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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
silvio, Pumpinfreak, Syraccus, Harald Kucharek, Max 2, Andreas, Antares

Mondlandung

Startbeitrag von Pumpinfreak am 06.01.2006 21:32

HALLO!!! :laola:

Also mich interessiert nur eins und zwar:

Wenn die Amerikaner schon mal auf dem Mond waren, warum sind sie nie wieder raufgeflogen! Dass ist das einzige was mich stutzig macht neben den ganzen anderen angäblichen Beweisen dass sie schon mal oben waren oder nicht......

lg

pumpinfreak

:nice:

Antworten:

Korrekturbuchung: :@#$%&:


Das Einzige...

angeblich...

(neuer Laptop bereitet mir noch Schwierigkeiten beim eintippen)
:respekt: :alien: :rtfm: :blabla: :idiot: :warning: :allright: :aetsch: :respekt: :( :rp: :sneg: :spos: :xcool: :cheers: :joke: ;) :-) ;-) :p :mad: :laola:

von Pumpinfreak - am 06.01.2006 21:37
Die Amerikaner sind 9 mal zum Mond geflogen und 6 mal gelandet. Ist das nicht oft genug?
Ich war bisher zwei Mal in Japan, zwei Mal in den USA und ein paar hundert Mal in der Schweiz. Ist es deshalb unwahrscheinlicher, das ich wirklich in Japan war als das ich in der Schweiz war? Oder könnte es daran liegen, dass ein Trip nach Japan viel teurer ist und das ja irgendwer bezahlen muss. Und der durchschnittliche amerikanische Steuerzahler hatte schon nach Apollo 11das Interesse verloren, diese Ausflüge zu bezahlen.
Weitere beliebte Beispiele:
Zum tiefsten Punkt des Meeres ist man bemannt bisher genau einmal vorgedrungen, 1960! Kann nur gefälscht sein.
Überschallverkehrsflugzeuge gibt es auch keine mehr, obwohl es sie angeblich mal gab. Kann also auch nur Fälschung sein.
Nachdem Amundsen/Scott 1911/1912 am Südpol waren, war dort für fast 45 Jahre niemand mehr. Nie hat jemand die Leistungen der beiden angezweifelt, obwohl die Beweislage wesentlich dünner ist als bei den Mondlandungen.

von Harald Kucharek - am 06.01.2006 21:53
Hallo Pumpinfreak,

die Antwort ist ganz einfach:
Weil seit den Apollo-Missionen niemand mehr bereit war, die hohen Kosten für weitere bemannte Mondmissionen zu übernehmen.

Gruß
Antares

von Antares - am 06.01.2006 22:01

Und es lag auch daran ...

... das es mit der damaligen Technik einfach nichts entscheidendes mehr zu holen gab vom Mond. Gestein hatte man genug, auch Forschungsgeräte u.ä. standen zuhauf auf der Mondoberfläche, aber für mehr war die damalige Technik noch net in der Lage, etwa für eine dauerhafte Station auf dem Mond o.ä.

Die Landestellen für Apollo 18, 19 usw hätten vermutlich kaum neue Erkenntnisse gebracht und um auf einen Sensationellen Fund zu hoffen waren die Chancen dafür einfach viel zu klein.

Wesentlich interessanter für eine Landung wäre z.B. die Rückseite des Mondes gewesen, aber mangels vorhandener Funkverbindung und fehlendem Licht einfach net machbar.

Und in heutiger Zeit, wo man sicher bessere Technik und Möglichkeiten hätte, etwas dauerhaftes auf dem Mond aufzubauen, ist man einfach von diesem Thema schon viel zu weit weg. Man hat gar keine Raketen-/Raumschiffsysteme mehr, die eine Landung mit entsprechendem Material ermöglichen würden. Dafür braucht es eine jahrelange Entwicklungsphase, die sicher schon begonnen hat.

Im Prinzip müsste die Menschheit den Mondflug neu erfinden, um heutzutage wieder dorthin zu fliegen.

Gruß



Syraccus

von Syraccus - am 07.01.2006 12:17

Re: Und es lag auch daran ...

Syraccus schrieb:

Zitat

Wesentlich interessanter für eine Landung wäre z.B. die Rückseite des Mondes gewesen, aber mangels vorhandener Funkverbindung und fehlendem Licht einfach net machbar.

Auf der Rückseite des Mondes scheint genauso oft die Sonne wie auf der Vorderseite. Nein, nicht genauso oft. Auf der Rückseite sogar mehr als auf der Vorderseite.
Und für die Kommunikation hätte man einen Satelliten in die Mondumlaufbahn oder einen Lagrange-Punkt bringen können. Jack Schmitt hat ziemlich viel lobbyarbeit für so einen Flug betrieben und dsogar irgendwo einen alten, unbenutzten Satelliten aufgetrieben. Allerdings nervte er damit alle so sehr, das irgendwann Cernan aufgefordert wurde, Schmitt zu stoppen.

von Harald Kucharek - am 07.01.2006 12:46

Re: Und es lag auch daran ...

Soweit mir bekannt ist die Rückseite des Mondes aber von dunklerem, steileren Gelände geprägt, weshalb dort erheblich weniger Licht mangels Reflektionen (und davon hat Apollo durchaus profitiert) vorhanden ist.

Ein Satellit allein hätte vermutlich nix genützt, denn dieser wäre ja genauso um den Mond geflogen und hätte dann auch nur zeitweise die Funkverbindung hergestellt.

Die Geschichte mit Schmitt ist allerdings interessant :-)

von Syraccus - am 08.01.2006 10:12

Re: Und es lag auch daran ...

Einen ´Satellit´ in Form des CM hatten die ja sowieso dabei ;-)

von Andreas - am 09.01.2006 10:50

Re: Und es lag auch daran ...

Hi Andreas

Zitat

Einen ´Satellit´ in Form des CM hatten die ja sowieso dabei


He, he, ganz richtig, nur war das Apollo-Raumschiff viel zu nahe im Mondorbit.
Es bräuchte einen stationären Satelliten...

Hm, grübel, grübel:

Also: Mond gleich ein Sechstel Erdschwerkraft

Stationäre Erdbahn : 36000 Km über der Erde.

Stationäre Mondbahn : 6000 Km über dem Mond... :eek:

Oder mache ich da nen Denkfehler... :rolleyes: ;-)



von silvio - am 09.01.2006 12:31

Stationärer Mondsatellit

Au Backe rizzi



Applauuuuus für deine scharfsinnige Ueberlegung.....

Zitat

Stationäre Mondbahn : 6000 Km über dem Mond...


Also: Da die Erde sich in 24 Stunden um sich selber dreht, kann man einen Satelliten in 36ooo Km stationär "aufhängen", und zwar nur, weil seine Geschwindigkeit in Richtung Erddrehung in dieser Höhe bewirkt, dass er immer über der gleichen Stelle der Erde steht, aber natürlich nur über dem ÄQUATOR.....

Beim Mond wäre das etwas schwieriger...

Denk, denk.. , also, der Mond umrundet die Erde in einem Monat. Da er uns immer das gleiche "Gesicht" zeigt, rotiert er einmal im Monat um sich selbst. (Libration mal ausgeklammert)
Das heisst, eine stationäre Satellitenbahn um den Mond müsste in noch viel weiterer Distanz zum Mond stehen und käme natürlich sofort mit der Erdschwerkraft in Konflikt.

Ist aber eine interessante Frage!
Ich denke, es ist gar nicht möglich, einen stationären Satelliten um den Mond zu schiessen...

Was sagen die Experten?

:idiot:



von Max 2 - am 09.01.2006 15:12

Re: Stationärer Mondsatellit

Hi Max

*rotanlauf,schluck*

Danke, danke....

ich habe mich auch mal ein bisschen schlau gemacht:





Du hast recht: Geostationäre Satelliten um den Mond sind unmöglich.
Nur die 5 Lagrange-Punkte zwischen Erde und Mond bieten eine Möglichkeit, einen stationären "Satelliten" zu positionieren, und von diesen 5 auch nur die beiden stabilen Punkte.

In unserem Fall: Station auf der Rückseite des Mondes: Kommunikation mit der Erde, nützen sie allerdings herzlich wenig.

(Es sei denn, man könne je ein Satellit auf L2 und L4/L5 "parken", dann ginge es?!)

YEP: Vor meiner nächsten, dummen Frage werde ich mich vorher informieren :p



von silvio - am 10.01.2006 08:34
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