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Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Querkopf, Franz Braun, Ullerich

Diskussion über die Diskussion

Startbeitrag von Ullerich am 15.08.2002 11:16

Hi an alle, die noch mitlesen.
Es wäre schön, wenn sich in diesem Thread eine regere Beteiligung finden würde.

Und nun zum Thema:

Mal eine Diskussion über die Diskussion...

Da es über die Art und Weise der Argumentationsketten doch Uneinigkeit besteht, würde ich gerne mal darüber reden, _wie_ Beweise oder Gegenbeweise angepackt werden sollten.

Es scheinen einige Menschen doch Lücken zu haben, was Beweisfhrung angeht. Auch ich bin kein Heiliger, schon gar nicht allwissend und tappe hin und ab selber in ein Fettnäpfchen.

Daher mal vorab eine allgemeine Frage: Wie sollte ein Beweis denn wirklich aussehen?

Ich behaupte jetzt mal ganz frech:

- es gibt keinen Beweis dafür, daß der Golfkrieg jemals stattfand
- JFK hat niemals gelebt
alternativ: JFK wurde niemals ermordert

Oder, um mal ein Ereignis der jüngsten Geschichte zu nehmen: Das World Trade Center hat niemals existiert. Die gezeigten Bilder waren allesamt getürkt. Die USA hatte noch eine alte Rechnung mit Bin Laden offen und hat daher ein riesiges Spektakel inszeniert, um über die Mitleidsschiene die Meinung der Weltbevölkerung für sich zu gewinnen. Die technischen Möglichkeiten existieren ja heute, wie wir alle wissen.

Nun mal im Ernst:
Wie sollten Beweise gegen die Mondlandung aussehen?

Der Weg über Fotos führt meiner Meinung nach in die Irre. Es müßten alle Fotos akribisch geprüft werden, ob sie auf dem Mond entstanden sind oder nicht.
Selbst wenn alle bis auf eines irdischen Ursprunges sind und ein einziges Foto nicht, wäre die Menschheit auf dem Mond gewesen. Falsche Fotos sprechen zwar nicht für die Glaubwürdigkeit einer Organisation, aber dennoch hätte sie in einem Fall die Wahrheit gesagt.

Was bliebe als Hebel noch übrig?
Technologie?
Politische Umstände?
Mangelndes Geld?

mfg Ulrich

Antworten:

Hallo,
genau das ist das Problem. Selbst wenn die Japaner zum Mond fliegen, alles fotografieren oder live übertragen, wird sich eine Theorie basteln lassen , alles sei gefälscht im Rahmen einer jap.-amerik. Verschwörung. Die Japaner sind ja sowieso total abhängig von den USA. Bilder, Pläne, selbst Gesteinsproben oder andere "Beweise" können immer manipuliert sein oder gar nicht vom Mond stammen. Es ist auch denkbar schlecht, dass man sich praktisch auf die NASA bzw. die US-Regierung als Quelle verlassen muss, obwohl ja genau die die Fälscher seien. Wenn wenigstens eine ESA mit modernem Gerät damals schon existiert oder die Archive der sowjetischen Raumfahrt/KGB als zweite Quelle frei zugänglich wären.
Das WTC hat absolut sicher nur für die existiert, die schon drin rumspaziert sind. Und unter denen gibt es sicher ein paar Prozent, denen man in 5 Minuten weisgemacht hat, sie wären in einer Holographie gewesen.
Beweisführung in der Mathematik ist eindeutig. In unserer Realität nicht. Man kann eine Wahrscheinlichkeit angeben, alles spricht dafür das es so war; 99,9% reichen heutzutage aus um Vater zu werden oder zum Tod verurteilt (nach einer physikalisch-chemischen Untersuchung). In der Realität ist Beweisführung eben Definitionssache. Ist das Bild echt oder gefälscht? Alle Labors der Welt können darauf keine 100%ige Antwort geben. Beweise sind, je nach Definition, für die einen hinreichend für die anderen wertlos. Das lässt sich wohl nicht entwirren, denn wie Beweis und Gegenbeweis angepackt wird ist eben auch nur eine Theorie, die nie von allen geteilt wird. Wäre auch langweilig, ein Leben ohne Verschwörungstheorien, alles 100% beweisbar.

mfg

von Franz Braun - am 15.08.2002 13:55
Hallo,

es wird bei all diesen - zumeist fruchtlosen - Diskussionen eines deutlich: Hier sind zwei völlig verschiedene Geisteshaltungen, die man einfach nicht zusammenkriegt. Und natürlich sind die Verschwörungs-Fans von Anfang an im Vorteil, denn die Summe der (noch so abwegigen) Möglichkeiten ist immer größer als die der nahe liegenden Erklärungen. Ein Verschwörungs-Fan hat also, wenn er in die Enge getrieben wird, wesentlich mehr Ausweichfelder. Man kriegt ihn einfach nie zu fassen, und das Wunderbare an all dem: Er kann strunzdumm sein, oberflächlich und ungebildet - er wird dir nie auch nur einen Finger breit Recht geben müssen. Es muss angenehm sein, so zu leben. *g*

Gruß

Querkopf

von Querkopf - am 16.08.2002 11:30
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