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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Susanne, Harald Kucharek, Matze II, manuel, The incredible, stefan

sprung

Startbeitrag von stefan am 11.12.2005 13:10

hab in einem unterem thread gelesen das mit der erwartungshaltung die nciht eintritt und so...
was soll man bei dem sprung erwarten? dass er nach dem fallgesetz runterblumst :)
und das tritt nicht ein (bzw. nicht langsam genug) ich brauch nur noch den originalfilm...sprich ich muss wissen mit wieviel fps der film läuft ...
werd hier später ein maple-programm oder ähnliches reinstellen... der sprung dauert einfach nicht lang genug bei g/6 :D
mfg

Antworten:

Hallo stefan,

wie lange müsste den so ein Sprung überhaupt dauern?

z.B. mit diesen Werten:
- Astronaut 200 kg
- Abstand der Schuhe/Mondboden 0,5 m

Die Zeitdauer setzt sich ja aus dem "Hochfliegen" und dem "Runterfallen" zusammen.

Matze

von Matze II - am 11.12.2005 15:33
Matze II schrieb:

Zitat

- Astronaut 200 kg

Irrelevant. Ist nur von Interesse, wenn man mit Hilfe der Absprungkraft irgendwelche Sprunghöhen ausrechnen wollte. Die ist hier aber vorgegeben (0,5m)

von Harald Kucharek - am 11.12.2005 15:41
Beim runterfallen komme ich auf:

t = sqrt ( 2 * s / g )
t = sqrt ( 2 * 0,5 m / 1,62 m * s * s )
t = 0,78 s

Aber wie rechnet man die Hochfliegezeit aus?

Matze

(Edit : Rechnung noch mal geändert)

von Matze II - am 11.12.2005 15:56
hier
http://www.physikerboard.de/topic,467,-herleitung-der-gleichungen-fuer-bewegungen-mit-konstanter-bes.html habe ich jetzt noch gefunden, dass die Steigzeit = Fallzeit ist.

Man muss das Ergebniss also nur noch mal zwei nehmen. Und da die Sprunghöhe nur 0,4 m statt 0,5 m war ist die Zeit noch etwas kürzer.

t = sqrt ( 2 * s / g )
t = sqrt ( 2 * 0,4 m / 1,62 m * s * s )
t = 0,4938 s

Der ganze Vorgang muss, wenn man es so überhaupt rechnen kann, ca. 1 s gedauert haben. Oder?

Matze

von Matze II - am 11.12.2005 16:32
Hi Stefan Sebastian,
Zitat

der sprung dauert einfach nicht lang genug bei g/6
1/6g bedeutet nicht 6x so langsam fallen. Gegenstände fallen auf dem Mond mit dem Faktor sqrt6 langsamer als auf der Erde! Überleg` mal warum ...

Weißt du wie viel Millionen Physiker die Apolloaufzeichnung schon gesehen haben? Sind die alle debil und unfähig?
Wenn du zwischendurch auch mal den Fehler bei dir selbst suchst, bist du auf dem richtigen Weg.
Vermutest du die Fehler immer bei anderen, bist du vielleicht glücklich aber leider auch sehr dumm.

Susi

von Susanne - am 13.12.2005 15:09
Susanne schrieb:

Zitat

Hi Stefan Sebastian,
der sprung dauert einfach nicht lang genug bei g/61/6g bedeutet nicht 6x so langsam fallen. Gegenstände fallen auf dem Mond mit dem Faktor sqrt6 langsamer als auf der Erde!

Präziser: Sie fallen schon sechs mal langsamer (Geschwindigkeit), aber nicht sechs mal so lange (Zeitraum, um im Fall die gleiche Strecke zurückzulegen).

von Harald Kucharek - am 13.12.2005 15:15
Hi Harald,
Zitat

Präziser: Sie fallen schon sechs mal langsamer (Geschwindigkeit), aber nicht sechs mal so lange (Zeitraum, um im Fall die gleiche Strecke zurückzulegen).
Richtig richtig - da habe ich mit dickem Hals geschrieben :eek:

Susi

von Susanne - am 13.12.2005 16:17
Hi Harald,
Zitat

Präziser: Sie fallen schon sechs mal langsamer (Geschwindigkeit), aber nicht sechs mal so lange (Zeitraum, um im Fall die gleiche Strecke zurückzulegen).
Ähhm
Ich glaube es stimmt doch nicht. Ich habe jetzt kein Physik-Handbuch hier, aber die Aufprallgeschwindigkeit sollte bei 1/6g nicht 1/6 sein sondern 1/sqrt6 !
oder?

Susi

von Susanne - am 15.12.2005 17:48
Also, hier mal eben schnell die Gleichungen mit denen man das ausrechnen kann.

Fallgeschwinidigkeit v:

v=sqrt(2*g*h)

Fallzeit t:

t=sqrt(2*h/g)

Also bei gegebener Höhe h und Fallbeschleunigung g verhält sich die Fallgeschwindigkeit proportional zur Quadratwurzel von h und g und
die Fallzeit proportional zur Quadratwurzel von h und umgehkehrt proportional zur Quadratwurzel von g.

Also konkret auf den Mond bezogen:
Bei einer gegebnen Höhe h ist die Fallzeit um den Faktor sqrt(6) größer und die
Geschwindikeit um den Faktor sqrt(6) kleiner.

Gruss, Incredible

von The incredible - am 16.12.2005 09:20
Susanne schrieb:

Zitat

Hi Harald,
Präziser: Sie fallen schon sechs mal langsamer (Geschwindigkeit), aber nicht sechs mal so lange (Zeitraum, um im Fall die gleiche Strecke zurückzulegen).

Ähhm
Ich glaube es stimmt doch nicht. Ich habe jetzt kein Physik-Handbuch hier, aber die Aufprallgeschwindigkeit sollte bei 1/6g nicht 1/6 sein sondern 1/sqrt6 ! oder?

Susi


Bei meiner Betrachtung geht es rein um gleiche Zeiten, nicht gleiche Strecken.Nach gleichen Zeiten ist das Ding auf dem Mond nur 1/6 so schnell wie auf der Erde. Nach durchfallen gleicher Strecke, hat das Ding auf dem Mond 1/sqrt(6) der Geschwindigkeit auf der Erde. Das kommt daher, dass das Ding auf dem Mond ja länger fällt, dadurch länger beschleunigt wrd, bevor es auf den Boden knallt.

von Harald Kucharek - am 16.12.2005 09:56
Hi incredible und Harald,

beides richtig!!!

Susi

von Susanne - am 19.12.2005 14:02
deine formel stimmt aber das ergebniss ist seltsamm:
ich komme mit der selben formel (und den selben werten) auf
t=0,7s
für den gesammten sprung
t=1,4s

manuel

von manuel - am 11.03.2006 14:31
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