maxwell nicht erklärbar. Schließlich sind die Elektronen des Leitungsstromes nur die Folge der EM-Felder, in denen die Leiter liegen. Und auch die Optik gehört das zu.

He, ganze Generationen von Elektroingenieure (von den Physiker usw. ganz zu schweigen) sind über 100 Jahren weltweit verarscht wurden. :-)

Erstaunlich nur, was die mit der falschen Maxwell-Theorie alles hinbekommen haben:
Von Elektromotoren bis Generatoren,
von Relais- bis Halbleitertechnik,
von Funktechnik über Optik bis Gammastrahlen-Anwendungen.
usw.

Also wenn Maxwell Blödsinn produziert hat, dann muss er saugut sein, um für so eine riesige Anzahl und Spannweite an Produkten die Berechnungsgrundlage zu sein. Er war übrigens auch der Grund, warum Hertz sich aufmachte, die Funkwellen zu suchen und zu beweisen.
Armer Heinrich Hertz! Alles für die Katz. :-)

Und irgendwie hat Martinus nicht gerafft, das die Maxwell-Gleichungen nicht nur für den dynamischen, sondern auch für den statischen Fall Grundlage ist.

Was meinst Du?

Tschüß
Bernd

P.S.: Troll troll dich.

von Bernd - am 18.08.2009 08:07

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Ich fürchte, den Bezug von Maxwell zu elektromagnetischen Feldern und deren Anwendung für statische Felder (E oder M), generelle strengstationäre Strömungsfelder oder auch quasistationäre EM-Felder ist für Freder völlig ausserhalb jeder Verstehensreichweite.

Und er macht das, was er immer macht, wenn er etwas nicht begreift: er erfindet seine eigene Physik und verteidigt diese als einzig wahre, alle anderen Erklärungen werden mit allen Kräften bekämpft. Wenn man mal nur etwas tiefer in die Materie geht, merkt man schnell, dass Freder von der Thematik eigentlich keine Ahnung hat und nur Versatzstücke präsentieren kann, spricht, aus dem Zusammenhang gerissene Worthülsen. Selbst bei grundlegenden Dingen der Handwerkszeuge der jeweiligen Sparten schaltet er bereits ab, würde man ihn mal zu EM-Felder löchern, könnte er dir vielleicht noch die Maxwellschen Gleichungen aus wikipedia herholen, aber schon der Unterschied zwischen Vektor- und Skalarfeld ist für ihn zu viel und bei div, grad oder rad würde er dir allenfalls eigene, bizarre Definitionen dieser Wörter liefern.

Deswegen hatte ich ihn neulich auch etwas mehr zum Thema "Regelungstechnik" gelöchert, um zu sehen, ob er dort wenigstens das Handwerkszeug beherrschen würde. Resultat wie zu erwarten Pustekuchen, selbst bei simplen Übertragungsfunktionen hat er bereits geblockt.

Und ja, dass über Jahrzehnte nicht nur Einstein, sondern auch Maxwell uns konstant angelogen haben, aber keiner mit Ausnahme von Freder es bemerkt hat, sondern die Gesetze munter angewendet haben und nur durch Zufall trotzdem auf funktionierende Lösungen kamen, ist überhaupt kein Problem für Frederchen. Leute, die lange studieren, können natürlich längst nicht so viel draufhaben wie Freder, dem alles bereits nach 2 Sekunden klar ist.

von soriac - am 18.08.2009 08:32

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Es hat noch niemals ein dynamisches Feld gegeben. Es gibt nur statische Felder. Noch niemals ist ein Feld erzeugt worden. Jedes Feld war schon immer da. Zu jedem Feld gehört eine massebehaftete Feldquelle. Ein Feld ohne Masse ist daher undenkbar.

Newton leitet das Axiom ab: Aktio = Reaktio

Daraus folgt, daß es keine EMW geben kann.

Basta.

von Martinus - am 18.08.2009 09:27

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat
Martinus
Noch niemals ist ein Feld erzeugt worden.

Ich hatte also doch recht, Elektromagnete (und -motoren etc.) sind doch nur gelogen! :rp:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/die-mondlandungsluge.php#comment15744

Damit haben wir den Elektromagnetismus auch abgehakt, bleibt Mechanik und Thermodynamik.
Hey Martinus, wie schaut's aus, kann man Sachen warm machen oder ist das auch gelogen?

von AGC - am 18.08.2009 10:51

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Manchmal frage ich mich, ob es wirklich so gut ist, ihn zu sperren, wenn er solche abgedrehten Stilblüten wie seine "noch niemals erzeugten Felder" und das fleissige Zusammenrühren der Graviation mit EM präsentiert, für die ein normal denkender Mensch schätzungsweise wenigstens eine Dosis LSD benötigen würde. Nicht mehr lange, und Freder behauptet, die "Weltformel" gefunden zu haben, die alles miteinander verbindet, natürlich ganz klar "axiomatisch" wie schon Newton :-)

Auch wenn ich schätze, dass nicht mal er selber an das glaubt, was er schreibt, sondern sich nur wichtig machen will. Aber ausschliessen möchte ich es nicht, man sieht es ja am Tischler, dass Leute tatsächlich geistig komplett abgeschalten können.

Nachtrag: ach ja, natürlich sind Elektromotoren nicht erlogen, aber die funktionieren allesammt nicht über elektrodynamische, sondern rein magnetostatische Felder (gleichbedeutend mit elektrostatischen Feldern, die es schon immer gegeben hat), gekoppelt mit der einsteinseidank falschen Gravitation, wetten? ;-)

von soriac - am 18.08.2009 11:06

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Die Felder sind immer da. Nur heben sie sich manchmal auf und scheinen deshalb nicht vorhanden zu sein. Wenn man glaubt ein Feld "erzeugt" zu haben, hat man nur die Positionen der Feldquellen geändert. Dann heben sich die Wirkungen nicht mehr auf.

Den Feynman habe ich jetzt in der Pfeife geraucht. Nun gehe ich mir wieder richtigen Tabak holen.

von Martinus - am 18.08.2009 11:55

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Toll was man hier so alles lernt. 100 Jahre Physik durch einen "Autodidakten" weggewischt.
Fragt sich bloß, warum so ein Genius nicht einen Nobelpreis nach dem anderen abräumt, sondern bestenfalls Kartonzerreißer bei Lidl wird.

von Günther Hetzer [alt] - am 18.08.2009 16:27

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Hast du auch etwas Sachliches zu sagen? Einiges habe ich genannt. Kannst du zeigen, daß das falsch ist?

Tabak habe ich nun wieder. Schmeckt viel besser als der Nobelpreisträgerverschnitt von Feynman. Feynmann sagt nämlich, daß Aktio # Reaktio ist. Da seine Physik dieses Axiom von Newton verletzt, muß auch seine Physik falsch sein, welche Aktio # Reaktio zur Grundlage hat.

Basta.

Du verstehn oder nur hetz?

von Martinus - am 18.08.2009 16:38

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Ganz klar, weil die Nobelpreisjunta doch mit der Wissenschaftsmafia unter einer Decke steckt und die Menschheit dumm halten will, deswegen werden solche Universalgenies wie Freder absichtlich schon von Anfang an in der Falschinformations-Schule unterdrückt, während solche Betrüger wie Einstein, Maxwell oder Turing (die ihre Theorien auch nicht anders als unser Jahrhundertgenie bekanntlich morgens unter der Dusche erdichtet haben) hochgefeiert werden, und von Anfang an sind die Kartonzerreisserstellen praktisch moderne Internierungslager für Jahrtausendgenies. Muss doch so sein, warum sonst erkennt die Wissenschaftsmafia das Freder'sche Äonengenie nicht an?

Ich weiss nicht, manchmal habe ich das Gefühl, Freder denkt wirklich so. Solche Minderwertigkeitskomplexe würden zu ihm passen. :-)

von soriac - am 18.08.2009 16:39

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Nur bei Aktio # Reaktio wären EMW denkbar. Da jedoch Aktio = Reaktio sein muß, Newton sagt es und es ist richtig, kann es keine EMW geben. Der Grund ist, daß Aktio = Reaktio Instantanität der Felder bedingt.

Wären Felder nicht instantan, würde sich sofort ein Perpetuum Mobile bauen lassen. Etwa Modell EINSTEINSEIDANK oder die Hochleistungsversion FEYNMANSEIDANK.

Nun mußt du, soriac, dich entscheiden. Entweder glaubst du, daß diese Perpetuum Mobiles funktionieren und aus dem Nichts Energie erzeugen können oder du mußt Einstein, Maxwell und Feynman verwerfen.

Nach Newton funktionieren diese Maschinen nämlich nicht. Weil Newton wegen Aktio = Reaktio Instantanität der Felder voraussetzt und es daher keine Retardierung gibt.

von Martinus - am 18.08.2009 16:50

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Martinus, weich nicht aus.

Meine Frage:
Wenn Du wirklich der Macher bist, der alles erklären kann und vor Genialität Kapazitäten wie Einstein und Hawkins wie dumme Jungen stehen lässt, warum gehst Du nicht zum nächstgelegenen Max-Planck-Institut und stellst denen Deine natürlich wasserdichten Theorien vor?

Nimm bitte auch die Weltformel mit, die wirst Du sicherlich in Deinen Unterlagen rumfliegen haben, die sucht man ja bekanntlich auch.

Nebenbei kannst Du ja auch noch mit Deinem Perpetuum Mobile und der entgültigen Widerlegen der Mondmission große Preisgelder einheimsen.

Erklär mir bitte, wie eine solch weltbewegende Kapazität, die nach eigener Darstellung ja die wichtigste Person des noch jungen Jahrhunderts sein müsste, sich hier in dem Klein-Klein der Moon-Hoax-Widerlegungstheorien verzettelt, statt die Welt mit den eigenen Formeln zu revolutionieren.

Beachte aber bitte eines: Lass das bitte nicht meinem Fahrraddynamo wissen, dass er nicht funktioniert. Ich möchte das nächste mal nicht im Dunkeln nach hause radeln!

von Günther Hetzer [alt] - am 18.08.2009 17:00

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat

Einiges habe ich genannt. Kannst du zeigen, daß das falsch ist?

Ja klar, Du hast gesagt:

Zitat

"EMW" Funk ist materieller Funk, Materie wird dabei übertragen.

Warum kann ich dann aus einem hermetisch geschlossenem Behältnis heraus funken?

Zitat

Wenn man glaubt ein Feld "erzeugt" zu haben, hat man nur die Positionen der Feldquellen geändert.

Was passiert dann beim Einschalten eines Elekromagneten? Wo ändert sich die Position welcher "Quellen statischer Felder"?

Zitat

Da jedoch Aktio = Reaktio sein muß, Newton sagt es und es ist richtig, kann es keine EMW geben.

Wieso spielt die Realität keine Rolle? Was war gleich wieder der Unterschied zwischen Dogmatismus und Empirismus?

Zitat

Entweder glaubst du, daß diese Perpetuum Mobiles funktionieren und aus dem Nichts Energie erzeugen können oder du mußt Einstein, Maxwell und Feynman verwerfen.

...oder ich muss Martinus verwerfen, aber das würde ich natürlich nie tun... :cool:

von AGC - am 18.08.2009 17:09

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat
Günther Hetzer
Martinus, weich nicht aus.

Meine Frage:
Wenn Du wirklich der Macher bist, der alles erklären kann und vor Genialität Kapazitäten wie Einstein und Hawkins wie dumme Jungen stehen lässt, warum gehst Du nicht zum nächstgelegenen Max-Planck-Institut und stellst denen Deine natürlich wasserdichten Theorien vor?

Nimm bitte auch die Weltformel mit, die wirst Du sicherlich in Deinen Unterlagen rumfliegen haben, die sucht man ja bekanntlich auch.

Nebenbei kannst Du ja auch noch mit Deinem Perpetuum Mobile und der entgültigen Widerlegen der Mondmission große Preisgelder einheimsen.

Erklär mir bitte, wie eine solch weltbewegende Kapazität, die nach eigener Darstellung ja die wichtigste Person des noch jungen Jahrhunderts sein müsste, sich hier in dem Klein-Klein der Moon-Hoax-Widerlegungstheorien verzettelt, statt die Welt mit den eigenen Formeln zu revolutionieren.

Beachte aber bitte eines: Lass das bitte nicht meinem Fahrraddynamo wissen, dass er nicht funktioniert. Ich möchte das nächste mal nicht im Dunkeln nach hause radeln!


Ich warte.

von Günther Hetzer [alt] - am 18.08.2009 20:30
Ich warte auf eine Stellungnahme zu diesem EINSTEINSEIDANK PE erster Art. Nach Newton wird es nicht funktionieren, da diese Retardierungen wegen Aktio = Reaktio niemals auftreten könnten.

Nur nach Einstein und Feynman würde das EINSTEINSEIDANK PE funktionieren, da bei beiden gilt: Aktio # Reaktio. Nur damit wären die sichtbaren Retardierungen aufgrund endlicher Feldwirkungsgeschwindigkeit möglich.



Du, Hetzer, AGC, Steinklau usw. müssen sich erst einmal zu diesem Problem geäußert haben. Es ist grundlegend.

Antigravitation ist übrigens nur mit Newton möglich.

von Martinus - am 18.08.2009 21:36

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat
Günther Hetzer
Toll was man hier so alles lernt. 100 Jahre Physik durch einen "Autodidakten" weggewischt.
Fragt sich bloß, warum so ein Genius nicht einen Nobelpreis nach dem anderen abräumt, sondern bestenfalls Kartonzerreißer bei Lidl wird.



Vielleicht deshalb, weil er nicht verstanden hat und vermutlich nie verstehen wird, dass die Theorien nach Newton, Maxwell oder Einstein nicht einfach richtig oder falsch sind oder sich gegenseitig widerlegen, sondern Modelle liefern, die Wirklichkeit zu berechnen. In vielen Fällen wird noch heute mit Newton gearbeitet, ganz schlicht und einfach deshalb, weil die Ergebnisse zufriedenstellend sind. Wo sie es nicht sind, benutzt man etwa Einstein. In der Physik ergibt 1 + 1 eben manchmal doch nur 1,9993 - aber bitte den Fehlerfaktor nicht vergessen!

Beispiel: Für Geschwindigkeiten v1 und v2 mit demselben Vektor (= Richtung) gilt, dass

vges = v1 + v2 .

Nach Einstein benutzt man aber (korrigiert mich, wenn ich falsch zitiere!) die Formel

vges = ( v1 + v2) / (1 + v1 v2 / c2)

Bis der Korrekturterm im Nenner zu einer nennenswerten Abweichung führt, müssen schon recht ansehliche Geschwindigkeiten (z.B. v = 3000 km/s) erzielt werden, die einem Isaac Newton zu Lebzeiten nicht begegnet sind, aber auch den meisten von nie persönlich begegnen werden. Bei Raumfahrtingenieuren sieht es natürlich schon mal anders aus, wenn ich da nur an die GPS-Satelliten denke...

von Ruhri - am 18.08.2009 21:51
Meine Frage ist da wesentlich einfacher formuliert.

Warum hier? Warum nicht Max-Planck-Institut? Du hättest doch wesentlich mehr Möglichkeiten, und stell Dir vor Deine Entdeckung, sofern sie denn zuträfe, hätte richtungsweisenden Charakter.

Ich warte.

Und bitte nicht wieder irgendein Diagramm, Grafik oder sonst etwas einfügen. Ich möchte eine Antwort.

Warum hab ich Deinen "Entwurf" noch nicht in seriösen Medien gelesen?
Noch nicht mal bei der Blöd-Zeitung...? Zumindest is er noch nicht bei Bildblog aufgetaucht. ^^

von Günther Hetzer [alt] - am 18.08.2009 21:52
Wer eine Theorie kritisieren will, die er nicht einmal ansatzweise verstanden hast, der hat keinen leichten Stand.

Zum fünften mal: Du scheiterst nicht erst bei Einstein, du scheiterst schon bei James Clerk Maxwell. Der gute Albert - der zu JCMs Schaffenszeiten nicht mal gezeugt war - hat an der E-Dynamik von Maxwell übrigens nie gerüttelt.

Dass du noch nicht in der Lage warst, deinen Denkfehler selbst zu finden, mag ich dir aufgrund deines mangelhaften Physikwissens nicht übelnehmen. Dass du aber nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass du hier falsch liegen könntest, dass du allen Ernstes glaubst, dein albernes Magnetrad wäre der Widerspruch in der Theorie, der von Generationen von Physikern einfach übersehen wurde, zeugt nicht gerade von überragender Intelligenz. Genau genommen zeugt es nicht mal von geistiger Gesundheit.

Höchstwahrscheinlich ist die "20g Simulation" des Wiedereintritts vom selben geistigen Kaliber wie die Perpetuum Mobiles.


von Valentin_ - am 18.08.2009 22:06
@Ruhri

Die Formel für die relativistische Geschwindigkeitsaddition hast du schon gebracht. Respekt!

Zur relativistischen Bananenaddition kannst du dich hier weiterbilden: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18680

von Martinus - am 18.08.2009 23:28
Zitat
Valentin_
Wer eine Theorie kritisieren will, die er nicht einmal ansatzweise verstanden hast, der hat keinen leichten Stand.

Eine Theorie, welche bereits im Ansatz falsch ist, kann man auch in der Folge nicht verstehen.
Zitat

Zum fünften mal: Du scheiterst nicht erst bei Einstein, du scheiterst schon bei James Clerk Maxwell. Der gute Albert - der zu JCMs Schaffenszeiten nicht mal gezeugt war - hat an der E-Dynamik von Maxwell übrigens nie gerüttelt.

Sicherlich nicht. Maxwell ist schließlich auch falsch. EMW kann es nicht geben. Weil Aktio=Reaktio verletzt ist. Basta.
Zitat

Dass du aber nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass du hier falsch liegen könntest, dass du allen Ernstes glaubst, dein albernes Magnetrad wäre der Widerspruch in der Theorie, der von Generationen von Physikern einfach übersehen wurde, zeugt nicht gerade von überragender Intelligenz. Genau genommen zeugt es nicht mal von geistiger Gesundheit.

Wenn du so ein überragendes Genie bist, kannst du sicher den Fehler im "Magnetrad" aufzeigen.

Bisher hat sich das noch keiner zu wollen getraut.
Zitat

Höchstwahrscheinlich ist die "20g Simulation" des Wiedereintritts vom selben geistigen Kaliber wie die Perpetuum Mobiles.

Hm. Über 15g für 20s, über 20g für 14s, über 25g für 9s, über 30g für lange 1,4s. Bei 6° Eintrittswinkel. Habe aber nur mit einem mittleren cw Wert von 3 gerechnet. Tatsächlich dürfte er zwischen 2 bis 4 variiren.
Die Ionisation der Luft habe ich dabei auch noch berücksichtigt. Schließlich wollte ich auch die Temperaturen sehen. Das betraf natürlich die Taucherglocke in der Steppe.

Warum rechnest du das eigentlich nicht selbst und stellst deine Ergebnisse zur Diskussion?

von Martinus - am 18.08.2009 23:50
Er wird ihn nicht finden. Die simple Existenz von Denkfehlern seinerseits ist für Freder völlig ausserhalb jeden Verständnisses und weitab jeder Akzeptanz. Er wird sich nur weiter darauf berufen, dass seine Auslegung von Einstein oder allgemeiner die Obergrenze von Ausbreitungsgeschwindigkeiten aller Art gefälligst korrekt zu sein hat und die Newton'schen Gesetzte allgemeingültig sein müssen.

Oder ganz allgemein: er wird weiterhin dogmatisch darauf pochen, dass seine Milchmädchenrechnungen bis ins letzte Detail zu funktionieren haben (was er als "unerheblich" deklariert, hat gefälligst auch so zu sein, basta). Dieser Typ ist komplett merkbefreit, jedes direkte "Gespräch" mit ihm (so fern du mit einer Mauer zu reden überhaupt Gespräch nennen kannst) ist verlorene Liebesmühe, er hat sich völlig in seine eigene Welt zurückgezogen, in der er nach Belieben die Physik umkrempeln kann.

Er sollte wirklich endlich gesperrt werden. Was er hier postet, ist nichts weiter als Spam.

von soriac - am 19.08.2009 06:03

Re: Nicht nur die Raumfahrt...

Zitat
Dietmar Steinhaus
Dann wird er wahlweise pampig oder postet wieder weitern alten Blödsinn.


Im Zweifel beides. Und man braucht garnicht erst zu versuchen, ihn auf seine Denkfehler hinzuweisen, oder wo er mal frei nach Schnauze andere Einflüsse als "unerheblich" vom Tisch fegt. Er wird es nicht begreifen, er will es auch nicht begreifen. Deswegen stimme ich für ein Sperren (und konsequentes Löschen seiner unzweifelhaft kommenden anonymen Posts)

von soriac - am 19.08.2009 06:11

Also los

Zitat

Er sollte wirklich endlich gesperrt werden. Was er hier postet, ist nichts weiter als Spam.


Es ist doch jetzt eine klare Mehrheit zum Sperren dieses Troll vorhanden.
Also Lipi, wenn es dir ernst ist, mit demokratischen Entschlüssen, so sperre.

:cheers:

von silvio - am 19.08.2009 06:25
Hallo Harald,

kleine Ergänzug:

allg. Info
Info zur Berechnung (.pdf)
Zahlenwert für Widerstandsbeiwert
jede Menge Vergleichsdaten (.pdf)

Schöne Grüße

von pvmorris - am 19.08.2009 08:12
Hallo Martinus,

Zitat

Eine Theorie, welche bereits im Ansatz falsch ist, kann man auch in der Folge nicht verstehen.


Wir sind uns also einig, dass du weder Elektromagnetismus noch spezielle Relativitätstheorie verstanden hast? Danke, damit sind wir schon einen Schritt weiter.


Zitat

Sicherlich nicht. Maxwell ist schließlich auch falsch.


Wir sind noch gar nicht so weit zu diskutieren, ob Maxwell "stimmt" oder nicht. Das können wir frühestens dann machen, wenn du ihn verstanden hast, ansonsten ist jede Diskussion sinnlos. Wenn du in einer fremden Stadt bist, versuchst du dann auch immer allen Einheimischen zu erklären, wo es zum Bahnhof geht?

Übrigens hänge ich mein Weltbild nicht an irgendwelche Gleichungen. Wenn morgen jemand mit einer besseren, allgemeineren Theorie kommt, die alles erklärt, was wir heute mit der Edynamik und ihren Erweiterungen erklären können (qualitativ wie quantitativ auf viele Stellen hinter dem Komma), dann sei es so.

Aber auch in letzterem Fall wird man dort, wo sich Maxwell oder Feynman in der Praxis bewährt haben, weiter mit Maxwell bzw. Feynman rechnen, genau so wie auch weiterhin die Newtonsche Mechanik und klassische Thermodynamik Verwendung finden.

Zitat

EMW kann es nicht geben. Weil Aktio=Reaktio verletzt ist. Basta.


Wenn du am Wasserrand entlangwatest und von der Bugwelle eines vorbeifahrenden Schiffes umgeworfen wirst, ist für dich dann auch Aktio=Reaktio verletzt, nur weil der Dampfer schon weitergefahren ist und davon nix merkt? Das war jetzt übrigens ein ernsthafter Hinweis in Bezug auf den Problem.


Zitat

Wenn du so ein überragendes Genie bist, kannst du sicher den Fehler im "Magnetrad" aufzeigen.


Ein Attribut wie "überragendes Genie" niemals für mich beanspruchen. Ich hatte in meinem Leben schon das Glück, auf wahre Genies zu treffen, mit denen ich mich niemals auf eine Stufe stellen würde. Aber ich kenne mich gut genug in der Matierie aus, um zu erkennen, dass du in diesem Bereich definitiv kein Genie bist.

Der Fehler liegt nicht in der Theorie, sondern in deiner Logik. Die Theorie besagt X. Du rechnest Y und kommst mit Y zum Widerspruch. Daraus folgerst du, dass X falsch ist.

Du kannst dir nicht einfach irgendwelche Konsequenzen ("Retardierung") aus einer Theorie herausgreifen und andere, elementare Bausteine (Induktionsgesetz, die lokale Wechselwirkung des Feldes mit der ferromagnetischen Materie) völlig ausblenden. Bzw du kannst das natürlich schon, brauchst dich aber nicht zu wundern, wenn so ein Quatsch dabei rauskommt.


Zitat

Habe aber nur mit einem mittleren cw Wert von 3 gerechnet. Tatsächlich dürfte er zwischen 2 bis 4 variiren.


Strömungswiderstandkoeffizient? Das klingt ja schon wieder mächtig verdächtig nach Milchmädchenrechung. Jetzt sag nicht auch noch, du hast (Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/math/3/e/0/3e078822cba02b1c4c1a1d66c483bd1e.png) verwendet.

EDIT: ich will damit nicht sagen, dass man keine allgemeinen Drag - Koeffizienten verwendet, um einen Reentry durchzurechnen. Siehe dazu auch die Links von pvmorris weiter oben.

Ich hätte an deiner Stelle erst mal recherchiert, wie man so etwas richtig macht. Die dünne Atmosphäre verhält sich bei Hyperschall mit ziemlicher Sicherheit nicht wie ein "klassisches" Fluid. Nur mal aus Interesse, welches Gasmodell hast du denn verwendet? Falls du überhaupt weißt, was ein Gasmodell ist.

Zitat

Warum rechnest du das eigentlich nicht selbst und stellst deine Ergebnisse zur Diskussion?


Im Gegensatz zu dir würde ich erst einmal sichten, was andere Experten, die sich besser als ich und besser als du mit dem Thema auskennen, an Ergebnissen erarbeitet haben. Wenn ich das verstanden habe - und wirklich erst dann - würde ich mir anmaßen, über die Korrektheit solcher Rechnungen zu urteilen. Momentan sehe ich allerdings keine Notwendigkeit dazu, schließlich habe ich Sojus-Raumschiffe schon mehr als einmal am Himmel beobachtet, das reicht mir persönlich als Realitätscheck.

Bei dir kann ich mir allerdings auch ohne Einsicht in deine "Simulation" ein Urteil erlauben, weil ja bereits mit dem "Einsteinseidank" vorgeführt wurde, dass du nicht in der Lage bist, etablierte physikalische Theorien richtig zu deuten und sachlich korrekt anzuwenden.

Grüße an den Rest des Forums, stille Mitleser und alle imaginären Freunde ;-)

von Valentin_ - am 19.08.2009 08:42
Hm, habe eine Fehler gemacht und muß daher meine Aussage zurücknehmen.

Meine Simulation hatte ich "schnell mal eben" programmiert und wegen der Kürze des Flugwegs einfach "eben" gemacht, also nicht um die Erde drum herum :)

An anderer Stelle, als ich die Möglichkeit überprüfte, ob die *** (zensiert vom Admin) wieder zur Erde zurückkommen würden, wenn die letzte Stufe vor dem Mond nicht zünden will, habe ich das natürlich mit entsprechender Umrundung auch der Erde gerechnet. Dabei erinnere ich mich an rund 6g, welche maximal aufgetreten sind. Es bestand also tatsächlich die Möglichkeit, bei einem einmal richtig gesteuerten Kurs kurz nach dem Start, ohne weitere Korrektur den Mond umrunden zu können und wieder auf der Erde landen zu können. Allerdings mußte dabei alles sehr genau stimmen. Bei zwar richtiger Richtung, aber 1mm/s falsche Geschwindigkeit, endet das in einer Katastrophe.

Bei der Sojuskapsel habe ich nun einfach die Erde wegen der gesamten Wiedereintrittsbahnlänge von nur rund 2000km als "Tischplatte" gerechnet und dabei den Fehler begangen, die dennoch vorhandene Fliehkraft entsprechend der Winkelgeschwindigkeit unberücksichtigt gelassen zu haben :)

Eine kleine Korrektur an der DGL : by = blablabla.. - Vx²/(rErde + h)

hat dann die Tischplatte "gebogen" und damit sofort alles in den grünen Bereich gebracht. Dann traten keine 30g mehr auf.

Hm. Die Erde ist eben doch keine Scheibe :)


von Martinus - am 19.08.2009 11:45
Zitat
Martinus
Wenn du so ein überragendes Genie bist, kannst du sicher den Fehler im "Magnetrad" aufzeigen.

RESET: http://forum.mysnip.de/read.php?6903,1129840,1130193#msg-1130193 !

von AGC - am 19.08.2009 11:48
@Valentin

Das hier sollst du diskutieren und nicht rumschwafeln:



Ob es sich um Magnete handelt oder Ladungen oder einfach zwei sich umkreisende Himmelskörper spielt gar keine Rolle. In all diesen Fällen haben wir nach Einstein & Co es mit Wirkungsgeschwindigkeiten kleiner unendlich zu tun und aus diesem Grund haben wir mit Wirkungen aus retardierten Positionen zu rechnen.

Das bedeutet, eine Wirkung kommt aus dem regelrechten Nichts.

Außerdem bedeutet es, daß Aktio wegen der später einsetzenden Reaktio zunächst ohne Reaktio wirken müßte.

Eine Kraftausübung ohne entsprechende augenblickliche Gegenkraft ist aber unmöglich denkbar und daher Unsinn.

Ein Schlag mit dem Hammer auf den Amboß gelingt nicht, wenn der Amboß an der Schlagstelle erst am nächsten Tag stehen wird.

Daher wird der "S" vom "Nv" aus einer Position bewirkt, wo der N vor einer Zeit dt vorher stand und dadurch ergibt sich eine resultierende Umfangskraft am S, welche beschleunigend wirkt.

Jedes Atom würde sofort auseinanderfliegen, wenn die Kraftfelder sich nicht instantan verhalten.

von Martinus - am 19.08.2009 12:49

Albernes Martinus-Rad mit Punktladungen

Zitat
Martinus
@Valentin
Das hier sollst du diskutieren und nicht rumschwafeln:
[/quote Martinus]

Ich lass mir von einem Kneipenwirt nicht sagen, was ich tun oder lassen soll. Im Übrigen weisen wir dich schon seit einigen Wochen auf deinen Denkfehler hin, dass du den Unterschied zwischen Statik und Dynamik nicht verstehst, aber das scheint immer noch nicht bei dir angekommen zu sein. Offensichtlich liegt hier eine gewisse Form der Lernresistenz vor. Was soll man da noch machen, außer leicht amüsiert schwafeln? Aber gut, gebe ich die Hoffnung mal nicht auf.

Zitat
Martinus
Ob es sich um Magnete handelt oder Ladungen oder einfach zwei sich umkreisende Himmelskörper spielt gar keine Rolle. In all diesen Fällen haben wir nach Einstein & Co es mit Wirkungsgeschwindigkeiten kleiner unendlich zu tun und aus diesem Grund haben wir mit Wirkungen aus retardierten Positionen zu rechnen.
[/quote Martinus]

"Wirkungen aus retardierten Positionen", was soll das bitte wieder sein? Verwechselst du da etwa den Begriff "Wirkung" mit dem Begriff "Wechselwirkung" ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)
http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselwirkung

In der allgem. Relativitätstheorie und Elektrodynamik findet Wechselwirkung immer lokal zwischen Feldern und Materie statt, insofern ist dein Einwand onehin Quatsch.

Da du so auf Formeln ohne Herleitung stehst, hier mal ein Beispiel. Falls ein echter Physiker anwesend ist, bitte korrigieren :-)

Das alberne Martinus Rad mit zwei Punktladungen

Auf einem Rad werden zwei Punktladungen +q, -q diametral festgenagelt, festgeklebt oder was auch immer.

Fall 1: Quasistatischer Fall, keine Retardierung

Das elektrische Potential eines geladenen Teilchens lautet

phi = q / ( 4 pi eps0 * Entfernung)

und das magnetische Vektor-Potential der bewegten Ladung (Geschwindigkeitsvektor v) lautet:

A = q mu0 v / ( 4 pi * Entfernung)

Daraus lassen sich die Feldstärken am momentanen Ort r des Gegenteilchens und somit die Lorenzkraft ausrechnen. Sei e_T ein raumfester Einheitsvektor, zu einem festgelegtem Zeitpunkt t parallel zu der (momentanen!) Bewegungsrichtung des Gegenteilchens t ist. Für die entsprechende Komponente des elektrischen Feldes gilt:

E_T = - d phi_T / e_T - d A_T / dt.

Es ist leicht einzusehen, dass (d phi_T / e_T) für r,t verschwindet, denn der Gradient von phi zeigt dann in radiale Richtung. Ebenso verschwindet - aus Symmetriegründen - (d A_T / dt) bei r,t wie man sich schnell klar macht . Es wirkt also keine Kraft in radiale Richtung.

Fall 2: Retardierung

Betrachten nun das retardiete Potential einer bewegten Punktladung. Es gilt

phi = q / ( 4 pi eps0 * f)
A = q mu0 V / ( 4 pi * f)

wobei V die retardierte Geschwindigkeit des Teilchens ist und f ein Term der Art

f = retardierte Entfernung ( 1 - |V| cos (alpha) / c ).

Hier ist alpha der Winkel zwischen der retardierten Bewegungsrichtung und der Sichtlinie auf die retardierte Position des Teilchens. Wie man sieht, nähert sich das Ganze für sehr kleine Drehgeschwindigkeiten der quasistationäre Fall.

Der Gradient von phi zeigt jetzt in Richtung der retardierten Position, d.h. ( d phi_T / e_T) ist positiv. Allerdins "hinkt " die Tangetialkomponente des Vektorpotential bei r zeitlich aufgrund der Retardierung hinterher und hat ihr Minimum noch nicht erreicht. Die zeitliche Ableitung ist nicht Null sondern negativ.

Wer Lust auf etwas Analysis hat, kann sich überlegen, welcher der beiden Terme stärker in der Drehgeschwindigkeit wächst. Ich werde meine Rechnungen hier nicht hintippen (kein Bock, da kein Mathemodus in diesem Forum geht). Wer in Physik aber gut aufgepasst hat, der kennt die Antwort ohnehin schon: Natürlich erhält man

E_T = - d phi_T / e_T - d A_T / dt > 0,

d.h. auf das negative Gegenteilchen wirkt eine Kraft entgegen der Drehrichtung. Das gleiche gilt natürlich auch analog für das positive Teilchen. Ein echt tolles Perpetuum Mobile hat Martinus erfunden, weil man noch Energie reinstecken muss, damit es sich weiterdreht... was auch kein Wunder ist, denn letztendlich handelt es sich bei der Apperatur um einen rotierenden Dipol, der natürlich ins Fernfeld abstrahlt!

Mit Magneten statt Ladungen kann und will ich das nicht mehr rechnen, denn die Randbedingungen werden dann zu hässlich. Aber das muss ich gar nicht: Es ist mathematisch beweisbar, dass in der Edynamik die Energieerhaltung gilt.

Zitat
Martinus
Jedes Atom würde sofort auseinanderfliegen, wenn die Kraftfelder sich nicht instantan verhalten.
[/quote Martinus]

Nein, nach den Regeln der klassichen Elektrodynamik würde es aufgrund der Abstrahlung zusammenstürzen (s.o). Erst die Quantenmechanik löst dieses Problem.

Schönen Abend noch!


von Valentin_ - am 21.08.2009 19:18
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