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Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Olaf Jehn, Carl C. Fink, Wolfgang Surrey

Attribute und Zwischenkopie

Startbeitrag von Olaf Jehn am 29.06.2003 15:21

Irgendwie wird ausser dem Bauteilname keine Attribute bei der Zwischenkopie übernommen. Auch die "neuen" Bauteile liegen dann im Arbeitslayer anstatt im Ursprungslayer der beiden Bauteile.

Die Materialzuweisung wird auch nicht übernommen...
Hat das einen Grund? Wäre doch eigentlich logisch, dass wenigstens das Material mitkopiert wird, da es sich ja um gleiche Bauteile handelt.

Bin gerade im Aufbau einer wohl doch immer komplexeren Bibliothek von Bauteilen, die ineinanderer in verschiedene Layer greifen und für eine Serienfertigung entsprechende Stücklisten für Fertigung und Aufragsbetätigung lierfern sollen.

Gruß Olaf Jehn
screen zeigt die Stückliste. Bauteile ohne Material sind durch Zwischenkopie erstellt, darüber stehen die Ursprungsbauteile, bei denen das Material zugewiesen wurde..

[img2]http://www.olafjehn.de/puplic/screen01.jpg[/img2]

Antworten:

Hallo Herr Jehn,

Sie legen ja jetzt richtig mit Pytha los ;-)
Die Zwischenkopie hat einige "Schwächen" bezüglich Attributeveerbung, jedenfalls kann ich Ihre Fehlermeldung nachvollziehen. Das mag daran liegen (waage Vermutung) dass bei der Zwischenkopie von 2 Bauteilen eigentlich keine richtigen Kopien entstehen, sondern vielmehr eine Interpolarisation beider Bauteile verteilt auf die Zwischenstrecke. Somit ist es z.B. auch möglich, einen tiefen Einlegeboden unten und einen kleinen oben zu zeichnen, und durch Zwischenkopie die entsprechenden, sich nach unten verlängernden Bauteile zu erhalten.
Für den Moment können Sie sich behelfen, indem Sie aus Hilfslinien eine Strecke mit entsprechender Anzahl von Mittelloten erstellen und dann auf den resultierenden Abstand kopieren. Dabei bleiben alle Attribute erhalten. (oder aber Sie kopieren nach der Zwischenkopie nochmal das Originalteil auf die Zwischenstücke und bewegen die neuen Kopien etwas weg, um dann die alten Zwischenkopien wieder zu löschen.)
Als 3. Möglichkeit bietet die 17er nun das Attribute kopieren im Attribute-Menü, wo Sie die fehlenden Eigenschaften schnell nachträglich verteilen können.

Grüsse und frohes Schaffen :-)

von Wolfgang Surrey - am 30.06.2003 11:35
Ja ich behelfe mir mit Attributkopie.. ist halt nur etwas nervend. Mag sein, dass Einga die Zwischenkopie anders erstellt als eine normale kopie.
Problem könnte gelöst werden, wenn man bei einer normalen Kopie eine strecke abpicken würde und sovielmal wie eingegeben an dieser strecke eine kopie gesetzt wird. unabhänig wo das ursprungsbauteil sitzt. oder vielleicht doch mit einbezogen... Kopie auf Stecke... wäre eine Erleichterung. Alles andere dauert halt etwas...

JAJA ich lege mit Pytha jetzt richtig los.. da mögen sie recht haben. Aber das was ich gerade mit Pytha realisiere geht mit keiner vorgängerversion.
Und zur Zeit verknüpfe ich sehr stark Zeichnungen mit der Produktion via Stückliste, die z.T. in Excel noch weiterberechnet wird.
Es gibt noch viele kleine Punkte die mich in Einga etwas stören, bzw. dinge die besser sein könnten. aber das wird bei einer so dynamischen software halt immer der fall sein.
Die Anwender schreien nach einer Lösung des Problems XY, die Entwickler führen es aus. Als Dank erhalten die Entwickler wieder nur Wünsche, weil die neue Funktion das und das und jenes dann noch besser ausreizen würde, anstatt mal glücklich zu sein dass es die Funktion überhaupt gibt.. aber das ist entwicklung.

Was mir gerade einfällt, wenn ich text oder bemaßung in ein layer stelle muss ich die Funktion wieder neu aufrufen. Nervend bei zwanzig massen.. Vielleicht auch Masse einer Gruppe verschiebbar??

Kann es sein, dass es ein Performanceverlust bei Einga gibt wenn man größere Bauteile oder per Drag and Drop Bauteile importiert?
Habe nur eine 700Mhz Rechner zur Zeit, dafür mit mehr als 500 MB RAM. normalerweise sollte das genügen..


Nochwas zu Drag n Drop. Wäre es nicht auch toll, einen Einsteller zu haben, ob das dateiauswahlfenster nur einmal über wie jetzt immer wieder sichtbar wird.? wenn man nur schnell ein einzelnes bauteil benötigt und zugegeben immer wieder im abstand von einer minute, dann muss man ständig dieses fenster zuklicken.. wenn ich weiss ich möchte 5 verschiedene bauteile importieren, dann mache ich einen haken bei fenster wiedereinblenden und kehre somit nach dem setzten des bauteils wieder zur dateiauswahl zurück, bei deaktivierung lässt einga das fenster zu...
hoffentlich habe ich mich nicht zu verworren ausgedrückt.

als letzten punkt noch eine idee für radiolab.
um ein sehr realistisches bild zu bekommen ist es wichtig kanten zu runden. nun ist das in einga sehr aufwendig. bzw. wenn man eine plotzeichnung macht störend, weil in der produktion viele kanten von sich aus gerundet werden und somit nicht extra gezeichneten sein müssen.
was ich mir vorstelle ist eine funktion, mit der man die kanten anwählt, die gerundet werden. dann müsste einen schalter vielleicht bei den layern, vielleicht bei ansichten geben, der explizit nur diese mit der funktion abgerundeten kanten einblendet oder ausblendet. sicherlich aufwendig einen datensatz zu generieren, der sozusagen dynamisch. natürlich wären zwei bauteile auf zwei layern genausogut. aber halt aufwendig. oder als lösungsgedanken einen unsichtbaren layer in den diese funktion die bauteile mit gerundeten kanten automatisch hineinkopiert immer aber in abhängigkeit des bauteils, das der benutzer erstellt hat.
kommt das ganze nun in radiolab zum tragen, kann man einfach sagen bauteile mit kanten anzeigen und schon sind sie da. dann wäre noch sicherlich nett, je näher man auf solch ein bauteil zugeht um so feiner segmentiert es sich selbstständig. damit erreicht man kleine bauteile in einga bei absoluter segmentierung in radiolab...
naja, vielleicht ein gedanke wert, vielleicht auch schon gemacht?? Angedacht..? wer weiss..

Grundsätzlich ist das abrunden von bauteilen finde ich nach wie vor ein Problem und sollte nochmals mit Anwendern diskutiert werden.
Ich denke es ist unumstritten, dass ein Koprus mit gerundeten Kanten besser aussieht als ein eckiger, wobei ein eckiger bei der Zeichnung genügt.. vielleicht gibt es da irgendwann mal was..

Gruß Olaf Jehn
der auf viele Diskussionsbeiträge hofft..

von Olaf Jehn - am 30.06.2003 16:02
Hallo Olaf,

das mit dem Kopieren entllang einer Kante oder durch Picken geht doch.
Die Zwischenkopie kann ersetzt werden durch folgende Eingabe:

wenn mann eine Entfernung gepickt hat (z.B. 1000) dann gibt man hinter diesen Wert die Teilung ein:

1000/5 ergibt Kantenlänge durch 5
Bei Abfrage der Anzahl der Kopien gibt man 4 ein.
Ergebnis wie Zwischenkopie. 4 Stück

Wenn mann bei Kopieanzahl den gleichen Wert wie bei der Streckenteilung eingibt, muß das letzte Bauteil vorher nicht vorhanden sein.
Klingt schwierig, aber einfach mal ausprobieren. Attribute werden so sauber mit kopiert.

Gruß

Carl C. Fink
Planungsbüro

von Carl C. Fink - am 01.07.2003 05:52
Hallo Herr Jehn, dann wollen wir mal schauen :-)

1. Wie schon mein Vorgänger richtig bemerkte, ist die Formeleingabe bei Operationen entlang einer gepickten Strecke recht mächtig. Sie können beliebige mathematische Berechnungen eingeben (Strecke mal x, geteilt durch y plus z usw...)

2. Gerade weil jeder Anwender andere Prioritäten setzt und anders zeichnet, ist es dringend nötig, die Flut von Ideen zu bündeln und eine Lösung anzustreben, die die Entwicklung auch lohnt. Gerade Anwendern, die von anderen Programmen umgestiegen sind ist dringend eine Schulung zu raten, damit sich Pytha auch effektiv nutzen lässt. Die Vertriebspartner haben schlichtweg die meiste Erfahrung mit Pyhta und ein Tag Schulung bringt einen um Meilen nach Vorne. Ausserdem kann man sich prima mit weiteren Anwendern austauschen und viel lernen. (Nein, ich arbeite nicht für Pyhta und werde auch nicht bestochen,...wär aber mal ne Idee ;-)) Ich selbst schaue auch , dass ich wenigstens 1x im Jahr an einem Seminar teilnehme, einfach auch um zu überprüfen, ob meine Art zu zeichnen überhaupt effektiv ist.
Ihr Beispiel mit dem Drag&Drop habe ich nicht ganz nachvollzogen. sorry

3. Die Performance in der 17er lässt meinet Wissens nur stark nach, wenn:
a) viele Bauteile auf vielen verschiedenen Layern liegen, wobei viele Layer ausgeschaltet sind. Das hängt mit der neuen Layerstruktur zusammen. Man kann halt nicht alles haben :rolleyes:
b) das Projekt viele Kanten hat (ab 300.000 gehts bergab...)

Da Sie anscheinend für das RadioLab viel abrunden, kann es sein, dass Sie unnötig viele Kanten im Projekt generieren. Achten Sie auch auf importierte Projekte. Die Bibliothek hat teilweise irrwitzige Bauteile, die schnell ein Projekt sprengen können...darunter sind auch sehr stark segmentierte Frässchablonen. Dazu folgender Tipp:

- Nutzen Sie für Glanzeffekte im RadioLab NUR "Anfasen", niemals "Abrunden." Der Unterschied ist nicht sichtbar.
Und das auch nicht übertreiben...- Wenn Sie runde Bauteile haben, dann achten Sie beim Konstruieren auf die Segmentzahl. 12 Segmente sind bei den meisten Radien völlig ausreichend (für 360°). In den Hilfslinien können Sie die Anzahl von Segmenten auf dem Kreis dadurch beeinflussen, dass Sie das Ende des Kreisbogens mit der MITTLEREN Maustaste picken, dann können Sie die Segmente manuell angeben.
- Ihr Problem mit der Strichstärke bei Abgerundeten Kanten lässt sich wie folgt lösen: Werkzeugkasten II, Kanten unsichtbar, Alle Bauteile, Grenzwinkel 40° oder selten höher (60°). Wenn Sie nun in den Solidmodus wechseln, dann werden die Rundungskanten ausgeblendet.

- Wenn Sie möchten, dass mit wenig Segmenten im RadioLab trotzdem eine Rundung dargestellt wird, gehen Sie wie folgt vor:
Attribute, Kantengrenzwinkel, für das entsprechende Bauteil auf 60° stellen. Damit erreichen Sie, dass selbst ein 6-Eck im Radiolab rund erscheint (bis auf die Deckflächen, die behalten natürlich 6 Ecken).

Noch ein Tipp:
Konstruieren Sie wenn möglich immer in einzelnen Projekten und fügen dann die Bauteile in ein grosses Projekt zusammen. Dadurch können Sie sich schneller Bibliotheken aufbauen, und sie haben immer eine gute Performance. Selbst wenn Sie dann mal Ihr Hauptprojekt löschen oder überschreiben, haben Sie alle Einzelmöbel schnell wieder beisammen.

Grüsse, Wolfgang Schneider

von Wolfgang Surrey - am 01.07.2003 15:14
ja warum bin ich nicht auf die idee gekommen.

kopie, strecke /4 oder so..
mein gott, da fällt es wie schuppen von den augen..

aber da haben sie reicht herr schneider. man konstruiert vor sich hin und weiss so gar nicht, ob man effektiv das betreibt oder nicht.
nicht nur die seminare sind wichtig, auch dieses forum hier. schade das nur wenige dranteilnehmen.

was die sache mit dem drag und drop angeht.
zur zeit ist es doch so, wenn man ein bauteil platziert hat und zurück auf die "normale" einga oberfläche kommen möchte muss man einmal rechtsklicken. aber anstatt den vorgang abzuschliessen kommt wieder das dialogfenster drag 'n drop zum auswählen von dateien. das ist ziemlich nervend wenn man jedesmal nur ein einziges bauteil in die zeichnung hereinholen möchte.
dafür wäre doch ein schalter interessant, der entweder den befehl drag 'n drop nur einmal ausführt mit direktem rücksprung zu einga nach dem platzieren, oder wie jetzt immer wieder die dateiauswahl anzeigt.
naja letztlich vielleicht das ganze nicht so wichtig...

das mit den kantengrenzwinkel ist eine gute sache. genauso dachte ich mir das... es ist erstaunlich wieviel doch alles schon vorhanden ist, von dem man denkt , es wäre gar nicht realisiert...


Gruß Olaf Jehn

von Olaf Jehn - am 01.07.2003 17:20
Hallo Olaf,

nach dem Drag & Drop einfach 2 x die ESC-Taste drücken. Geht schneller als mit der Maus auf den Abbruch-Knopf im Drag & Drop -Fenster.
Überhaupt sind die Tastaturbefehle wunderbar. Damit arbeitet man allemal schneller, zumindest geht das mir so, als mit der Maus. Alt-Anwender werden sich noch an die Version 15 erinnern. Da ging das auch schon.

Grüße

Carl C. Fink
Planungsbüro

von Carl C. Fink - am 02.07.2003 06:15
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