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Forum:
Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Henning, Manfred

Moin zusammen

Startbeitrag von Manfred am 05.12.2003 00:12

Nochmal Moin,

musste gerade erschreckend feststellen, dass ich schon ewig nicht mehr hier war. Dabei habe ich mich doch hier immer so wohl gefühlt. Aber es gibt einigen Nachholbedarf, was die Beantwortung von Fragen angeht. Das werde ich in den nächsten Tagen mal nachholen.
Zitat

wie war das eigentlich mit der Fernsehtechnik 1969 und Raumschiff Enterprise: Ich dachte, man hätte die Szenen damals auf Filmmaterial (z. B. 16 mm) aufgenommen, entwickelt, Nachbearbeitet, geschnitten und anschließend auf Magnetband umkopiert, weil Effekte wie Doppelbelichtung und Überblendung mit der damaligen Fernsehtechnik nur schlecht und mit zu hohem Qualitätsverlust möglich waren.

Fast alle Filme der damaligen Zeit wurden auf 35 und 16 mm Film gedreht, meist 35 mm. In Deutschland war es gang und gebe, dass man sich mit 16 mm rumgequält hat. Das ist aber alles eine Kostenfrage und bei den Amis steckte seit
je her mehr Kohle dahinter als bei unserer mickrigen Filmförderung.
Das rohe Filmmaterial wurde tricktechnisch bearbeitet. Erst der fertige Film wurde
auf Magnetband umkopiert.
Die Tricks bei Enterprise sind meist einfache Masken-, Schnitt- oder Überblend-Effekte, die man auf jedem Schneidetisch hinbekommt.
Schaut man sich Live-Sendungen aus den 60er / Anfang der 70er Jahre an,
merkt man schon, dass selbst einfache Namenseinblendungen nach heutigen Maßstäben mehr als primitiv ausgesehen haben.

Wer sich näher mit dem Thema Schnitt befassen will:
http://www.belle-nuit.com/archives/angebot.htm
Zitat

Und wie war es mit Schnitten: Das ist doch beim Farbfernsehen nicht ganz einfach wegen der Synchronsignale (Burst und Vor / Nachtrabanten der Zeilensynchonzeichen während des Bildwechsels).

Damit alle Bandmaschinen parallel laufen und Synchronfehler ausgeschlossen sind, verwendet man den sogen. Master-Takt. Auch der Bildmischer wird durch den Taktgenerator angesteuert. z.B. werden damit beim einfachen Überblenden
Zeilensprünge verhindert. Ohne den Takt würde es aussehen, als ob die Blende
beginnt und kurz vor Ende gibt es einen Sprung und das Bild läuft durch.
Zitat

Und was die Tricktechnik angeht: Im Film war Vorreiter der Spielfilm "Forbidden Planet" (Alarm im Weltraum) von 1955 (in Technicolor). Auch heute noch überzeugende Tricks. Tja und danach kommt gleich Cubricks 2001 Odyssee im Weltraum.

Grüsse

Jörg

Tricktechnik gab es schon in den 20er Jahren. Was allein bei den Dick-und-Doof-Filmen rumgetrickst wurde, war schon erstaunlich.
Mitte der 80er habe ich selbst noch für SAT.1 in Ludwigshafen in der Sendeabwicklung Filme vom Filmabtaster abgespielt. Der abendliche Spielfilm wurde in einen Bosch-Filmabtaster und der Ton auf einer Tonrolle in den Cord-Läufer eingelegt. Film und Ton hatten einen gemeinsamen Startpunkt. Aber kam nicht selten vor, dass Bild und Ton auseindertrifteten. Dann musste man auf Zack sein und sich genau überlegen, ob man den Ton jetzt unmerklich etwas schneller
oder langsamer laufen lässt.
... und beim Filmrollenwechsel war dann Werbepause.
Später wurden die Filme vor dem Abspielen auf 1-Zoll-B oder 2-Zoll-B oder U-Matic-Format umkopiert, Anfang der 90er kam dann Beta analog und Mitte der 90er Beta digital. Tja - und heute haben wir Festplatten und Datenträger.

2-Zoll-B:
http://www.fussballarena.de/fotos/ampex_2zoll

Filmabtaster:
http://www.fussballarena.de/fotos/bosch_filmabtaster


Manfred

Antworten:

ENDLICH

Hallo Manfred,

endlich, endlich wieder ein echter Beitrag, über den es nachzudenken lohnt! :cheers:

Grüße
Henning


ps: ich denke jetzt erstmal...

von Henning - am 05.12.2003 09:36
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