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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
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2 Fragen zum LM der Apollo 11

Startbeitrag von Mondy am 27.12.2010 00:00


1. Wie lange war dieses Triebwerk im Betrieb?

http://www.apollo-projekt.de/images/as11-40-5921.jpg

2. Welchen Temperaturen war es dabei ausgesetzt?


mfG

Die 50 interessantesten Antworten:

Hi S.

genau ;-)

2800°C ist die Verbrennungtemperatur in der Brennkammer bei vollem Schub. Bei der Landung ist es nur 1/4 Schub, was vermutlich halber Druck und halbe Temperatur in der Brennkammer bedeutet (1/2 x 1/2 = 1/4). Ich habe gerade kein Physikbuch zur Hand, aber ich meine aus den Energie-Gleichungen wird sich das ergeben.
In der Brennkammer wird eine hohe Temperatur und ein hoher Druck erzeugt. Die Geschwindigkeit der Gas-Molekühle ist aber da noch eher gering. Beim Ausströmen sinkt Druck und Temp. und die Molekühle werden beschleunigt. Bei Austritt am Ende der Düsenglocke ist der Druck fast auf 0 gefallen (im Vakuum) und die Temperatur auf ca. 950°C (bei Volllast). Die Geschwindigkeit des Gases am Düsenausgang beträgt dann etwa 3000m/s. Sehr vereinfacht gesagt, aus Temperatur + Druck wird Geschwindigkeit.
Wer es genau wissen will, findet hier alles in gut verständlicher Form: http://www.braeunig.us/space/index.htm

Es gibt tatsächlich Menschen, die meinen, das auströmende Gas beim LM-Triebwerk wäre 2800° heiß und müßte daher einer Krater in den Mondboden brennen. Vielleicht meinen diese Leute auch, PKWs müßten bei der Fahrt Rillen in die Straße ziehen. In der Brennkammer eines Otto-Motors ist es >2000°C heiß und Asphalt wird spätestens bei 150°C flüssig.

Susanne

von Susanne Walter - am 27.12.2010 14:51
Zitat
Mondy

Natürlich nicht, nur die letzte Phase der Landung soll ja
senkrecht erfolgt sein, schätze mal nur 1 - 2 Minuten.


mach da mal eher 5 bis 10 Sekunden daraus.
Und selbst die sind zweifelhaft. Der Strahl weitet sich hinter der Glocke sofort in alle Richtungen auf, wegen dem Vakuum. Ausserdem wurde das Triebwerk nicht am Boden, sondern über dem Boden, in 1 bis 2 Meter Höhe, bereits abgeschaltet. Das LM ist ja nicht aus der Umlaufbahn senkrecht bis zum Boden runter, sondern eher wie ein Hubschrauber, der einen Flugplatz anfliegt. Der kommt seitlich rein, bewegt sich horizontal, bis er über seinem Landeplatz ist, bringt die Vorwärtsfahrt zum Stillstand und senkt sich nieder. Da is nix mit 1 bis 2 Minuten.

Zitat

Mein Problem ist die jungfräulich aussehende Düse des Triebwerks.
Gibt es eine Erklärung dafür, warum sie keinerlei Spuren aufweist,


Sicher. Du siehst von aussen drauf. Wie's innen drinnen aussieht, ist eine andere Geschichte. Ausserdem: Welche Spuren erwartest du denn? Sie wurde einfach nur heiß und ist wieder abgekühlt, so wie dein Motorblock auch heiß wird und wieder abkühlt. Viele male. Und trotzdem kannst du aussen am Motorblock nichts sehen. Mein Feuerzeug wird auch heiß und trotzdem glänzt die Abdeckung rund um die Gasauftrittsöffnung immer noch nach Chrom.

Das Problem bei diesen Triebwerken ist nicht die Temperatur sondern die korrosive Natur der Gase. Und die zerfressen das Triebwerk nun mal von innen nach aussen. Allerdings dauert das schon ein bischen länger als die gute Stunde, die der Abstieg gedauert hat und von denen das Triewerk gerade mal ca. 10 Minuten arbeiten musste.



von Kallewirsch4 - am 27.12.2010 23:44
Zitat
Mondy
Zitat
Susanne Walter
... Die Geschwindigkeit des Gases am Düsenausgang beträgt dann etwa 3000m/s.

Was dann aber eine ganze Menge Staub weggeblasen haben musste,
bereits aus grösserer Höhe, weil der Strahl ungebremst ankommt !???

Problem Nr. 2


Staub wurde weggeblasen. Aber nicht aus großer Höhe

a) der Anflug war seitlich!
b) so wild ist das auch wieder nicht. Lass dich nicht von der großen Zahl beeindrucken. Entscheidend ist, welche Masse mit welcher Geschwindigkeit in welchem Winkel auftrifft.
Und da stellt sich nun mal heraus, dass sich der Strahl nach dem Austritt sofort ausweitet.
Schau dir mal die Bilder vom Start einer Saturn V an. Am Tower, kurz nach dem Abheben hast du einen eng gebündelten Strahl (seltsam, der Startturm ist auch nicht weggeschmolzen, und da ist auch noch ein viel kräftigerer Strahl aufgetroffen). Je höher die Saturn V aber kommt, desto mehr weitet sich der Feuerstrahl auf.

von Kallewirsch4 - am 27.12.2010 23:47
Hi Mondy,

Zitat

Mein Problem ist die jungfräulich aussehende Düse des Triebwerks.

Ach so, darum geht's ;-)


Zitat

Gibt es eine Erklärung dafür, warum sie keinerlei Spuren aufweist,
obwohl sie über 10 min lang mit über 2000° gebrannt haben soll ?

Um das vollständig zu erklären, müsste man jetzt weiter ausholen. Meiner Antwort auf Soriacs Eintrag kannst du schon einige Fakten entnehmen (außer das mit dem Auto, das ist natürlich Quatsch ;-) ) . Die hohe Temperatur ist ja nur in der Brennkammer, bis zum Ausgang der Düse ist sie auf etwa 950°C gefallen. Die Düsenglocke wird also schon allein schon wegen der Expansion nicht so heiß. Hinzu kommt, dass die Düse innen mit einer ablativen Schicht versehen ist, der das Düsen-Material vor zu großer Wärme schützt. Das funktioniert ähnlich wie das Hitzeschild der Apollo-Kapsel - siehe >Ablativer HitzeschildOMS-Triebwerken

von Susanne Walter - am 28.12.2010 00:25
Wie schon gesagt, waren diese Temperaturen nur im inneren der Brennkammer. Die kann man aber auf den Fotos nicht sehen, Da sieht man nur das Ende der Düse, die weit geringeren Temperaturen ausgesetzt war.
Dazu kommt noch die Kühlung, die schon angesprochen wurde.
Dazu muß man fragen: Welche Spuren erwartest Du? Daß das Triebwerk nicht einfach zusammenschmilzt dürfte klar sein. Das wäre reichlich sinnlos, ein Triebwerk aus einem Material zu bauen, daß sich dann sofort auflöst.
Wenn Du die Verfärbungen meinst, die sich bei heiß gewordenem Stahl zeigen, diese gibt es im Weltraum nicht, weil diese Verfärbungen durch Oxydationsprozesse zustandekommen. Stahl kann bei Hitze viel schneller Oxydieren als bei Zimmertemperatur. Da es auf dem Mond aber keinen Sauerstoff gibt, kann das auch nicht passieren.
Dazu kommt, daß die Triebwerke nicht aus billigem Stahl, wie man ihn im Baumarkt findet, gebaut wurden, sondern aus hochwertigen Speziallegierungen. Zum einen weil Stahl die Temperatur in der Brennkammer nicht ausgehalten hätte, zum anderen auch, weil Gewicht und Stabilität gegeben sein müssen.
Diese Legierungen halten eben auch mehr Hitze aus, ohne gleich sichtbare Spuren zu zeigen.

von Brainstorm64 - am 28.12.2010 07:57
Welchen Film meinst Du? Von Außen kann ein LM bei der Landung nicht gefilmt werden. Weil es da keine Kamera gab. Also kann so ein Film nur durch die Fenster gemacht werden.
Da sieht man aber nicht so exakt wann das Triebwerk ausgeschaltet wird. Weiter sieht man nicht direkt zum Triebwerk, sondern nur in einiger Entfernung. Außerdem schaltet ein Raketentriebwerk nicht einfach so aus, wie ein Automotor (selbst der läuft noch ca. eine Sekunde nach).
Beim LM Triebwerk werrden die Treibstoffventile geschlossen, und dann stirbt die Verbrennung irgendwann. Da können vom "Abschalten" bis zum Brennschluss schon noch ein paar Momente vergehen. Dazu sieht man ja den Staub der Hochgewirbelt wurde noch etwas. Der ist ja nicht einfach weg, sondern setzt auch bei Ausgeschaltetem Triebwerk seine Parabel-flugbahn schön weiter fort. Nur kommt eben kein neuer nach.

von Brainstorm64 - am 28.12.2010 11:52

Staub nach der Landung

Zitat

Wie kommt es dann,dass nach Stillstand des LMs einige Sekunden weiter fleißig Staub zur Seite aufgewirbelt wird? Besonders gut zu sehen bei Apollo 14.

Prima, dass du hin und wieder auch mal eine sinnvolle Frage stellst. ;-)

Die Staubentwicklung nach der Landung ist ein Phänomen, was selten beachtet wird, aber auch sehr interessant ist. Der Mondboden besteht ja bekanntlich aus feinkörnigen Gesteinsplittern, Regolith genannt. Zwischen diesen Körnern herrscht normalerweise ein Vakuum. Beim Landen des LMs setzt das Triebwerk den Mondboden unter Druck und die Hohlräume zwischen den Körnern füllen sich mit Triebwerksgasen. Nach dem engine shutdown gast der Mondboden dann wieder aus und es werden dabei feine Staubpartikel mit nach oben gerissen. Das ist die Bildeintrübung, die man noch etwa 10-15s nach der Landung sieht.

Bei Apollo11-14 muss auch beachtet werden, dass das LM-Triebwerk noch kurze Zeit nach dem Aufsetzen in Betrieb war.
Bei Apollo 14 waren es etwa 1,7sec, siehe >Landing at Fra Mauro / 108:15:12BildClip A14Mission ReportsScience Reports

von Susanne Walter - am 28.12.2010 15:18
Zitat
Mondy
Hallo Su. ;-)

Zitat
Susanne Walter
... Die hohe Temperatur ist ja nur in der Brennkammer, bis zum Ausgang der Düse ist sie auf etwa 950°C gefallen.

Da ist aber ganz schön VIEL weg. Und wo sind denn die 1850° HIN ?

Die Düsenglocke grenzt doch direkt an die Brennkammer an, oder nicht?

Und die Kälte des Welltraums wirkt erst NACH dem Ausgang der Düse ...


Die starke Abkühlung der Triebwerksgase kommt durch die Expansion der Gase. In der Brennkammer herrschen ein hoher Druck und hohe Temperaturen, ab dem Übergang Brennkammer - Düsenglocke können die Gase stark expandieren und verlieren dadurch auch stark an Temperatur.
Die "Kälte des Weltraums" gibt es nicht! Temperatur und damit auch Kälte sind eine Eigenschaft von Materie, im Vakuum existiert aber keine Materie, da gibt es nix was Temperatur haben könnte!

Gruß Manfred


von Manfred_B - am 29.12.2010 01:06
Hi Mondy,

Zitat

Da ist aber ganz schön VIEL weg. Und wo sind denn die 1850° HIN ?
Die Düsenglocke grenzt doch direkt an die Brennkammer an, oder nicht?
Und die Kälte des Welltraums wirkt erst NACH dem Ausgang der Düse ...

Das hat ja jetzt schon Manfred beantwortet.
Ein kleines Experiment dazu: Nehme ein Fahrradschlauch und pumpe ihn in der Wohnung (ca.20°C) prallvoll. Die Luft darin hat dann die gleiche Temperatur wie die Wohnung. Wenn du jetzt das Ventil heraus schraubst, wird die schlagartig entweichende Luft eiskalt sein.
Das erklärt sich aus dem Zusammenhang von Temperatur, Volumen und Druck in einem Gas, beschrieben durch die >Gesetze von @#$%&-Lussac

von Susanne Walter - am 29.12.2010 12:09
Zitat
Susanne Walter
Hi Mondy,

Zitat

Da ist aber ganz schön VIEL weg. Und wo sind denn die 1850° HIN ?
Die Düsenglocke grenzt doch direkt an die Brennkammer an, oder nicht?
Und die Kälte des Welltraums wirkt erst NACH dem Ausgang der Düse ...

Das hat ja jetzt schon Manfred beantwortet.
Ein kleines Experiment dazu: Nehme ein Fahrradschlauch und pumpe ihn in der Wohnung (ca.20°C) prallvoll. Die Luft darin hat dann die gleiche Temperatur wie die Wohnung. Wenn du jetzt das Ventil heraus schraubst, wird die schlagartig entweichende Luft eiskalt sein.
Das erklärt sich aus dem Zusammenhang von Temperatur, Volumen und Druck in einem Gas, beschrieben durch die >Gesetze von @#$%&-Lussac


von Mondy - am 29.12.2010 17:25

Re: So, so

Zitat
silvio
Zitat

Und wir sind immer noch bei Problem 1 ...


Nö, da bist nur du, hast gar nichts geschnallt. Die Erklärungen von Susanne, Astronot und allen anderen haben alles klitzeklein erfasst. Nur du hast scheinbar ein grösseres Problem mit Begreifen von technischen und physikalischen Dingen.

Aber diese Art von Begriffstutzigkeit kennen wir doch schon längst, nicht wahr ?!

:cheers:

silvio

Und da haben wir es schon. Hat nicht lange gedauert.

Beleidigungen von hirnamputierten Vollidioten, die selbst aber glauben
dass es z.B. ohne Enstein kein Licht und keine Autos geben würde ...

Schieb dir deinen Bierkrug dorthin, wo du am klügsten bist,
du schwachsinniger, grenzdebiler Haufen Affenscheisse.




von Mondy - am 29.12.2010 23:20

Re: So, so

Zitat
Susanne Walter
Aber Maus in Lipis GB ist auch nicht schlecht


auch nur ein weiterer selbstverliebter Möchtegern. Ist immer lustig anzuhören: sie wissen zwar nichts, können und wollen auch nichts beweisen, sind dennoch von einer "Mondlüge" felsenfest überzeugt, aber wir sollen die Leichtgläubigen sein, die nichts hinterfragen, nur einen "Glauben" bedienen und überhaupt von nichts eine Ahnung haben. Ich weiss nicht, was nerviger daran ist: deren dümmliche Ausrucksweise oder ihre "ich ganz viel intellenter als wie ihr" Einstellung :-) Ich bin fast geneigt, ihm zu glauben, wenn er behauptet, erst 12 Jahre alt zu sein. So mancher 12-jähriger ist tatsächlich so eingebildet und glaubt, Erwachsenen etwas vormachen zu können.

PS: und ich bin immer noch der Meinung, "Mondy" müsstest du aus wikipedia-Unterhaltungen kennen ;-)

von soriac - am 30.12.2010 16:15
Zitat
Mondy
Hinzu kommt noch dass die SS-Düse immer von ihren Abgasen weg geflogen ist,
während die LM-Düse immer in ihre Abgase hinein fliegt (beim Bremsen).

Den Denkfehler hat schon Lem :-) in einem seiner Romane gemacht, in dem ein bremsendes Rauschiff durch die Gase seiner Bremstriebwerke durchfliegt, was dann Krach macht...
Bewegung ist aber relativ, im Wltraum besonders, da es ja auch keine "Luft" drumrum gibt. Daher sind die Abläufe völlig gleich, egal ob das Raumschiff jetzt von 0 auf 2000m/s beschleunigt oder bremst. Relativ zum Raumschiff gesehen fliegen die Gase mit der Austrittsgeschwindigkeit weg (von der seitlichen Expansion mal abgesehen) und das Raumschiff beschleunigt in die entgegengesetzte Richtung. Da ist dann also nix mit durch die eigene Abgaswolke durchfliegen.

von Harald Kucharek - am 01.01.2011 13:04

Re: Es lebe die Einfachheit

Zitat
Mr. Moon-Knight
Ich frage mich auch des Öfteren, was die Astronauten auf dem „Mond“ getrieben haben. So erzählte Harrison Schmitt (Apollo 17) zum Beispiel, dass sie ihre Anzüge nicht mit ins LM genommen haben sollen, wegen des Staubes. Ich vermute, sie haben die staubigen Anzüge vor dem LM ausgezogen. Ist ja so auch einfacher, durch die enge Luke zu kriechen.


Klar, und dann im Vakuum ins LM eingestiegen. Die sind jedesmal mitsamt ihren Anzügen ins LM geklettert, sonst wären sie nicht Lebend in dasselbe gekommen.

Was den Laubbläser angeht: Hast Du so einen schonmal auf dem Mond benutzt? Warum funktioniert der da nicht? Was unterscheidet einen Laubbläser von einem Triebwerk?

von Brainstorm64 - am 01.01.2011 17:24

Re: Es lebe die Einfachheit

Und ich hatte gehofft, du hättest dir für das neue Jahr vorgenommen, dich weiterzubilden, statt dessen werden wieder fleissig Geheimnisse fabriziert, wenn sie nicht existieren. Also flugs mal ein "Zitat" von Schmitt umformuliert (wenn nicht eh gleich frei erfunden), und sich die Welt geheimnisvoll geredet. Ansonsten halte ich mich weiterhin an Missionsdokumente und an etwas, was ihr Typen nicht habt: Verstand, und der sagt, dass deine Äusserung in jedem Falle Quatsch ist. Bei einer realen Mondlandung wird der Raumanzug nicht vor Betreten den LEM ausgezogen, selbst bei einer "Fälschung" würde sich kein Fälscher einen solchen Patzer geben. Bring erst mal das Orginalzitat dazu, dann können wir weiter darüber reden. Und nein, "hab ich mal irgendwo gehört" ist als Zitatenquelle unbrauchbar.

Und bei deinem Laubbläser-Vergleich (auch so 'ne lahme Ente, schon vor Jahren wiederlegt) gebe ich mal einen Gegenvorschlag: probiere mal, Sand statt dessen mit einem Tischventilator wegzupusten. Und als nächste Stufe: schau dir einen Helikopter an, wie der bei einer Landung auf Feld, Wiese oder gar Wüstenstaub einen metertiefen Krater nicht pustet. Und der entwickelt nicht nur im Konjunktiv, sondern ganz real genug Schub, um abheben zu können, und das nicht mal unter 1/6, sondern unter voller Erdschwerkraft.

von soriac - am 01.01.2011 18:08

Re: Es lebe die Einfachheit

Zitat

Was Eure Erklärungsversuche zum Abgasstrahl des LM-Triebwerkes anbelangt; versucht doch mal herauszubekommen, warum ein Laubbläser Laub wegbläst.


Weil sich zwischen Laubbläser und Laub Luft befindet. Der Laubbläser schiebt dieses Luftploster vor sich her, was den Effekt auf das Laub verstärkt.
Mit der selben Technik funktionieren moderne Torpedos. Sie zünden nicht beim Aufschlag, sondern unter dem Schiff. Hier nutzt man das Wasser.
Atombomben explodieren nicht beim Aufschlag, sondern über der Erdoberfläche, weil dadurch der Effekt verstärkt wird. usw...
Verstehst Du leider nicht, weil Deine Kenntnisse in Physik nicht ausreichend sind.

Zitat

So erzählte Harrison Schmitt (Apollo 17) zum Beispiel, dass sie ihre Anzüge nicht mit ins LM genommen haben sollen, wegen des Staubes.


Blödsinn!
Teile des Anzuges wurden zurückgelassen. Die schweren Moonboots, die Handschuhe.
Nein, nicht die Handschuhe, die mit dem Druckanzug verbunden waren, sondern die Handschuhe, die über diesen getragen wurden.
Verstehst Du leider nicht, weil Deine Kenntnisse über Apollo nicht ausreichend sind.


Zitat

Ist ja so auch einfacher, durch die enge Luke zu kriechen.

Die Luke war auch für die Anzüge groß genug:
http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a11/AS11-40-5862.jpg


Lipi



von Ulrich - am 01.01.2011 18:21

Re: Es lebe die Einfachheit

Hi Brainstorm64, Hi alle anderen,

den Ausschnitt aus der Reportage „Naked Science – Leben auf dem Mond“ habe ich herausgesucht. Inzwischen denke ich, dass sich Harrison Schmitt mit seiner Äußerung auf den neuen Mondrover bezieht. Dann wäre das Rätsel gelöst. Das Thema Mondstaub im LM ist ein eigenes Thema wert.

Video: Anzug bleibt draußen!


Was macht Euer Laubbläser?

Auch der TW-Strahl des LM erzeugt über dem Mondboden ein Gaspolster. Kannst Du Lipi noch nicht verstehen. Ist aber so.
Viele Grüße an das Matten-Shuttle. Die Bilder von Susanne waren wieder Spitze.


Gruß

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 01.01.2011 19:01

Re: Es lebe die Einfachheit

Nein im Grunde beweist er, daß er schon lange begriffen hat, daß die Mondlandung echt war.
Denn bei einem Fake gäbe es kein Staub-Problem, man müsste also keinen Raumanzug (oder auch nur Teile davon) außen ausziehen.
Auch die Aussage zum Gaspolster unter dem LM zeigt, daß er eine Landung für möglich hält. Denn bei einem Fake gäbe es sowas nicht.
Und so weiter....

Jetzt steht er sich nur noch selbst im Weg. Er müsste zugeben im Irrtum gewesen zu sein.

Fass Dir ein Herz MK, tu diesen letzten Schritt. Schau zur ISS, erkenne die existenz von echter Wissenschaft, dann kannst Du auch erkennen, daß man doch mit einem Raumschiff zum Mond fliegen kann, bzw das schon 1969 konnte.
Niemand wird Dich auslachen, wenn Du diesen Schritt gehst. Im Gegenteil.
Aber ich fürchte Du wirst an dieser Stelle wieder umschwenken, und irgendwelchen Hanebüchenen Unsinn erzählen. Dann werden wir wieder über Dich lachen....

von Brainstorm64 - am 01.01.2011 19:39

Re: Es lebe die Einfachheit

Hi Brainstorm64,

Wer sollte mich auslachen können?

Ich weiß, wie ein Triebwerk funktioniert,
warum man damit nicht so einfach über der Mondoberfläche landen kann,
dass es einen Brand auf einer Raumstation nicht gegeben haben kann,
ich weiß auch, dass es keine Überschallflugzeuge gibt, die Matten auf den Tragflächen haben und dass man für nutzlose Projekte nicht endlos Geld verpulvern kann.

Im Gegensatz zu Euch kann ich Realität und Traumdenken voneinander trennen und wenn ich mich mal geirrt habe, gebe ich es zu und muss mich nicht entschuldigen. Den Zusammenhang zu dem gezeigten Filmausschnitt hätte ich nicht erklären brauchen. Ich hätte Euch problemlos an der Nase herumführen können. Aber ich habe es nicht nötig. In meinen neuen Videoclip wird es genug Peinlichkeiten der NASA zu sehen geben.


Gruß

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 02.01.2011 08:14

Re: frohes neues Jahr

Was denn, und auf seine geistesschwachen Vorstellungen verzichten? Aber nicht doch, seine letzten Entgegnungen waren doch wieder ein herrliches Zerrbild seiner Welt und wie er sich selber darin sieht. Wer würde denn sonst der Forentrottel sein, wenn MK nicht mehr gefüttert werden würde? Juest und Freder haben sich offenbar ganz von der Welt abgeseilt, Jupps Schicksal ist stadtbekannt und Roman und Co haben ganz andere Wahnvorstellungen zur Realität. Also bleibt nur noch MK als warnendes Beispiel, wie durchgeknallt VT'ler sind.

PS: MKs ISS-Problem sollte eigentlich nur als Meilenstein für jedwedige sachliche Konversation in seine Richtung dienen, nicht aber, gleich alles in seine Richtung einzustellen. Dafür ist sein ISS-Wahn zu sehr ein prominentes Beispiel seiner Merkbefreiung

von soriac - am 02.01.2011 11:18

Schleuse

Richtig, Schmitt spricht über das, was man tun sollte. Eine Schleuse, wo man die verstaubten Anzüge ausziehen kann, ist für längere Mondaufenthalte unabdingbar.
Altair sollte eine Schleuse bekommen: http://www.flightglobal.com/blogs/hyperbola/altair%20ldac2.JPG (hinten rechts)
Und auch ein größerer Mond-Rover mit Kabine wäre mit einer Schleuse versehen: http://www.nasa.gov/images/content/303651main_image_1265_946-710.jpg

So hat sich auch dieser Satz von MK, ...
Zitat

So erzählte Harrison Schmitt (Apollo 17) zum Beispiel, dass sie ihre Anzüge nicht mit ins LM genommen haben sollen, wegen des Staubes.
... , als reiner Schwachsinn erwiesen. Aber er versucht es immer wieder, das muss man ihm lassen :D

Susanne

von Susanne Walter - am 02.01.2011 15:23

Moonhoax-Nachwuchs?

Ja Soriac,

ich habe ja auch meine Freude an MKs Geschwafel, aber ich diskutiere auch schon mindestens 1 Jahr länger mit ihm. Da stellen sich dann auch mal Ermüdungserscheinungen ein. Insgesamt ist es doch etwas flau geworden beim Thema Apollo-Schwindel. Von Geise und Wisnewski kommt praktisch nichts mehr. Jupp ist hinüber. Die Granaten Juest, Freder, Roman usw. trauen sich nicht mehr. Michael Palomino wollte noch nie diskutieren, nur "infornieren". Bei den Freigeistern ist tote Hose. Und mein Freund Siegfried Marquardt hat endgültig das Handtuch geworfen.

Irgendwie ist es fad geworden. Ich fürchte, wir müssen uns mehr um den Nachwuchs kümmern. Neue junge Schwachköpfe müssen herangeführt werden an die Verschwörungsmaterie. Das kann doch nicht so schwer sein. Die heutigen Kids sind doch eh schon völlig missgebildet, da wird man sie doch noch für einem Mondlandungsfake begeistern können. Also meiner Meinung nach, kann das so nicht weiter gehen, sonst haben wir bald keine Freude mehr am Leben.

Susanne

von Susanne Walter - am 02.01.2011 15:42

Re: Schleuse

Hi Susanne,

wenn Du solche Freude an meinen Beiträgen hast, warum verschiebst oder löscht Du diese dann?
Schwachköpfe suchen Schwachköpfe?

Die missverständliche Vertonung in der Mockumentary „Naked Science – Leben auf dem Mond“ halte ich für unproblematisch. Letztendlich wird doch ersichtlich, wie unrealistisch die Apollotechnik eigentlich war.

Viel problematischer halte ich Eure Ignoranz in Bezug auf die physikalischen Gesetze.
z.B.:

http://forum.mysnip.de/read.php?27441,61269,61269#msg-61269

Schon vergessen?
Warum hat denn nun die NASA die Aufnahmen im Studio gedreht?
Und was macht nun Euer Laubbläser?


Gruß

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 02.01.2011 17:12

Re: Schleuse

Hi Tino,

Zitat

wenn Du solche Freude an meinen Beiträgen hast, warum verschiebst oder löscht Du diese dann?

Wo habe ich was gelöscht? Deine Ideen und Vorstellungen gehören meistens in die Tonne, da darfst du dich nicht beschweren, wenn sie ins Endlager verschoben werden.


Zitat

Die missverständliche Vertonung in der Mockumentary „Naked Science – Leben auf dem Mond“ halte ich für unproblematisch.

Für uns sind Tertiärquellen immer unproblematisch. Die falsche Deutung jeniger ist eine weitere Totalblamage für dich.


Zitat

Viel problematischer halte ich Eure Ignoranz in Bezug auf die physikalischen Gesetze.
z.B.:
http://forum.mysnip.de/read.php?27441,61269,61269#msg-61269

Haben wir erstens schon geklärt und zweitens hast du uns etwas versprochen, aber noch nicht eingelöst.

Zur Erinnerung:
>Ehrliche MeinungEinfach nur Wahnsinn!ISS-Überflugdaten Berlin-Marzahn 02.-11.01.2011

von Susanne Walter - am 02.01.2011 17:40

Re: Schleuse

Hi Susanne,

Die ISS ist für mich geklärt. Da habe ich im Moment keinen weiteren Bedarf und was das Endlager anbelangt; da gehören mindestens 90% Eurer Beiträge hin.

Das Thema „Space-Treppe“ ist noch längst nicht abgeschlossen. Was meintest Du eigentlich mit Deiner Begründung:

"Dave Scott hatte bei seiner EVA einen festen Halt an den Füßen."

als er aus der Luke stieg?
Jeder weiß, dass man auf der Erde einen festen Halt hat, nicht aber in der Schwerelosigkeit. Mit Euren sinnlosen Argumenten habt Ihr Euch wirklich gegenseitig übertroffen. Aber jeder soll sehen, wie Ihr Euren Glaubenskult pflegt.


Die Freude ist ganz auf meiner Seite.

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 02.01.2011 18:00

Re: Was richtig interessant ist.

Zitat
Mr. Moon-Knight
Wenn ich Euch nicht aufgeklärt hätte, dann würdet Ihr jetzt mächtig blöd aus der Wäsche gucken.


Du kannst wirklich nicht geradeaus denken. Vorhin hast du noch darüber fantasiert^wgeunkt, dass wir blöd aus der Wäsche geschaut hätten, jetzt behauptest du, du hättest uns davor bewahrt. Tja hättest du geschwiegen, hättest du dich nicht schon wieder zum xten Male als Dummkopf präsentiert.

Der MK und sein kleines Weltbild. Ein Idiot, der sich für ein Genie hält. Und wenn du die ISS nicht für Realität hälst, was also ist dann der helle Punkt, den man bei guter Sicht am Himmel beobachten kann und der sich bereits in Amateurfernrohren als Struktur entpuppt, die mit der propagierten der ISS übereinstimmt? Lass mich raten: existiert nicht, alle Beobachter sind leichtgläubig oder bestochen, nur du alleine hast den Durchblick. Womit wir wieder ganz am Anfang deiner Peinlichkeiten wären: du bist so durchgeknallt, dass du nicht mal das sehen willst, was sich ganz in deiner Reichweite des Beobachtens befindet. Mit anderen Worten, du leidest unter Wahnvorstellungen und bist auch noch stolz drauf.

von soriac - am 02.01.2011 18:45

Re: Schleuse

Zitat

Und was macht nun Euer Laubbläser?


Hm, gestern war es noch Dein Laubsauger.
Begriffen hast Du in der Zwischenzeit aber nichts.

Die Luft aus dem Laubsauger trifft auf Umgebungsluft und schiebt diese vor sich her.
So bläst er nicht nur Staub, sondern auch Sand und Kiesel weg.
Zumindest dann, wenn man ihn wenige Zentimeter über der Oberfläche hält. Drumherum gibt es Verwirbelungen.

Im Vakuum ist das nicht so. Der Abgasstrahl verlässt das Triebwerk mit ~3000m/s.
Innerhalb einer Millisekunde ist der Abgasstrahl verschwunden.
Schwups, da gibt es kein Gaspolster. Das Triebwerk ist dabei übrigens nicht wenige Zentimeter über dem Boden, wie der Laubsauger.

Übrigens: Nette Idee mit dem Laubsauger (wenn auch nicht von Dir, aber gut nachgeplappert), reicht aber nicht aus, halbwegs gebildete Leute zu überzeugen.
Für VT-Blödis (und die, die es werden wollen) ein unschlagbares Argument.

Immerhin hast Du die Existenz der ISS akzeptiert. Du machst Fortschritte.

Lipi

von Ulrich - am 02.01.2011 19:17

Re: und dann die nächste Stufe

Kann keine F14 sein, die würde zu viel Schub entwickeln, dass das Kabel reissen würde. Ausserdem gehen die Wasserwogen in die falsche Richtung und sind viel zu kräftig, es müssen also noch klammheimlich Düsen nach unten gerichtet sein, um solche Wogen zu erzeugen, so was hat eine F14 aber nicht. Ist also alles nur gefälscht, um euch armen Gläubigen weiszumachen, eine F14 könne so viel Wellen erzeugen, dass man darauf Ski fahren oder surfen könnte. Aber ich durchschaue es, ich habe im Gegensatz zu euch nähmlich Ahnung von Füsik!!!1111

Ja, ich weiss, könnte ein echter Merkbefreiter wie Ixi noch besser hinbekommen, aber ich bin ja auch im Gegensatz zu ihm nur Gelegenheits-Schwurbler. Nur zum Zwecke der Authentizität werde ich doch kein Komasaufen betreiben, um den Spinnern ähnlich zu werden.

von soriac - am 04.01.2011 15:48

Re: und dann die nächste Stufe

Na sowas, wusste gar nicht, dass eine F-14 unter 30 Km/h fliegen kann, denn, nicht wahr, selbst für mich (eingefleischter Wasserskifahrer..) wäre 30 Km/h ziemlich das höchste der Gefühle.

Habe grad "Avatar" von Cameron gesehen, jetzt glaube ich gar nichts mehr. Aliens mit unnützen Schwänzen, Erdlinge die sich virtuell in Materie verwandeln, Helikopter, die sich im Abstand von 50 cm im Pulk bewegen, Riesige Felsen, die schwerelos über der Erdoberfläche äh, schweben, und natürlich ein ganz böser, kurzhaar-Ami-General, der dann im happy-end fällt:
Das gefällt.

Ein grossartig gemachter Film, nur mit haarsträubenden Regiefehler. Ein Pferd mit 6 Beinen, was für ein Schwachsinn.

Der grosse Sieg des Guten über das Böse am Schluss, na man nimmt es mit Achselzucken

Zurück zu
Schweine im Weltraum !

:cheers:

von silvio - am 04.01.2011 16:29

Re: Schleuse

Hi Lipi,

dann schaun wir doch mal, wie Du den Abgasstrahl eines Raketentriebwerkes beschreibst:

Zitat von Lipi:
„Die Luft aus dem Laubsauger trifft auf Umgebungsluft und schiebt diese vor sich her.
So bläst er nicht nur Staub, sondern auch Sand und Kiesel weg.
Zumindest dann, wenn man ihn wenige Zentimeter über der Oberfläche hält. Drumherum gibt es Verwirbelungen.

Im Vakuum ist das nicht so. Der Abgasstrahl verlässt das Triebwerk mit ~3000m/s.
Innerhalb einer Millisekunde ist der Abgasstrahl verschwunden.
Schwups, da gibt es kein Gaspolster. Das Triebwerk ist dabei übrigens nicht wenige Zentimeter über dem Boden, wie der Laubsauger.“


Du verstehst weder, wann ein Gaspolster zustande kommt, noch wodurch eine turbulente Strömung entsteht. Vielleicht glaubst sogar noch, dass Wernher von Braun auch nicht wusste, wie die Triebwerksgase im Vakuum aus der Düsenglocke strömen?



Diese beiden Bilder stammen aus seinem Buch „Start in den Weltraum“.
Als Bildbeschreibung für das linke Bild kann man lesen:
„Ein Mondschiff unmittelbar vor dem Aufsetzen auf der Mondoberfläche. …
… Der Feuerstrahl der Brennkammern gräbt einen kleinen Krater in den Mondboden.“

(Die Bilder waren aber schon in meinem letzten Viodeoclip zu sehen und mehr noch zu diesem Thema)


Ihr drei denkt scheinbar, dass man als Moderator die Lizenz zum Spinnen und zum Lügen hat. Das sehe ich anders. Ihr betreibt Euer Forum in der Öffentlichkeit und sitzt nicht am Stammtisch.
Und was soll die Drohung von Ullerich, meine Einträge zu löschen? Ihr wisst doch, dass ich mir inzwischen interessante Äußerungen von Euch sichere.

In Unkenntnis und schlechten Manieren seid Ihr wie immer nicht zu toppen!




Gruß

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 04.01.2011 20:29

Re: und dann die nächste Stufe

Zitat

Helikopter, die sich im Abstand von 50 cm im Pulk bewegen
Ich habe jetzt nicht alles recherchiert von Deinen Anmerkungen, aber z.B. äh diese da, mit den Hubis? Klar geht das:

Zitat

Die sehr billigen Modelle unter 50 EUR sind in der Regel in den Steuermöglichkeiten sehr eingeschränkt; sie haben oft nur zwei Freiheitsgrade (Höhenänderung, Rotation um die Hochachse), so dass sie alleinig aufgrund ihrer durch geschickte Gewichtsverteilung eingestellten Neigung einen horizontalen Flug durchführen können. Es gibt inzwischen auch solche Modelle mit 3 Steuerachsen, sodass man noch zusätzlich "Nicken" (Vor- und Rückwärts) kann. Ein richtiger Helikopter ist aber erst mit mindestens 4 Steuerachsen wirklich komplett ausgestattet und auch steuerbar (Höhe,Nick,Roll,Drehen). Für den Einstieg in die Welt der ferngesteuerten sind diese Modelle durchaus geeignet, da auch zahlreiche Ersatzteile im entsprechenden Fachhandel angeboten wird..
Quelle:Wikipedia - Ich darf Dir versichern, dass ich ein solches Teil schon höchst persönlich geflogen habe.

Liegt es an Deinem Alter oder gehen in der Schweiz die Uhren mal wieder langsamer, dass Du, um mal auf den Sinn des Forums anzuspielen, hinter dem Mond lebst? :D

*duck, flitz und weg*
Heiko

von Heiko K. - am 04.01.2011 20:46

Re: Treppe

MK:
Zitat

Es ist dann genug, wenn auch der Letzte kapiert hat, dass dieser Ausstieg im Studio aufgenommen wurde!

....

Was sollte eigentlich Dein Müll zur „Space-Treppe“:

"In der Schwerelosigkeit kann man Kraft seines Willens die eigene Bewegung beeinflussen."

Also, Du kennst wahrscheinlich meine Meinung über Dich, aber nun tust mir im Moment sogar noch ein wenig Leid, so sehr ich gern hätte, dass das, was Du absonderst ignoriert und gelöscht wird, ungelesen.

Wie kannst Du ernsthaft meinen, dass irgendwer Dir die Studiosache abkauft, wenn Du, wie Deine Frage an Astronot zeigt, nicht einmal merkst, wenn Du mit Worten ignoriert bzw. ausgelacht wirst?

Und weil Du mir ernsthaft Leid tust gerade, sage ich Dir einmal etwas zu Astronots Aussage, denn das ist es: Eine Aussage, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ich gebe Dir dazu diese Aussage als eine Art, wie immer hinkende, Analogie zu Astronots: Bei Tageslicht können Kraftfahrzeuge mit eingeschaltetem Licht betrieben werden.

Ansonsten bleibe ich gern dabei einzusehen, dass der Mond ein Stück Käse ist, dass da in vielen Nächten von der großen unsichtbaren Maus über den Himmel geackert wird und habe aber ansonsten nun keine weitere Lust mich mit Dir auseinanderzusetzen, weil es sich für mich nicht lohnt. Sorry about that.

Heiko

von Heiko K. - am 04.01.2011 20:59

Re: Treppe

Zitat
Kirschblütenextrakt
Ok,wenn die NASA schon Orbitalflüge fälschen musste,dann ist die Sache natürlich klar.


Du sprichst hier von MoonKnight, dem Typen, der trotz der Möglichkeit, sie selber beobachten zu können, weiterhin die ISS leugnet, ebenso wie das Experimentalflugzeug aus den 1950ern, die X13, als gefälscht ansieht (weil die Flüge besagter X13 eine Behauptung von ihm Lüge straft, und so was darf bekanntlich nicht existieren), den Mond in Wahrheit für grün gefärbt hält, dass die schwarzen Kacheln unter dem Shuttle in Wahrheit Matten wären, der unter "kluger Konter" versteht, Katzenbilder zu posten und der der festen Überzeugung ist, die gesammte Physik habe sich seinen Vorstellungen zu beugen. Er hat es noch nicht direkt geäussert, aber überraschen würde es mich nicht mehr, wenn er die komplette Welt ausserhalb seiner Einzelzelle als Illusion oder zumindest Fälschung betrachtet. Von so einem Menschen kannst du keine Vernunft mehr erwarten.

von soriac - am 04.01.2011 21:33

Re: schöne Bilder

Zitat

Hier noch mal Deine Grafik, ist zwar nicht perfekt, aber prinzipiell nicht falsch.

Eben ;-)


Zitat

etwas Anderes ist auf diesen Bildern auch nicht zu sehen.

Eben, bis auf die Aufweitung des Strahls. Und bei den Illustrationen von Bonestell und mir kann man noch bemängeln, dass man den Strahl praktisch nicht sieht - abhängig vom Treibstoff.


Zitat

Übrigens: Je weiter sich der Gasstrahl im Vakuum aufweitet, umso mehr Gasmenge braucht man, um den gleichen Schub zu erzeugen.

Gut gedacht, deswegen wäre es auch besser, wenn die Düsenglocke viel viel länger wäre.


Zitat

Und wo war noch mal der Krater auf den Apollobildern??

Das begreifst du eh nicht, aber ich habe dir den Hinweis gegeben, wo du das nachlesen kannst.

Susanne

von Susanne Walter - am 04.01.2011 21:59

Re: schöne Bilder

Zitat
Dietmar Steinhaus
entschuldige bitte, Susanne, aber Du kennst ja wohl Tino persönlich, deshalb möchte ich fassungslos eine Frage stellen (evtl. wiederholen): Meint der das Ganze wirklich? Das kann doch gar nicht sein ...


Ich bin nicht Susanne und ich behaupte auch nicht, Tino Z. persönlich zu kennen, aber das, was ich von ihm kenne, lässt leider nur ein trauriges Bild zu: ja, der meint das ernst. Für einen Scherz ist das von seiner Seite aus schon lange zu massiv, zu fanatisch, zu merkbefreit, zu voll des Selbstlobes, und es fehlen Dinge, die so was erst zu einem guten Scherz machen würden wie z.B. Selbstironie oder gekonntes Überzeichnen (es gibt einen Unterschied zwischen massiven Übertreiben und gekonnten Übertreiben, gute Humoristen können letzteres besonders gut, das ist einer der Hauptquellen für Satire)

Denn eines muss ich leider auch feststellen: es gibt solche Leute wirklich, die sich auch im realen(tm) Leben(tm) so verhalten, zwei durfte ich mal genauer kennenlernen (zwar dort mehr im Bereich 9/11 respektive Alt-DDR, aber die Grundeinstellung war überall gleich, aus Unwissen eine Tugend machen, und kein Fantasiekonstrukt ist zu unlogisch, um nicht noch die eigene Position zu stärken). Dass Tino, genauso wie Typen wie Ixi, Juest, Freder, Roman, Palomino und letzten Endes auch Jupp tatsächlich im realen Leben armselige Existenzen sind, die sich selbiges durch massiven Fantasieeinsatz schönreden, ist leider sehr wahrscheinlich.

PS: nett, auch mal wieder von dir zu hören, und ich hatte schon befürchtet, du wärst ganz verscheucht worden...

von soriac - am 05.01.2011 06:02

Re: "Across the Space Frontier"

Hi Blondie,

Ja, das Buch „Start in den Weltraum“ von Wernher von Braun ist von 1952. Ist das für Euch ein Problem?
Der damals bedeutendste Raketenkonstrukteur sollte das Rückstoßprinzip im Vakuum nicht beschreiben können? Ist doch wieder mal sau blöd von Euch. Doch er ging damals nicht davon aus, dass die Mondoberfläche von feinem Staub bedeckt ist.



Auf Grund der geringen Fallgeschwindigkeit auf dem Mond ist das Regolith nicht schwerer als Flugasche, was bei diesen Strömungsgeschwindigkeiten unmöglich liegen bleiben kann.

Jeder weiß: erhöht man die Luftaustrittsgeschwindigkeit einen Laubbläsers, dann werden damit immer schwerere Teile fortbewegt. Wie würde es wohl beim Start einer Rakete aussehen, wenn man vorher den Strahlabweiser der Rampe mit einer dicken Staubschicht bedeckt?

Ihr seid hier diejenigen, die völlig sinnlos zappeln. Ein kleiner Blick in die Realität, und Ihr müsstet Euch von dem Mondlandungsmärchen verabschieden.


Gruß

Mr. Moon-Knight



von Mr. Moon-Knight - am 05.01.2011 06:05

1952 ist in diesem Kontext irrelevant.

Hi,

Zitat
Mr. Moon-Knight
Ja, das Buch „Start in den Weltraum“ von Wernher von Braun ist von 1952. Ist das für Euch ein Problem?

Für dich gibt es das Problem, dass du die Grössenverhältnisse nicht berücksichtigst. Egal, du redest über 1952. Gab es da schon Untersuchungen der Mondoberfläche?
Ich helf dir mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_der_Mond-Missionen


Aber wo wir gerade nostalgisch schwärmen:

aus: http://www.mosafilm.de/CF/heftbesprechung/hobby/5511/leben1975.html



Zitat

Zumindest über die äußere Form des Atomautos werden uns genaue Einzelheiten mitgeteilt. Bei einem besonders schnittigen Modell 1975 handelt es sich um einen eleganten Zweisitzer mit Heck-Atomantrieb; die Sitze befinden sich dicht hinter den Vorderrädern, und eine Kühlerhaube gibt es nicht mehr, so daß der Fahrer nahezu unbeschränkte Sicht hat. Die Sitze sind von einer Kuppel aus Plexiglas umhüllt und gleichen fast der Kanzel eines Flugzeugs. Eine Klimaanlage ist selbstverständlich vorhanden. Die Antenne auf der Kuppel dient offensichtlich dem Rundfunkempfang; angeblich läßt sie sich aber auch leicht als Empfangsantenne für drahtlos übertragene elektrische Energie verwenden, eine sehr gewagte Prognose.


Schau bitte auf den Kalender, bevor du wieder Zeichnungen anschleppst, die aus den Zeiten stammen, in denen man auf seine Phantasie angewiesen war und nicht vor Ort nachschauen konnte.

und wieder ein *TROLLPATSCH*

Ulrich



von Ullerich - am 05.01.2011 07:12

Klatsch

Zitat

*duck, flitz und weg*


Au weia, jetzt hast du aber @#$%& gehabt. Nur um ein paar centimeter habe ich dich mit meiner Fliegenklatsche verfehlt !

Eigentlich wollte ich mit dem "Avatar"-Beispiel nur bestätigen, dass man ohne Beratung von Fachleuten, in diesem Fall Raumfahrtspezialisten, keine guten SF- Filme machen kann. Das wusste Kubrick schon lange, daher ist sein 2001 noch heute einer der besten SF Filme überhaupt.

Apropos Raumfahrtspezialisten: Unser Mond-Blöd und lxy huch die Schwalbe sind ja absolute Fachidioten, mit Betonung auf Idioten.

Ich erinnere mich: Vor einigen Jahren hatte unser seliger Josef fast eine Klage am Hals wegen böswilliger Verleumdung. Da er (wie auch jetzt unsere Volldeppen) die ISS schlicht verleugnete, implizierte er ja, dass alle Astronauten, die auf der ISS waren, Lügner und Betrüger seien. Es kam dann aber nicht zur Klage, weil der Josef sicher als unzurechnungsfähig vor dem Gericht bezeichnet würde.
So ist es auch heute mit unseren Fuzzis, gell !

:winken:

von silvio - am 05.01.2011 08:52

Re: "Across the Space Frontier"

Zitat
Mr. Moon-Knight
Ja, das Buch „Start in den Weltraum“ von Wernher von Braun ist von 1952. Ist das für Euch ein Problem?
Der damals bedeutendste Raketenkonstrukteur sollte das Rückstoßprinzip im Vakuum nicht beschreiben können?


Der bekannteste und in seiner Zeit bedeutenste Arzt seiner Zeit glaubt auch, dass Krankheiten durch Gestirnseinflüsse, Vorherbestimmung, Geister und Gotteseinfluss hervorgerufen werden. - Paracelsus.

Ausserdem bin ich mir sehr sicher, dass WvB diese Zeichnungen nicht selbst angefertigt hat. Als Illustrationen sind sie genauso gut wie jede andere: Hauptsache sie sehen gut aus und viele Leute werden vom Raumfahrt-Bazillus befallen.

Zitat

Jeder weiß: erhöht man die Luftaustrittsgeschwindigkeit einen Laubbläsers, dann werden damit immer schwerere Teile fortbewegt.

Du hast kein Wort davon verstanden, warum der Vergleich Laubgebläse/Landetriebwerk mehr als nur hinkt.

Zitat

Ein kleiner Blick in die Realität,

Und das ausgerechnet von einem, der sich standhaft weigert, zum richtigen Zeitpunkt einfach nur nach oben zu sehen um die ISS zu sehen.


von Kallewirsch4 - am 05.01.2011 12:35

Re: "Across the Space Frontier"

Zitat

Mr. Moon-Knight: Der damals bedeutendste Raketenkonstrukteur sollte das Rückstoßprinzip im Vakuum nicht beschreiben können?

Kallewirsch4: Der bekannteste und in seiner Zeit bedeutenste Arzt seiner Zeit glaubt auch, dass Krankheiten durch Gestirnseinflüsse, Vorherbestimmung, Geister und Gotteseinfluss hervorgerufen werden. - Paracelsus.

Wieder was gelernt ;-)

Ein anderer Vergleich, etwas näher am Thema:
Zitat

Indeed, eight years before Orville and Wilbur Wright took their home-built flyer to the sandy dunes of Kitty Hawk, cranked up the engine, and took off into the history books, Lord Kelvin, the President of the Royal Society of England made a forceful declaration. "Heavier than air flying machines are impossible," said this very powerful man of science.... Rumor has it Lord Kelvin was slightly in error.

http://www.nasa.gov/audience/formedia/speeches/fg_kitty_hawk_12.17.03_prt.htm


Susanne

von Susanne Walter - am 05.01.2011 13:39

Re: "Across the Space Frontier"

Hi,

Zitat
soriac
Von wem stammte eigentlich ursprünglich dieser bescheuerte Klein-Erna-Vergleich von Laubbläser zu Triebwerk?

Vom Bernd: http://www.bernd-leitenberger.de/spinner-mondlandung.shtml
Leseprobe:
Zitat

Wir finden auch diese Geisteshaltung unter den Moon Hoaxern. Wenn ein Moon Hoaxer in einer Fernsehsendung mit einem Laubgebläse Kies wegbläst und dann erläutert, dass auf dem Mond wegen des viel stärkeren Gasstrahls des Triebwerks ein Krater entstehen müsste, so ist dies eine Analogie wie bei den Griechen. Genauso wie diese zu einem falschen Ergebnis für das Fallgesetz kamen, weil sie den Luftwiderstand nicht berücksichtigten, kommt der Moon Hoaxer zu einem falschen Ergebnis, weil auch hier die Wirkung vor allem durch die verdrängte Luft resultiert, die im Vakuum des Mondes nicht existiert.


IIRC war das Bill*thespinner*Kaysing in einer "Doku".

Ulrich




von Ullerich - am 05.01.2011 13:43

Laub- und Kiesbläsereien

Zitat

IIRC war das Bill*thespinner*Kaysing in einer "Doku".

Es sind zwar alles Geistesgestörte, aber jeder hat doch seine spezifischen Vorlieben.
Ein Kaysing hätte niemals etwas selbst ausprobiert. So etwas machte nur der praktisch veranlagte Ralph Rene.

Ralph Rene hat u.a. folgende Experimente durchgeführt:
- Er versuchte mit einem Laubbläser einen Krater am Rand eines Kieshügels zu machen.
- Er legte eine Kamera für einige Stunden in den Backofen bei 120°C. Dies sollte die Hitzeprobleme auf dem Mond verdeutlichen.
- Seine Gartenhandschuhe blähten sich in einer selbstgebauten Vakuumkammer stark auf. Handschuhe im Weltraum sind also nicht zu gebrauchen.
- Er krabbelte durch die Beine eines Stuhls und bewies damit, dass der Ausstieg aus der LM-Luke praktisch unmöglich ist.



von Susanne Walter - am 05.01.2011 14:07

Re: Klatsch

Zitat

Unser Mond-Blöd und lxy huch die Schwalbe sind ja absolute Fachidioten, mit Betonung auf Idioten.

Seien wir doch irgendwie froh darum, dass sie so sind. Denn es wird dafür sorgen, dass wir auf anderen Welten besser angesehen werden als wir im Schnitt sind, wenn nach dem kindlichen Aufflackern des Aufbruchs ins All durch die Mondladungen als punktuelles Ereignis in der Geschichte die erwachsenen Menschen ernsthaft beginnen werden konsequent aufzubrechen (Habe gerade "A Man in the Moon" von Chaikin fertig gelesen und fand das ein schönes Bild) und vielleicht mal anderen begegnen, dann werden unsere Idioten nicht dabei sein, weil es ja nicht sein kann für sie.

Also lieber zurück zu "Der Mond ist aus Käse und wird in vielen Nächten von der großen unsichtbaren Maus über den Himmel geschoben". Nein, ich weiß nicht ob es Schweizer Käse ist und die dunklen Flecken diese leckeren Löcher darin, die man so herrlich zur den Berichten von "Schweine im Weltall" futtern kann ;-)

Gruß
Heiko

OT PS: Mit meiner Frau zusammen hatte ich in Grindelwald ganz ernsthaft einmal ein Erlebnis mit einem älteren schweizer Herrn gehabt, der gut und gern der Almöhi schlechthin hätte sein können, das mich fast vor Lachen auf den Boden hätte schmeißen können später, weil es das Klischee der langsamen Zeit in der Schweiz sehr bestätigte. Ich denke aber auch, diese Typen gibt es überall, es war nur so passend an genau diesem Ort vor dem Eiger, von unten angeschaut einer der beeindruckensten Berge. - Und wenn man nicht grad auf Eure Hardcore Eidgenossen trifft, kann man sich sogar als Deutscher sehr wohl fühlen in der Schweiz :-)

von Heiko K. - am 05.01.2011 15:17

Re: "Across the Space Frontier"

Solche Irrtümer wie jener von Lord Kelvin sind wohl sehr häufig, wenn neue Ideen entstehen. Rückblickend kann man dann sehr leicht sagen: Hatte er denn nie einen Vogel gesehen?

Dasselbe meinten doch einige zum Überschallflug, keine Spinner, sehr ernsthaft Leute, dass es nicht funktionieren könne, ohne zu bedenken das Gewehrkugeln das schon lange taten. Überschall, die klassische Analogie zur Unmöglichkeit von Überlicht. (Wobei das hinkt, die Technik Flugzeug mit Triebwerk knackte die Schallmauer, die Grundzüge dieser Technik gab es schon, man musste sie "nur" verfeinern. Das man durch Verfeinerung bestehender Technik über c kommt, darf man m.E. wohl wirklich anzweifeln, das muss schon etwas grundlegend neues her denke ich.)

Esoterik hin oder her: Irgendwas ist dran, dass eine Idee um so einfacher zu realisieren wird, je mehr Leute sie kennen und an der Umsetzung arbeiten. Ist es einmal geschafft, geht das nächste mal viel einfacher. Jedenfalls: Heute gehören in den Oberstufenunterricht Physik LK oft die Grundzüge der speziellen Relativitätstheorie, etwas das zu Ihrer Entstehungszeit kaum jemand verstand, geschweige denn die Allgemeine (wo es bei mir nach ein paar Basics auch aussetzt, quantitativ erst recht. So gesehen schick, dass sich Mondlandungen im eindeutig nicht relativistischen Bereich abspielten. Ups Wohin gehört der Dopplereffekt noch gleich zur Trajectory Bestimmung? Die Laufzeit der Funksignale?). (Naja, der Esoterische Gedanke geht weiter, mit Kollektivbewusstsein, Wissenswelle und Wahrnehmungsschwelle usw.)

Und wenn WvB noch so sehr geglaubt haben sollte, dass bei einer Mondlandung ein riesen Krater entsteht: Es gab halt keine und funktioniert hat es trotzdem :-)

Gruß
Heiko

von Heiko K. - am 05.01.2011 15:35

Re: "Across the Space Frontier"

Zitat
Heiko K.
Und wenn WvB noch so sehr geglaubt haben sollte, dass bei einer Mondlandung ein riesen Krater entsteht: Es gab halt keine und funktioniert hat es trotzdem :-)

Genaugenommen ist das Fehlen des Kraters sogar ein Beweis dafür, daß die Mondlandung echt war. Tatsächlich gab es auf vielen Bildern die vor der Mondlandung angefertigt wurden, immer Krater zu sehen. Viele Menschen (auch direkt daran beteiligte) gingen davon aus, daß ein solcher Krater entstehen würde. Damals wusste man eben noch nicht so viel über die Beschaffenheit des Mondbodens. Und vorallem drängt es sich einem fast auf, wenn man nach Gefühl vorgeht. Es war also eher eine Überraschung daß es keinen Krater gab.
Wenn es also zwingend war, daß ein Krater entsteht, dann wäre es auch total einfach gewesen, einen solchen Krater in der Kulisse zu bauen. Warum also hat man es unterlassen? Und vorallem warum braucht man einen MK, oder wen auch immer um das zu bemerken? Viel Plausibler ist, daß es keinen gab, als man gelandet ist, und die Menschen davon etwas überrascht waren. Aber nicht so sehr, daß man davon großes Aufhebens gemacht hat. Es gab im Moment der Landung so viele neue Erkenntnisse, so viele "Überraschungen" daß das letztlich nicht weiter beachtet wurde, und eben unter "so ist es eben" abgehandelt wurde...

von Brainstorm64 - am 05.01.2011 15:53

Re: Es saugt und bläst der Heinzelmann,...

Hi, Ihr hoffnungslosen Träumer,

Ihr müsst Euch erst mal einig werden, ob es einen Landekrater gegeben hat oder nicht.
Der Vergleich eines Triebwerkes mit einem Laubbläser ist absolut nicht unpassend und wie ein Raketentriebwerk funktioniert, wusste man auch schon 1952.

Wieder einmal trollt Ihr nur um das Problem herum. In erster Linie ist die extrem hohe Strömungsgeschwindigkeit des Abgases dafür ausschlaggebend, dass große Mengen an Staub mitgerissen werden. Die Aufweitung des Gasstrahls würde man am Durchmesser des Landekraters erkennen. Da es keinen Krater auf den Fotos gibt, waren die Triebwerke der Mondlandefähren auch nie in Betrieb.

Ihr könnt noch mehr Unsinn von Euch geben, es wird aber nichts an der Tatsache ändern, dass Ihr mit Physik nichts anzufangen wisst.

Video vom Admin entfernt.


Gruß

Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 06.01.2011 06:03

Re: Es saugt und bläst der Heinzelmann,...

Zitat
Lipi
Unser Testgelände sieht schon aus wie
eine Mondlandschaft. Fast so wie damals, als wir die Mondlandungen gefaked haben.


Das ist doch aber auch schon wieder gelogen, die gefälschte Mondoberfläche hatte doch eben keine Krater, wie die Hypergenies MK und Co doch nicht müde werden, drauf hinzuweisen. Vermutlich, weil alle Laubbläser in der Gegend gerade ausverkauft waren, mit denen man das hätte fälschen können. Und auf den Gedanken, Haarföhne zu benutzen, die mit ihrer enormen Hitzeentwicklung auch gleich noch die notwendigen Verbrennungsspuren im Sand geschaffen hätten, kam natürlich keiner, was aber auch verständlich ist, denn das waren bekantlich alles Idioten bei der NASA, die vergessen Landekrater und Sternenhintergründe, vergessen, dass man im All nicht kleben kann und dass die Schatten parallel sein müssen. Der, der es bemerkt haben könnte, war auch gerade damit beschäftigt, das "C" in den Stein zu meisseln.

von soriac - am 07.01.2011 07:56

Re: Es saugt und bläst der Heinzelmann,...

Zitat

Und auf den Gedanken, Haarföhne zu benutzen,

Doch, die Idee war bekannt, aber man hatte ein ungutes Gefühl dabei. Wie sich in den 80-ern, Anfang 90-er dann ja auch zeigte zurecht: Als ein in der Garage einer gut bürgerlichen amerikanischen Familie (mit einer für damalige Verhältnisse sehr attraktiven größeren Tocher) kleiner zotteliger Außerirdischer berichtete, dass ihm und seinen Artgenossen ihre Heimatwelt um die Ohren geflogen war, als alle gleichzeitig ihren Föhn einschalteten, wurde man sich endgültig bewusst, welch Risiko das Faken der Mondlandung mit Haarföhnen nur wegen dieser dusseligen Landekrater für die Erde gewesen wäre. Es war damals gar nicht so einfach, die Nichtexistenz dieser Landekrater plausibel zu machen und so ganz scheint es ja auch nicht gelungen, nicht alle fallen darauf herein.

Gruß
Heiko

von Heiko K. - am 07.01.2011 15:07

Re: Es saugt und bläst der Heinzelmann,...

Hi,

Zitat
Lipi
Florida: Die NASA hat Pläne, zukünftige Mondlandemissionen mit den kostengünstigeren Laubbläsertriebwerken durchzuführen wieder verworfen.
In Tests hat sich gezeigt, dass der Abgasstrahl der Laubbläser zu tiefe Krater erzeugen würde. Ein Mitarbeiter der NASA dazu:
"Der Ausstoß dieser Geräte ist einfach zu gewaltig. Unser Testgelände sieht schon aus wie
eine Mondlandschaft. Fast so wie damals, als wir die Mondlandungen gefaked haben."

Ein uns namentlich bekannter Mitarbeiter der NASA, der jedoch anonym bleiben möchte, ergänzte diese Meldung:
"Das mit dem Krater wäre nie Problem gewesen. Eine Sonde mit Moltofill hätte das befriedigend gelöst. Nein, der Aufwickelmechanismus des 400000 km Anschlusskabels war in der Kürze der Zeit nicht realisierbar."

Ulrich


von Ullerich - am 07.01.2011 19:23

Re: Es saugt und bläst der Heinzelmann,...

Es ist jedoch eine konsequente Weiterführung jenes Verhaltens, welches die VT'ler immer wieder an den Tag legen: beharren auf einer eigentlich völlig unhaltbaren Behauptung und dessen konstantes Wiederholen unter der Annahme, je mehr Wiederholungen, um so weniger müsse man belegen.

Denn wenn ich ehrlich bin, die Art und Weise, wie die Spinner "Physik machen", von Ixis Kapton-Klebeband über Ronnys (glücklicherweise revidiertem) hohlen Mond bis hin zu MKs komplett gefälschtem Raumflugprogramm bis hinein in diverse unabhängige Luftfahrtprojekte, so ist dies nicht allzu weit von Heikos "Mondmaus" entfernt. Der selbe Kinderkram, nur tiefer unter möchtegern-wissenschaftlichen Behauptungen vergraben, um es nicht gleich auf den ersten Blick als Quatsch zu erkennen. Aber dennoch ein reines Fantasieprodukt, so lächerlich wie besagte Mondmaus.

Vielleicht wäre ja ein "Disclaimer" für Heikos Mondmaus angebracht, ein, zwei Zeilen unterhalb des Beitrages, die darauf hinweisen. Die Spinner werden diesen sowieso nicht begreifen respektive übersehen, aber für etwaige Mitleser wäre es ein Hinweis, wie die "Mondmaus" zu verstehen sei.

von soriac - am 09.01.2011 09:11
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