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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
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21
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 7 Monaten
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Max 2, Uwe R., Martina W., Ullerich, Klaus F., Bombi69, Harald Kucharek, Bernd, Henning

Sprunghöhe auf dem mond

Startbeitrag von Bombi69 am 13.01.2004 00:36

Wie verhält sich masse in einer atmosphäre und wie in luftleerem raum, gibts da einen unterschied???

Antworten:

Hallo Bombi69,

Zitat

Wie verhält sich masse in einer atmosphäre und wie in luftleerem raum, gibts da einen unterschied???
Der Unterschied liegt im Luftwiderstand, würde ich sagen. Aber Achtung: nur bei Bewegung!

bringt dich das weiter? sicher nicht!

Wenn ich den Titel deines Eintrages lese "Sprunghöhe auf dem Mond", dann möchstest du etwas ganz anderes wissen. Der Luftwiderstand spielt bei einem Sprung auf dem Mond praktisch keine große Rolle, da die Geschwindigkeit sehr gering ist.

Henning

von Henning - am 13.01.2004 00:44
Hi,

die Masse an sich ist unabhängig von einer umgebenden Lufthülle, solange sie sich nicht bewegt. Dann... Aber das hat Henning schon geschrieben.

Wobei das Gewicht in einem Vakuum anders ist als in einer Atmosphäre. Da spielt der Auftrieb eine Rolle. Aber - das läßt sich nur mit empfindlichen Waagen messen und spielt im Alltagsleben keine nennenswerte Rolle.

mfg Ulrich



von Ullerich - am 13.01.2004 07:33
Ich wollt es deshalb wissen weil oft das kontra - argument aufgeführt wird, "er müsste höher als 40cm springen". Auch trägheit wird genannt, ich denke aber, das trägheit im vakuum sich anders verhält als auf der erde.

ich glaube deshalb, dass sprünge höher als 1-1,5 m sein hätten können.

schlussfolgerung:auch wenn ein solcher sprung lensgefährlich gewesen wäre, hätten die astronauten auf dem mond es probieren und fotografieren müssen, den sie schwebten meiner meinung seit dem start in lebensgefahr und einsolcher sprung wäre eine richtige sensation gewesen.

von Bombi69 - am 13.01.2004 11:03
Bombi69 schrieb:

Zitat

Ich wollt es deshalb wissen...


Hast Du das http://www.apollo-projekt.de/sprunghoehe.htm gelesen?
Oder http://www.mondlandung.pcdl.de/anziehungskraft/index_anziehung.htm ?

Charlie Duke versuchte sich auch im Hochsprung. Fiel voll auf den Rücken, was seinem Kommandanten Young gar nicht gefiel...

Harald

von Harald Kucharek - am 13.01.2004 11:11
Bombi69 - kannst Du Dir vorstellen, was passiert, wenn man im Raumanzug auf was spitzes oder scharfkantiges fällt?
Ersatzteile waren da oben einigermaßen schwer zu bekommen.

Harald Kucharek schrieb:

Zitat

Charlie Duke versuchte sich auch im Hochsprung. Fiel voll auf
den Rücken, was seinem Kommandanten Young gar nicht gefiel...

Nachvollziehbar - soweit ich weiß, war das PLSS ja bügelfrei.

Martina,
sorry, Clown gefrühstückt

von Martina W. - am 13.01.2004 12:14
Hallo Ulrich,
Zitat

Wobei das Gewicht in einem Vakuum anders ist als in einer Atmosphäre. Da spielt der Auftrieb eine Rolle. Aber - das läßt sich nur mit empfindlichen Waagen messen und spielt im Alltagsleben keine nennenswerte Rolle.
Ich widerspreche Dir nur ungern. Es lässt sich nicht nur mit einer empfindlichen Waage messen und es spielt auch im Alltagsleben mitunter eine Rolle. Die Werbung schätzt sie groß am Himmel - meine Tochter dagegen klein am Handgelenk.
Gruß Uwe

von Uwe R. - am 14.01.2004 22:12
Hi Uwe

Quote:
Die Werbung schätzt sie gross am Himmel-meine Tochter dagegen klein am Handgelenk.

Da hast Du was Schönes angerichtet!
Die ganze Nacht quält mich dieses vermaledeite Rätsel; von Uhren, und Wolken, von Kettchen, Herzchen, Muttermahl, Küsschen, u.s.w. habe ich geträumt, und ich komm nicht drauf..

Vielleicht jemand Anders..?

Deprimiert/erwartungsvoll



von Max 2 - am 15.01.2004 08:49
Ääääähhmmmm....... Luftballons?

von Klaus F. - am 15.01.2004 08:52
Hi Uwe,

Zitat

Die Werbung schätzt sie groß am Himmel - meine Tochter dagegen klein am Handgelenk.

Mipft. Ich habe keinen Joker mehr. ;-)

[X] Du meinst einen Ballon.

Ich meinte den Auftrieb, den ein Körper hier in unserer Atmosphäre erfährt ohne zusätzliche Gasfüllungen oder heiße Luft.

Nimm eine Styroporkugel einer bestimmten Masse und ein Eisenstück der gleichen Masse. Den Massenvergleich machst du auf einer Balkenwaage. Anschließend bestimmst du das Gewicht auf einer Federwaage. Und diese sollte unterschiedliche Gewichte der beiden Objekte anzeigen.

mfg Ulrich



von Ullerich - am 15.01.2004 08:53
Grrrrm=))!!éäüdkléè!!!




von Max 2 - am 15.01.2004 08:57
Zitat

Die Werbung schätzt sie gross am Himmel???


Hi Max,
kennst du einen von den großen, der nicht HB-Wimpfenburger, D-Warsteiner oder D-Trettnerelektronik heißt?
Hast schon mal einen gesehen, der so ein normales Flugrufzeichen hatte wie HB-MAXE oder D-MOND?



Heh Max! Nach meiner Antwort so ändern, dass mein Posting keinen Sinn mehr macht, ist aber nicht gerade die fairste von allen denkbaren Prozeduren...

von Klaus F. - am 15.01.2004 09:01
Heja, ich gehe in mich...!¨Tschuldigung..!



von Max 2 - am 15.01.2004 09:11
Hallo Ulrich,
Zitat

Ich meinte den Auftrieb, den ein Körper hier in unserer Atmosphäre erfährt ohne zusätzliche Gasfüllungen oder heiße Luft.
Ich hatte Dich schon verstanden. Da aber Deine Formulierung der Deutung ein wenig Spielraum ließ, konnte ich einfach nicht widerstehen ...
Und Max2 gefiel es anscheinend . - Das Rätsel natürlich.

Gruß Uwe

von Uwe R. - am 15.01.2004 14:47
Hi Uwe

"Und Max2 gefiel es anscheinend...."

Grummel...

Na, ja, so eine schlaflose Nacht..

Gähhhhhnn.. mpf..



:o



von Max 2 - am 15.01.2004 15:15
Hallo!

Könnte es sein, dass der alte Fehler aus dem Physikunterricht hier begangen wird?

Masse ist nicht gleich Gewicht!

Masse ist überall in jeden Punkt des Weltalls gleich.
Nicht so das Gewicht, auf der Erde ist es größer als auf dem Mond, aber kleiner als auf der Sonnenoberfläche.

Dies ist übrigens der Grund, warum man beim SI-System die Kraft nicht mehr als Grundgröße (Kilopond) definert, sondern ableitet mittels der Masse (1 Newton = 1kg Masse beschleunigt um 1 m/s innerhalb einer Sekunde). Das ist nämlich genauer.

Das was wir messen mit einer Waage, ist natürlich die Gewichtskraft, die aber von den meisten Waage in der Masseneinheit kg angezeigt wird.
Dies ist aber nur sinnvoll bei Balkenwaagen und Gewichtstücken, die eine etwa gleiche Dichte wie das Wiegegut hat.
Bei allen anderen Waagen (Federn, wie bei unserer guten alten Badezimmerwaage) wird immer nur eine Näherung herauskommen.

Da sogar die Erdanziehung vom Ort abhängt (Berg oder Tal, Kontinent oder Ozean, Nordpol oder Äquator), ist der Auftrieb von Luft usw. wohl mehr ein akademisches Spielchen.

Ach noch ein kleiner Hinweis:

Wenn ich in die Hocke gehe und springen will und meine Beine haben noch nicht vom Boden abgehoben, muss ich
1. Meine Körpermasse beschleunigen. Die ist, wie gesagt, überall gleich (Stichwort kinetische Energie).
2. Die Schwerkraft überwinden, und nur die wird vom Ort beeinflußt (potentielle Energie). Bei hohen Zusatzgewichten (Raumanzug) und hoher Schwerkraft, komme ich vielleicht sogar vom Boden nicht ab, während das auf dem Mond (kleine Schwerkraft) kein Problem darstellt.

Nur die Beschleunigung wird meine Sprunghöhe festlegen, die aber auch von der Schwerkraft abhängig ist, da die kinetische Energie vollständig in potentielle Energie umgewandelt wird, wenn ich am obersten Punkt angekommen bin. Luftreibung darf man hier vernachlässigen, da sie um Größenordnungen zu klein sind. Ebenfalls der Auftrieb durch Luftverdrängung (bei 80 kg Körpermasse etwa "80 g" Gewichtsreduktion auf der Erde, also Faktor 1000 kleiner als der Masseneinfluß).

Dann huppt mal schön, oder so!

Tschüß
Bernd

von Bernd - am 15.01.2004 17:24
Hi Bernd,

Zitat

Masse ist nicht gleich Gewicht!

Jep. Das velwechsern viele Menschen.

Zitat

Da sogar die Erdanziehung vom Ort abhängt (Berg oder Tal, Kontinent oder Ozean, Nordpol oder Äquator), ist der Auftrieb von Luft usw. wohl mehr ein akademisches Spielchen.

Spaß muß halt sein ;-)


Ich möchte Uwes Beispiel mit dem Heißluftballon aufgreifen, um daran den Unterschied zwischen Trägheit und Gewicht zu erklären.

Wenn ich mich auf eine Badezimmerwaage stelle, dann bleibt der Zeiger auf einer unrühmlichen Position stehen. (Sei's drum). Zeigt der Zeiger eine kleinere Zahl (wie bei unseren Jungs), dann wiegen die weniger als ich. Auch kann ich sie noch einigermaßen hochheben und/oder fortbewegen.

Bleiben wir also bei dieser Waage und nehmen sie mit auf eine Veranstaltung, auf der Heißluftballons starten.

Wir stellen besagtes Naßraum-Folterinstrument unter den Korb eines solchen unaufgeblähten Ballons. Die Waage wird irgendwo bei einigen hundert kg stehen bleiben.
also: der Ballon wiegt sehr viel.

Jetzt wird er mit heißer Luft gefüllt. Der Zeiger wird sich in Richtung 0 kg bewegen und dort stehenbleiben.
also: der gesamte Ballon wiegt nichts mehr.

Aber: ich brauche dennoch eine gehörige Portion Kraft, um ihn trotz Gewichtslosigkeit zu bewegen. Das ist dann die Massenträgheit.

Üblicherweise spielt das keine Rolle auf der Erde (ja, Uwe, bis auf deine Ausnahmen ;-) )

mfg Ulrich



von Ullerich - am 16.01.2004 12:13
Das Beispiel mit dem Hammer in der ISS war allerdings schöner ;)

Martina

von Martina W. - am 16.01.2004 12:30
Martina W. schrieb:

Zitat

Das Beispiel mit dem Hammer in der ISS war allerdings
schöner ;)

Vor allem dann noch das "Nagel in die Wand schlagen". Haben die Jungs anscheinend auch gemacht. Die Story mit der Fensterdichtung ist ja wohl nur eine Vertuschungsaktion.

Harald

von Harald Kucharek - am 16.01.2004 13:13
Harald Kucharek schrieb:

Zitat

Vor allem dann noch das "Nagel in die Wand schlagen". Haben
die Jungs anscheinend auch gemacht. Die Story mit der
Fensterdichtung ist ja wohl nur eine Vertuschungsaktion.

Stimmt, da war was...

Martina,
haben die denn kein Kaugummi?

von Martina W. - am 16.01.2004 13:51
Wo bleibt nur der Spruch von Ulrich?

Vielleicht vergeblich wartend
Uwe

von Uwe R. - am 17.01.2004 00:33
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