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Informationen zum Thema:
Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Olaf Jehn, Cornelius Adam, Holger Somnitz, Wolfgang Surrey

Rechenlast verteilen

Startbeitrag von Wolfgang Surrey am 16.02.2006 18:23

Hallo Forum und Pytha,

während ich so dasitzte -als wiedermal Letzter in der Firma- und Lichtquellen einschalte, weil alles noch so dunkel ist in dieser Jahreszeit, frage ich mich, ob man nicht die Rechenlast auf die restlichen Workstations, die sich gerade total langweilen, während mein Rechner mit 130 dB dem Sound einer abhebenen Boing747 gleicht, verteilen könnte? (was für ein Satz!)

Klingt vielleicht futuristisch, aber man überlege sich die Möglichkeiten, wenn man der Lage wäre, für solche langwierigen Berechnungen brachliegende Prozessorleistungen der Kollegen anzuzapfen? So zusagen "Brute Force" fürs RadioLab! Und scchhhhhhhhhon wäre man fertig!

Ich träume mal weiter... :D Oder gibt es vielleicht schon Lösungen, um das zu realisieren?

Antworten:

Sehr gute Idee Wolfgang,

schön wären doch auch Dualprozessoren oder wie mit G-Force möglich eine 2te schnelle Grafikkarte (ATI kanns auch!) einbauen und Rechenzeiten verkürzen, bzw. noch weiter ins Detail gehen mit den Plänen!
Wäre das nicht riesig, Netze über Netze verfeinern, Schattengrenzen, noch nen Zylinder als Lichtquelle!!! ;-)
Und echte 3-D Pesonen mit allen Einzelheiten, vielleicht in so wie in "Poser" erstellt und importiert!

Oh, ja träumen kann so schön schein!

Gruß Holger

von Holger Somnitz - am 16.02.2006 19:31
Hallo Herr Schneider,

das geht leider nicht, weil die Berechnung im RadioLab immer hintereinander erfolgen muß (indirektes Licht ergibt sich eben nunmal erst nach dem direkten Licht). Eine Renderfarm oder Dualprozessoren u.ä. hilft da auch nicht weiter. Lediglich schnellere Prozessoren bringen einen Zeitgewinn.

Grüße von
Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 16.02.2006 19:34
Wieso soll eine Renderfarm nichts bringen... letztendlich kommt es doch auch die Programmierung an.
Die Berechnung müsste eben entsprechend gemanagt werden, das alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten an einer Sache rechnen...
Der Server müsste eben die Berechnung, die er sonst selbst machen müsste weitergeben, bzw. druchreichen an einen Client, der sich sache an sich nicht verstehen muss, nur die rechnung, der Server hingegen das berechnete wieder zusammensetzt und daraus die nächste aufgabe generiert. also clusterweise in ständiger wechsel beziehung daten ausgerechnet werden...
allerdings weiss ich nicht wieviel die grafikkarten da selbst rechen, und inwieweit es möglich ist diese berechung auf andere cpus zu verteilen... ist sicherlich eine doktorarbeit wert.. oder?
ähnlich funktioniert es doch auch bei bonic, bzw. dem frühen seti programm, das brach liegende rechnerleistung beansprucht, und die ergebnisse bruchstückhaft errechnet und zurück an den server schickt....
und wenn schon träumen...
wieviele cpu leistung liegt täglich in jeder minute brach, da der rechner im leerlauf ist, diese leistung mal zusammengenommen, was liesse sich damit errechnene..... ich glaube das wäre unfassbar....

aber wie heisst es so schön
geht nicht gibts nicht.. ist nur eine frage des geldes, ob wie anwender das bezahlen wollen, dass pytha renderfarmtauglich wird.
.....
auch denkbar ein szenario, bei dem alle pythaanwender in irgendeiner form vernetzt sind und somit, da jeder die gleiche software installiert hat, auch freie resourcen des anderen nutzen könnte... (automatisch im hintergrund).. wäre jedenfalls neu oder gibt es sowas schon???
jedensfalls wäre ich bereit einem anderen pytha anwender rechenleistung zur verfügung zu stellen, wenn er aufwendige berechnungen hat... das spart investitionkosten in rechenleistung...

sonntag abend eben... oder???

von Olaf Jehn - am 19.02.2006 20:38
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